Benneckenstein (Harz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Benneckenstein (Harz)
Benneckenstein (Harz)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Benneckenstein (Harz) hervorgehoben
51.66666666666710.716666666667526Koordinaten: 51° 40′ N, 10° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Harz
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Brocken-Hochharz
Höhe: 526 m ü. NN
Fläche: 23,65 km²
Einwohner: 2196 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38877
Vorwahl: 039457
Kfz-Kennzeichen: HZ
Gemeindeschlüssel: 15 0 85 045
Adresse der Stadtverwaltung: Am Markt 12
38899 Hasselfelde
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hans-Herbert Schulteß (CDU)
Lage der Stadt Benneckenstein (Harz) im Landkreis Harz
Langenstein Reddeber Stecklenberg Athenstedt Wedderstedt Schmatzfeld Nienhagen Ilsenburg (Harz) Timmenrode Sorge Cattenstedt Aspenstedt Radisleben Rhoden (am Fallstein) Bad Suderode Bühne Abbenrode Stapelburg Schauen Sargstedt Dankerode Berßel Wülperode Siptenfelde Königerode Ilsenburg (Harz) Wienrode Neudorf Langeln Danstedt Schachdorf Ströbeck Straßberg Veckenstedt Heteborn Hausneindorf Groß Quenstedt Lüttgenrode Hedersleben Heudeber Westerhausen Allrode Friedrichsbrunn Langenstein (Harzvorland) Hüttenrode Thale Rieder Schielo Heimburg Osterwieck Benneckenstein (Harz) Wasserleben Ditfurt Tanne Schwanebeck Harsleben Elend Güntersberge Stiege Gernrode Derenburg Wernigerode Ilsenburg (Harz) Harzgerode Blankenburg (Harz) Wegeleben Thale Ballenstedt Hasselfelde Quedlinburg Elbingerode (Harz) Halberstadt Falkenstein/Harz Aue-Fallstein Wernigerode HuyKarte
Über dieses Bild

Benneckenstein (Harz) ist eine Stadt und Luftkurort in der Verwaltungsgemeinschaft Brocken-Hochharz im Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Benneckenstein ist die höchstgelegene Stadt Sachsen-Anhalts und liegt nahe der Grenzen zu Niedersachsen und zu Thüringen im Tal der Rappbode und der dort aus dem Hochharz nach Nordhausen verlaufenden Bundesstraße 4. Nachbarorte sind Tanne, Sorge, Hohegeiß, Rothesütte und Trautenstein.

[Bearbeiten] Geschichte

Am 14. Februar 1741 erhielt das Dorf Benneckenstein, von Friedrich dem Großen, die Rechte einer königlich preußischen Stadt. Damit ging eine 368 Jahre währende Teilung des Ortes zu Ende. 1972 feierte der Ort sein 650-jähriges Bestehen. Zwischen 1945-1952 gehörte Benneckenstein zum Land Thüringen.

[Bearbeiten] Ortsname

Laut einer Sage entstand der Name Benneckenstein aufgrund eines Ausrufes einer alten, am Wegesrand mit ihrer Kiepe schlafenden Frau, nachdem es sich ein Jägersmann, in der Annahme, er setze sich auf einen Stein, auf ihr bequem machte. "Benn eck en Stein?!"

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

(laut amtlichem Endergebnis der Wahl zum Stadtrat Benneckenstein am 13. Juni 2004; Wahlbeteiligung: 57,1%)

  • CDU - 36,0%, 5 Sitze
  • Wählergruppen - 29,4%, 4 Sitze
  • Die Linke - 17,9%, 3 Sitze
  • SPD - 16,7%, 2 Sitze

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof der Harzquerbahn

[Bearbeiten] Verkehr

Benneckenstein liegt an der Harzquerbahnstrecke der Harzer Schmalspurbahnen von Wernigerode nach Nordhausen.

St. Laurentius Kirche
Rathaus

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Die "St. Laurentiuskirche“ (erbaut 1852) beherrscht auf Grund ihres zentralen und hervorgehobenen Standpunktes „Auf der Klippe“ das Stadtbild. Ihre Besonderheit besteht in einer baulichen Abnormität. Der Altarraum ist im Gegensatz zu allen anderen Kirchen nach Osten ausgerichtet.
  • Im Ort gibt es ein Eisenbahnmuseum, eine 1994 im „Haus des Gastes“ eingerichtete Heimatstube, ein "Boxerstübchen", ein (privates) Museum für ostdeutsche Fahrzeugtechnik sowie Minigolfanlage, Hallenbad, Tennishalle und eine Skisprungschanze.

[Bearbeiten] Veranstaltungen

  • Das traditionelle Finkenmanöver, in seiner Austragung heute einzigartig in Deutschland, findet jährlich am Pfingstmontag auf der sogenannten Waldschneise am „Waldschlößchen“ statt. Der Sangeswettstreit der Buchfinken, der schon vor Jahrhunderten von der Bergbevölkerung gepflegt wurde, findet bis heute im Harz seine Fortsetzung. Das Fest ist verbunden mit dem Abbrennen der Pfingstfeuer, dem Braten der Pfingstwürste und einem bunten folkloristischen Unterhaltungsprogramm auf der Waldbühne. Die Veranstaltung beginnt in aller Frühe um 6 Uhr.
Schmeling-Denkmal
Denkmal für Wilhelm Schmidt
  • Die Laurentiade, als Kirchen- und Stadtfest, wird seit 1990 jeweils am 1. Sonntag im September gefeiert. Ausrichter sind die Vereine der Stadt und die Kirchengemeinde. Höhepunkte sind Konzerte und das lustige Bootsrennen auf dem Kurparkteich.
  • Jährlich wiederkehrende Sportwettkämpfe sind der „Oberharzer Grenzlauf“ (am 3. Februarwochenende; organisiert vom 1909 gegründeten Wintersportverein Benneckenstein) und ein Schlittenhundrennen (am 3. Januarwochenende; seit 1991 organisiert vom Sportverein Reinrassiger Schlittenhunde Deutschland e. V. und von der Stadt Benneckenstein).

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

  • Max Schmeling, Von 1934 befand sich in Benneckenstein das Trainingslager für die Nationalmannschaften im Boxen, Ringen und Gewichtheben. Anlässlich der Erfolge der deutschen Boxer an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin erhielt Schmeling - nach dem Sieg über Joe Louis an der Spitze seines Ruhmes - am 28. November 1936 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Benneckenstein. Über Jahre hinweg bestand zwischen der Harzstadt und dem Boxidol ein freundschaftliches Verhältnis. Nach 1991 wurde es neu belebt, und zu Pfingsten 1993 besuchte Max Schmeling noch einmal Benneckenstein.
  • Wilhelm Schmidt (1858–1924), Baurat, Humanist und Erfinder (ca. 1400 Patente), lebte seit 1908 in Benneckenstein. Ehrenbürgerschaft im Februar 1917. Heute erinnert ein Denkmal im Ort an ihn.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

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