Ben Folds

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Folds 2004

Ben Folds (* 12. September 1966 in Chapel Hill, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Sänger und Pianist, der als Gründer der Band Ben Folds Five bekannt wurde.

Er hat eine Reihe von Soloalben veröffentlicht. Das erste, Fear of Pop, entstand noch während des Bestehens seiner damaligen Band Ben Folds Five und enthält experimentelle Stücke, die dem geradlinigeren Piano-Rock des Trios entgegenstehen. 2001 erschien sein gefeiertes Solo-Debüt "Rockin' the suburbs", auf welchem Ben Folds die meisten Instrumente selbst einspielte. Auf der gleichnamigen Single handelte es sich dabei sogar um eine im Folds-Kosmos eher untypische E-Gitarre. 2002 erschien das Live-Album "Ben Folds live", welches Folds allein am Flügel und ohne Band präsentierte. Der CD lag auch eine DVD bei, auf welcher der Konzertmitschnitt zu sehen war. Das Album Songs for Silverman wurde wieder in einer Dreier-Bandbesetzung aufgenommen und 2005 veröffentlicht. Folds Mitstreiter waren nun Jared Reynolds am Bass und Lindsay Jamieson am Schlagzeug, mit denen er auch auf Tour ging. Das Album war bedeutend ruhiger und nachdenklicher als das bisherige Werk des Künstlers. Folds war ein Bewunderer des verstorbenen Elliott Smith. Ihm ist der Abschiedssong Late auf dem Album gewidmet.

Im Jahr 2006 erschien das Album supersunnyspeedgraphic, the lp. Es war eine Zusammenfassung dreier EPs aus den Jahren 2003 und 2004 (s.u.). Der Künstler präsentierte einige Cover-Songs, aber auch Eigenkompositionen wie "All you can eat", "There is always someone cooler than you" oder "Learn to live with what you are". Hervorgehoben sei auch "Bitches ain't shit", welches im Original von Dr. Dre stammt und sich auf Tour zu einem Publikumsliebling entwickelte.

Am 30. September 2008 veröffentlichte Ben Folds sein drittes Soloalbum unter dem Titel "Way to normal". In den Songs verarbeitete Folds auch seine Scheidung. Die erste Single-Auskopplung "You don't know me", sang Ben Folds im Duett mit Regina Spektor.

Ben Folds ging unter anderem auf Tournee mit Tori Amos sowie unter dem Namen "The Bens" mit seinen beiden Namensvettern Ben Lee und Ben Kweller; in dieser Formation entstand eine gleichnamige EP. Im November 2004 wurde eine Tour durch Deutschland krankheitsbedingt abgesagt. Sie wurde im Sommer 2005 mit zwei Konzerten in Berlin und Köln nachgeholt. Im Februar 2007 spielte er vier Konzerte in Deutschland, in München, Hamburg, Berlin und Köln. 2008 hat er im Rahmen einer intimen Clubtour Hamburg, Bochum, Mannheim und Essen besucht. Anschließend spielte er auf dem Rheinkultur-Festival in Bonn.

Ben Folds hat einige Titel zu Film-Soundtracks beigesteuert. Dazu zählen Lonely Christmas Eve für den Film Der Grinch (2000), ein Remake von Golden Slumbers der Beatles für den Film I am Sam (2001), Air für Godzilla (1998) sowie mehrere Stücke des Soundtracks zu Ab durch die Hecke (2006). Für den Film Hoodwinked, auf Deutsch "Die Rotkäpchen Verschwörung" (2005), steuerte er ein Lied, mit dem Titel "Red is Blue", bei.

William Shatners Album Has Been (2004) wurde von Folds produziert und arrangiert, ebenso wie das Album Who Killed Amanda Palmer von Amanda Palmer (2008).

[Bearbeiten] Diskografie

  • Ben Folds Five (1995, Caroline Records)
  • Whatever and Ever Amen (1997, Sony)
  • The Unauthorized Biography of Reinhold Messner (1997, Sony)
  • Fear of Pop: Volume 1 (1998, Sony)
  • Rockin' the Suburbs (2001, Sony)
  • Ben Folds Live (2002, Sony)
  • Speed Graphic (EP, 2003, Sony)
  • Sunny 16 (EP, 2003, Sony)
  • Super D (EP, 2004, Sony)
  • Songs for Silverman (2005, Sony)
  • supersunnyspeedgraphic, the lp (2006, Sony)
  • Ben Folds - live at myspace, DVD (Feb 2007)
  • Still Fightin It (EP, März 2007 )
  • Way to Normal (September 2008)

[Bearbeiten] Weblinks

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