Benutzer:Janericloebe/Liste der Baudenkmäler in Nürnberg/Sebald

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Liste der Baudenkmäler in Nürnberg:

Altstadt und engere Innenstadt: Stadtbefestigung • St. Lorenz, Marienvorstadt, Tafelhof, Himpfelshof, St. Sebald und Pirckheimerstraße • Gostenhof • St. Johannis • Wöhrd • Rennweg

Altstadt und engere Innenstadt nach Straßennamen: A • B • D • E • F • G • H • I • J • K • L • M • N • O • P • R • S • T • U • V • W • Z

Listen der statistischen Stadtbezirke: Weiterer Innenstadtgürtel Süd • Weiterer Innenstadtgürtel West Nord Ost • Südöstliche Außenstadt • Südliche Außenstadt • Südwestliche Außenstadt • Westliche Außenstadt • Nordwestliche Außenstadt • Nordöstliche Außenstadt • Östliche Außenstadt

Dies ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Nürnberg. Sie enthält die in der Bayerischen Denkmalliste ausgewiesenen Baudenkmäler auf dem Gebiet der Gemarkung Sebald der kreisfreien Stadt Nürnberg in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1]

Einzelbauwerke[Bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Albrecht-Dürer-Platz; Agnesgasse; Albrecht-Dürer-Straße; Bergstraße
(Standort)
Harrerkeller Mehrgeschossige ausgedehnte Felskelleranlage im Burgberg, im Ursprung mittelalterlich. D-5-64-000-322
Harrerkeller
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Albrecht-Dürer-Platz
(Standort)
Albrecht-Dürer-Denkmal Standfigur aus Bronze auf erneuertem Sandsteinsockel, Entwurf Christian Daniel Rauch, Guss Jacob Daniel Burgschmiet, 1840. D-5-64-000-54
Albrecht-Dürer-Denkmal
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Albrecht-Dürer-Platz 1
(Standort)
Sebalder Pfarrhof Vierflügelanlage, Hauptbau um 1361, dreigeschossige Backstein- bzw. Sandsteinquaderbauten mit Walm- bzw. Satteldächern und Schleppgauben, z. T. verputzt, östliches sogenanntes Sebalder Chörlein um 1370 (heute Kopie von 1898/1902), An- und Ausbauten sowie Fassadenänderungen (Chörlein und Dacherker) zweite Hälfte 15. Jahrhundert, um 1514/15 und zweite Hälfte 16. Jahrhundert, nach teilweiser Kriegsbeschädigung bis 1962 wiederhergestellt. D-5-64-000-50
Sebalder Pfarrhof
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Albrecht-Dürer-Platz 4
(Standort)
Schürstabhaus Viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit steilem Satteldach und Schleppgauben, ursprünglich aus zwei Gebäuden (um 1200 und Mitte 13. Jahrhundert) bestehend, Wiederaufbau nach Brand nach 1394 (dendrochronologisch datiert), mit Hausmadonna (Kopie, bez. 1482), Umbauten im späten 15. Jahrhundert (Einbau einer Hauskapelle mit Sterngewölbe 1482, heute in Teilen erhalten), 17. Jahrhundert (Treppenanlage sowie Holzkassettendecken) und Mitte 19. Jahrhundert, nach Kriegsschäden Notinstandsetzung, 1993-97 Wiederaufbau (West- und Ostgiebel, Dachwerk) und Instandsetzung. D-5-64-000-51
Schürstabhaus
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Albrecht-Dürer-Platz 11
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Sandsteinquaderbau, Traufseitbau mit Satteldach, Schleppgauben sowie gotisierter Eckerker, mit spätgotischen Teilen (nach 1386 dendrochronologisch datiert, Holzsäule im Erdgeschoss bez. 1477), 1945 bis auf Erdgeschoss kriegszerstört, Obergeschosse und Dach 1995 wiederaufgebaut. D-5-64-000-52
Albrecht-Dürer-Straße 1
(Standort)
Eckhaus Schmaler fünfgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Giebel und Zwerchgiebel jeweils als Treppengiebel mit Lisenengliederung ausgeführt, weitgehend verputzt, im Kern 15. Jahrhundert, heutige Gestalt um 1600 (dendrochronologisch datiert), Umbauten im 19. Jahrhundert und 1902/03. D-5-64-000-55
Albrecht-Dürer-Straße 3
(Standort)
Bürgerhaus Stattliches Eckhaus, viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit dreigeschossigem Satteldach, Schleppgauben und Chörlein (Neuanfertigung von 1981), kleiner Innenhof mit dreigeschossiger hölzerner Galerie, im Kern nach 1429 (dendrochronologisch datiert), wesentliche Umbauten 1887, nach Teilzerstörung 1945 Wiederaufbau bis 1953. D-5-64-000-56
Albrecht-Dürer-Straße 6
(Standort)
Eckhaus Viergeschossiger Bau mit abgewalmtem Pultdach und Schleppgauben, im tieferen östlichen Bereich Satteldach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse Sichtfachwerk, rückseitig verputzt, im Kern nach 1437 (dendrochronologisch datiert), Umbauten um 1559 (bez.), weitere Veränderungen 1877. D-5-64-000-57
Eckhaus
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Albrecht-Dürer-Straße 11
(Standort)
Bürgerhaus, ehemaliges Kaufmannshaus Ehemals zwei Einzelhäuser, im Kern um 1370 (1345-1373 dendrochronologisch datiert), dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit zweiteiligem Satteldach, Giebeldacherkern und Schleppgauben, teilweise Dacherneuerung um 1667 (dendrochronologisch datiert), beide Gebäude zu einer Einheit verbunden und barock bereichert (Dacherker und Chörlein) um 1730, weitere Fassadenänderungen 1904, nach Beschädigung 1945 wiederhergestellt. D-5-64-000-58
Bürgerhaus, ehemaliges Kaufmannshaus
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Albrecht-Dürer-Straße 13
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmales dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach und Schleppdacherker, rückwärtig dreigeschossiger Seitenflügel mit Pultdach, Erdgeschoss Sandsteinmauerwerk (ursprünglich Fachwerk), Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, im Kern wohl 15. Jahrhundert, wesentliche Fassadenänderungen 1827/28, Fassadenfreilegung 1978. D-5-64-000-59
Albrecht-Dürer-Straße 17
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Haus des Goldschmieds Wenzel Jamnitzer, ehemals dreiflügelige Anlage, Vorderhaus viergeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach und Giebeldacherkern, straßenseitig Sandsteinquadermauerwerk, rückseitig Fachwerk verputzt sowie Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach und Schleppgauben, im Hof Teile des ehemaligen Verbindungsflügels zum Rückgebäude erhalten, im Kern nach 1381 (dendrochronologisch datiert), Umbauten und Dacherker 1548 (dendrochronologisch datiert) sowie 1843/44, 1945 teilzerstört und 1950 wiederaufgebaut. D-5-64-000-60
Albrecht-Dürer-Straße 24
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, straßenseitig Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, nach 1570 (dendrochronologisch datiert) als Lagergebäude (wohl Hopfenscheune) errichtet, wesentliche Umbauten und Umnutzung zu Wohnhaus 1928, weitere Umbauten und Fachwerkfreilegung 1973-77. D-5-64-000-61
Albrecht-Dürer-Straße 30
(Standort)
Bürgerhaus Bis Mitte 16. Jahrhundert Pfründnerhaus, nach 1479 (dendrochronologisch datiert) anstelle des durch Brand zerstörten Vorgängerbaus unter Einbeziehung dessen Kellers errichtet, dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, rückseitig dreigeschossiger Seitenflügel von 1485 (dendrochronologisch datiert), Fachwerkbauten, Aufstockung zweites Obergeschoss und Dach nach 1520 (dendrochronologisch datiert), wesentliche Innenumbauten 1765, weitere Umbauten und Fassadenänderungen 1829 und 1874, Ladeneinbau im Erdgeschoss 1892, Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach 1905. D-5-64-000-62
Albrecht-Dürer-Straße 32
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach, Erdgeschoss Sandstein verputzt, Obergeschosse Fachwerk, straßenseitig freigelegt, im Kern wohl zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Ladeneinbau im Erdgeschoss und Giebeldacherker von 1875, Fachwerkfreilegung 1975, zugehörig Seitenflügel und Rückgebäude, dreigeschossige Fachwerkbauten mit Pultdächern, nach 1564 (dendrochronologisch datiert). D-5-64-000-63
Albrecht-Dürer-Straße 39
(Standort)
Albrecht-Dürer-Haus Viergeschossiges Eckhaus mit nördlich abgewalmtem Frackdach, Giebeldacherker und Schleppgauben, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss Sichtfachwerk, rückseitig verputzt, nördliche vortretende Giebellaube mit Holzbrüstung, im Kern 1418/19 (dendrochronologisch datiert), östliche Teilaufstockung mit Dachänderung sowie vortretende Fenstererker nach 1503/04 (dendrochronologisch datiert), Dacherker 1889 erneuert, 1945 schwer beschädigt und bis 1949 wiederhergestellt. D-5-64-000-64
Albrecht-Dürer-Haus
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Am Hallertor
(Standort)
Kettensteg Zwischen Hallertor und Untere Kreuzgasse die Pegnitz in zwei Abschnitten überspannend, Hängekonstruktion mit drei Pylonen, 1824 als erste freischwebende Flussbrücke Deutschlands von Conrad Georg Kuppler errichtet, 1909 Einbau von stählernen an Stelle der ursprünglich hölzernen Pylone, 1930 Einbau von vier hölzernen Jochen. D-5-64-000-1295
Kettensteg
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Am Hallertor
(Standort)
Stadtmauer Fronveste, brückenartiger einjochiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach den südlichen Pegnitzarm überspannend, mit massivem Wehrgang aus Sandsteinquadern mit Satteldach als Überbrückung des nördlichen Pegnitzarms, bez. 1489 und 1494;

dazwischen mächtiger Turm Grünes F, sogenannter Schlayerturm, quadratischer Sandsteinquaderbau mit spitzem Zeltdach, um 1519, wiederhergestellt.

Das Denkmal D-5-64-000-2129 befindet sich teilweise auf dem Gebiet der Gemarkung Lorenz; siehe auch Westtor 2.

D-5-64-000-2129
Stadtmauer
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Am Hallertor
(Standort)
Westtorgraben Stadtgraben in voller Breite mit beiderseitiger Futtermauer, zwischen Westtor und Hallertor, erste Hälfte 15. Jahrhundert, Zwingerausbau mit vorspringenden Bastionen an der Pegnitz um 1519.

Das Denkmal D-5-64-000-2128 befindet sich teilweise auf dem Gebiet der Gemarkung Lorenz; siehe auch Westtorgraben.

D-5-64-000-2128
Westtorgraben
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Am Hallertor 1
(Standort)
Hallertor Mit Torturm Grünes G, schlanker Sandsteinquaderbau mit hohem Spitzhelm, mit dem sogenannten Hallertürlein und hohem Spitzhelm, 15. Jahrhundert, vorgelagert gerundete Bastion des Zwingers mit überdachtem hölzernem Wehrgang, um 1519. D-5-64-000-1296
Hallertor
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Am Laufer Schlagturm 4
(Standort)
Wohnhaus Fünfgeschossiger Sandsteinquaderbau, breit gelagerter Traufseitbau mit steilem Satteldach, rückseitig an die Stadtmauer der vorletzten Stadtbefestigung angelehnt, im Kern zweite Hälfte 16. Jahrhundert. D-5-64-000-87
Am Ölberg 17
(Standort)
Wohnhaus Eingeschossiges, nach Süden zweigeschossiges Kleinhaus mit Steilsatteldach und Schleppgauben, langgestreckter weitgehend verputzter Massivbau, im Westen freiliegender Fachwerkgiebel, im Kern 16. Jahrhundert. D-5-64-000-91
Am Ölberg 31 / 33
(Standort)
Doppelhaus Zweigeschossiges Kleinwohnhaus mit Satteldach, traufständiger Fachwerkbau, hangseitig auf hohem Sockelgeschoss, westlicher Hausteil im Erdgeschoss Sandstein verputzt, spätes 16. Jahrhundert. D-5-64-000-92
Doppelhaus
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Am Ölberg 35
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges traufständiges Kleinhaus mit Satteldach, Erdgeschoss zum Teil verputztes Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschoss verputztes Fachwerk, bez. 1678. D-5-64-000-93
Augustinerstraße 5
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Schleppgauben, Massivbau verputzt, drittes Obergeschoss freiliegendes Fachwerk, im Hof Holzgalerien im ersten und zweiten Obergeschoss und polygonaler Fachwerk-Treppenturm, im Kern wohl spätgotisch, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, Fassadenänderungen 1893. D-5-64-000-123
Augustinerstraße 7
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, erstes und zweites Obergeschoss Mitte 15. Jahrhundert, drittes Obergeschoss sowie Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach um 1570, Hoffassade 1950 neu aufgebaut. D-5-64-000-124
Augustinerstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus Ehemals zwei Häuser, frühzeitig miteinander verbunden, viergeschossiger zweiflügeliger Sandsteinquaderbau, zum Teil verputzt, Satteldächer mit Giebelerkern und Dachgauben, östlicher Gebäudeteil im Kern 15. Jahrhundert, westlicher Teil 16. Jahrhundert, rückseitig polygonaler Sandstein-Treppenturm mit Walmdach, im Erdgeschoss des sogenannten Rümelinhofes (südlicher Gebäudeteil) zweischiffige Hauskapelle mit Gratgewölben, Mitte 16. Jahrhundert, Umbauten und Ausstattungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. D-5-64-000-125

