Bengt-Åke Gustafsson

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SchwedenSchweden Bengt-Åke Gustafsson Eishockeyspieler
Bengt-Åke Gustafsson
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 23. März 1958
Geburtsort Karlskoga, Schweden
Größe 183 cm
Gewicht 90 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Amateur Draft 1978, 4. Runde, 55. Position
Washington Capitals
Spielerkarriere
bis 1977 Bofors IK
1979 Edmonton Oilers
1979–1989 Washington Capitals
1989–1993 Färjestad BK
1993–1999 VEU Feldkirch

Bengt-Åke Gustafsson (* 23. März 1958 in Karlskoga) ist ein ehemaliger schwedischer Eishockeyspieler und derzeitiger -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Er wurde von den Washington Capitals beim NHL Amateur Draft 1978 in der vierten Runde des als 55ster gezogen. Seine Karriere in Nordamerika begann er bei den damals in der WHA spielenden Edmonton Oilers. Als die Oilers in der darauf folgenden Saison in die NHL eintraten, machten die Capitals ihre Rechte an ihm geltend. Für diese spielte er dann neun Spielzeiten lang. 1989 wechselte er zurück in sein Heimatland Schweden, wo er vier Jahre lang für Färjestad BK Karlstad aktiv war. Danach spielte er zum Abschluss seiner Karriere für fünf Jahre in Österreich bei VEU Feldkirch, wo ihm 1998 ein bemerkenswerter Erfolg gelang, als das Team als erstes aus dem deutschsprachigen Raum die European Hockey League - mit Spielern wie Reinhard Divis, Rick Nasheim, Simon Wheeldon, Dominic Lavoie und seinem langjährigen Kollegen Thomas Rundqvist unter dem Trainer Ralph Krueger und dem Co-Trainer Konrad Dorn - gewinnen konnte.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Am 14. Februar 2005 wurde Gustafsson als neuer Cheftrainer der schwedischen Nationalmannschaft vorgestellt. 2006 gelang unter seiner Führung das Double - das heißt Tre Kronor gewann zuerst in Turin das olympische Eishockeyturnier und im selben Jahr die Eishockey-Weltmeisterschaft 2006 in Riga, was ein Novum darstellte. Nach der Weltmeisterschaft 2010 legte er sein Amt als Nationaltrainer nieder.

Im Oktober 2010 erhielt er eine Anstellung bei den ZSC Lions und unterschrieb dort einen Vertrag bis zum Saisonende, welcher im März 2011 nach dem Ausscheiden der ZSC Lions im Viertelfinale der Playoffs gegen die Kloten Flyers nicht mehr verlängert wurde.[1] Anschließend war er bis November 2011 Trainer von Atlant Mytischtschi. Vom 9. Dezember 2012 bis zum 21. März 2013 war er Trainer der Nürnberg Ice Tigers.[2]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
NHL-Reguläre Saison 9 629 196 359 555 196
NHL-Playoffs 5 18 5 10 15 10
WHA-Reguläre Saison
WHA-Playoffs 1 2 1 2 3 0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tagesanzeiger: ZSC Lions entlassen Trainer Colin Muller
  2. Nürnberg Ice Tigers: Sportliche Führung muss gehen , abgerufen am 21. März 2013

Weblinks[Bearbeiten]