Benjamin Stein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Benjamin Stein (2011)

Benjamin Stein (* 6. Juni 1970 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Publizist.

Werdegang[Bearbeiten]

Benjamin Stein wurde (unter anderem Namen) in Berlin geboren. Den Namen „Benjamin Stein“ ließ er 1988 in seinen Pass eintragen.[1] Er veröffentlicht seit 1982 Lyrik und Kurzprosa in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Nach dem Abitur arbeitete er bis zur Wende 1989 als Nachtpförtner in einem Altenheim. Später studierte er Judaistik (an der Freien Universität Berlin) und Hebraistik (an der Humboldt-Universität zu Berlin). 1993 nahm er am Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis teil.[2]

Sein erster Roman Das Alphabet des Juda Liva erschien 1995. Es folgten journalistische Arbeiten als Redakteur und Korrespondent diverser deutscher und amerikanischer Computerzeitschriften. Seit 1998 arbeitet er freiberuflich als Berater im Bereich der Informationstechnologie. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in München. Seine Lyrik und Prosa wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 1996 mit dem Förderpreis des Kulturkreises beim Bundesverband der Deutschen Industrie. Stein war Mitherausgeber der von 2006 bis 2008 erschienenen Literaturzeitschrift spa_'tien' und ist seit 2008 Inhaber des Autorenverlags Edition Neue Moderne. Er betreibt das literarische Weblog Turmsegler (benannt nach einem Gedicht von René Char). Sein 2010 erschienener Roman Die Leinwand wurde im selben Jahr mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet. Ferner erhielt er hierfür 2010 den Bayerischen Kunstförderpreis. Im Januar 2012 erschien sein dritter Roman, Replay.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Volker Ladenthin: Jeder Buchstabe ist ein Zweiundzwanzigstel der Welt. (Über „Das Alphabet des Juda Liva“ und Ingo Schulzes „33 Augenblicke des Glücks“.) In: neue deutsche literatur 44 (1996), Heft 1, S. 163–166.
  • Leslie Morris/Karen Remmler: Introduction. In: Dies. (Hrsg.): Contemporary Jewish Writing in Germany. An Anthology. Lincoln: University of Nebraska Press 2002. (vgl. hier)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Benjamin Stein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. http://www.zeit.de/2010/15/Schriftsteller-Benjamin-Stein?page=2
  2. Vgl. http://bachmannpreis.orf.at/25_jahre/1993/autoren_1993.htm