B[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Beim Tiergärtnertor 3
(Standort)
Gaststätte „Zur Schranke“ Seit Ende des 17. Jahrhunderts auch „Zum Goldenen Rößlein“, langgestreckter dreigeschossiger Bau mit Pultdach und Giebelerkern aus Fachwerk, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, nach weitgehender Zerstörung 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-190
Gaststätte „Zur Schranke“
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Bergstraße 10
(Standort)
Eckhaus Ehemals dreigeschossiger, durch Einbau eines Zwischengeschosses jetzt viergeschossiger Bau mit Satteldach und Schleppgauben, verbunden mit dreigeschossigem ehemaligem Rückgebäude, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes, ehemals verputztes Fachwerk, im Kern Anfang 15. Jahrhundert (1407 dendrochronologisch datiert), Fassadenänderungen 1834 und 1910, Fachwerkfreilegung 1974. D-5-64-000-203
Bergstraße 16
(Standort)
Bürgerhaus Ehemals zwei Anwesen, östlicher Gebäudeteil um 1436-38 (dendrochronologisch datiert), westlicher Gebäudeteil um 1460, 1678/79 zu einem Anwesen vereinigt, viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Dacherkern, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes ehemals verputztes Fachwerk, der östliche schmale Gebäudeteil rückseitig verputzt, rückwärtig viergeschossiger Seitenflügel mit abgewalmtem Pultdach und Fachwerkobergeschossen über massivem Sockelgeschoss, mittlerer Dacherker von 1699, Umbauten und Fassadenänderungen zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Fachwerkfreilegung 1975. D-5-64-000-204
Bergstraße 19
(Standort)
Ehemaliger Gutshof, später Gasthof Umfangreicher Gebäudekomplex ehemals um zwei Innenhöfe, hiervon Gebäudekomplex um östlichen Innenhof erhalten:

Vorderhaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und breitem Giebeldacherker, Sandsteinquadermauerwerk verputzt, im Kern zweite Hälfte 14. bis erste Hälfte 16. Jahrhundert (1382, 1530 dendrochronologisch datiert), nach einem Brand 1867 wiederhergestellt, Fassadenänderungen von 1868 und 1928;

Seitenflügel, dreigeschossiger Verbindungsbau mit Holzgalerien, nach 1867 neu errichtet;

Rückgebäude, sogenannter „Schwarzbauernhof“, dreigeschossiger breit gelagerter Traufseitbau, Satteldach mit Dacherkern aus Fachwerk, Massivbau verputzt, zum Teil Fachwerkfassade, im Kern zweite Hälfte 14. bis erste Hälfte 16. Jahrhundert (1382, 1530 dendrochronologisch datiert), nach einem Brand 1867 wiederhergestellt.

D-5-64-000-205
Bergstraße 21
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach und Giebeldacherkern, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss Fachwerk, im Kern wohl 15. bis 18. Jahrhundert, Erdgeschossveränderung und Dacherker 1869/70, Fachwerkfreilegung 1976. D-5-64-000-206
Bergstraße 23
(Standort)
Altes Bäckeranwesen Viergeschossiges Vorderhaus, Traufseithaus mit Satteldach, Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, im Kern ehemals zwei dreigeschossige Einzelgebäude (nach 1377 dendrochronologisch datiert, nach 1419 dendrochronologisch datiert) aus Fachwerk, um 1675 Aufstockung um ein Geschoss (1672 dendrochronologisch datiert) sowie Fassadenerneurung in Sandsteinquadermauerwerk, um 1735 umfangreiche Innenumbauten, Fassadenänderungen im Erdgeschoss 1896;

im Hof Rückgebäude, zweigeschossiger, zweiteiliger Fachwerkbau auf Sandsteinsockel, mit Pultdach, nach 1604/05 (dendrochronologisch datiert), Erweiterung im 18. Jahrhundert.

D-5-64-000-207
Bergstraße 24 / 26; Obere Schmiedgasse 33 / 35
(Standort)
Bürgerhaus Ehemals zwei Handwerkerhäuser, viergeschossiger, zur Oberen Schmiedgasse dreigeschossiger verputzter Massivbau, Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, im Kern 16./17. Jahrhundert, barock bereichert um 1730, umfassende Umbauten Mitte 19. Jahrhundert, die rückwärtigen Gebäudeteile nach Zerstörung 1946 wiederaufgebaut, Fassadenänderungen im Erdgeschoss um 1965. D-5-64-000-208
Bergstraße 28; Obere Schmiedgasse 37
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger, zur Oberen Schmiedgasse dreigeschossiger Sandsteinquaderbau, Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, neu erbaut 1847, westliche Giebelwand des Vorgängerbaus zum Teil erhalten, Fassadenänderungen im Erdgeschoss 1911, nach teilweiser Zerstörung von 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-209
Bergstraße 30
(Standort)
Hauszeichen des ehemaligen Gasthauses „Weißes Schwänlein“ Sandsteinrelief mit Schwandarstellung und Blattranken, bez. 1720. D-5-64-000-210
Burg; Tiergärtnertor; Vestnertorbrücke
(Standort)
Große Burgbasteien Polygonale Anlage aus Sandsteinquadermauerwerk mit abgerundeter Brustwehr und breiten Kanonenscharten, 1538-45 nach den Befestigungsvorschlägen von Antonio Fazuni;

davor gefütterter Graben der letzten Stadtumwallung in voller Breite;

Vestnertorbastei, polygonaler Sandsteinquaderbau mit abgerundeter Brustwehr, mit Vestnertor, um 1428, Wappenkartuschen von Hans Werner von ehemaliger Wöhrder Torbastei 1870 übertragen;

Vestnertorbrücke, auf fünf Pfeilern aus Sandsteinquadermauerwerk, erste Hälfte 15. Jahrhundert, 1885 umgebaut, dabei Pfeiler verkürzt, 1938 mit Burgsandstein wieder erhöht, 1974 Holzbrücke erneuert.

D-5-64-000-320
Große Burgbasteien
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Burg 1
(Standort)
Luginsland Turm Schwarzes A, Luginsland, ehemals reichsstädtischer Wachtturm, hoher quadratischer Sandsteinquaderbau mit Spitzhelm und vier Scharwachtürmchen, 1377 auf Fundamenten eines Vorgängerbaus errichtet, nach vollständiger Zerstörung 1945 wiederaufgebaut 1954/55. D-5-64-000-306
Luginsland
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Burg 2
(Standort)
Kaiserstallung Ehemals reichsstädtischer Bau, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit hohem sechsgeschossigem Satteldach und Schleppgauben, 1494/95 als Stall und Kornhaus durch Hans Behaim d. Ä. errichtet, mit Nürnberger Wappenrelief von Adam Kraft, nordseitig turmartiger polygonaler Ausbau mit Helmdach, nach Zerstörung 1945 wiederhergestellt 1951/52 als Stadtjugendhaus, Innenausbau modern. D-5-64-000-307
Kaiserstallung
Burg 3 / 4 / 5 / 7 / 8
(Standort)
Ehemalige Burggrafenburg Aus der salischen Königsburg des mittleren 11. Jahrhunderts hervorgegangen, im Interregnum der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von der Kaiserburg getrennt, 1420 in weiten Teilen zerstört, erhalten sind im Einzelnen:

Burgamtmannshaus (Burg 4), wohnturmartiger Buckelquaderbau mit Walmdach und östlich auskragendem Fachwerkdacherker, Untergeschoss (Kernmauerwerk) 11./ 12. Jahrhundert, wohl spätgotische Obergeschosse, im Kern Fachwerk;

Westlicher Anbau an das Burgamtmannshaus (Burg 5), dreigeschossiger Wohnbau des 14. und 16. Jahrhunderts mit Satteldach und rückseitigem Aufzugserker, mit westlichem halbrundem Turmanbau und zweigeschossigem Fachwerkanbau, mit östlicher Quaderwand und zwei vorkragenden Fachwerkobergeschossen, Erdgeschoss teilweise massiv;

Fünfeckiger Turm (Burg 3), im Kern 11. Jahrhundert, Buckelquaderbau, in spätgotischer Zeit um ein Ziegelgeschoss mit Holzchörlein (Nachbildung von 1953) und flachem Pyramidendach erhöht, nach Zerstörung 1945 wiederhergestellt, innerer Ausbau modern;

Walpurgiskapelle (Burg 7), Chorturmkirche mit Wehrturm, Sandsteinquaderbau mit Satteldächern, Dachreiter mit Glocke, Turmerdgeschoss romanisch (1267/68 erwähnt), im Übrigen Bau des 15. Jahrhunderts, nach weitgehender Zerstörung 1945 wiederaufgebaut 1967-69;

Sogenannter Heimlicher Wächtergang, ehemalige Grenze zwischen Kaiser- und Burggrafenburg, gotische Schildmauer aus Hau- und Ziegelsteinen, mit hölzernem Wehrgang;

Freyung, Stütz- und Brüstungsmauern der Burggrafenburg (Burg 8) zwischen Burgamtmannshaus und der Kaiserburg, um 1561.

D-5-64-000-309
Ehemalige Burggrafenburg
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Burg 10-18; Am Ölberg 10
(Standort)
Kaiserburg Ab 1138 westlich der salischen Königsburg des 11. Jahrhunderts errichtete staufische Reichsburg und Kaiserpfalz; mit Ausstattung; Anlage bestehend im Einzelnen aus:

Palas (Burg 18), zweigeschossiger langgestreckter Sandsteinquaderbau mit Satteldach, mit hofseitigem hölzernem Laubengang und Vorhalle, nach 1440/42 unter Verwendung von Kernmauern des zweigeschossigen spätromanischen Vorgängerbaus errichtet, 1487 und 1559/60 nach Westen verlängert, nach Zerstörung 1945 wiederhergestellt 1947-50;

Kemenate (Burg 18), viergeschossiger Sandstein- und Ziegelbau mit Walmdach und westlichem Turmanbau mit Spitzhelm, 1440/42 anstelle eines staufischen Vorgängerbaus errichtet, nach weitgehender Zerstörung 1945 wiederaufgebaut 1968-71;

Inneres Burgtor, Spätrenaissanceportal, Sandstein- und Ziegelbau und Fachwerkobergeschoss mit Laterne, mit anschließender Wehrmauer und hölzernem Wehrgang, bez. 1562, 1949 teilweise erneuert;

Burgkapelle (Burg 16), romanische Doppelkapelle, Sandsteinquaderbau mit Satteldach, 12./Anfang 13. Jahrhundert errichtet, 1891/92 räumliche Verbindung der beiden Kapellen unter August Ottmar Essenwein, mit Ausstattung, mit anschließendem Margareten- oder Heidenturm, spätromanisches Sockelgeschoss aus Sandsteinquadern, darüber zwei gotische Backsteingeschosse, Pyramidendach von 1566;

Himmelsstallung (Burg 15), Fachwerkbau mit Sandsteinsockel, beiderseits Fachwerkzwerchhaus und Schleppgauben, 15./16. Jahrhundert, nach Beschädigungen 1945 wiederhergestellt 1946;

Tiefer Brunnen mit Brunnenhaus (Burg 14), Brunnenschacht wohl 12. Jahrhundert, obere Quaderausmauerung des 16. Jahrhunderts, Brunnenhaus mit Sandstein-Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss und Satteldach, bez. 1563, östlicher Badstuben-Anbau, Sandsteinquaderbau mit Schopfwalmdach, bez. 1564, nach weitgehender Zerstörung 1945 Obergeschoss und Dach 1951 erneuert;

Sekretariatsgebäude (Burg 13), zweigeschossiger Bau entlang der nördlichen Wehrmauer mit Wehrgang, mit Halbwalmdach und Schleppgauben, östlicher Fachwerkteil wohl um 1487, westlicher Teil mit Sandstein-Erdgeschoss bez. 1564, nach Beschädigungen 1945 wiederhergestellt 1947 und 1969/70;

Finanzstadel (Burg 12), eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, 1564 anstelle des kaiserlichen Marstalls von 1488 errichtet;

Sinwellturm (Burg 11), staufischer Bergfried, Buckelquaderbau des 12. Jahrhunderts, um 1560/70 nach Plänen des Zeugmeisters Hans Löhner durch vorkragende Quaderringe überhöht und mit polygonalem Zeltdach mit Spitzhelmaufsatz versehen, nach Beschädigungen 1945 wiederhergestellt;

Hasenburg (Burg 10, Am Ölberg 10), Wohn- und Wachtturm des 12. Jahrhunderts, gotisches Obergeschoss aus verputztem Ziegelmauerwerk mit Halbwalmdach, Obergeschosszugang bez. 1561, mit anschließendem Himmelstor, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zur Trennung zwischen Kaiser- und Burggrafenburg in die romanische Befestigungsmauer eingebrochen, 1520 erweitert.

D-5-64-000-305
Kaiserburg
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Burgberg
(Standort)
Mittelalterliches Wasserleitungssystem Stollengänge weitverzweigt unter dem Burgberg, teilweise Ziegelsteinkonsolen der alten Wasserleitung erhalten, Inschriften des 19. Jahrhundert;

in dem hierzu im Zusammenhang stehenden Kunstbunker zwei große allegorische Figuren von Heinrich Schwabe, „Fortitudo“ und „Prudentia“, bez. 1898, deponiert;

Fortsetzung des Stollensystems in den Defensivgalerien der Burgbasteien.

