Benutzer:Raywood/Baustelle4

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Stammliste der Grafen von Plain und Hardegg mit den in der Wikipedia vertretenen Personen und wichtigen Zwischengliedern.

Die mangelhafte, oft fehlerhafte, Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- und Sterbedaten o.g. Zeiträume jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

Stammliste der Grafen von Plain und Hardegg (1108–1260)[Bearbeiten]

Der erste bekannte Vertreter des Hauses war Werigand[1], Graf von Plain (1108), urkundlich 1097, († 31. Oktober (1123)); ∞ () N.N.. Sie hatten folgende Nachkommen:

A1. Liutold I.[1], Graf von Plain (um 1130), Vogt von St. Peter in Salzburg und Frauenchiemsee (um 1135), urkundlich 1126–1132, († 22. Januar 1164); ∞ I: () N.N.; ∞ II: () Uta von Peilstein († 22. November vor 1170; ▭ in Göttweig), Tochter von Graf Konrad I.
B1. [I] Liutold II.[1], Graf (1149), Graf von Plain (1159), urkundlich 1135, († nach 27. August 1160)
B2. [II] Liutpold[1], Graf (1155), Graf von Plain (1167), Graf von Hardegg (1188), Vogt von Berchtesgaden (um 1190), urkundlich 1155 bis 1193, († 17. Juni (1193)); ∞ () Ida von Burghausen (Sieghardinger), († 20. Januar (nach 1210)), Tochter von Graf Gebhard I.
C1. Liutold III.[1], Graf von Hardegg (1198), Graf von Plain (1203), Vogt von Göttweig (um 1205), Vogt von Michaelbeuern (1213), (* um 1175; (⚔[2] 27. August 1219 in Treviso; ▭ in Höglwörth); ∞ () Heilwig von Leuchtenberg, Tochter von Gebhard II. von Leuchtenberg
D1. Liutold IV.[1], Graf von Plain (1231), Graf von Hardegg (1237), Vogt von Michaelbeuern, puer (Kind/Knabe) (1219), († 8. November 1248); ∞ () Eufemia
D2. Heilwig[1], urkundlich 1231, († 15. Februar nach 1256); ∞ () Graf Heinrich II. von Schaunberg († 25. Juli (1276–1281))
C2. Gebhard I.[1], Domherr (1210), Elekt (1222), Bischof von Passau (1223), resigniert (1232), (* um 1195; † 10. Oktober 1232),
C3. Sophia[1], urkundlich 1197 bis (1210), († 2. Oktober ....); ∞ () Graf Otto von Spanheim-Lebenau (* um 1170; † 9. März (1205))
C4. Tochter[1], Nonne in Admont (um 1180)
B3. [II] Kunigunde[1], Nonne im Frauenkloster Admont (um 1160)
B4. [II] Berchta[1], Nonne im Frauenkloster Admont, († 1. April ....)
B5. [II] Heinrich I.[1], Graf von Plain (1175), Graf von Hardegg (1188), Vogt von Frauenchimsee (um 1178), urkundlich 1167, († 30. Oktober (1196)); ∞ () Agnes von Wittelsbach, urkundlich 1197, († (1200)), Tochter von Herzog Otto I. von Bayern
C1. Otto I.[1], Graf von Plain (1196), († 23. August (1197))
C2. Konrad I.[1], Graf von Plain (1197), Graf von Hardegg (1200), urkundlich 1192 bis 1249. († 4. April (1250)); ∞ I: () N.N., urkundlich 1220; ∞ II: () Bertha († 1247)
D1. [II] Otto II.[1], minorenn (1242–1249), Graf von Plain (1250), Graf von Hardegg (1251), (* um 1225; ⚔ 26. Juni 1260 bei Staatz gegen die Ungarn); ∞ () Willibirg von Helfenstein († 27. August 1314), (∞ II: () Burggraf Heinrich von Dewin († 1270); ∞ III: (vor 4. März 1277) Graf Berthold von Schwarzburg zu Rabenswald († 7. August 1312), Sohn von Albert I. von Schwarzburg zu Kevernburg-Wiehe-Rabenswald (–1255) und N.N.), Tochter von Graf Ulrich II. von Helfenstein (–) und Gräfin Willibirg von Dillingen (–)
D2. [II] Konrad III.[1], minorenn (1242–1249), Graf von Plain (1250), Graf von Hardegg (1254), Vogt von Höglwörth, (⚔ 26. Juni 1260 bei Staatz gegen die Ungarn); ∞ () Eufemia von Ortenburg († nach 1292), Tochter von Hermann II. von Ortenburg (–)
D3. [II] Eufemia[1], († 1254); ∞ () Hermann von Ortenburg
D4. [II] Maria[1], († nach 1299); ∞ () Ulrich I. von Neuhaus († 1282) (Witigone)
D5. [II] Agnes[1]; ∞ () Graf Heinrich von Pfannberg († 1282)
C3. Heinrich II.[1], Abt von Kremsmünster, urkundlich 1220 bis 1237, († 3. April ....),
B6. [II] Adelheid[1], († 6. Januar ....); ∞ () Graf Heinrich III. von Lechsgemünd-Frontenhausen, († 26. Januar (1208))



