Benton MacKaye

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Benton MacKaye

Benton MacKaye (* 6. März 1879 in Stamford (Connecticut); † 11. Dezember 1975) war ein amerikanischer Forstwissenschaftler und Umweltschützer. Er wurde in Stamford, Connecticut als Sohn des Schauspielers Steele MacKaye geboren. Er studierte Forstwesen in Harvard University (B.A., 1900; M.A. School of Forestry, 1905) und war dort einige Zeit als Dozent angestellt und später an einigen staatlichen Institutionen wie dem U.S. Forest Service, der Tennessee Valley Authority und dem U.S. Department of Labor tätig. Er gehörte zur Technical Alliance und beteiligte sich an Studien zur Energieversorgung.[1]

Er war mit Jessie Belle Hardy Stubbs MacKaye verheiratet. MacKaye war ein wichtiger Pionier bei der Unterschutzstellung der amerikanischen Forsten. Er prägte das Wort „Geotechnik“ und schrieb zwei Bücher zum Thema Zersiedlung, so The New Exploration: A Philosophy of Regional Planning und Expedition Nine: A Return to a Region. Verschiedene Aufsätze finden sich in From Geography to Geotechnics. Als Mitgründer der The Wilderness Society wurde er als Erfinder des Appalachian Trail berühmt, den er 1921, nach dem Tod seiner Frau unter dem Titel An Appalachian Trail: A Project in Regional Planning vorgeschlagen hatte. Ein Abschnitt, der Benton MacKaye Trail, ist nach ihm benannt.

Bibliographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Anderson, p. 136