D-5-64-000-321
Burgstraße 1
(Standort)
Verkündigungsengel und Erker Kopie nach Figur vom Ende des 14. Jahrhunderts;

Erker mit neugotischem Maßwerk, bez. 1888, von Georg Heim.

D-5-64-000-330
Verkündigungsengel und Erker
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Burgstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Dominikanerkloster Im Ursprung spätes 13./spätes 14. Jahrhundert sowie Mitte 15. Jahrhundert, nach Auflösung des Klosters 1543 zum Teil zu Wohnungen und als Ratsbibliothek umgebaut, zweiflügeliger zweigeschossiger Trakt mit Satteldach und Schleppgauben, Massivbau verputzt, mit spätgotischem Treppengiebel, um 1505/10, östlich anschließend dreigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, verputzt, mit südseitigen Holzgalerien, im Kern um 1500. D-5-64-000-331
Ehemaliges Dominikanerkloster
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Burgstraße 8
(Standort)
Hauszeichen Vom zerstörten Vorgängerbau in den Neubau integriertes, stark plastisches und farbig gefasstes Sandsteinrelief mit der Darstellung des Vogels Greif, Mitte 15. Jahrhundert. D-5-64-000-332
Burgstraße 15; Untere Krämersgasse 14
(Standort)
Fembohaus Zweiflügelige Anlage mit Innenhof, viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Dacherkern mit Zeltdächern und reichem Spätrenaissancegiebel, Flügelbau aus Sandsteinquadern mit Holzgalerien als Verbindungsbau zum Rückgebäude, 1591-96 (1594 dendrochronologisch datiert) wohl von Jakob Wolff d. Ä., barocke Zutaten im Innenraum (u. a. Stuckdecke von Carlo Brentano) sowie an der Fassade um 1674/80, Neugestaltung des Inneren (u. a. Treppenumbauten sowie Stuckarbeiten durch Donato Polli) 1734/35, um 1953/58 Umbau zum Stadtmuseum;

zugehörig Rückgebäude an der Unteren Krämersgasse, dreigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau, Satteldach mit Giebel- und Schleppgauben, bez. 1557, um 1591-96 um zwei Stockwerke erhöht, seit 1953/58 Stadtmuseum.

D-5-64-000-333
Fembohaus
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Burgstraße 17
(Standort)
Bürgerhaus Dreiflügelige Anlage mit Innenhof, viergeschossiger Sandsteinquaderbau, Satteldach mit Dachgauben und Fachwerk-Aufzugserker mit Spätrenaissancedekor, im Kern spätgotisch, Bereicherung um 1580 und Anfang 17. Jahrhundert, Holzchörlein in schweren Barockformen um 1710. D-5-64-000-334
Burgstraße 19; Obere Krämersgasse
(Standort)
Holzchörlein und Handwerkerhaus Reduziertes Spätrokokodekor, um 1780, an Wiederaufbau von 1950 übertragen;

rückwärtig an der Oberen Krämersgasse zugehöriges Handwerkerhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Pultdach, Erdgeschoss massiv verputzt, zwei Fachwerkobergeschosse, im Kern wohl vor 1500, wohl im 17. Jahrhundert weitgehend verändert.

D-5-64-000-335
Burgstraße 20
(Standort)
Bürgerhaus Schmaler viergeschossiger Sandsteinbau, Traufseitbau mit steilem Satteldach, Obergeschosse verputzt, im Kern spätgotisch, wesentliche Umbauten und profilierter Aufzugserker aus Fachwerk um 1570, weitere Ergänzungen um 1820/30. D-5-64-000-336

E[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Egidienplatz
(Standort)
Melanchthondenkmal Steinfigur Philipp Melanchthons auf Sandsteinsockel, am Sockel zwei Bronzetafeln mit Widmungsinschrift und Nürnberger Jungfrauenadler, 1826 von Jacob Daniel Burgschmiet. D-5-64-000-396
Melanchthondenkmal
Egidienplatz
(Standort)
Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. als Triumphator, Bronzefigur auf Steinsockel, 1905 von Wilhelm von Rümann (Entwurf) und Ernst Lenz (Guss). D-5-64-000-397
Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal
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Egidienplatz 7
(Standort)
Tetzel’sches Palais, später Tucher’sches Palais Viergeschossiger breit gelagerter Sandsteinquaderbau mit Walmdach, Mittelrisalit und rustiziertem Erdgeschoss, 1720 im Auftrag des Jakob Friedrich Tetzel erbaut, ab 1828 Tucher’sches Palais, mit klassizistischer Portalarchitektur von 1828/29, nach Zerstörung 1945 unter Beibehaltung der in drei Geschossen erhaltenen Fassade wiederhergestellt. D-5-64-000-392
Tetzel’sches Palais, später Tucher’sches Palais
Egidienplatz 10
(Standort)
Ehemaliges Melanchthon-Gymnasium Dreiflügelanlage mit Innenhof, zweigeschossiger Putzbau mit Mansardwalmdach und Giebelgauben, Mittelrisalit mit Walmdach und Lisenengliederung, 1697-99 von Johann Trost, nach Beschädigung 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-393
Egidienplatz 12
(Standort)
Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Egidien Sogenannter evangelischer Barock, Sandsteinquaderbau mit Mansarddach, 1710 bis 1718 von Johann und Gottlieb Trost unter Verwendung des romanischen Querschiffs vor 1150 sowie des gotischen Chors und der Sakristei von 1429-33, Langhaussaalbau mit Spiegelgewölbe, Stuckierung von Donato Polli, nach Zerstörung von 1945 Wiederherstellung bis 1959, mit Ausstattung;

St. Wolfgangskapelle, querrechteckiger verputzter Saalbau, spätgotische Netzgewölbe, um 1437, Fassadenänderung und Walmdach nach 1700, nach Zerstörung von 1945 Wiederherstellung 1963, mit Ausstattung;

Euchariuskapelle, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, zweischiffige Halle, um 1120/30, Umbau und Einwölbung um 1220/30, nordöstlicher Treppenturm und Portal um 1700, nach Zerstörung von 1945 Wiederherstellung 1947-49, mit Ausstattung;

Tetzelkapelle (Marienkapelle), Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach, um 1345, östliches Portal um 1700, nach Teilzerstörung 1945 Wiederherstellung um 1948, mit Ausstattung.

D-5-64-000-394
Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Egidien
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Egidienplatz 23
(Standort)
Pellerhaus Heute Stadtbibliothek, Erdgeschosshalle mit Sterngewölbe, Treppenturm und ein Teil der Hofarchitektur des 1602 bis 1607 von Jakob Wolff d. Ä. errichteten Spätrenaissancebaus, nach weitgehender Kriegszerstörung (1944/45) unter Wiederherstellung der erhaltenen Teile in Stahlbetonskelettbauweise neu überbaut, Anbau fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau mit Flachdach, 1955-57 von Fritz und Walter Mayer. D-5-64-000-395
Pellerhaus
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F[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Füll 6; Agnesgasse 5
(Standort)
Ehemaliges Patrizieranwesen der Familie Löffelholz Große vierflügelige Hausanlage:

Vorderhaus, viergeschossiger weitgehend verputzter Massivbau (Sandstein und Ziegel) mit Satteldach, Dacherker mit Spitzhelm sowie Dachgauben mit Walm- bzw. Schleppdach, rückseitig Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, Reste des spätromanischen Vorgängerbaus sowie des 14. Jahrhunderts erhalten, im Kern nach 1468 (dendrochronologisch datiert), Erdgeschossumbau nach 1593 (dendrochronologisch datiert), Zutaten und Dacherker des 17. Jahrhunderts, 1978 Neuanbringung des Chörleins unter Wiederverwendung von Teilen eines Originals des Gebäudes Füll 10;

Östlicher Seitenflügel, zwei- bis dreigeschossiger Massivbau mit Flachdach, spätes 16. Jahrhundert, nach Zerstörung der Obergeschosse 1945-47 wiederaufgebaut;

Westlicher Verbindungsgang, dreigeschossiger hölzerner Galeriebau mit Pultdach und zweigeschossiger Maßwerkbalustrade, wohl 16. Jahrhundert;

Rückgebäude, dreigeschossiger Massivbau aus Ziegelmauerwerk mit Satteldach, zum Teil Sandsteinverkleidung, zum Teil verputzt, Giebeldacherker und Schleppgauben, im Kern nach 1334 (dendrochronologisch datiert), Umbau nach 1564/69 (dendrochronologisch datiert), Dacherneuerung 19. Jahrhundert, im Innern weitgehend verändert, nach teilweiser Zerstörung 1945-47 wiederaufgebaut.

D-5-64-000-530
Füll 8; Agnesgasse 7
(Standort)
Ehemaliges Kaufmannsanwesen Vierflügelige Anlage:

Vorderhaus, viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Giebeldacherker und Schleppgauben, barockes Holzchörlein, im Kern von 1437/38 (dendrochronologisch datiert), dabei Teile des Vorgängerbaus des 13. Jahrhunderts integriert, Umbauten und Fassadenänderungen um 1770 und 1831;

Rückgebäude, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und hofseitigem Aufzugserker, im Kern von 1439 (dendrochronologisch datiert), umfangreiche Umbauten und Dacherker um 1594 (bez.);

sogenanntes Waschhaus, zweigeschossiger Sandsteinbau mit Pultdach, um 1550 neu errichtet;

westlicher Verbindungsgang zwischen Vorder- und Rückgebäude, dreigeschossiger hölzerner Galeriebau mit Flachdach und gedrechselten Balusterbrüstungen, im Kern um 1439, Umbau um 1769 (bez.), 2003 weitgehend erneuert.

D-5-64-000-532
Füll 12; Agnesgasse 11
(Standort)
Ehemaliges Patrizier- und Kaufmannsanwesen „Haus zum weißen Schwan“ Dreiflügelige Anlage:

Vorderhaus, viergeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Schleppgauben, Aufzugserker aus Fachwerk mit vorkragendem Walmdach, im Kern von 1561-63 (dendrochronologisch datiert), Zutaten Anfang 18. Jahrhundert, Fassadenänderungen um 1777 (bez.), weitere Innen- und Fassadenumbauten 1873 und 1913, Fassadenfreilegung und Neuanbringung des barocken Holzchörleins (ehemals Adlerstraße 28) 1976/77; Seitenflügel, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Pultdach, vorgesetzte Holzgalerien, im Kern von 1561-63 (dendrochronologisch datiert), massive Erneuerung des Erdgeschosses 1873;

Rückgebäude, dreigeschossiger Traufseitbau mit Frackdach und Giebeldacherker, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites Obergeschoss Fachwerk, im Kern von 1561-63 (dendrochronologisch datiert), wesentliche Umbauten 1873, Fachwerkfreilegung 1980.

D-5-64-000-534
Füll 15
(Standort)
Balkon-Brüstungsgitter Rokoko, um 1740; an Wiederaufbau. D-5-64-000-535
Fünferplatz 2
(Standort)
Rathauserweiterungsbau am Fünferplatz Viergeschossige Vierflügelanlage um einen Innenhof, Sandsteinquaderbau mit Walmdächern und Dacherkern, Nachahmung der deutschen Frührenaissance, mit ehemaligem Ratskeller, westlich vorgelagerter polygonaler Sandstein-Treppenturm mit Haubendach, 1896-99 von Hans Pylipp und Josef Schmitz, 1945 teilzerstört und 1950-52 vereinfacht wiederaufgebaut. D-5-64-000-536

G[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Geiersberg
(Standort)
Geiersbrünnlein Bronzefigur eines Geiers mit Nest auf Bronze-Postament, Entwurf von Georg Leistner, Guss von Christoph Lenz, 1906, Becken erneuert. D-5-64-000-598
Geiersbrünnlein
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Geiersberg 2
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Dreigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, vorspringende Aufzugsvorrichtung am Dachfirst, im Kern nach 1488 (dendrochronologisch datiert), modern bez. „1605 Zum goldenen Pelikan“, wesentlicher Umbau und Fachwerkfassade um 1622/23 (dendrochronologisch datiert) sowie im 18. Jahrhundert, weiterer Umbau und neugotische Zutaten zweites Viertel 19. Jahrhundert. D-5-64-000-594
Geiersberg 4
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus „Zum schwarzen Kreuz“ Zweigeschossiger scheunenartiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Aufzugserkern und Schleppgauben, rückseitig hölzerne Hochlaube und Giebeldacherker, im Kern spätes 16. Jahrhundert, nach einem Brand wiederaufgebaut um 1654, Hauszeichen modern bez. „1654 Zum schwarzen Kreuz“, Veränderungen und Kranzgesims erste Hälfte 19. Jahrhundert. D-5-64-000-595
Geiersberg 11
(Standort)
Wirtshaus „Zum goldenen Geier“ Dreigeschossiges Eckhaus mit Halbwalmdach und Schleppgauben, Erdgeschoss und teilweise erstes Obergeschoss Sandstein verputzt, im Übrigen Fachwerk verputzt, im Giebeltrapez freigelegtes Fachwerk, im Kern nach 1433 (dendrochronologisch datiert) unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbaus des 14. Jahrhunderts errichtet, modern bez. „1662 Zum gulden Geyerlein“, Erneuerung des Daches zweite Hälfte 19. Jahrhundert. D-5-64-000-596
Geiersberg 17
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Aufzugserker, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern nach 1551 (dendrochronologisch datiert), Umbauten und Anbau nach 1605 (dendrochronologisch datiert), Dachbereich 1945 zerstört und 1984/85 wiederaufgebaut. D-5-64-000-597
Grübelstraße
(Standort)
Sogenannter Schießgraben Rest des gefütterten Grabens der vorletzten Stadtumwallung, zweite Hälfte 13. Jahrhundert, später Schießgraben des benachbarten Herrenschießhauses, entlang der Westseite der Straße. D-5-64-000-681

H[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hans-Sachs-Platz
(Standort)
Hans-Sachs-Denkmal Bronzefigur des sitzenden Dichters und Meistersingers, Entwurf und Modell von Konrad Kraußer 1873, Guss von Christoph Lenz 1874, Granitsockel erneuert D-5-64-000-716
Hans-Sachs-Denkmal
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Hauptmarkt
(Standort)
Fleischbrücke Einjochige Bogenbrücke aus Sandsteinquadern, die Pegnitz zwischen Kaiserstraße und Hauptmarkt überspannend, beidseitig mit kanzelartigen Auskragungen im Bogenscheitelpunkt, 1596/98 unter Stadtwerkmeister Jakob Wolff d. Ä. nach Konstruktion des Zimmermeisters Peter Carl. D-5-64-000-474
Fleischbrücke
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Hauptmarkt
(Standort)
Ochsenportal Ehemals dem abgegangenen Fleischhaus zugehörig, Sandsteinmauerwerk mit Zierformen der Spätrenaissance, über der Architravzone Steinbildwerk eines liegenden Ochsen, um 1599. D-5-64-000-2738
Ochsenportal
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Hauptmarkt
(Standort)
Fleischhauerbrunnen Wandbrunnen aus Sandstein am ehemaligen Fleischhaus, pyramidaler Aufbau mit üppigem manieristischem Dekor, Kopie (Original um 1600 von Hans Werner). D-5-64-000-726
Fleischhauerbrunnen
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Hauptmarkt
(Standort)
Schöner Brunnen Reich durchbrochene vierfach gestufte Steinpyramide in gotischer Formensprache, ursprünglich Sandstein, reicher Skulpturenschmuck, im Ursprung 1389-96, der Nürnberger Parlerlinie zugeschrieben (wohl Heinrich Beheim), Schutzgitter von Paulus Kuhn um 1587, 1821-24 weitgehende Erneuerung unter Albert Christoph Reindel durch die Bildhauer Gottfried und Lorenz Rotermundt, Ernst von Bandel und Jacob Daniel Burgschmiet, 1897-1902 Herstellung einer vollständigen Kopie aus Muschelkalk. D-5-64-000-730
Schöner Brunnen
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Hauptmarkt 9
(Standort)
Holzchörlein Aus ergänzten Resten eines Chörleins des frühen 18. Jahrhunderts, seit 1975 an Neubau angebracht. D-5-64-000-727
Hauptmarkt 14
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (Frauenkirche) Dreischiffige Hallenkirche mit Langchor und westlicher Vorhalle mit Michaelschor, Sandsteinquaderbau mit Satteldach, wohl von Peter Parler, 1352-1358, 1487 Erneuerung der Sakristei, 1596 und 1682 Umgestaltung des Innenraums durch Einziehung von Emporen, neugotische Restaurierung der Vorhalle 1818/20 und der Westgiebel 1835 durch Carl Alexander Heideloff sowie neugotische Überformung der Fassaden und Neuausstattung 1879/81 durch August Ottmar Essenwein, Wiederherstellung des 1945 bis auf die Umfassungsmauern zerstörten Kirchenbaus bis 1955 durch Architekt Josef Fritz; mit Ausstattung. D-5-64-000-728
Katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (Frauenkirche)
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Hauptmarkt 18
(Standort)
Ämtergebäude der Stadtverwaltung (Neues Rathaus) Zweiflügeliger fünfgeschossiger Stahlbeton-Skelettbau mit Walmdach, Ladengeschoss mit Durchgang, im Inneren geschwungene Treppenhäuser, nach Planung von Kurt Schneckendorf (Hochbauamt) von 1951, ab 1954/55 errichtet. D-5-64-000-2383
Ämtergebäude der Stadtverwaltung (Neues Rathaus)
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Hauptmarkt 25; Winklerstraße 22
(Standort)
Gebäude der Industrie- und Handelskammer Viergeschossiges Eckgebäude, verputzter Sandsteinquaderbau mit Satteldächern und Eckerker mit Spitzhelm, ehemals zwei im 16. Jahrhundert vereinigte Bürgerhäuser, 1909/10 Neuerrichtung der Gebäude unter Erhaltung der Fassaden aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, künstlerische Neugestaltung der Fassaden mit Sgraffitti und Portalumrahmung, 1910 von Max Heilmaier und Georg Kellner sowie Hausfigur, Bronzefigur eines Ritters, 1910 von Johannes Seiler, 1949/50 von Karl Kröck wiederaufgebaut;

zugehörig Saalbau in der Winklerstraße, zweigeschossiger Satteldachbau, Sandsteinfassaden mit Sandsteinreliefs (Kopie nach Adam Kraft), im Inneren zwei Säle und offene Treppenanlage als Foyer, 1955/56 nach Plänen von Karl und Helmut Kröck, mit Ausstattung.

D-5-64-000-729
Gebäude der Industrie- und Handelskammer
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Hintere Insel Schütt 20 / 34; Marientormauer 3
(Standort)
Tratzenzwinger Mauerzug der letzten Stadtumwallung mit Überbrückung des südlichen Pegnitzarmes durch massiven Wehrgang, spätes 14. Jahrhundert, bastionsartiger Ausbau und Kasematteneinbauten um 1530/40, Umgestaltung der nördlichen Kasematten zu Fußgängerdurchgang 1848;

Mauerturm Blaues A, Sandsteinquaderbau mit Walmdach und Fachwerkanbau, spätes 14. Jahrhundert, um 1540/45 zu Geschützturm bastionsartig ausgebaut, nach Kriegszerstörung (1945) 1979/80 wiederhergestellt;

Mauerturm Schwarzes Z, sogenanntes Krakauer Haus, Sandsteinquaderbau mit Walmdach, spätes 14 Jahrhundert, 1548-50 zu Geschützturm bastionsartig ausgebaut, nach Kriegszerstörung (1945) 1994-96 wiederaufgebaut.

D-5-64-000-774
Tratzenzwinger
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Hirschelgasse 11
(Standort)
Tucherschloss Frührenaissanceschloss mit spätgotischen Elementen, dreigeschossiger mehrgliedriger Sandsteinquaderbau mit Satteldächern, runder Sandsteintreppenturm mit Trabantentürmchen und Haubendächern, Sandsteinchörlein in Formen der italienischen Renaissance, Hof- und Gartenfassade mit Gesims- und Halbsäulengliederung, westlicher Seitenflügel im Obergeschoss Sichtfachwerk, östlicher Seitenflügel Backstein, 1533/44 wohl von Paulus Behaim unter Mitwirkung von Peter Flötner, nach Teilzerstörung 1945 wiederaufgebaut 1967-69;

im Garten Brunnenbassin mit Sandsteinfigur eines Jägers, erste Hälfte 18. Jahrhundert.

D-5-64-000-787
Tucherschloss
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Hirschelgasse 36 / 38 / 40 / 42; Äußere Laufer Gasse 29
(Standort)
Wohnhausanlage mit Zweigstelle der Stadtsparkasse Drei- bis viergeschossige, dreiflügelige Anlage mit Walm- und Flachdächern, Innenhof mit vorgelagertem Treppenhaus, 1953/54 von Sep Ruf. D-5-64-000-2317

I[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Innere Laufer Gasse 11
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und großem, reich profilierten Fachwerk-Aufzugserker, breit gelagerter Sandsteinquaderbau, rückseitig Fachwerkobergeschosse auf Sandsteinerdgeschoss, ursprünglich zwei Einzelgebäude nach 1463 (dendrochronologisch datiert), wohl im 16. Jahrhundert in einem Baukörper vereinigt (bez. 1554), Zutaten des frühen 17. Jahrhunderts (1630/31 dendrochronologisch datiert). D-5-64-000-864
Innere Laufer Gasse 27
(Standort)
Ehemaliges Pfragneranwesen Fünfgeschossiger schmaler Traufseitbau mit steilem Satteldach, Sandsteinbau, wohl Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert;

Rückgebäude, zweigeschossiger Fachwerkbau, durch schmalen Flügel mit Vorderhaus verbunden, wohl 17. Jahrhundert, z. T. erneuert.

D-5-64-000-865
Ehemaliges Pfragneranwesen
Innere Laufer Gasse 37
(Standort)
Eckhaus Schmales dreigeschossiges Bäckereianwesen, bez. 1569, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites Obergeschoss Fachwerk verputzt, Mansardwalmdach um 1720/30, Umbauten des 20. Jahrhunderts. D-5-64-000-866
Innerer Laufer Platz
(Standort)
Volksdichter-Grübel-Brunnen, auch Grübelsbrunnen Bronzestatue des Nürnberger Volksdichters Konrad Grübel, Bronzesockel mit Inschriftkartusche in neubarocker Formensprache, von F. Rösner und Christoph Albrecht Lenz (Guss) nach dem Entwurf von Friedrich Wanderer, bez. 1881. D-5-64-000-868
Volksdichter-Grübel-Brunnen, auch Grübelsbrunnen
Innerer Laufer Platz 3a
(Standort)
Laufer Schlagturm Torturm der vorletzten Stadtbefestigung, hoher Sandsteinquaderbau, im Kern nach Mitte 13. Jahrhundert, oberer zweigeschossiger Aufsatz um 1508, erneuerter Spitzhelm mit Laterne, Tordurchfahrt bez. 1508, 1944 ausgebrannt, 1956 instandgesetzt;

nördlich an den Turm anschließend kleiner Teil der Stadtmauer, 13. Jahrhundert.

D-5-64-000-86
Laufer Schlagturm
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Innerer Laufer Platz 11
(Standort)
Willstätter-Gymnasium Drei- bzw. viergeschossiger Schulbau bestehend aus viereckigem Atriumbau und westlich angebautem Turnhallenflügel, Stahlbetonskelett- und Sandsteinquaderbauten mit Flachdächern, 1955/56 erbaut nach Planung von Regierungsbaurat Konrad (Landbauamt Nürnberg), mit Kunst am Bau von Ingram Spengler (Sgrafitti im Atriumhof) und anderen farbigen Wandgestaltungen;

zugehörig die sogenannte Allerheiligenkapelle (Landauerkapelle) des ehemaligen Landauerschen Zwölfbruderhauses am Inneren Laufer Platz, Sandsteinquaderbau mit Satteldach, kurze dreischiffige Halle mit Netzrippengewölbe, 1506/07 von Hans Beheim d. Ä.

D-5-64-000-867
Willstätter-Gymnasium
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Irrerstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Irrerbad (Weißgerberbad) Zweigeschossiger Kopfbau mit steilem Satteldach, Giebeldacherkern und Schleppgauben, Erdgeschoss massiv verputzt, seitlich vorkragendes Obergeschoss Fachwerk verputzt, originale Tür und polygonaler Stützpfeiler im Innern, im Kern nach 1509 (dendrochronologisch datiert) über Vorgängerbauten des 11. Jahrhunderts und von 1326 errichtet, Umbauten 1691, Fachwerkerneuerung um 1710 (dendrochronologisch datiert), weitere Umbauten 1837 und 1907/08, nach Zerstörung 1945 Abbruch von Dach und Fachwerkgiebel und Wiederaufbau 2005. D-5-64-000-872
Irrerstraße 2
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Aufzugserker und Giebeldacherkern, Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert, Aufzugserker um 1650, barock bereichert (Holzchörlein) um 1710. D-5-64-000-873
Irrerstraße 3; Weißgerbergasse 2a
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Zweigeschossiger, zur Weißgerbergasse hin dreigeschossiger Traufseitbau mit Frackdach, Fachwerkaufzugserker und Dacherker mit Schleppdach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, südseitig verputzt, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, spätes 16. Jahrhundert, Dacherker erneuert. D-5-64-000-874
Ehemaliges Handwerkerhaus
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Irrerstraße 5
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Erdgeschoss Sandstein verputzt, Obergeschosse Fachwerk verputzt, 16./17. Jahrhundert, moderner Ladeneinbau. D-5-64-000-875
Irrerstraße 9
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus, später Gasthaus Dreigeschossiger breiter Traufseitbau mit Satteldach und Schleppgauben, Erdgeschoss Sandstein verputzt, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Aufstockung des zweiten Obergeschosses wohl um 1500, Umbau um 1672 (bez.). D-5-64-000-876
Ehemaliges Handwerkerhaus, später Gasthaus
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Irrerstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Sandsteinquaderbau, traufständiges Eckhaus mit Satteldach, Obergeschosse zum Teil verputzt, im Kern 16. Jahrhundert, Ladeneinbau, Holzchörlein und Dach mit Schleppgauben zweite Hälfte 20. Jahrhundert. D-5-64-000-877
Irrerstraße 13
(Standort)
Ehemalige Badstube, später Gasthaus später Gasthaus, dreigeschossiges langgestrecktes Eckhaus, westlicher Bereich eingeschossig, traufständiger verputzter Massivbau mit Satteldach und Schleppgauben, rückseitig viergeschossiger Fachwerkanbau mit massivem Erdgeschoss und Pultdach, im Kern wohl um 1566 (bez.), nach Teilzerstörung 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-878

