Ben Harper

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Ben Harper
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
The Will to Live
  CH 37 22.06.1997 (3 Wo.)
  US 89 05.07.1997 (11 Wo.)
Burn to Shine
  CH 34 03.10.1999 (4 Wo.)
  US 67 09.10.1999 (22 Wo.)
Live from Mars (mit den Innocent Criminals)
  CH 29 08.04.2001 (15 Wo.)
  US 70 14.04.2001 (9 Wo.)
Diamonds on the Inside
  DE 73 10.03.2003 (4 Wo.)
  AT 64 30.03.2003 (3 Wo.)
  CH 3 09.03.2003 (26 Wo.)
  US 19 29.03.2003 (23 Wo.)
There Will Be a Light (mit den Blind Boys of Alabama)
  AT 37 03.10.2004 (5 Wo.)
  CH 3 03.10.2004 (9 Wo.)
  US 81 09.10.2004 (6 Wo.)
Live at the Apollo (mit den Blind Boys of Alabama)
  CH 96 27.03.2005 (1 Wo.)
  US 81 09.10.2004 (6 Wo.)
Both Sides of the Gun
  DE 90 31.05.2006 (1 Wo.)
  AT 47 31.03.2006 (3 Wo.)
  CH 4 02.04.2006 (19 Wo.)
  US 7 08.04.2006 (15 Wo.)
Lifeline (mit den Innocent Criminals)
  CH 1 09.09.2007 (12 Wo.)
  US 9 15.09.2007 (9 Wo.)
White Lies for Dark Times (mit Relentless7)
  AT 68 15.05.2009 (1 Wo.)
  CH 7 10.05.2009 (10 Wo.)
  US 9 23.05.2009 (7 Wo.)
Live from the Montreal International Jazz Festival (mit Relentless7)
  US 151 27.03.2010 (1 Wo.)
Give Till It's Gone
  CH 6 29.05.2011 (… Wo.)
  US 15 04.06.2011 (… Wo.)
By My Side
  CH 65 28.10.2012 (… Wo.)
Get Up! (mit Charlie Musselwhite)
  DE 91 15.02.2013 (… Wo.)
  CH 55 10.02.2013 (… Wo.)
  US 27 16.02.2013 (… Wo.)
Childhood Home (mit Ellen Harper)
  CH 30 11.05.2014 (… Wo.)
  US 43 24.05.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Faded
  UK 54 04.04.1998 (1 Wo.)
Boa sorte (Good Luck) (mit Vanessa da Mata)
  CH 85 05.10.2008 (1 Wo.)
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Benjamin Chase Harper (* 28. Oktober 1969 in Claremont, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und Komponist.

Biographie[Bearbeiten]

Aufgewachsen in der Wüste, verbrachte er als Junge seine Zeit beim Skaten mit Freunden. Später arbeitete er zunächst als Briefträger und reparierte dann Gitarren.

Schon mit sechs Jahren begann Harper Gitarre zu spielen. Dabei wurde er stark von seiner Mutter und seiner Großmutter beeinflusst, die beide ebenfalls Gitarre spielen konnten, sowie auch von seinem Vater, einem Percussionisten. Dies ermöglichte ihm schon frühzeitig eine musikalische Entwicklung. Zu den Einflüssen in Harpers Musik gehören Folk, Blues und Reggae. Besonders begeisterten ihn Jimi Hendrix und Bob Marley, den er bei einem Konzert im Juli 1978 in Burbank (Los Angeles County) sah.[2]

Im Alter von 17 Jahren erhielt Ben Harper eine Bottleneck Slide-Gitarre (Weissenborn). Seine frühesten Auftritte hatte er im LA Circuit mit Blues-Nummern. Dadurch wurde er 1993 entdeckt und unterschrieb einen Plattenvertrag bei Virgin. Sein selbst produziertes Debütalbum legte den Grundstein seiner Karriere. Zusammen mit seiner Band, den Innocent Criminals, begann Harper 1994 eine lange Tournee durch Nordamerika und Europa, wodurch seine Bekanntheit und Beliebtheit stetig stiegen.

In den folgenden Jahren wurden weitere Alben veröffentlicht. Harpers Musikstil änderte sich, und Elemente von Gospel, Country, Jazz und Funk flossen in seine Musik ein.

