Bennie Thompson

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Bennie Thompson

Bennie G. Thompson (* 28. Januar 1948 in Bolton, Mississippi) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Er ist seit 1993 Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus und vertritt er den 2. Kongresswahlbezirk des Bundesstaates Mississippi, der aus einem Gebiet westlich und nördlich der Staatshauptstadt Jackson mit den Städten Vicksburg, Greenville und Clarksdale besteht.

Leben[Bearbeiten]

Bennie Thompson besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat und danach bis 1968 das Tougaloo College. Im Jahr 1972 absolvierte er die Jackson State University in Jackson. Danach war er Lehrer.

Bennie Thompson ist mit London Johnson verheiratet. Das Paar hat eine Tochter und zwei Enkel.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Zwischen 1969 und 1973 war er Mitglied im Stadtrat von Bolton und von 1973 bis 1979 war er Bürgermeister dieser Stadt. Von 1980 bis 1993 gehörte er dem Kreisrat (Board of Supervisors) im Hinds County an. Nach dem Rücktritt des Kongressabgeordneten Mike Espy, der als Landwirtschaftsminister in das Kabinett von Präsident Bill Clinton wechselte, wurde Thompson bei der fälligen Nachwahl zu dessen Nachfolger im Repräsentantenhaus in Washington gewählt. Nachdem er in allen folgenden Jahren jeweils in seinem Amt bestätigt wurde, gehört Thompson seit dem 13. April 1993 bis heute diesem Gremium an. Seine gegenwärtige Amtszeit läuft noch bis zum 3. Januar 2011.

Seit dem 7. Dezember 2006 ist Thompson Vorsitzender des United States House Committee on Homeland Security (Ausschuss für Innere Sicherheit). Thompson gilt als liberal. Nach den Unwetterkatastrophen des Jahres 2005 an der Golfküste unterstützte er den Wiederaufbau der Region. Schwerpunkte seiner Politik sind neben der nationalen Sicherheit, die Bürgerrechte, die Landwirtschaft und das Bildungs- und Gesundheitswesen. In den letzten Jahren geriet Thompson in die Schlagzeilen, als man ihm teure Dienstreisen vorwarf. Außerdem soll er andere Reisen unternommen haben, die von einem inzwischen inhaftierten Lobbyisten finanziert wurden. Es kam aber zu keinen offiziellen Untersuchungen oder Ermittlungen gegen ihn.

Weblinks[Bearbeiten]