K[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Karlstraße
(Standort)
Karlsbrücke Zwei Bogenbrücken aus Sandsteinquadermauerwerk, nördlicher Abschnitt mit zwei Segmentbogen, im Kern 1486, südlicher Abschnitt mit zwei Segmentbogen, barockem Dekor sowie zwei Obelisken mit Kriegsadler und Friedenstaube, 1728 unter Christoph Gottlieb Volckamer errichtet. D-5-64-000-951
Karlsbrücke
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Karlstraße 4
(Standort)
Steinerker Um 1700; an Neubau. Das Gebäude wurde 2008 im Zuge der projektierten Neubebauung des Augustinerhofes abgerissen. Der Sandsteinerker wurde fachgerecht demontiert und soll an einem anderen Gebäude Verwendung finden.[1] D-5-64-000-948
Karlstraße 13
(Standort)
Spielzeugmuseum Nürnberg Giebelfassade, Sandsteinquadermauerwerk, reicher Spätrenaissancedekor, um 1600, barock bereichert um 1720, in Neubau von 1969 integriert, im Gebäudeinneren Teile der Stuckdecke des Vorgängerbaus im zweiten Obergeschoss übernommen, um 1740. D-5-64-000-949
Spielzeugmuseum Nürnberg
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Karlstraße 13
(Standort)
Flügelbau einer ehemaligen dreiflügeligen Anlage Dreigeschossiger Bau mit Pultdach, Schleppgaube und Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, Erdgeschoss Sandstein, spätes 15. Jahrhundert, Obergeschosse Fachwerk mit hölzernen Spätrenaissancegalerien, um 1600. D-5-64-000-950

L[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lammsgasse 8
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, im Kern 16. Jahrhundert, Umbauten des 17. und 18. Jahrhunderts, barockes Holzchörlein um 1720. D-5-64-000-1163
Lammsgasse 12 / 12a
(Standort)
Bürgerhaus Dreiflügelanlage mit Innenhof;

Vorderhaus (Nr. 12), viergeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, spitzbogiger Tordurchfahrt und barockem Doppelflügeltor, im Kern spätmittelalterlich, wesentliche Umbauten des 16. bis 19. Jahrhunderts, nach Zerstörung 1945 ab dem ersten Obergeschoss einschließlich Holzchörlein erneuert;

Rückgebäude (Nr. 12a), dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Fachwerk-Aufzugsgaube und Schleppgauben, Giebeldreieck freigelegtes Fachwerk, im Kern nach 1421 (dendrochronologisch datiert), Dacherker bez. 1560, an der Fassade Stephanusrelief, bez. 1606;

östlicher Seitenflügel, dreigeschossiger Bau mit Pultdach und hölzerner Altane, 16./17. Jahrhundert.

D-5-64-000-1164
Lammsgasse 14
(Standort)
Ehemaliger Schürstabhof, später Gasthof „Zum weißen Lamm“ Ehemals stattliche Vierflügelanlage nach Zerstörung 1945 weitgehend erneuert; Vorderhaus, drei- bis viergeschossiger verputzter Sandsteinbau, langgestreckter Traufseitbau mit Frackdach, Giebel- bzw. Schleppdacherkern und Holzchörlein, im Kern spätmittelalterlich, Umbauten im 16. bis 19. Jahrhundert, heutige Fassadengestalt weitgehend 1862, Dacherker von 1927. D-5-64-000-1165
Laufertormauer 9 / 13 / 13a / 15 / 17
(Standort)
Stadtmauer Abschnitt der Laufertormauer zwischen Innere Cramer-Klett-Straße und Pegnitz, Zwinger und Mauerzug der letzten Stadtumwallung, um 1540, Tunneldurchbruch des Hübnerstors 1892, Überbrückung des nördlichen Pegnitzarms nach Zerstörung von 1945 1975 wiederhergestellt, Graben unter Beseitigung der äußeren Futtermauer weitgehend gefüttert;

Mauertürme Schwarzes S, T, V, X, rechteckige Sandsteinquaderbauten mit Walmdächern, um 1400, Türme Schwarzes S, T und V 1945 ausgebrannt, unter Fassadenveränderung wiederhergestellt;

Kasemattenturm II, sogenannter Alcibiadesturm, polygonaler Sandsteinquaderbau mit Walmdach, um 1540, wiederhergestellt.

D-5-64-000-1182
Stadtmauer
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Laufertorzwinger 1
(Standort)
Laufertorturm Stadtmauerturm Schwarzes M, freistehender Rundturm der letzten Stadtumwallung, Sandsteinquaderbau mit hohem Rustikasockel, Geschützplattform mit Zeltdach und Türmchenaufsatz, im Inneren quadratischer Turm (um 1377) erhalten, 1556 rund ummantelt von Stadtwerkmeister Georg Unger. D-5-64-000-1183
Laufertorturm
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M[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Maxplatz
(Standort)
Tritonbrunnen Sandsteinbecken und Sandsteinfigur eines Triton mit Fischschwänzen, 1689 von Johann Leonhard Bromig, 1945 schwer beschädigt, unter Erneuerung der Figur 1953 wiederhergestellt. D-5-64-000-1292
Tritonbrunnen
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Maxplatz
(Standort)
Dürer-Pirckheimer-Brunnen Klassizistischer Sandsteinpylon mit Bronze-Rundmedaillons Albrecht Dürers und Willibald Pirckheimers, seitlich halbrunde Ausgussbecken aus Bronze, nach einem Entwurf von Carl Alexander Heideloff 1820/21 errichtet. D-5-64-000-1293
Dürer-Pirckheimer-Brunnen
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Maxplatz
(Standort)
Maxbrücke Dreijochige Sandsteinquaderbrücke mit flachen Segmentbögen, zwischen Maxplatz und Unschlittplatz die Pegnitz überspannend, Geländer mit neugotischem Maßwerk aus Gusseisen, Vorgängerbau von 1457, 1850/52 nach Plänen von Bernhard Solger vollständig erneuert. D-5-64-000-1294
Maxbrücke
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Maxplatz 7
(Standort)
Bürgerhaus Dreiseitig freistehendes Eckhaus, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Giebelfassade mit romanisierendem Rundbogenfries, 1840 von Steinmetzmeister Konrad Heinrich Schabdach errichtet, Dachausbau und Dacherker im Neu-Nürnberger Stil 1893, Ladeneinbau 1909 und nach 1945. D-5-64-000-1283
Maxplatz 8
(Standort)
Weinstadel Langgestreckter freistehender dreigeschossiger Bau mit hohem Satteldach und Schleppgauben, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, die beiden vorkragenden Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, südseitig Holzgalerien an den Obergeschossen, 1446-48 als Sondersiechenhaus erbaut, seit 1571 Weinstadel, Umbau zu Studentenwohnheim zweite Hälfte 20. Jahrhundert;

Verbindungsbau, östlich im ersten Obergeschoss an den sogenannten Wasserturm anschließend, brückenartiger Fachwerkbau mit Satteldach und Schleppgauben.

D-5-64-000-1284
Weinstadel
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Maxplatz 10
(Standort)
Wasserturm Wehrturm der vorletzten Stadtumwallung am nördlichen Pegnitzufer, quadratischer Sandstein-Buckelquaderbau mit Zeltdach, oberstes Geschoss Backsteinmauerwerk, ostseitig vorspringend wohl ehemals Kaminanlage, um 1323, Aufstockung und Dach um 1569/70 (bez.). D-5-64-000-1285
Wasserturm
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Maxplatz 27; Nägeleinsplatz 20
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Mansarddach und Giebeldacherkern, im Kern nach 1428 (dendrochronologisch datiert), weitgehende Erneuerung und Dachumbau um 1720, rückseitig zweigeschossiger Aufzugserker aus Fachwerk von 1874. D-5-64-000-1286
Maxplatz 29
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit steilem Satteldach und Giebeldacherkern, rückseitig Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach und Schleppgauben, rückseitig im zweiten Obergeschoss freigelegte Fachwerkfassade, nach 1594 (dendrochronologisch datiert), Rokoko-Bereicherungen um 1750/60, nordseitige Giebeldacherker Mitte 19. Jahrhundert. D-5-64-000-1287
Maxplatz 35
(Standort)
Gasthaus „Kettensteg“ Zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Pultdach und Zwerchhaus, Obergeschoss verputzt, rückseitig angebaut an Stadtmauer (Hallertor), südseitig zur Pegnitz auskragender Eckerker mit Zeltdach, 1862 über älterem Kern wohl des 16. Jahrhunderts, umgebaut 1909 nach Planung von Ochsenmayer & Wissmüller. D-5-64-000-1289
Maxplatz 46
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger, traufständiger Steildachbau mit Zwerchhaus und Fachwerkobergeschossen, straßenseitig Obergeschosse durch Massivmauerwerk ersetzt, im Kern 15. Jahrhundert, ursprünglich zwei Gebäude, das westliche wohl Gerberhaus, vor 1811 vereint, Zwerchhaus von 1864, Schaufensteröffnungen von 1904. D-5-64-000-2771
Maxplatz 46a
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiges Traufseithaus mit Satteldach und Giebeldacherkern, verputzter Massivbau, im Kern 16./17. Jahrhundert, wesentlicher Umbau drittes Viertel 19. Jahrhundert, Neurenaissance-Zutaten, zweigeschossiges Holzchörlein von 1877/78 und 1899. D-5-64-000-1290
Maxtormauer 3-9 / 13-21 (ungerade Nummern)
(Standort)
Stadtmauer Maxtormauer, Mauerzug der letzten Stadtumwallung zwischen Maxtor und Laufer Tor, Wehrmauer, teilweise mit weitgehend erneuertem überdachtem Wehrgang, und beiderseits gefütterter Graben, 14. Jahrhundert, Zwingerausbau mit Brustwehr um 1536;

Mauertürme Schwarzes E, F und G (in Mauerhöhe erhalten, mit Fachwerkobergeschoss), Schwarzes H und J (1945 weitgehend zerstört, wiederaufgebaut und ausgebaut 1994/95), Schwarzes K, Schwarzes L (1945 teilweise zerstört, mit Notdach), annähernd quadratische Sandsteinquaderbauten mit Walm- bzw. Zeltdächern, zum Teil seitlich angebaute erneuerte Treppenaufgänge aus Holz, Ende 14./Anfang 15. Jahrhundert;

Rundbastei, sogenannter Küblerzwinger (auch Dürerbastion), in den Graben vorspringend, Sandsteinquadermauerwerk, im Inneren Kasematten, bez. 1527, mit zwei Gartenhäusern des 18. Jahrhundert.

D-5-64-000-1298
Stadtmauer
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N[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Neutormauer 3 / 5 / 9 / 11; Beim Tiergärtnertor 4 / 8 / 10
(Standort)
Stadtmauer Neutormauer, Mauerzug der letzten Stadtumwallung zwischen Hallertor und Tiergärtnertor, Wehrmauer mit weitgehend erneuertem überdachtem Wehrgang, beiderseits gefütterter Graben in voller Breite, 14. Jahrhundert, Zwingerausbau mit Brustwehr um 1540;

Mauertürme Grünes H und J (1945 teilzerstört und wiederaufgebaut), polygonaler Turm Grünes M, sogenannter Bürgermeisterturm, mit Ecktürmchen, Sandstein- bzw. Ziegelmauerwerksbauten mit Walm- bzw. Zeltdächern, Ende 14./ Anfang 15. Jahrhundert;

Neutorbrücke, auf drei Pfeilern aus Sandsteinquadermauerwerk, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, weitgehend erneuert;

Neutorbastei, polygonaler Sandsteinquaderbau, in den Graben vorspringend, angelegt 1563/64;

Tiergärtnertorbrücke, auf vier Pfeilern aus Sandsteinquadermauerwerk, um 1600, teilweise erneuert;

Tiergärtnertorbastei, polygonaler Sandsteinquaderbau, in den Graben vorspringend, mit rundbogiger Toröffnung, angelegt 1538-45;

Tiergärtnertorhaus, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau im Mauerverlauf mit Walmdach, um 1538-45, Obergeschoss nach Zerstörung 1945 wiederaufgebaut;

Tiergärtnertorturm, Stadtmauerturm Grünes N, hoher quadratischer Sandsteintorturm, nach Mitte 13. Jahrhundert, oberer Teil mit vier polygonalen Eckerkern und Spitzhelm, um 1561.