Harper veröffentlichte auch ein Duett mit der brasilianischen Sängerin Vanessa da Mata, "Boa Sorte/Good Luck". In dem gemeinsam verfassten Lied singt da Mata den Text auf Portugiesisch, Ben Harper auf Englisch. Der Titel wurde Nummer eins der brasilianischen und portugiesischen Hitparaden und in Brasilien zudem 2008 mit dem bedeutenden Preis Prêmio Multishow de Música Brasileira als "bestes Lied" ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete er auch die Band Relentless7.[3]

Ben Harper mit Ehefrau Laura Dern, 2009

Ben Harper spielte auf der Video-CD „Flake“ die Slide-Gitarre seines Kollegen Jack Johnson und arbeitete an dessen CD „Sing-A-Longs and Lullabies“ mit. Außerdem gibt Harper mit seinem langjährigen Freund des Öfteren gemeinsame Tourneen.

Im Februar 2010 gründeten Ben Harper, Dhani Harrison und Joseph Arthur die Band Fistful of Mercy. Das Debütalbum As I Call You Down erschien im Oktober 2010.[4]

Auf dem Nightwatchman-Album World Wide Rebel Songs aus dem Jahr 2011 erscheint Ben Harper als Gastmusiker im Song Save the Hammer for the Man. 2013 nahm er zusammen mit dem Bluesmusiker Charlie Musselwhite das Album Get Up! auf. Es wurde bei den Grammy Awards 2014 als bestes Bluesalbum ausgezeichnet. Im Frühjahr desselben Jahres erschien ein Album mit Kindheitsreminiszensen unter dem Titel Childhood Home, das Ben zusammen mit seiner Mutter Ellen Harper aufgenommen hatte.

Harper war von 2000 bis 2010 mit der US-Schauspielerin Laura Dern (u.a. Jurassic Park und Die Lust der schönen Rose) liiert und hat mit ihr eine Tochter (* 24. November 2004) und einen Sohn (* 21. August 2001). Das Paar heiratete 2005. Im Oktober 2010 reichte Harper wegen "unüberbrückbarer Differenzen" die Scheidung ein.[5]

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Harper trat beim Benefiz-Konzert „Change Begins Within“ der David Lynch Foundation for Consciousness-Based Education and World Peace am 4. April 2009 in der Radio City Music Hall, New York City, u.a. mit Paul McCartney, Ringo Starr, Donovan, Sheryl Crow, Eddie Vedder und Moby auf. Mit den Konzerteinnahmen will die Stiftung sozial benachteiligten Kindern die Möglichkeit geben, Transzendentale Meditation zu erlernen.[6][7]

Diskographie, Alben[Bearbeiten]

  • Pleasure and Pain (1992), limitierte Edition auf Schallplatte, 1500 Stück
  • Welcome to the Cruel World (1994)
  • Fight for Your Mind (1995)
  • The Will to Live (1997)
  • Burn to Shine (1999, mit den Innocent Criminals)
  • Live from Mars (2001, mit den Innocent Criminals)
  • Diamonds on the Inside (2003)
  • There Will Be a Light (2004, mit den Blind Boys of Alabama)
  • Live at the Apollo (2005, mit den Blind Boys of Alabama)
  • Both Sides of the Gun (2006, mit den Innocent Criminals)
  • Lifeline (2007, mit den Innocent Criminals)
  • Live at Twist & Shout (2007, mit den Innocent Criminals)
  • White Lies for Dark Times (2009, mit Relentless7)
  • Live from the Montreal International Jazz Festival (2010, mit Relentless7)
  • Give Till It's Gone (2011)
  • By My Side (2012)
  • Get Up! (2013, mit Charlie Musselwhite, Grammy)
  • Childhood Home (2014, mit Ellen Harper)

DVDs[Bearbeiten]

  • Pleasure and Pain (2002)
  • Live at the Hollywood Bowl (2003)
  • Live at the Apollo (2005)
  • Live from the Montreal International Jazz Festival (2010)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. BobMarley.com | Ben Harper Discusses Bob Marley
  3. Ben Harper and Relentless7, The Official Ben Harper Website, 17. Juni 2010.
  4. Dhani Harrison, Ben Harper Form New Band, Rolling Stone, 26. August 2010
  5. Laura Dern und Ben Harper lassen sich scheiden, sueddeutsche.de, 11. Oktober 2010.
  6. McCartney and Starr reunite in NYC for meditation., Reuters, 5. April 2009.
  7. David Lynch Foundation Presents Change Begins Within Benefit Concert., last.fm, 4. April 2009.

Weblinks[Bearbeiten]