Belgisches Viertel (Köln)

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Aachener Straße
Brüsseler Straße

Das Belgische Viertel ist ein innerstädtisches Stadtviertel von Köln in der südlichen Neustadt-Nord. Sein Name ist von den Straßennamen abgeleitet, die sich auf belgische Provinzen bzw. Städte beziehen. Im Einzelnen sind dies die Städte Antwerpen, Gent, Brüssel und Lüttich sowie die Provinzen Brabant, Limburg und die Region Flandern. Außerdem verweisen die Maastrichter und die Utrechter Straße auf niederländische Städte.

Innerhalb des Stadtteils Neustadt-Nord wird das Viertel vom Hohenzollernring, der Aachener Straße, der Venloer Straße und im Westen vom inneren Grüngürtel begrenzt. Die nordöstliche Ecke bildet der Friesenplatz.

Zentrum des Belgischen Viertels ist der Brüsseler Platz. Er ist geprägt durch die neoromanische Kirche St. Michael. Das belgische Viertel gilt heute als Szeneviertel mit einem breiten Spektrum an Gastronomie. In der Juliausgabe 2010 wurde das Veedel von der Szenezeitschrift Prinz zum lebenswertesten Stadtteil Kölns gekürt. Die Redaktion berücksichtigte dabei beispielsweise Mietpreise, Infrastruktur, Ausgehqualität, Restaurantdichte sowie Sicherheit.

Die Straßenbenennung im nördlichen Teil des Belgischen Viertels orientiert sich stark am Sieg der Deutschen über Frankreich im Krieg 1870/1871: Goebenstraße, Werderstraße, Moltke- und Spichernstraße verweisen auf die Spur.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Belgisches Viertel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

50.9384388888896.9346916666667Koordinaten: 50° 56′ 18″ N, 6° 56′ 5″ O