D-5-64-000-1398
Stadtmauer
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Neutorzwinger 1
(Standort)
Neutorturm Stadtmauerturm Grünes K, Rundturm der letzten Stadtumwallung, Sandsteinquaderbau mit Rustikasockel, Geschützplattform mit Zeltdach und Laterne, im Inneren quadratischer Turm des späten 14. Jahrhunderts, 1559 rund ummantelt. D-5-64-000-1399
Neutorturm
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Neutorzwinger 2 / 3
(Standort)
Neutorzwinger Waffenhof mit Wehrmauer und Wehrgang mit Satteldach, letztes Viertel 14. Jahrhundert, innerer Torbau und äußerer Torbau Grünes L aus Sandsteinquadermauerwerk mit Walm- bzw. Satteldach, im Kern letztes Viertel 14. Jahrhundert, um 1559 umgestaltet und erhöht. D-5-64-000-1400
Neutorzwinger
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O[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obere Krämersgasse 3
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Viergeschossiger schmaler Traufseitbau mit Satteldach und Dachgaube, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse Fachwerk verputzt, im Kern wohl 17. Jahrhundert, Umbau um 1840, Fassade nach 1945 erneuert. D-5-64-000-1421
Ehemaliges Handwerkerhaus
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Obere Krämersgasse 10
(Standort)
Bürgerhaus Schmaler dreigeschossiger Traufseitbau, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Fachwerkobergeschosse, im Kern nach 1438 (dendrochronologisch datiert), rückseitig bis auf oberstes Fachwerkgeschoss Sandsteinfassade, Umbauten des 16./17. Jahrhunderts, Giebelerker aus Fachwerk 19. Jahrhundert. D-5-64-000-1422
Bürgerhaus
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Obere Krämersgasse 12
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau, steiles Satteldach mit breitem Sandstein-Dacherker mit Pultdach sowie Holz-Dachgauben mit Zeltdächern, rückseitig Fachwerkfassade, im Kern Fachwerkbau um 1400 (1394, 1396 dendrochronologisch datiert), massiver Umbau wohl spätes 16./frühes 17. Jahrhundert. D-5-64-000-1423
Bürgerhaus
Obere Krämersgasse 14
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Sandsteinquaderbau, rückseitig verputzt, Traufseitbau mit Satteldach, um 1615/17 (dendrochronologisch datiert), Giebeldacherker aus Fachwerk 1875. D-5-64-000-1424
Bürgerhaus
Obere Krämersgasse 16
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss aus Sandsteinquadern, rückseitig verputzt, zweites Obergeschoss Fachwerk, im Kern Ständerbau nach 1345 (dendrochronologisch datiert), Umbau nach 1564 (dendrochronologisch datiert), Fassadenänderungen des 17. Jahrhunderts, Giebelerker aus Fachwerk 19. Jahrhundert, Fachwerkfreilegung 1988/89. D-5-64-000-1425
Obere Krämersgasse 20
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiges Eckhaus mit Satteldach und Flachdacherweiterung, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandstein, zum Teil verputzt, zweites und drittes Obergeschoss Fachwerk verputzt, im Kern nach 1387 (dendrochronologisch datiert), Umbauten und Fassadenänderungen nach 1550 (dendrochronologisch datiert), Dacherker des 19. Jahrhunderts. D-5-64-000-1426
Obere Krämersgasse 22
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau, rückseitig verputzt, Satteldach und Fachwerk-Dacherker mit vorkragendem Walmdach, rückseitig Schleppgauben und Aufzugserker mit Schleppdach, um 1500. D-5-64-000-1427
Obere Schmiedgasse
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Historischer Wasserstollen (Latrine) 1540 urkundlich erwähnt. D-5-64-000-1429
Obere Schmiedgasse 10; Am Ölberg 9
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Schleppgauben, Fachwerk-Aufzugserker mit vorspringendem Walmdach, Erdgeschoss Sandstein verputzt, im Kern wohl vor 1500, Obergeschosse Fachwerk, um 1600, Fachwerkfreilegung 1959. D-5-64-000-1430
Bürgerhaus
Obere Schmiedgasse 11
(Standort)
Chörlein Anfang 18. Jahrhundert. D-5-64-000-1431
Obere Schmiedgasse 28
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Giebelerker, im Kern bez. 1543, nach weitgehender Zerstörung nach 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-1432
Obere Schmiedgasse 44
(Standort)
Felsenkeller Tonnengewölbter Raum mit Treppenanlage, wohl 17. Jahrhundert oder älter, vom rückwärtigen Hof aus erschlossen. D-5-64-000-2482
Obere Schmiedgasse 54 / 56; Am Ölberg 41
(Standort)
Doppelhaus Ursprünglich ein Haus, nach 1337 (dendrochronologisch datiert), frühzeitig geteilt (wohl nach 1360 dendrochronologisch datiert), viergeschossiger giebelständiger Bau mit gemeinsamer massiver verputzter Giebelfassade und steilem Satteldach, rückseitig Sichtfachwerkfassade und Halbwalmdach, Fachwerkbau (untere Geschosse Ständerbau, Obergeschosse Geschossbau), 1989 im Innern entkernt. D-5-64-000-1435
Doppelhaus
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Obere Schmiedgasse 58
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiges Eckhaus mit steilem Satteldach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, wohl vor 1500, nach teilweiser Beschädigung 1945 im Innern weitgehend verändert. D-5-64-000-1436
Bürgerhaus
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Obere Schmiedgasse 64 / 66
(Standort)
Pilatushaus, auch „Haus zum geharnischten Mann“ Ehemals zwei Handwerkerhäuser, 1927 miteinander verbunden, viergeschossiger Kopfbau mit dreigeschossigem Satteldach und Schleppgauben, polygonales vorkragendes Fachwerk-Giebeltürmchen mit Zeltdach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freiliegendes Fachwerk, Haus Nummer 66 1489 (dendrochronologisch datiert) erbaut, Giebel bzw. Giebelgeschoss wohl nach 1596 (dendrochronologisch datiert) verändert, Haus Nummer 64 im 16. Jahrhundert errichtet, beide Gebäudeteile nach Beschädigung 1945 zum Teil erneuert. D-5-64-000-1437
Pilatushaus, auch „Haus zum geharnischten Mann“
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Obstmarkt 3
(Standort)
Chörlein Zweigeschossiges polygonales Sandsteinchörlein an Neubau, mit reicher barocker Ornamentik, mit Volutenkonsolen und Steinhaube, Mitte 17. Jahrhundert. D-5-64-000-1454

P[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Paniersplatz 17
(Standort)
Wappenstein Löffelholz-Held’sches Allianzwappen, barockes, farbig gefasstes Hochrelief, bez. 1758 von Johann Martin Romsteck. D-5-64-000-1481
Wappenstein
Paniersplatz 35
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, reicher Neubarockdekor mit Jugendstilelementen, zweigeschossiges Sandsteinchörlein, dreigeschossiger Zwerchgiebel mit C-Voluten, um 1904/05. D-5-64-000-1483
Bürgerhaus
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Paniersplatz 37
(Standort)
Grundschule Paniersplatz Drei- bis viergeschossige Vierflügelanlage um einen Innenhof, Sandsteinquaderbau im Stil der Neurenaissance, Sattel- bzw. Walmdächer mit Schleppgauben und Dachreiter, zweigeschossiger polygonaler Eckerker mit reichem Neurenaissancedekor, 1914/15 nach Plänen von Heinrich Wallraff, bez. 1915. D-5-64-000-1484
Plobenhofstraße
(Standort)
Denkmäler auf der Museumsbrücke Zwei Sandsteindenkmäler mit Bronzearbeiten von Jeremias Eisler, barock, 1700. D-5-64-000-1074
Denkmäler auf der Museumsbrücke
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R[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Radbrunnengasse 2
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Backstein-Zwerchgiebel und Giebeldacherkern, verputzter Massivbau, im Kern spätes 16. Jahrhundert, barock bereichert (Holzchörlein) um 1700, Zwerchgiebel und Giebelerker um 1850/60. D-5-64-000-1582
Radbrunnengasse 4
(Standort)
Bürgerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Pultdach und Fachwerk-Aufzugserker, Erdgeschoss massiv verputzt, Obergeschosse Fachwerk verputzt, im Kern wohl erste Hälfte 15. Jahrhundert, Fassadenneubau um 1860/70. D-5-64-000-1583
Radbrunnengasse 8
(Standort)
Rokokochörlein Um 1750. D-5-64-000-1584
Rokokochörlein
Rathausplatz
(Standort)
Gänsemännchenbrunnen Figur eines Bauern mit zwei Gänsen auf Sockelpodest, Bronzeguss von Pankraz Labenwolf nach einem Holzmodell des Bildschnitzers Hans Peisser, um 1550, Granitbecken erneuert. D-5-64-000-1590
Gänsemännchenbrunnen
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Rathausplatz
(Standort)
Puttenbrunnen, auch Rathausbrunnen Flaches muschelförmiges Bronzebecken von 1549, darauf kannellierte Bronzesäule (bez. 1557) mit Putto, von Pankraz Labenwolf nach einem Holzmodell des Bildschnitzers Hans Peisser. D-5-64-000-1591
Puttenbrunnen, auch Rathausbrunnen
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Rathausplatz 2; Fünferplatz 1 / 7; Theresienstraße 2
(Standort)
Rathaus Sogenannter Wolff’scher Bau, Dreiflügelanlage um Arkadenhof, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldächern, repräsentative Westfassade mit turmartigen Dachaufbauten und Laternenaufsätzen mit Haubendächern, 1616-22 von Jakob Wolff d. J.;

im Süden gotischer Trakt, zweigeschossiger verputzter Sandsteinbau mit Satteldach und östlichem Ziergiebel, 1332-40 unter Stadtbaumeister Philipp Groß;

nördlich anschließend Beheimscher Ratsstubentrakt, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und reichem Stab- und Maßwerkdekor, 1514/15 von Hans Behaim d. Ä.;

mit Ausstattung.

D-5-64-000-1589
Rathaus
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S[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Spitalgasse 8-22 (gerade Nummern); Hans-Sachs-Platz 2
(Standort)
Heilig-Geist-Spital Spitalkirche, ehemals dreischiffige Basilika, im Ursprung 1332-39, nach weitgehender Kriegszerstörung nur westliche Stirnwand von 1557 und nördliche erneuerte Seitenschiffwand von 1925/26 erhalten, Wiederaufbau als Saalbau und Studentenwohnheim bis 1963 durch Baudirektor Julius Lincke und Josef Tudyka;

Spitalbauten, Nordtrakt, langgestreckter viergeschossiger Bau mit Satteldach um einen Arkadenhof, im Ursprung 1332-39, nach Kriegszerstörung wiederaufgebaut, dazu drei durch Querbauten verbundene Längstrakte über die Pegnitz, dreigeschossige Sandsteinquaderbauten mit Satteldächern, 1511 bis 1527 von Hans Behaim d. Ä. neu errichtet, nach Kriegszerstörung wiederaufgebaut, mit Ausstattung;

Brunnenanlage im Arkadenhof, sogenannter Hanselbrunnen, Bronzestatue eines Schalmeibläsers, spätes 14. Jahrhundert (Kopie);

siehe auch Vordere Insel Schütt 2a.

D-5-64-000-1902
Heilig-Geist-Spital
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T[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tetzelgasse
(Standort)
Mauerrest des ehemaligen Peststadels Um 1480 als Kornhaus erbaut, später Remise für Pestwagen, seit 1864 Schulhaus, 1945 zerstört bis auf Reste des Sandsteinquadermauerwerks der Südfassade. D-5-64-000-2740
Tetzelgasse 4
(Standort)
Portalschlussstein des kriegszerstörten Vorgängerbaus Sandstein, Wappen der Patrizierfamilien Tetzel-Volckamer, um 1720/30 von Johann Martin Romsteck. D-5-64-000-1937
Tetzelgasse 5
(Standort)
Befestigungsreste Wohl von der ältesten Stadtmauer, vor 1250. D-5-64-000-1938
Theresienplatz
(Standort)
Martin-Behaim-Denkmal Bronzestandbild des Patriziers und Seefahrers Martin Behaim (1459-1507) mit Allegorien des Handels und der Wissenschaft, Steinsockel mit gotisierender Ornamentik, 1889/90 von Johann Rößner (Entwurf) und Christoph Albrecht Lenz (Guss). D-5-64-000-1949
Martin-Behaim-Denkmal
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Theresienstraße 1 / 5
(Standort)
Ämtergebäude des Rathauses Drei- bis viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdächern, Eckturm mit Haubendach und reichem Portal, 1907/09 von Heinrich Wallraff im Neu-Nürnberger Stil errichtet, bei Wiederaufbau nach 1945 verändert. D-5-64-000-1950
Ämtergebäude des Rathauses
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Theresienstraße 7
(Standort)
Ehemaliges „Haus zur goldenen Rose“ bzw. „Welserhaus“, jetzt Ämtergebäude des Rathauses Drei- bis fünfgeschossige Vierflügelanlage um einen Innenhof, ehemals Sandsteinquaderbau, 1509-12 von Hans Behaim d. Ä., mit Ergänzungen von 1550/60, Wappenstein von Johann Martin Romsteck bez. 1739, davon Erdgeschosshalle mit Kreuzgratgewölben und spätgotische Hofarchitektur mit Treppenturm erhalten, nach schwerer Zerstörung 1945 ab 1961 modern wiederaufgebaut. D-5-64-000-1951
Ehemaliges „Haus zur goldenen Rose“ bzw. „Welserhaus“, jetzt Ämtergebäude des Rathauses
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Trödelmarkt 30
(Standort)
Ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus, heute Wohnhaus und Gaststätte Dreigeschossiger Satteldachbau mit zwei Erkern und Schleppgauben, verputzter Stahlskelettbau mit Schlackensteinausfachung, auf älterem Sandstein-Kellergeschoss 1883 von der Maschinenbau-Aktiengesellschaft Nürnberg errichtet, bei Wiederaufbau nach 1945 teilweise erneuert. D-5-64-000-1955
Ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus, heute Wohnhaus und Gaststätte
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Trödelmarkt 58
(Standort)
Henkerturm Turm der vorletzten Stadtumwallung, nach Westen abgerundeter Sandsteinquaderbau mit Walmdach, östlich anschließend eingeschossiger verputzter Sandsteinbau mit Satteldach, im Kern um 1320/25, nach Teilzerstörung 1945 wiederhergestellt;

nördlich anschließend Überbrückung des nördlichen Pegnitzarmes, beiderseits geschlossener verputzter Wehrgang mit Satteldach über zwei Rundbogenarkaden aus Sandsteinquadern, ostseitig chörleinartige Auskragung aus Fachwerk, um 1320/25.

