Benjamin Bloom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Benjamin Samuel Bloom (* 21. Februar 1913 in Lansford, Pennsylvania; † 13. September 1999 in Chicago) war ein US-amerikanischer Psychologieprofessor.

Er forschte und lehrte an der University of Chicago in den Erziehungswissenschaften.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wirken

Sein besonderes Augenmerk galt der Erforschung und Beschreibung des Lernens und der damit verbundenen Lerntheorie.

1956 leitete Bloom an der University of Chicago eine Gruppe von Psychologen, die eine Taxonomie von Lernzielen erarbeitete. Er unterschied drei Hauptgebiete, die jedes Lernen stimulieren sollte: den kognitiven, den affektiven und den psychomotorischen. Weltweit bekannt wurde er durch die von ihm entwickelte 6-stufige Taxonomie der Lernziele im kognitiven Lernbereich (Wissen und intellektuelle Fähigkeiten), die später mit David Krathwohl und anderen auf alle Lernzieldimensionen erweitert wurde.

[Bearbeiten] Lernzieltaxonomie

Kognitive Ziele

  1. Wissen
  2. Verstehen
  3. Anwenden
  4. Analyse
  5. Synthese
  6. Evaluation

Affektive Ziele

  1. Aufmerksamwerden, Beachten
  2. Reagieren
  3. Werten
  4. Strukturierter Aufbau eines Wertesystems
  5. Erfüllt sein durch einen Wert oder eine Wertstruktur

Psychomotorische Ziele

  1. Imitation
  2. Manipulation
  3. Präzision
  4. Handlungsgliederung
  5. Naturalisierung

[Bearbeiten] Literatur

  • Benjamin S. Bloom: Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich. Beltz Verlag, Weinheim 1976 (5. Aufl.)

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen