Benjamin Schmolck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Benjamin Schmolk (aus Heinrich Kurz: Geschichte der deutschen Literatur, Bd. 2, 1856)

Benjamin Schmolck (Schmolke) (* 21. Dezember 1672 in Brauchitschdorf im Herzogtum Liegnitz; † 12. Februar 1737 in Schweidnitz) war ein deutscher Kirchenliederdichter des Barock.

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn des Pastors Martin Schmolck besuchte das Gymnasium in Liegnitz und wurde 1693 an der Theologischen Fakultät in Leipzig immatrikuliert. Nach Abschluss des Studiums 1697 half er seinem Vater in Brauchitschdorf, bis er 1702 als Diaconus an die Schweidnitzer Friedenskirche berufen wurde. Hier verbrachte er den Rest seines Lebens, seit 1714 als Hauptpastor und Oberhofprediger. Zugleich lehrte er an der Gnadenschule, wo Johann Christian Günther zu seinen Schülern gehörte. Er stand der Strömung des Pietismus nahe.

Schmolck dichtete insgesamt 1183 Lieder, von denen einige heute noch gesungen werden, z. B. „Tut mir auf die schöne Pforte“ (EG 166). Seine Erbauungs- und Gebetbücher sind weit verbreitet und wurden immer wieder aufgelegt.

Gedenktag[Bearbeiten]

11. Februar im Evangelischen Namenkalender.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Der Lustige Sabbath/ Jn der Stille Zu Zion Mit Heiligen Liedern gefeyert/ Nebst einem Anhange Täglicher Morgen- und Abend- Kirch- Beicht- Buß- und Abendmahls-Andachten. Liebig; Reimann, Jauer; Schweidnitz 1712 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Werk- und Literaturverzeichnis[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]