D-5-64-000-1956
Henkerturm
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Tuchgasse 1
(Standort)
Holzchörlein Mit reichem barockem Dekor, 17. Jahrhundert. D-5-64-000-1959

U[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Untere Krämersgasse 16
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebelerker aus Fachwerk, im Kern nach 1511 (dendrochronologisch datiert) und nach 1553 (dendrochronologisch datiert), Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss Fachwerk (1976 freigelegt und z. T. erneuert). D-5-64-000-1991
Untere Krämersgasse 18
(Standort)
Eckhaus, wohl ehemaliges Handwerkerhaus Viergeschossiger langgestreckter Bau mit Halbwalmdach, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Fachwerkobergeschosse (1974/75 freigelegt) mit Fenstererkern, teilweise vorkragend, nach 1450 (1448/49 und 1454 dendrochronologisch datiert), Aufstockung des dritten Obergeschosses und Dach nach 1477 (dendrochronologisch datiert), großer Aufzugserker aus Fachwerk mit weit vorspringendem Dach zweite Hälfte 16. Jahrhundert, kleine Giebelgaube Mitte 19. Jahrhundert. D-5-64-000-1992
Eckhaus, wohl ehemaliges Handwerkerhaus
Untere Schmiedgasse 6
(Standort)
Eckhaus, wohl ehemaliges Handwerkerhaus Dreigeschossiger langgestreckter Bau mit Pult- bzw. Mansardwalmdach, Erdgeschoss Sandsteinmauerwerk, Obergeschosse Fachwerk (1974 freigelegt und verändert), im Kern wohl vor 1500, Mansardwalmdach 18. Jahrhundert. D-5-64-000-2001
Untere Söldnersgasse 8
(Standort)
Wappenstein Barockes Sandsteinrelief mit zwei Wappendarstellungen, 17./18. Jahrhundert. D-5-64-000-2003
Untere Talgasse 6
(Standort)
Ehemalige Dienstwohnhaus des Bogners (Bogenspanners) Zweigeschossiges Giebelhaus mit Satteldach, Fachwerkobergeschosse auf massivem Sandsteinsockel, 1536/37 (dendrochronologisch datiert), Fassadenveränderungen und Dachgeschossausbau im 19. und 20. Jahrhundert. D-5-64-000-2004
Untere Talgasse 8
(Standort)
Ehemaliges Herrenschießhaus Dreigeschossiger Renaissance-Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Schleppgauben und reich ornamentierte Dacherker, Volutengiebel, gewölbte Erdgeschosshalle zum nördlich anschließenden Schießgraben geöffnet, 1582/83 von Stadtwerkmeister Hans Dietmair;

ehemaliger Seitenflügel des Herrenschießhauses, zweigeschossiger langgestreckter Massivbau mit Satteldach mit Schleppgauben, Fachwerkgiebel, zweistöckiger Aufzugserker mit Walmdach, nach 1441/42 (dendrochronologisch datiert).

D-5-64-000-2005
Ehemaliges Herrenschießhaus
weitere Bilder

V[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vestnertormauer; Burg
(Standort)
Stadtmauer Vestnertormauer, Mauerzug der letzten Stadtumwallung zwischen Vestnertor und Maxtor, Wehrmauer zum Teil mit erneuertem Wehrgang, mit beiderseits gefüttertem Graben in voller Breite, 14. Jahrhundert, Zwingerausbau mit Brustwehr um 1535/36;

Kasemattenturm am Fünfeckigen Turm, sogenannte Streichwehr, nördlich abgerundeter Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach und Schleppgauben, in den Graben vorspringend, im Kern 14. Jahrhundert, nach Teilzerstörung 1945 wiederhergestellt;

Kasemattenturm I, sogenannter ND-Turm, nördlich abgerundeter Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach, in den Graben vorspringend, nach Totalzerstörung 1945 wiederaufgebaut;

Mauerturm Schwarzes B, nördlich abgerundeter Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach und Dacherkern, in den Graben vorspringend, im Kern 14. Jahrhundert, nach Teilzerstörung 1945 wiederhergestellt.

D-5-64-000-2027
Stadtmauer
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Vordere Insel Schütt 1
(Standort)
Mauerturm am nördlichen Pegnitzarm Mauerturm der vorletzten Stadtumwallung, niedriger Buckelquaderbau mit Zeltdach und Schießscharten, um 1323. D-5-64-000-2055
Vordere Insel Schütt 2
(Standort)
Schuldturm, auch Männereisen Teil der vorletzten Stadtumwallung am südlichen Pegnitzarm, hoher Buckelquaderbau mit Schlüsselscharten, bez. 1323 von Baumeister Conrad Stromer, oberer Teil Backsteinmauerwerk mit vorkragenden Ausguckerkern und Zeltdach wohl zweite Hälfte 15. Jahrhundert, seit 1478 Schuldgefängnis, 1958 nach Zerstörung von 1945 wiederhergestellt. D-5-64-000-2056
Schuldturm, auch Männereisen
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Vordere Insel Schütt 2a
(Standort)
Altenheim des Heilig-Geist-Spitals Zweiflügeliger dreigeschossiger Kopfbau mit Satteldach und Schleppgauben, Sandsteinquadermauerwerk, zur Pegnitz zweigeschossiger hölzerner Laubengang, im Ursprung wohl vor 1620, nach Zerstörung von 1945 1952-54 wiederaufgebaut;

Verwalter- und ehemaliges Pfarrwohnhaus (sogenanntes Sudenpredigerhaus), zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Schleppgauben, Fachwerk-Aufzugserker und zum Teil Fachwerkaufstockung, im Kern nach 1438 (dendrochronologisch datiert), Umbauten des 16. und 18. Jahrhundert sowie 1953-55;

Nebengebäude, schmaler zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, im Kern vor 1810, nach Zerstörung von 1945 um 1955 wiederhergestellt;

siehe auch Spitalgasse 8-22; Hans-Sachs-Platz 2.

D-5-64-000-2057
Altenheim des Heilig-Geist-Spitals
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W[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Webersplatz 17 / 19
(Standort)
Altbau des Johannes-Scharrer-Gymnasiums Mehrgliedrige Zweiflügelanlage im Stil der Nürnberger Neurenaissance, dreigeschossige Sandsteinquader- und Backsteinbauten mit Walm- bzw. Satteldächern, Dachgauben mit Zeltdächern sowie Schleppgauben und polygonalem Dachreiter aus Fachwerk, nach Norden lisenengegliederter Sandsteingiebel mit Uhrwerk und Glockenaufsatz, rückseitig runder Treppenturm aus Sandstein mit Fachwerkaufsatz und Zeltdach sowie polygonaler Treppenturm aus Backstein mit Welscher Haube, bez. 1896, nach Kriegszerstörung wiederaufgebaut bis 1954. D-5-64-000-2083
Altbau des Johannes-Scharrer-Gymnasiums
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Weinmarkt 1; Weinmarkt 1 a
(Standort)
Ehemaliges Interims-Rathaus und Kaufmannshaus Dreiflügelige Anlage; Vorderhaus, viergeschossiges Eckhaus mit Satteldach und Schleppgauben, polygonales Sandstein-Erkertürmchen mit Spitzhelm, Massivbau aus Sandstein und Ziegelstein, Erdgeschoss steinsichtig, im Kern um 1436/37 (dendrochronologisch datiert), spätgotische Reste des frühen 14. Jahrhunderts, drittes Obergeschoss und Dach um 1482 (dendrochronologisch datiert), Fassade barock bereichert um 1710, Innenumbau, Fassadenänderung und Holzchörlein 1905;

Rückgebäude mit Seitenflügel, viergeschossiger Eckbau mit Satteldächern und Schleppgauben, Massivbau aus Sandstein und Ziegelstein, Erdgeschoss zum Teil steinsichtig, drittes Obergeschoss des Seitenflügels freigelegtes Fachwerk, im Kern um 1436/37 (dendrochronologisch datiert), Innenumbau und Fassadenänderung 1905, nach Zerstörung 1945 bis auf das Erdgeschoss 1955 wiederaufgebaut.

D-5-64-000-2098
Weinmarkt 2
(Standort)
Kaufmannshaus Ehemals dreiflügelige Anlage; Vorderhaus, viergeschossiger verputzter Massivbau mit dreigeschossigem massivem Seitenflügel, mit gotischem Backsteinlisenengiebel, Satteldach, Giebeldacherkern und Schleppgauben, mittlerer polygonaler Dacherker mit Zeltdach, hofseitig Obergeschosse Fachwerk, im Kern zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Fassadenänderung und spätbarocke Bereicherung (Holzchörlein) um 1740, Ladeneinbau im Erdgeschoss 1907, nach Teilzerstörung 1945 wiederaufgebaut;

Hofarchitektur, dreigeschossige Holzgalerien, Anfang 17. Jahrhundert, nach Teilzerstörung 1945 weitgehend erneuert.

D-5-64-000-2099
Weinmarkt 3
(Standort)
Wirtshaus Viergeschossiger Kopfbau mit flachem Satteldach, weitgehend Sandsteinquaderbau, straßenseitig steinsichtig, Ostseite auskragende verputzte Fachwerkobergeschosse, im Kern nach 1575 (dendrochronologisch datiert), wesentlicher Umbauten im 17., späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, Dach nach Zerstörung 1945 erneuert. D-5-64-000-2100
Weinmarkt 4; Füll 5
(Standort)
Kaufmannshaus Dreiflügelige Anlage; Vorderhaus mit Seitenflügel, viergeschossiger verputzter Sandsteinbau mit Satteldach und Schleppgauben, Aufzugserker mit vorspringendem Walmdach, im Kern spätgotisch, Renaissance-Zutaten um 1560, teilweise Fassadenerneuerung und Innenumbauten 1828/29 und drittes Viertel 19. Jahrhundert, wesentlicher Umbau 1925/26, Dach nach Zerstörung 1945 erneuert;

Rückgebäude, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach und Schleppgauben, Fachwerk-Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, bez. 1551, Dach nach Zerstörung 1945 erneuert.

D-5-64-000-2101
Weinmarkt 6; Füll 7
(Standort)
Praun’sches Stiftungshaus Dreiflügelige Anlage; Vorderhaus, viergeschossiger traufständiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Schleppgauben, zum Teil verputzt, mittlerer Renaissance-Dacherker mit Spitzhelm, im Kern spätgotisch, wesentlicher Umbau 1606/1617, barockes Holzchörlein um 1730, Innenumbauten zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Dach 1945 zerstört und nach 1975 wiederaufgebaut;

Hofarchitektur, zweiflügelige dreigeschossige Holzgalerien mit Maßwerkbrüstungen und Pultdach, bez. 1606/1617, nach 1975 weitgehend erneuert;

Rückgebäude, zweiflügeliger dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach und Schleppgauben, zum Teil verputzt, Fachwerk-Aufzugserker mit vorkragendem Walmdach, Seitenflügel hofseitig freigelegtes Fachwerk, bez. 1556, wesentlicher Umbau 1606/1617, Dach 1945 zerstört und nach 1975 wiederaufgebaut.

D-5-64-000-2102
Praun’sches Stiftungshaus
Weinmarkt 8; Füll 9
(Standort)
Ehemaliges Kaufmannsanwesen Dreiflügelige Anlage; Vorderhaus, viergeschossiger Sandsteinquaderbau, Traufseitbau mit Mansarddach und Giebeldacherkern, im Kern 16. Jahrhundert, Mansarddach um 1730, Ladeneinbau und Fassadenänderungen 1897;

Seitenflügel, viergeschossiger Massivbau mit Mansard- Pultdach, wohl um 1600;

Rückgebäude, dreigeschossiger verputzter Sandsteinbau, Traufseitbau mit Satteldach und Fachwerk-Aufzugserker, um 1600, nach Teilzerstörung 1945 wiederaufgebaut.

