Benutzer:Proofreader

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Wie der Nick schon andeutet, werde ich mich zunächst vor allem um das Lektorieren von Artikeln, also um stilistische Glättungen, Korrigieren logischer bzw. inhaltlicher Unstimmigkeiten, etc. kümmern. Schwerpunkt sind dabei momentan Artikel der Bereiche Geschichte, Zeitgeschichte, Geographie. So werde ich mich in nächster Zeit wohl vor allem im Bereich Antike tummeln.

Kommentare, Kritik und Anregungen zu meinen Beiträgen sind auf meiner Diskussionsseite gern willkommen.

Mein Name ist Rainer Döhle, ich bin 44 Jahre, freiberuflicher Übersetzer.

Alternativ zum klassischen Bewertungsverfahren kann man meine Arbeit auch unter Benutzer:Proofreader/Evaluation kritisch unter die Lupe nehmen.

Im Sinne der Qualitätssteigerung beteilige ich mich auch an der Diskussion um die Löschanträge, wobei mich mein Gerechtigkeitsempfinden des öfteren dazu treibt, den einen oder anderen unschuldigen Substub, der akut vom Löschtod bedroht ist, zu retten, nicht selten lege ich an entsprechenden Erweiterungen auch selbst Hand an; aber natürlich gibt es da auch Grenzen und bei Kandidaten, die beim besten Willen nicht zu retten sind, geht auch mein Daumen schonmal nach unten.

Ich muss sagen, dass ich positiv davon überrascht bin, wie gut das Wikipedia-Konzept insgesamt funktioniert. Meine Hoffnung ist, dass in dieser Enzyklopädie nicht das Mittelmaß oder die Extremisten triumphieren; manchmal ist auch die Vernunft stärker. Ein kleiner Kritikpunkt höchstens: Wikipedia ist auch ein soziales System und bei solchen Systemen ist mir konsequente Demokratie das Liebste. Die WP-Admins machen in ihrer überwiegenden Mehrheit bestimmt einen guten Job, aber für mich ist Vorsicht immer die Mutter der Porzellankiste und um menschlichen Schwächen vorzubeugen, haben sich vor Zeiten einmal Leute wie John Locke und Montesquieu das System der Gewaltenteilung ausgedacht und auf Admin-Ebene könnte auch die WP m.E. mehr checks and balances vertragen; ist aber nur meine subjektive Meinung. Insgesamt läuft das hier aber schon ziemlich professionell ab, man ist sich weitgehend freundlich gesinnt und falls doch Leute aneinander geraten, wie das in jeder Gemeinschaft vorkommt, mein Rat: Ruhe bewahren, sich selbst nicht für den Mittelpunkt der Welt halten, Gelassenheit entwickeln, ironiefähig sein und vor allem Mensch bleiben - nobody is perfect und ein bisschen Bescheidenheit tut auch uns Intellektuellen hier öfter mal gut. Merke: Den Dummen erkennt man leicht daran, dass er über alles ganz genau Bescheid weiß (frei nach Sokrates). Und natürlich den Humor nie verlieren.

Meine Gedanken zum Projekt Wikipedia habe ich mal hier Benutzer:Proofreader/Wiki oder Pedia? verewigt. Und das hier: Benutzer:Proofreader/Wir bleiben hier ist meine Antwort auf das vielbeschworene "Right to leave". Und, da es gerade sehr in Mode ist, Wikipedia-Mantren zu schreiben, hier sind meine: Benutzer:Proofreader/Mantren.

Muss mich hier auch erst noch richtig zurecht finden und die Möglichkeiten der WP ausloten. Seid also nachsichtig, wenn noch nicht immer alles reibungslos klappen sollte. Immerhin, ich bin lernfähig und helfe auch gerne, wo meine Hilfe gefragt ist. Habe auch schon ein paar nette Seiten auf dem Dachboden der Wikipedia entdeckt, da rumzustöbern entspannt und lenkt wunderbar ab; zu empfehlen sind da z.B. die Cafeteria, man findet Artikelfakes, man kann quizzen, man erfährt, was Benutzer für interessante Unterseiten haben und was an den Rändern der Wikipedia passiert und wie man es schafft, in einem Text wirklich jedes Wort einzeln zu verlinken; man erfährt, wie man Admin wird und wer die Wikipedia schreibt, was für Erfahrungen ein Newbie hier macht und ein paar Wikipedia-Selbstverständlichkeiten; es gibt Diagnosen für die, die komplett wikipediasüchtig geworden sind (ich liege bei 112 Punkten, noch nicht wirklich bedrohlich), man kann aber auch im Humorarchiv Blüten entdecken, die manche Witzeseite im Netz vor Neid erblassen lassen und à propos: Blüten; wen unsere Lösch-Müllmänner nerven, der darf ihnen Extrem-Löschkandidaten-Exzess-Punkte verpassen oder man spielt Wikipardy oder wird staatlich geprüfter Diplom-Wikipedianer, von denen übrigens manch einer auch ganz klein angefangen hat und diese Hinweise für Admins sollte sich eigentlich jeder alte WP-Hase zu Herzen nehmen. Auch nett: Was Wikipedianer so lesen, was sie hören, welche Kinofilme sie schauen und was sie essen. Dann sind manche Diskussionen immer wieder lesenswert, auch wenn einige auf Grund ihrer Länge von einigen als unvorstellbar öde Diskussionen empfunden werden, es gibt aber auch echte humoristische Glanzstücke, ebenso wie unter den Mailanfragen an Wikipedia; man erfährt, warum manche Benutzer die Wikipedia gut und andere sie zum kotzen finden. Mein persönlicher Favorit ist aber diese Sammlung genialer Wikipedianer-Zitate, aber diese Narreteien haben auch was für sich; daneben gibt es Deppenregeln, ein Asyl für Perlen des Blödsinns und die klassische Sammlung der Edits des Grauens. Man erfährt endlich, was es mit den geheimnisumwitterten Server-Hamstern auf sich hat und man kann sich an Verschwörungen für voreiliges Löschen beteiligen oder man macht die Wikipedia zum Objekt seines Forscherehrgeizes und widmet sich der Wikipedistik. Und wenn Du meinst, Du fühlst Dich hier wie im Irrenhaus: Du hast es erfasst. Ansonsten, es ist alles nur ein Spiel, oder eine riesige Combo.

