Belgische Waffeln

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Brüsseler Waffel mit Obst
Lütticher Waffeln

Belgische Waffeln (französisch gaufres) sind in Belgien eine bekannte Spezialität. Diese dicken Waffeln mit tiefem Muster werden mit unterschiedlichen Zutaten serviert.

Man unterscheidet Brüsseler Waffeln und Lütticher Waffeln. Brüsseler Waffeln bestehen aus einem weichen Eierteig, während die Lütticher Waffeln als dick, zuckersüß und buttertriefend beschrieben werden können. Bei den Lütticher Waffeln wird Hagelzucker in den Teig gegeben. Beide Waffeltypen werden warm verzehrt.

Beilagen der belgischen Waffel sind typischerweise Erdbeeren, Bananen, Sahne oder heiße Schokolade. Häufig werden auch Butter oder Sirup darübergegeben.

Waffeln im Allgemeinen gibt es seit dem Mittelalter, wo sie eine religiöse Funktion hatten. Die Lütticher Waffeln gehen auf das 18. Jahrhundert zurück. Nach einer Geschichte stammt ihr Name von einem Lütticher Prinzen. Dieser Prinz beauftragte einen Koch einen Kuchen zuzubereiten. Der Koch mischte Zucker in den Teig und schnitt ihn in gleich große Stücke. Der Vanillegeruch, der beim Backen entstand, lockte den Prinzen in die Küche. Die entstandenen Waffeln wurden sein Lieblingsgericht.[1][2]

Die Brüsseler Waffeln entstanden erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Literatur[Bearbeiten]

  • Susannah Blake: Easy breakfast & brunch – simple recipes for morning treats, ISBN 978-1845974855

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Geschichte der Waffel. Vitalgaufre. 2010. Abgerufen am 14. Mai 2010.
  2. Ballade gourmande au pays des gaufres de Bruxelles (französisch) Les gaufres de Manneken-Pis. 2010. Abgerufen am 14. Mai 2010.