Ben Mottelson

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Ben Mottelson, Kopenhagen 1963

Benjamin Roy Mottelson (* 9. Juli 1926 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanisch-dänischer Physiker.

Nachdem er während des Zweiten Weltkriegs zu einem Trainingsprogramm für Offiziere an der Purdue University abkommandiert war, machte er dort 1947 seinen Abschluss (B.A.) und studierte weiter an der Harvard University, wo er 1950 bei Julian Seymour Schwinger in Kernphysik promovierte. Ab 1950 ging er als Postdoc nach Kopenhagen, wo seine lange Kooperation mit Aage Niels Bohr begann. 1957 wurde er Professor am Physikinstitut Nordita in Kopenhagen.

Mottelson erhielt 1975 zusammen mit Aage Niels Bohr und James Rainwater den Physik-Nobelpreis „für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung“.

Am 14. Mai 1969 wurde er zusammen mit fünf weiteren Preisträgern mit dem Atoms for Peace Award ausgezeichnet.

Er ist zum zweiten Mal verheiratet und hat aus erster Ehe drei Kinder.

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