Für meinen Geschmack die deprimierendsten Seiten in der Wikipedia: diese hier: [1] und diese: [2]. Ebenso die letzten Worte verdienter Wikipedianer; hier eine Auswahl: Ulis bittere Worte, Katharinas Urteil, DaTrolls Sicht der Dinge, Dickbauchs Fortgang, Victor Eremitas Sentenzen, Bärskis lapidare Feststellung, sebmols Zwischenbetrachtungen.

Live kann man mir voraussichtlich dort begegnen.

Und damit man weiß, was ich hier so verzapfe, hier mal der aktuelle Stand (7. Juli 2009) meiner bisherigen Mitarbeit: 1.042 neu eingestellte Artikel und 1.363, an denen ich mich mit mehr als kosmetischen Änderungen beteiligt habe. Die Liste ist doch etwas umfangreicher geworden, sodass ich sie lieber ausgelagert habe, sie ist jetzt hier zu finden. Falls die nicht immer auf dem allerneuesten Stand ist: Ich komm halt meinem Tempo nicht immer hinterher :). Seit dem 29. Juli 2005 darf ich mich übrigens offiziell "erfahrener Benutzer" schimpfen, da ich seitdem mindestens zwei Monate mit dabei bin und von 2007 bis 2009 war ich auch Mitglied im Wikipedia:Schiedsgericht. An einem Admin-Amt bin ich allerdings nicht interessiert.

Ansonsten gehört das Understatement zu meinen Markenzeichen; aber es ist wirklich wahr: Trotz meiner wegweisenden Entdeckung der Proofreaderschen Primzahl bin ich kein begnadeter Mathematiker und trotz meiner sachkundigen Beschreibung der Hysterese bin ich eine notorische Landratte. :-)

Und übrigens: Dieser Benutzer ist ein politisch engagierter Mensch. Insbesondere hat er ein Faible für demokratische Systeme und kann Menschen, die anderen das Äußern einer politischen Meinung verbieten wollen, keine Sympathie entgegenbringen.

Ich bin ein undogmatischer Linker, der die Beschäftigung mit der deutschen Geschichte nicht für reaktionär hält und der sich lieber mit intelligenten Leuten unterhält, die meine Meinung nicht teilen, als mit Dummköpfen, die dies zufälligerweise tun. Spätestens seit Lothar Dombrowski habe ich auch ein Faible fürs Preußische (ein Preußen-Babbel verkneife ich mir aber, weil ich lieber für vollständige Sätze als für Bilder bin). Ich bin der festen Überzeugung, dass jedes soziale System, und sei es noch so klein (z.B. ein 4-Mann-Büro oder eine Familie), langfristig dann am effektivsten arbeitet, wenn allen Beteiligten im herrschaftsfreien Diskurs die gleichen Teilhaberechte eingeräumt werden. Der richtige Weg kann nur von allen gemeinsam gefunden werden, sonst ist es der falsche.

Und hier noch ein schönes Zitat:

Wir hatten keine Zeit, die Mitarbeiter sonderlich sorgfältig auszuwählen. Neben einigen ausgezeichneten Leuten gab es auch schwache, mittelmäßige oder gar ganz schlechte. Deshalb ist die Qualität des Werks so gemischt. Man findet Versuche eines Schuljungen neben Meisterwerken, Idiotisches neben äußerst Feinsinnigem, eine mit Kraft, Reinheit, Wärme, Urteilsvermögen, Vernunft und Eleganz geschriebene Seite neben einer armseligen, elenden, platten, miserablen.

Könnte von Jimbo Wales sein, ist aber von dem hier.

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