E ? Liutold V., oo Sophia von Ernstbrunn
F ? Liutold VI. († 1248)
F ? Heilwig († nach 1256) siehe oben
F Eufemia († nach 1304)

Bekannte Plainer[Bearbeiten]

Werigand († 31. Oktober 1122/23) erbaute um das Jahr 1100 die Burg Plain. Er nahm 1108 den Namen seiner Burg an und war der erste „Graf von Plain“. 1123 bestiftete er noch das spätere Kloster Höglwörth.

Die Nachfolge trat sein Sohn Liutold I. († 23. Jänner 1164) an, der den Titel bis in das Jahr 1164 innehatte. Ihm wurde auch das Amt des Vogts von St. Peter in Salzburg und von Frauenchiemsee verliehen.

Im Auftrag Barbarossas zogen die Plainer 1167 unter Liupolt (1135/40–1193), Sohn von Liutold I., gegen Salzburg. Sie verwüsteten die Stadt und Festung, um die Reichsacht zu vollziehen. Auch unter Liupolt wurde der Einfluss der Plainer vergrößert. Er wurde 1187/88 Graf von Hardegg; somit nannten sich alle weiteren Generationen „Grafen von Plain und Hardegg“. 1190 wird er als Vogt von Berchtesgaden erwähnt.

Nach seinem Tod 1193 übernahm sein jüngerer Bruder Heinrich I. († 30. Oktober 1193/97) die Amtsgeschäfte und wurde auch Vogt von Herrenchiemsee.

Konrad I. – Sohn Heinrichs I. – (* 1180; † 4. April 1250) führte eine unauffällige Grafschaft. Unklar ist, ob Konrad II. († 1249/50) der Sohn von Konrad I. war oder möglicherweise mit diesem identisch.

Der Nachfolger Otto II. (* um 1225; † 26. Juni 1260) wird als Graf von Plain (1250–1260) sowie ab 1251 auch als Graf von Hardegg genannt. Sein jüngerer Bruder Konrad III. (* 1230; † 26. Juni 1260) war auch Vogt von Höglwörth. 1254 belehnte König Ottokar II. Otto und Konrad mit Stadt und Herrschaft Retz. Beide fielen 1260 bei Staatz/Laa gegen die Ungarn, worauf ein Großteil der Besitztümer (wie der spätere Rupertiwinkel) an das Erzstift Salzburg und die Vogtei über Michaelbeuern an das Schaunberger Geschlecht ging. Die steirischen Besitzungen wurden hauptsächlich von den Grafen von Pfannberg geerbt.

Mit Otto und Konrad erlosch 1260 das Geschlecht im Mannesstamm bzw. verschwand es unter den Ministerialen.


Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln, Neue Folge, Band XVI., Tafel 47, Verlag: Vittorio Klostermann, Frankfurt a. M. 1995, ISBN 3-465-02741-8
  2. Dieser Artikel enthält Genealogische Sonderzeichen. Sollten Sie diese nicht sehen können (Quadrate), könnte der Einsatz eines modernen Internetbrowsers wie Firefox und die zusätzliche Installation fehlender Zeichensätze wie DejaVu Sans (TTF) – DejaVu Sans Condensed (TTF) – unifont (Pixel, GNU) hilfreich sein.


A1. Hoyer II. (I.)[1],[ADB 1] Graf von Mansfeld (1112), Herr von Leisnig und Morungen, (⚔[2] 11. Februar 1115 bei Welfesholz; ▭ im Kloster Mansfeld); ∞ () N.N.

(illegitim mit ...)

  1. D. Schwennicke: Europäische Stammtafeln, Neue Folge, Band XIX., Tafel 94a, Verlag: Vittorio Klostermann, Frankfurt a. M. 2000, ISBN 3-465-03074-5
  2. Dieser Artikel enthält Genealogische Sonderzeichen. Sollten Sie diese nicht sehen können (Quadrate), könnte der Einsatz eines modernen Internetbrowsers wie Firefox und die zusätzliche Installation fehlender Zeichensätze wie DejaVu Sans (TTF) – DejaVu Sans Condensed (TTF) – unifont (Pixel, GNU) hilfreich sein.


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