D-5-64-000-2103
Weinmarkt 10
(Standort)
Portalarchitektur Vom kriegszerstörten Vorgängerbau in Neubau übernommen, korbbogige Toröffnung mit Kartusche und Vollsäulen, über profiliertem Gebälk Balkon mit Eisengitter in üppigem Spätbarock-Ornament, um 1725. D-5-64-000-2104
Weinmarkt 12a
(Standort)
Ehemaliges Kaufmannshaus Viergeschossiger verputzter Sandsteinbau mit kleinem Innenhof, Eckhaus mit Backstein-Lisenengiebel, Satteldach und Schleppgauben, mittlerer Dacherker mit Maßwerkbrüstung und Spitzhelm, im Kern nach 1341 (dendrochronologisch datiert), nördlicher Anbau nach 1393 (dendrochronologisch datiert), Umbau um 1600, barocke Fassadenänderungen um 1700, weitere Umbauten 1864 und um 1885, Dach nach Zerstörung 1945 erneuert, Mittelerker 1994 erneuert. D-5-64-000-2105
Weinmarkt 16
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Drei-, rückseitig viergeschossiges, zweiflügeliges Traufseithaus mit Frackdach, Mitteldacherker mit abgewalmtem Satteldach und Schleppgauben, weitgehend verputzter Ziegelbau, im Erdgeschoss Sandsteinverkleidung, in abgewandeltem Neu-Nürnberger-Stil, reiche Portalarchitektur, bez. 1900, Dacherneuerung nach Zerstörung 1945. D-5-64-000-2106
Weintraubengasse 1
(Standort)
Justizgebäude Dreigeschossige Dreiflügelanlage auf erhöhtem Sockelgeschoss, Sandsteinquaderbau mit Satteldächern, zwei Zwerchgiebeln und Dacherkern, polygonaler turmartig überhöhter Eckerker mit Haubendach, Nachahmung der Deutschen Renaissance des späten 16. Jahrhunderts, 1900/01 nach Plänen von Bauamtmann Förster und Bauamtmann Miller, Hauptportal aus Muschelkalk mit Figurenprogramm (Entwurf des Schwabacher Künstlers Philipp Kittler, Ausführung Bildhauer Johann Bapt. Schiemer). D-5-64-000-2107
Justizgebäude
Weintraubengasse 6
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Schleppgauben, verputzter Sandsteinbau, barockes Holzchörlein, rückseitig Aufzugserker mit vorkragendem Satteldach, Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert, umgebaut und barock bereichert um 1691-93 (dendrochronologisch datiert), weitere Umbauten und Ladeneinbau um 1872, nach Teilzerstörung 1945 wiederaufgebaut. D-5-64-000-2109
Weißgerbergasse 10
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Hohes dreigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, Erdgeschoss Sandsteinmauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern nach 1389 (dendrochronologisch datiert), Umbau um 1600, Fassadenänderungen und barocke Ergänzungen um 1728, weitere Umbauten Anfang 19. Jahrhundert und um 1874-99. D-5-64-000-2110
Weißgerbergasse 17
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherkern, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss freigelegtes Fachwerk, im Kern 16. Jahrhundert, Ladeneinbau um 1878, um 1985-90 umfassende Erneuerungen (Fassaden, Dach). D-5-64-000-2111
Weißgerbergasse 18
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Fachwerk-Giebeldacherker mit Maßwerkbrüstung und Giebelgauben, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss freigelegtes Fachwerk, im Kern spätes 15. Jahrhundert, Dacherker und barocke Zutaten erste Hälfte 17. Jahrhundert, Innenumbauten des 18./19. Jahrhundert. D-5-64-000-2112
Weißgerbergasse 19
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Drei-, rückseitig viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Giebeldacherker aus Fachwerk, Giebelgauben und rückseitigem Zwerchgiebel, freigelegter Fachwerkbau, Erdgeschoss zum Teil Sandsteinmauerwerk, im Hof viergeschossiger Fachwerk-Galerieflügel mit Pultdach, im Kern wohl 15. Jahrhundert, Veränderungen und Aufstockung des zweiten Obergeschosses um 1865, nach teilweiser Beschädigung 1945 um 1970 wiederhergestellt. D-5-64-000-2113
Weißgerbergasse 20
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherker, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss straßenseitig massiv verputzt, im Übrigen freigelegtes Fachwerk, rückseitig dreigeschossiger Seitenflügel mit Pultdach, im Kern spätes 15. Jahrhundert, Umbauten spätes 19. Jahrhundert, weiterer Innen- und Fassadenumbau sowie Holzchörlein im Neu-Nürnberger Stil 1913 durch Otto Weiß. D-5-64-000-2114
Weißgerbergasse 21
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und polygonalem Fachwerk-Erkertürmchen mit Spitzhelm, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss straßenseitig massiv verputzt, im Übrigen freigelegtes Fachwerk, rückseitig schmaler dreigeschossiger Galerieflügel mit Pultdach, im Kern spätes 15. Jahrhundert, Aufstockung des dritten Obergeschosses wohl 16./ 17. Jahrhundert, Umbau um 1875, nach Teilzerstörung 1945 Dach und Erkertürmchen 1976 erneuert. D-5-64-000-2115
Weißgerbergasse 22
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherker aus Fachwerk, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, zweites und drittes Obergeschoss Fachwerk z. T. verputzt, im Kern nach 1489 (dendrochronologisch datiert) unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbaus (1465 dendrochronologisch datiert), 1682 Erdgeschoss massiv umgebaut, wesentlicher Umbau und Fassadenänderungen um 1831, Ladeneinbau um 1900. D-5-64-000-2372
Weißgerbergasse 23
(Standort)
Bürgerhaus Vierflügelige Anlage; Vorderhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Fachwerk-Aufzugserker und Schleppgauben, straßenseitig Sandsteinquadermauerwerk, rückseitig sowie dreigeschossiger Nebenflügel Erdgeschoss massiv, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, Innenhof mit dreigeschossigen Holzgalerien, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, nach Zerstörung des Daches 1945 wiederaufgebaut um 1975;

Rückgebäude, ehemaliges Stallgebäude, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach und Fachwerk-Aufzugserker, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, nach Zerstörung 1945 wiederaufgebaut um 1975.

D-5-64-000-2116
Weißgerbergasse 24
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Viergeschossiger Eckbau mit Satteldach, Aufzugserker, Giebelerkern und Schleppgauben, Erdgeschoss bis zweites Obergeschoss Sandsteinquaderbau, drittes Fachwerk-Obergeschoss später aufgestockt, zum Teil verputzt, rückseitig kleiner dreigeschossiger Seitenflügel mit Pultdach, im Kern 16. Jahrhundert, wesentlicher Umbau 1708 (bez.), Fassadenänderungen um 1832. D-5-64-000-2117
Weißgerbergasse 25
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Dreiflügelanlage; ehemals viergeschossiges, nach Teilzerstörung 1945 jetzt dreigeschossiges Traufseithaus mit flachem Satteldach, straßenseitig Sandsteinquadermauerwerk, rückseitig Fachwerkfassade, im Hof Holzgalerien und dreigeschossiger Fachwerk-Nebenflügel mit Pultdach, spätes 16. Jahrhundert, barock bereichert (Holzchörlein) um 1690/1700, Innenumbauten 1874, Dacherneuerung um 1967;

Rückgebäude, dreigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, zweite Hälfte 16. Jahrhundert, 1875 um ein Geschoss aufgestockt, nach Beschädigung 1945 wiederhergestellt.

D-5-64-000-2118
Weißgerbergasse 26
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Viergeschossiges Eckhaus mit Satteldach, Aufzugserker, Giebelerkern und Schleppgauben, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern um 1527 (dendrochronologisch datiert) unter Verwendung von Teilen des Vorgängerbaus des 13. bis 15. Jahrhundert, Umbauten und Aufstockung um 1619, weitgehende Fachwerkerneuerung Anfang 19. Jahrhundert, Zutaten des 18. Jahrhunderts und der Biedermeierzeit, Fachwerkfreilegung 1977. D-5-64-000-2119
Weißgerbergasse 27 / 29
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Sandstein-Doppelhaus, ehemals zwei Häuser, um 1925 zu einem Baukörper vereinigt, dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach und großen Fachwerk-Aufzugserkern, Obergeschosse seitlich stark vorkragend, im Kern wohl 17. Jahrhundert, wesentliche Fassadenänderungen um 1873-75, 1945 stark beschädigt und wiederaufgebaut, Dach und Aufzugserker 2005 erneuert. D-5-64-000-2120
Weißgerbergasse 28
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Weißgerberhaus) Viergeschossiger Traufseitbau mit Mansarddach, Giebelerkern und Schleppgauben, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern um 1532 an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet, Mansarde des 18. Jahrhundert, Umbau und Zutaten der Biedermeierzeit um 1834/35, Erdgeschossumbauten 1894 und 1909, wesentliche Innenumbauten und Fachwerkfreilegung 1969-1982. D-5-64-000-2121
Weißgerbergasse 30
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Weißgerberhaus) Viergeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, Giebelerkern und Schleppgauben, Erdgeschoss Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, um 1550 an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet, barocke Zutaten, Fassadenänderungen und Mansarde um 1832, Innenumbauten um 1860, Fachwerkfreilegung und Schleppgauben 1975/76. D-5-64-000-2122
Weißgerbergasse 31
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus (Gerberhaus) Dreigeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach und Dacherkern, Erdgeschoss Sandstein verputzt, Obergeschosse freigelegtes Fachwerk, im Kern um 1410-1414 (dendrochronologisch datiert), Fassadenänderungen und Giebelerker 18. Jahrhundert, Umbauten und Zutaten um 1850, Fachwerkfreilegung und weitere Umbauten um 1970. D-5-64-000-2123
Weißgerbergasse 31; Maxplatz 46 / 46 a
(Standort)
Ehemaliges Patrizieranwesen Westflügel, dreigeschossiger breit gelagerter Bau mit Satteldach, Erdgeschoss Rundbogenarkaden aus Sandstein, Obergeschosse verputzt, Gartensaal mit reicher Barockstuckierung von Johann Leonhard Schmelzel und Steinbildwerken von Johann Leonhard Bromig, 1682-90;

Südwestflügel, dreigeschossiger verputzter Bau mit Satteldach, im ersten Obergeschoss ehemalige Kapelle erhalten, um 1680; mit Ausstattung.

D-5-64-000-1288
Weißgerbergasse 33
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Schmaler viergeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Giebeldacherker, straßenseitig Sandsteinquadermauerwerk, im Übrigen Fachwerk, rückseitig Fachwerk-Seitenflügel mit Treppenhaus und Galerien, im Kern frühes 15. Jahrhundert, Umbau zweite Hälfte 16. Jahrhundert, Giebeldacherker 18. Jahrhundert. D-5-64-000-2124
Weißgerbergasse 35
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Viergeschossiger Traufseitbau mit Frackdach und Giebeldacherkern, ehemals zwei Häuser zu einem Baukörper vereinigt, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss Sandsteinmauerwerk, Erdgeschoss verputzt, zweiten und dritten Obergeschoss freigelegtes Fachwerk, hofseitig offene Holzgalerie im zweiten Obergeschoss, im Kern 15. Jahrhundert, wesentliche Umbauten, Fassadenänderungen und Giebelerker 1896. D-5-64-000-2125
Weißgerbergasse 37
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiges Eckhaus mit Zier- und Wohndacherkern, ehemals zwei Häuser zu einem Baukörper vereinigt, Erdgeschoss und Giebelfassade Sandstein verputzt, Obergeschosse Fachwerk verputzt, Renaissancegiebel, im Kern 16. Jahrhundert, wesentlicher Umbau und Ausgestaltung im Stil des Neubarock um 1870/75, Dacherker mit Spitzhelmen sowie rückseitiger Aufzugserker von 1899. D-5-64-000-1291
Winklerstraße 13
(Standort)
Bürger- und Handwerkeranwesen Im Ursprung Mitte 13. Jahrhundert (1238 dendrochronologisch datiert), viergeschossiger Sandsteinquaderbau, Obergeschosse verputzt, Traufseitbau mit Satteldach und Sandstein-Dacherker mit Pilastergliederung, Ende 17./Anfang 18. Jahrhundert (bez. 1698), nach weitgehender Zerstörung wieder aufgebaut 1948;

Rückgebäude, viergeschossiger schmaler Sandsteinquaderbau mit Satteldach, im Kern 14. Jahrhundert (1310, 1371 dendrochronologisch datiert), Umbauten nach 1529 (dendrochronologisch datiert) sowie Fassadenänderungen und Giebelgauben nach 1714/15 (dendrochronologisch datiert, bez. 1718), zwischen Vorderhaus und Rückgebäude dreigeschossiger Galerieflügel und polygonaler Fachwerk-Treppenturm, wohl 16./17. Jahrhundert.

D-5-64-000-2161
Winklerstraße 24
(Standort)
Kopfbau Ehemals viergeschossiger, jetzt dreigeschossiger verputzter Sandsteinbau, im Kern 14./15. Jahrhundert, Fassadengliederung durch Eckrustika und Stockwerksgesimse, an der Westseite Wappen von Savoyen, bez. 1690, Notsatteldach mit Giebelgauben nach teilweiser Wiederherstellung nach 1945. D-5-64-000-2162
Kopfbau
Winklerstraße 26
(Standort)
Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Sebald Spätromanische Pfeilerbasilika, Sandsteinquaderbau mit Sattel- und Walmdach, begonnen um 1230/40 über Resten eines romanischen Vorgängerbaus, Westchor um 1260/70, hochgotische Seitenschiff-Erweiterung und Aufstockung des Turmpaares um 1330-45, spätgotischer dreischiffiger Hallenchor 1361-1379 errichtet, weitere Turm-Aufstockung unter Meister Heinrich Echser, genannt Kugler, 1482/83, nach 1657 Einbau von Emporen, 1888-1906 umfassende Instandsetzungs- und Erneuerungsarbeiten durch Georg von Hauberrisser und Josef Schmitz, nach Teilzerstörung 1945 Wiederaufbau bis 1957; mit Ausstattung. D-5-64-000-2163
Evangelisch-Lutherische Pfarrkirche St. Sebald
weitere Bilder
Winklerstraße 31
(Standort)
Ehemaliges Kaufmannshaus, seit 1846 Katholisches Pfarrhaus Zu Unserer Lieben Frau Dreiflügelige Anlage, Vorderhaus und Rückgebäude drei- bzw. viergeschossige Sandsteinquaderbauten mit Satteldächern und Dacherkern, Giebelfelder verputzt, Verbindungsflügel mit Holzgalerien, spätgotische Hofarchitektur, im Kern 14./15. Jahrhundert (1476 dendrochronologisch datiert), 1519-25 (dendrochronologisch datiert) grundlegender Umbau und östlicher Giebelerker wohl durch Hans Beheim d. Ä., Renaissance-Zutaten zweite Hälfte 16. Jahrhundert, Erdgeschoss-Umgestaltung und neugotische Zutaten um 1880/90. D-5-64-000-2164

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im BayernViewer-Denkmal kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. nuernberginfos.de: Der Augustinerhof in Nürnberg (Nachtrag vom 15. Oktober 2008)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing