Benjamin Guinness

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Eine Statue zu Ehren Benjamin Guinness' nahe der St. Patrick’s Cathedral in Dublin.
Eine Statue zu Ehren Benjamin Guinness' nahe der St. Patrick’s Cathedral in Dublin.

Sir Benjamin Lee Guinness, 1st Baronet, of Ashford (* 1. November 1798 in Dublin; † 19. Mai 1868 in London) war ein irischer Bierbrauer und Philanthrop.

Guinnes wurde 1798 in Dublin als Sohn von Arthur Guinness (1768–1855) und Anne Lee geboren und war somit Enkel des Gründers der Brauerei Guinness. Am 24. Februar 1837 heiratete er Elizabeth Guinness (1813–1865), die Tochter seines Onkels Edward Guinness (1772–1833). Nach dem Tod seines Vaters 1855 übernahm Guinness die Leitung der Brauerei. Durch den Ausbau der Brauerei und Gewinne aus dem von ihm geförderten Exporthandel wurde Guinness zu einem der reichsten Männer Irlands.

Diesen Reichtum nutzte er, um in den 1860er-Jahren die Sanierung der St. Patrick’s Cathedral zu finanzieren. Aufgrund dessen wurde er 1867 zum Baronet erhoben.

Neben seinen geschäftlichen Tätigkeiten war Guinness auch politisch sehr aktiv, so wurde er 1851 zum Lord Major of Dublin (Oberbürgermeister) gewählt und war von 1865 bis zu seinem Tod Mitglied des House of Commons für die Conservative Party.

Nach seinem Tod ging die Baronie auf seinen Sohn Arthur Guinness, 1. Baron Ardilaun über, der gemeinsam mit seinem Bruder, dem 1. Earl of Iveagh, auch die Leitung der Brauerei übernahm.

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