Benutzer:Simplicius/Diderot-Club II

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Der-Denkerclub 1819.jpg
Die freundliche Leserin bzw. der geneigte Leser beachte bitte das Meinungsbild
zur Löschung dieser Seite unter Wikipedia:Meinungsbilder/Diderot-Club II.
Eine Möglichkeit zum Abstimmen besteht nun leider nicht mehr.

Greuze Portrait of Diderot.jpg

Der französische Enzyklopädist Denis Diderot (1713–1784) steht für die europäische Aufklärung und die Zugänglichkeit von Wissen.

Am 12. Januar 2008 schrieb der Benutzer Andrax [1]
„Wikipedia ist eine freie Zusammenkunft von Autorinnen und Autoren. In diesem Sinne ist es mir ein Anliegen, mit Interessierten über die Bedingungen unserer Arbeit zu diskutieren und alle Probleme anzusprechen, die unsere Arbeit an der Erstellung der Enzyklopädie Wikipedia betreffen. (...) Besonders schmerzlich ist es, wenn neue wie erfahrene AutorInnen mit ihren Problemen im Regen stehen gelassen, gemobbt und gedankenlos gemaßregelt werden. Viele werden inaktiv oder verlassen das Projekt. Gerade für sie wünsche ich mir eine Anlaufadresse hier.“
Der Soziologe Christian Stegbauer formulierte [2]
„Im Moment scheint der Widerspruch zwischen dem Ziel des Projektes und der organisationalen Wirklichkeit durch interne Machtverteilung in Wikipedia weiter anzusteigen.“

Vor diesem Hintergrund soll diese Seite eine Anlaufstelle bieten für eine offene und freie Wikipedia!

Betriebsunfall?[Bearbeiten]

Grafitti in Granada

Wenn im allgemeinen der Wert eines angemeldeten Beiträgers in diesem Zirkus hier an seinem Willen zur Opferbereitschaft festmachbar sei - wie unlängst in den Raum gestellt - und an der Leistungsfähigkeit per Nachweis der ANR-Aktivitäten, insbesondere durch die Artikelneuanlagen, dann zeugt das imho von einer totalitären Sichtweise ob bewusst oder vielmehr unbewusst in Hinblick auf AGF. Betriebsunfall- Einzelfälle - oder unvermeidbarer Systemfehler wie ein Myzell das jederzeit fruktiert?! Α.L. 11:23, 25. Okt. 2014 (CEST)

Der Wert wird vermutlich am Willen zum Mitmarschieren gemessen; alles andere sind wohl ziemlich willkürliche Argumente. -- – Simplicius Hi… ho… Diderot! 16:23, 10. Nov. 2014 (CET)

Der Fall Don Pitti[Bearbeiten]

Mittels einer wahren Fleißarbeit wurde hier der Verdacht dargestellt, dass ein in der Wikipedia recht bekannter Admin möglicherweise ein, oder sogar drei Nebenkonten betrieben habe. Es fehlt eine Angabe, wie viele Stunden oder Arbeitstage der Antragsteller investiert hat; das kann man nur erraten. Es fehlt auch eine Angabe, ob der Antragsteller diesen Admin mal persönlich angesprochen hat. Warum nicht?

Unklar bleibt auch, warum ein Admin nicht weitere normale Benutzerkonten betreiben darf. Ich finde, es sollte sogar zur Pflicht gemacht werden. Es sollten auch Admins mal sehen, wie es so dem normalen Benutzer regelmässig ergeht. Gern auch mal unter IP. Nicht jedem Admin liegt die Artikelarbeit; das wäre auch mal ein Anstoss, was anderes als RC zu machen.

Erhellend die Stellungnahme des betroffenen Admins: „Allerdings hat er dabei eines vergessen, oder man hat es ihm nicht gesagt, dies sind alles zwar schwere Indizien aber keine Beweise. Einen echten Beweis kann nur eine Kontenabfrage per Checkuser bringen.“ Warum wohl ist der Antragsteller zur CU gegangen? Naja, viel Stress, nicht wahr? -- 88.78.252.49 17:25, 26. Okt. 2014 (CET)

Um noch mal was zu ergänzen:
Mehrfachabstimmungen bei Adminkandidaturen und die Moderation einer VM gegen eine eigene Socke wären starke Stücke. Es geht dabei allerdings um Fälle, die drei bzw. zweieinhalb Jahre zurückliegen.
Für die Funktion "Danken" gibt es offensichtlich auch ein Logbuch. Ein vermeintlich privates Ambiente existiert also nicht. Und offensichtlich wird schon von einzelnen Benutzern ausgewertet, wer wem dankt. Hier überprüft Elop gerade, warum -jkb- dem Don Bosco gedankt hat:
"Wer sich für Don Boscos proletenhafte Ad-personam-rumbolz-Beiträge zu bedanken berufen fühlen sollte, hätte in meinen Augen in einem kooperativen Projekt wie de-WP rein gar nichts verloren (und schon gar nicht in einer "Vertrauens"position). Sollte es sich indes um Dank für eine hilfreiche Korrektur in einem Artikel handeln, wäre das alles selbstredend gegenstandslos. --Elop 23:04, 7. Okt. 2014 (CEST)"
Muss diese Offenlegung im Dankeschön-Logbuch wirklich sein? -- 88.78.159.194 09:01, 28. Okt. 2014 (CET)
Die Umsetzung des Dankeschön-Logbuchs ist auf jeden Fall inkonsequent, was ich (und andere) auf HD:Echo schon öfters kritisiert haben. Entweder veröffentlicht man alles, so wie das in den meisten sonstigen Logbüchern der Fall ist. Oder man veröffentlicht nichts. Aber so ist es ein willkürlich gewählter Zwischenzustand, bei dem ich selbst (oder sonstwer ohne Direktzugriff auf die Datenbank) nicht mehr herausfinden kann, wofür ich letzte Woche gedankt habe. Nur die bedankten Personen, nicht aber die Edits selbst auch für Danker und Dritte öffentlich zu machen, ist halbherzig. Irgendwo werden diese Daten ja gespeichert, denn wofür mir gedankt wurde, kann ich browserunabhängig (also ohne Cookie-Nutzung) längere Zeit nachlesen. --Grip99 04:07, 31. Okt. 2014 (CET)
>Es fehlt eine Angabe, wie viele Stunden oder Arbeitstage der Antragsteller investiert hat
Ich schätze mal, 42. Aber ändert diese Zeit irgendwas an der Legitimität oder Illegitimität der CU-Anfrage?
>Es fehlt auch eine Angabe, ob der Antragsteller diesen Admin mal persönlich angesprochen hat. Warum nicht?
Warum was nicht? Er hat sich doch vorher mit ihm unterhalten, z.B. dort.
>Unklar bleibt auch, warum ein Admin nicht weitere normale Benutzerkonten betreiben darf.
Jeder Admin darf beliebig viele "normale" Benutzerkonten betreiben, solange er sie nicht missbräuchlich einsetzt. Dieser Missbrauch wäre aber im Fall Pittimann/Don Bosco gegeben, deshalb wurde die beantragte Anfrage von Perrak auch ausgeführt.
>Erhellend die Stellungnahme des betroffenen Admins: „Allerdings hat er dabei eines vergessen, oder man hat es ihm nicht gesagt, dies sind alles zwar schwere Indizien aber keine Beweise. Einen echten Beweis kann nur eine Kontenabfrage per Checkuser bringen.“ Warum wohl ist der Antragsteller zur CU gegangen?
Es wird vermutlich eine Kombination aus allgemeinem Ärger über den Missbrauch des Systems durch eine Person in verantwortungsvoller Funktion und speziellem Ärger im Kontext des jüngsten Adminproblems gegen Pittimann gewesen sein. Wenn Pittimann (wohl ironisch, aber eben provozierend) Elop selbst auffordert, eine CUA zu stellen, dann kann er sich hinterher nicht beklagen, wenn es so kommt. --Grip99 04:07, 31. Okt. 2014 (CET)
Warum wurde nicht mal eine Geo-Lokalisierung der IPs vorgenommen, wenn man sie als Checkuser-Beauftragter schon vor sich liegen hat? Aber was soll's. Good Luke! -- 178.6.164.250 09:48, 7. Nov. 2014 (CET)
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei ich sag mal 10 Millionen dynamischer IP-Adressen für Deutschland und seine Provider zufällig ein anderer Wikipedia-Benutzer weiter edititiert, wenn 10.000 Benutzer am Tag auf der deutschsprachigen Wikipedia editieren (das sind jetzt einfach mal willkürliche Zahlen). Die Wahrscheinlichkeit ist etwa 1 zu 1000. Das heißt, zu 99,9 % macht nur 1 Person auf einer IP-Adresse rum.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dann auch noch ausgerechnet deckungsgleich mit dem System einer anderen, zu vergleichenden Benutzerkontos zu sein?
Aber jetzt auch einmal etwas anderes: Die Speicherung und Auswertung der IP-Adressen eines angemeldeten Benutzers ist grenzwertig, wenn nicht sogar rechtswidrig (vergleiche Urteil des Landgerichts Berlin vom 31. Januar 2013, Aktenzeichen 57 S 87/08).
Es wäre künftig vielleicht ein gangbarer Weg, wenn man Hinweise von benannten oder anoynmen Hinweisgebern grundsätzlich nicht-öffentlich bearbeiten würde, denn jeder Antrag an sich hinterläßt schon Schaden. -- 178.9.80.29 17:56, 7. Nov. 2014 (CET)

Abschiede[Bearbeiten]

Glühwein in der Mache.

Der Benutzer Reiner Stoppok scheint sich mit den Orientalisten und den Vereinsmeiern zu sehr angelegt zu haben, sein Abgang wird gerade plebiszitär beschlossen. Trotzdem gibt es auch andere Meinungen, dass das Produktive bei Reiner überwog.
Der Administrator Pittimann wurde zur Wiederwahl aufgefordert. Jedoch gibt Pittimann die Knöppe freiwillig ab, ebenso einen leicht abgenutzten „Huske“. Warum geht Pittimann nicht in die Wiederwahl? Naja, vielleicht fehlen einfach die „Cochones“?
Denisoliver selbst kann das Buch aber nicht zurücknehmen, das er hierzu bei WMDE nicht mehr in Funktion steht. Er hat etwas aus eigener Sicht geschrieben, es folgten auch noch andere Meinungen. Der Kritiker kriegte gleich mit einem „Mit Angriffen auf einzelne Personen und Mails wie der vorangegangen verbaust Du Dir nur selbst eine für alle Seiten gedeihliche Mitarbeit an unserem Projekt.“ etwas kräftig vor den Latz.
Es ging das Gerücht um, dass man bei WMDE die Arbeit von mindestens zwei Personen evaluiert habe und sich von ihnen trenne, einschließlich Abschiedsparty und Abfindung. Die zweite Person stamme aus dem Norden.
Bei WMDE soll nun auch eine neue Person an der Spitze positioniert werden, einziger Kandidat für den Ersten Vorsitzenden ist Tim Moritz Hector auch bekannt als Bücherwürmlein. Da habe ich viel Vertrauen. Er wird sicher gute Berater oder Zuflüsterer haben.
Für die etwas bissige Feder entschuldige ich mich, ich wünsche allen Beteiligten viel Spekulatius und Glühwein. Und viel Spaß noch mit den Spendenmillionen, da bin ich in Teilen ganz bei Reiner. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 16:08, 10. Nov. 2014 (CET)

Reiners Problem war seine untragbaren Ausfälligkeiten, die anderen sehr zu Pass kamen. Wenn er sein Recht auf Kritik und Gehör auf diese verloren hat, dann genau durch diese selbst zu verantwortende Form und Formen. Durch die WMDE/CPB Afäre hat er die Verhältnismäßigkeit verloren und den Überblick welcher Raum/Ort und Einlassung passend ist. Er bleibt dem Projäkt erhalten, denn ohne ihn können ein großer Teil seiner Spezialfreunde hier nicht. Das ist Systemimanent. Α.L. 17:28, 10. Nov. 2014 (CET)
Die Abstimmung läuft aber auf eine infinite Sperrung von Reiner hinaus. Meinst du mit Systemimmanenz, dass man auf die Geburt eines neuen Trolls hofft? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 19:17, 10. Nov. 2014 (CET) PS: Die Abgrenzungen Vorstand/Präsidium sowie Verein/gGmbH hab ich übrigens nie ganz verstanden. Ich bin bis heute kein Mitglied. Die Stories von dort reichen mir auch so schon.
Nee diese Nebenwirkungen meine ich nicht, oder eher wenn, dann nur beiläufig, sondern ich meine das, was Schlesinger imo gut umrissen hat. Α.L. 16:19, 13. Nov. 2014 (CET)
Solange Administratoren & Funktionäre des die Freiwilligkeit der Wikipedianer ausplündernden Vereins Wikimedia ihre erhaltenen Spendengelder nicht offenlegen müssen, bleiben viele Fragen zu deren Vorgehen in der Vergangenheit offen. --Reiner Stoppok (Diskussion) 18:05, 11. Nov. 2014 (CET) PS: Um 'Artikelarbeit' geht es hier jedenfalls schon lange nicht mehr.
Herr Stoppok, gewähren Sie uns ein Interview? Wie stehen Sie zum aktuellen Zwischenstand der Abstimmung, sehen Sie für sich noch Hoffnung? Haben Sie schon Pläne für die Zeit danach? Was werden Sie am meisten vermissen? Was krankt nach Ihrer Meinung im Verhältnis zwischen WMDE und Autorenschaft? Im Rückblick, würden Sie, wenn Sie das Rad der Zeit zurückdrehen könnten, sich nochmal in der Wikipedia anmelden oder gleich weiterklicken? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 20:07, 11. Nov. 2014 (CET)
Bei dem die Freiwilligkeit der Wikipedianer ausplündernden Verein Wikimedia gibt es zum Schluß immer eine Abfindung, hier 'nen Tritt in den Arsch. (Anmelden? Natürlich, unter Zombie666 oder Kingkong08/15 ... und dann keine völkischen Reizthemen wie China oder Islam) -- Reiner Stoppok (Diskussion) 20:33, 11. Nov. 2014 (CET) PS: Die Entthronung des WMDE-Vorstands durch die Wikimedia-Förderexistenzen hat anscheinend nichts bewirkt. Dabei hatte ich mir gerade vom DerHexer-Kumpel Bücherwürmlein als neuen Präsidiumsvorsitzenden Großes versprochen ... jedenfalls bis zum Bundestagspolitiker-Fotoprojekt ... ;) Politiker, die gerade (in gewohnter Übung) satte Waffenlieferungen beschlossen haben, werden sicherlich stolz darauf sein, wenn Wikimedia Deutschland für die Ablichtung ihrer Physiognomien auch noch von Freiwilligen erarbeitete Spendengelder bereitstellt. Eine solche Wikimedia-Vereinspolitik gehört m.E. zugeschissen, und zwar mit dem Bierschiss eines Hooligans von 'Hooligans gegen Salafisten'...
Das sind klare Worte. Wir danken Ihnen dafür, dass Sie sich etwas Zeit für uns genommen haben und wünschen Ihnen in der Wikipedia auch weiterhin alles Gute! – Simplicius Hi… ho… Diderot! 12:22, 12. Nov. 2014 (CET)
Gern geschehen. --Reiner Stoppok (Diskussion) 13:24, 12. Nov. 2014 (CET) PS: Und danke für das Interesse.
Der Einschätzung von A. L. und Simplicius in Hinblick auf die Verdienste, aber auch Probleme um das Wirken von Reiner Stoppok im Projekt lässt sich nur zustimmen. Der konkrete traurige Fall ist in meinen Augen ein immanentes Zeichen dafür, dass die Community derzeit in der Phase zu sein scheint, in der Pierre Vergniaud seinen bekannten letzten Ausspruch tätigte. Es ist daher absehbar, dass die Selbstzerfleischung weitergeht. Die Kreise werden allerdings enger werden. Es werden immer mehr Personen rausgeekelt werden, welche vor kurzem noch den sogenannten "Guten" zugehörig angesehen wurden. Dir, Reiner Stoppok, wünsche ich alles Gute für ein Leben außerhalb der Wikipedia. Als Ehemaliger ist man bei gelegentlichen Stippvisiten auf den einschlägigen Seiten erschrocken, was man sich hier an "Kollegenschaft" in seiner Freizeit angetan hat. Vom Umstand, dass hier mit freiwilliger unentgeltlicher Arbeit eine Funktionärsgruppe durchgefüttert wird, mal abgesehen. Sehen wir mal, wie lange dieser Beitrag zu lesen ist. --Jezza (Diskussion) 10:39, 15. Nov. 2014 (CET)
Ich denke dir für die treffenden Formulierungen. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 12:06, 15. Nov. 2014 (CET)

Hier noch mal ein kleiner Hinweis auf die Abschiedsparty von Dirk Franke. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 06:28, 19. Nov. 2014 (CET)

Noch mehr Erfolgsmeldungen aus dem Verein[Bearbeiten]

Waldorf and Statler

So schreibt zum Beispiel Sebastian Wallroth [3]:

" Seit drei Jahren versucht das Präsidium durch die Jahrespläne, wie auch durch die Leitlinien eine Hinwendung zu den Freiwilligen zu erreichen. Es hat nichts bewirkt. Es wurde im Gegenteil sogar immer schlechter. Das Mittel der strategischen Zielsetzung war völlig wirkungslos. Die Jahrespläne waren das Papier nicht wert, auf denen sie ausgedruckt wurde. Dieser Erkenntnis folgte der nächste Schritt: Das Gespräch. Die Haltung des Vorstandes war jedoch sehr eindeutig und hat sich im Laufe der Zeit nicht geändert: Man müsse sich überhaupt mal fragen, wozu das Präsidium eigentlich da ist. (März 2013) Das Präsidium ist vor allem dazu da, ein strategisches Papier zu liefern, und auf dieser Grundlage erstellt die Geschäftsstelle einen Jahresplan. (September 2013) Eine Kontrolle der Ergebnisse oder gar eine unterjährige Einflussnahme wurde zäh verweigert."

Martin aka DerHexer hofft immer noch auf eine Entschuldigung [4], beispielsweise ...

"für den Einbruch in ein internes Wiki und in eine interne Mailingliste (auch wenn man in eiliger Sorge war und trotz Erreichbarkeit der Verantwortlichen), für die Vermengung von Satzungs- und Änderungsanträgen im eigenen Interesse, auf eigene Entscheidung und gegen übliche Geflogenheiten im Verein hin (auch wenn gute Absichtungen dahinter standen), für Jahre zu spät beglichene Doppelabrechnungen (die man so nicht sieht), für das Ausposaunen von geheimen Präsidiumsbeschlüssen auf Mitgliederversammlung (weil man glaubt, damit den Verein schützen zu können) und was es noch so alles für Fehler in der Vergangenheit gab, bei denen der Zweck die Mittel heiligen sollte."

Und laut Kassenbericht gab es wohl auch Unstimmigkeiten bei den Reisekosten von Sebastian Moleski [5].

Das Geschehen hier und da im Verein scheint etwas unklar. Etwa den Bernd Gross erinnert dies [6]

"sehr an die Probleme mit dem CPB. Auch dort gab es nach meinem Verständnis gute und ausreichende Regeln, nur das hat einige nicht daran gehindert, zuzulangen und sich zu bedienen."

Was Vereinskritiker Reiner Stoppok genau zu diesem Punkt sagen würde, wissen wir leider nicht. Er wurde ja gesperrt.

Interessant sind auch die Andeutungen von Alice Wiegand aka Lyzzy [7]:

"(...) Unabhängig davon gehört auch einfach ein gewisses Gespür dazu, dass bei Geschäftsbeziehungen mit Präsidiumsmitgliedern bzw. deren Firmen im Zweifel dazu führen sollte, eher etwas mehr als zu wenig Transparenz zu zeigen. (...) Ich sehe übrigens keine Not, die bestehenden Regelungen noch weiter zu spezifizieren. Es würde schon reichen, die bestehenden Regeln anzuwenden und dabei ein wenig Fingerspitzengefühl walten zu lassen."

Prost. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 21:18, 18. Nov. 2014 (CET)

@Simplicius: Du machst es Dir schon ziemlich einfach: Was muss es doch bequem sein, quasi als Statler und Waldorf in Personalunion zynische Kommentare abzugeben, während sich andere beim Versuch etwas zu verbessern auch mal die Finger schmutzig machen. Sich über Zustände im Verein zu beklagen und gleichzeitig die lächerlich zu machen, die daran was ändern wollen, ist doch einfach absurd. // Martin K. (Diskussion) 22:05, 18. Nov. 2014 (CET)
Hmm, Martin, du und einige andere haben wohl den Willen, etwas zu ändern. Die vom Hausherrn oben gemachten Zitate und Verlinkungen auf Äußerungen von führenden Vereinspersönlichkeiten enthalten aber Bedenken und Analysen, die von den sogenannten Bösen des Projektes, welche sich auch die Hände dreckig machten und deren massiv befeindete Zuflucht unter anderem diese Seite war, bereits zum Teil vor Jahren gemacht wurden. Damals wurden sie aber als haltlose Unterstellungen und Diffamierungen abgekanzelt. Das ist in meinen Augen zynisch. --Jezza (Diskussion) 08:45, 19. Nov. 2014 (CET)
Zu einem „damals“ kann ich wenig bis nichts sagen, weil ich selbst „damals“ weder beteiligt noch anwesend war. Was ich jedoch weiß ist, dass es sowohl bei den Vereinmitgliedern als auch bei den Mitarbeitern von WMDE etliche gibt, die das Richtige wollen und um den besten Weg ringen, und dass es in höchstenmaße kontraproduktiv ist, wenn auf Seiten wie der hiesigen eine Fundamentalopposition gepflegt wird, die schon vom Ansatz her keinerlei positive Veränderung bewirken kann, aber gleichzeit darauf ausgerichtet ist, die Leute, die versuchen konstruktiv etwas voranzubringen, zu diffamieren und zu zermürben. // Martin K. (Diskussion) 10:21, 19. Nov. 2014 (CET)

In San Francisco traf sich vom 15. bis zum 18. November das „Funds Dissemination Committee“ von Wikimedia. Es klagte über Wikipedia Deutschland schlichtweg [8]: „The FDC is very concerned that there is so little detail in the proposal about both budget and programs for an organization of this size, especially when compared to other proposals.“ Ich denke mal, wenn man nicht weiss, was man tut, und nicht weiss, was man tun soll, dann weiss man irgendwann auch nicht mehr, was man schreiben soll. Stimmt's, Martin? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 13:16, 22. Nov. 2014 (CET)

Lies einfach mal was ich z.B. hier geschrieben habe - im Gegensatz zu anderen Anwesenden versuche ich nämlich durchaus differenziert zu argumentieren.. // Martin K. (Diskussion) 17:20, 22. Nov. 2014 (CET)

Abfindung Pavel R.[Bearbeiten]

Der ehemalige Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wikimedia Fördergesellschaft mbH (einer Untergliederung von Wikimedia Deutschland), nunmehr offiziell „Berater des Vorstands“, Pavel R., bekomme eine Abfindung in Höhe von bis zu 320.000 €.

Hier mal das Zitat von Christa Bartel [9]:

"Nach allem, was ich gelesen habe, kann ich nicht mehr guten Gewissens für einen Verein eintreten, der die Spenden von Mitgliedern offensichtlich sehr leichtfertig aus dem Fenster wirft, indem er sich von dem langjährigen Vorstand Pavel Richter kurz vor dessen Vertragsende trennt und somit Spender und Mitglieder bis zu 320.000 € für diese Entscheidung des Präsidiums zahlen müssen."

Ist diese Information, die in Vereinskreisen zirkuliert, richtig? Grüße, – Simplicius Hi… ho… Diderot! 17:04, 19. Nov. 2014 (CET)

Simpl, entweder du weiß es, dann OK, oder es bleibt aus. Informiere dich zuerst. -jkb- 17:12, 19. Nov. 2014 (CET)
Du kannst gerne dazu sachlich beitragen. Ich habe das Zitat nachgetragen. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 17:15, 19. Nov. 2014 (CET)
Wenn Du es schon als Deine Aufgabe siehst, die Mailingliste von WMDE mitzuprotokollieren, zitiere wenigstens die Beiträge von Leuten, die es wissen müssen, und nicht irgendwelche Gerüchte.
„[...] Die vorzeitige Trennung von Herrn Richter kostete nicht 320k, sondern eher so in Richtung der Hälfte davon. Genau darf dies nicht gesagt werden, denn natürlich unterliegen einige dieser Punkte rechtlich der Verschwiegenheit. Kann man doof finden, ist aber so. Die 320k beziehen sich auf den Nachtragshaushalt, der aber auch noch andere Punkte enthält, die mit der vorzeitigen Trennung nichts zu tun haben bzw. auch bei einer Trennung am Vertragsende angefallen wären.“ [...] –Präsidiums Mitglied Jens Best in der Wikimedia Mailingliste
// Martin K. (Diskussion) 19:14, 19. Nov. 2014 (CET)
Selbst 160.000 € aus Spendengeldern als Abfindung ist ein Skandal sondersgleichen. Ich mag das Ganze nun nicht als Spendenmissbrauch bezeichnen, aber ich frage mich, ob die Spender davon begeistert sind. --Odeesi talk to me rate me 19:57, 19. Nov. 2014 (CET)
@Odeesi: Wenn Du jetzt „Skandal“ schreist, solltest Du Dich auch mal fragen, ob es wirklich verantwortungsvoller gewesen wäre, Pavel für eine vergleichbar hohe Summe noch 1,5 Jahre weiter zu beschäftigen, wenn man als Präsidium der Meinung ist, dass die als notwenige erachtete (und im übrigen auf dieser Seite hier immer wieder geforderte) Richtungskorrektur mit ihm nicht zu machen ist?! // Martin K. (Diskussion) 20:21, 19. Nov. 2014 (CET)
Die Aussage „bis zu 320.000 €“ ist eine korrekte Aussage, da steht „bis“, das ist mathematisch korrekt. Belastbarere Aussagen ohne Konjunktiv fehlen. Du kannst uns doch mal gerne den genauen Betrag nennen, Martin. Nach diesen Andeutungen liegt Pavel R. bei einem Gehalt von etwa 9 bis 10.000 Euro pro Monat. Das ist natürlich ein totales Armutsgehalt bei der vielen Arbeit, die Pavel da mit 50 Mitarbeitern oder mehr im Haus gehabt hat, oder?
Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass das schon ein Vergleich sein könnte, weil der Herr für diesen Betrag ja auch anderthalb Jahre die Füsse hochlegen kann. Darf man also von einem bisherigen Gehalt von 20.000 Euro pro Monat ausgehen? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 21:10, 19. Nov. 2014 (CET)
@Martin Kraft:Klar ist es ein Skandal, wenn jemand aus Spendengeldern 1,5 Jahre für's Nixtun bezahlt wird. Aber hey, who cares, kostet ja keinen was, sind ja nur Spendengelder. Die kommen Jahr für Jahr durch die Bannerwerbung in Wikipedia für Wikimedia wieder rein. Ich für meinen Teil werde wohl nicht mehr spenden und auch in meinem Umfeld davon abraten, denn anscheinend hat WMDE ja genug Geld eingenommen, wenn man das Geld so raushauen kann. --Odeesi talk to me rate me 21:52, 19. Nov. 2014 (CET)
Wenn Ihr zwei Euch für so schlau haltet, einen besseren Schnitt bei der Auflösung eines Zeitvertrages raushandeln zu können, hättet ihr Euch vielleicht selbst ins Präsidium wählen lassen sollen?! Aber das wäre ja mit tatsächlicher Arbeit und persönlicher Verantwortung verbunden gewesen. Dann hätte man ja am Ende selbst mal für kontroverse Entscheidungen gerade stehen müssen?!
Da ist es doch wesentlich bequemer aus sicherer Distanz über die herzuziehen, die gerade versuchen eine Vereinspolitik zu korrigieren, über die man sich vorher selbst Jahre lang lautstark beklagt hat - und dafür auch den ein oder anderen Kompromiss ein gehen mussten.
An Euren Gehaltsspekulationen werde ich mich nicht beteiligen - die dienen nämlich nur dazu, sich mal wieder über irgendwas aufzuregen ohne selbst irgendwelche konstruktiven Vorschläge anbieten zu können. Und das ist mir zu billig. // Martin K. (Diskussion) 22:33, 19. Nov. 2014 (CET)
Lieber Martin, an dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dir dafür bedanken, dass du hier (und auf vielen anderen Kanälen) inoffiziell und vermutlich auch völlig ehrenamtlich und pausenlos so viel Öffentlichkeitsarbeit für den Verein leistest. Hast du dir schon mal überlegt, dich doch mal für diesen Posten offiziell zu bewerben? Das wäre bestimmt eine klasse Arbeit für einen Mann von deiner Energie, Ausstrahlung und Eloquenz. Schlaf doch mal eine Nacht drüber. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 23:17, 19. Nov. 2014 (CET)
Wie Du z.B. hier nachlesen kannst, bin ich mir keineswegs zu Schade bei WMDE auch mal den Finger in die Wunde zu legen und offen auf Missstände und Fehlentwicklungen hinzuweisen. Allerdings versuche ich dabei konstruktiv zu bleiben und auch Alternativen aufzuzeigen.
Lethargisches Vor-sich-hin-meckern ohne jede Eigeninitiative (wie es häufig auf dieser Seite praktiziert wird) produziert nur heiße Luft und wird im Verein nicht das Geringste verändern – Sowas versaut nur das Klima und ist damit geeignet, auch die Initiative anderer im Keim zu ersticken. // Martin K. (Diskussion) 11:34, 20. Nov. 2014 (CET)
Das du die Finger in die Wunde legst und konstruktive Vorschläge machst, ist gut! Allerdings schreiben auf dieser Seite keineswegs nur Vereinsmitglieder. Man muß auch kein Vereinmitglied sein, um via öffentlichem Diskurs - um einen solchen handelt es sich bei dieser Seite letztendlich - auf Dinge hinzuweisen, die im Verein WMDE und in der vielbeschwordenen "Community" verkehrt laufen. So funktioniert doch auch Demokratie im Großen: in der öffentlichen Debatte zu politischen Fragestellungen sind auch die Meinungsäußerungen von Nichtgenossen essentiell. --Ben Zinn (Diskussion) 12:30, 20. Nov. 2014 (CET)
Nur sollten diese „Meinungsäußerungen von Nichtgenossen“ auch mal über die Phase des Alles-kacke-findens hinauskommen, selber Verbesserungsvorschläge machen und das Für und Wider sowie die Konsequenzen verschiedener Handlungsoptionen abwägen. Es ist furchbar einfach zu sagen, was man alles nicht will, schwierig wird's, wenn man entscheiden muss, was man will und wie man dahin kommt.
meta: ist übrigens keine Vereinsplattform, sondern das internationale Wiki der Wikimedia-Community, auf dem sich jeder äußern kann, der Einfluss auf die Entwicklung dieses Projekts nehmen möchte – eine Vereinsmitgleidschaft ist keine Voraussetzung dafür hier konstruktiv tätig zu werden. // Martin K. (Diskussion) 12:55, 20. Nov. 2014 (CET)
Mir fallen da auf Anhieb ein knappes Dutzend Punkte ein. Aber es ist (erfahrungsgemäß) so, dass man als Nichtmitglied gesagt bekommt, misch dich nicht ein, das sind interne Angelegenheiten des Vereins, Vereinsinterna sind nicht auf Wikipediainstanzen zu klären usw.. Und bist du Mitglied, ist es auch nicht viel besser. Es gibt im Verein (und hier im Projekt) zu viele Leute, die sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnen, und Infragestellung dieser Wahrheit unzutreffend als Angriff auf ihre Person interpretieren. (Wozu ich dich übrigens nicht rechne!) Auch hadere ich mit dem satzungsbasierten medien-/bildungspolitischen Überbau des Vereins: einerseits sind das positive und ehrenwerte Ziele, andererseits trugen sie auch stark zur Entfremdung des "Movements" vom Kernprojekt Wikipedia und seiner "Community" bei. Meine Devise für WMDE wäre: Keep it small and simpel, und zwar hinsichtlich Zielen und Personal. --Ben Zinn (Diskussion) 13:41, 20. Nov. 2014 (CET)
Hier wurde auf dieser Seite mal Olaf Simons zitiert. Er hat in dem Zitat (bis zum Ende des Fettdrucks) viel besser als ich es kann, beschrieben, worin das Problem zwischen Community und WMDE im Kern liegt. --Ben Zinn (Diskussion) 13:55, 20. Nov. 2014 (CET)
Wie Ben. Ich erkenne da jetzt keinen Sinn in Martins Vorschlag, die Diskussion plump auf Mitglied oder Ohneglied reduzieren zu wollen. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 20:08, 20. Nov. 2014 (CET)
@Simplicius: Wo bitte soll ich was vorgeschlagen haben? // Martin K. (Diskussion) 17:14, 22. Nov. 2014 (CET)

WMDE macht Kasse[Bearbeiten]

Can of Surströmming.jpg

Ich möchte den Mitarbeitern von WMDE dazu gratulieren, dass sie es geschafft haben einen Betriebsrat zu gründen. Möglicherweise geht es aber auch hier nur darum, 55.000 € jährlich irgendwie wegzukriegen. Denn insgesamt erwartet man 19.153.911,68 € Einnahmen im Jahre 2015 [10]. Welche Profis hier am Werk sind, erkennt man daran, dass sie die Einnahmen schon auf den Cent genau vorausschätzen können.
Vielleicht kann man sich dann auch öfters mal kleine Geldgeschenke mit 81.000 Euro Förderung heranziehen für zehnseitige Studien a la "über late nite editing, Biorhythmus und Bierkonsum" und zur Krönung ein gescheitertes Meinungsbild. Soviel Geld für gute Freunde und alte Weggefährten müsste doch übrig sein. – Simplicius Hi… ho… Diderot!

Jo, Mann da reibt man sich die Augen wie jahrelange Gesundbeter plötzlich die Panik bekommen. Volkes Mund spricht: Der Krug geht solange zum Brunnen ... Knack! Α.L. 14:00, 20. Nov. 2014 (CET)
Und an einem Betriebsrat ist jetzt was genau schlimm? // Martin K. (Diskussion) 14:09, 20. Nov. 2014 (CET)
Aha, die Überträge zählt man also doppelt. Bitte entscheiden, ob man den Übertrag aus 2014 nun für 2015 einbezieht oder den, der nach 2016 übertragen wird und dann nicht den 2014er. Ansonsten dürften sich die Nachkommastellen wohl aus der Umrechnung von Dollar in Euro ergeben, da die WMF nun einmal in Dollar rechnet. Grüße, —DerHexer (Disk.Bew.) 14:24, 20. Nov. 2014 (CET)
Du willst doch nicht verlangen, daß Simplicius jetzt auch noch anfängt korrekt zu rechnen?!? Wenn man Gerüchte verbreiten kann, ist das doch nun wirklich nicht der rechte Weg. Objektivität? Ehrlichkeit? Ach was, wenn man sich auch was ausdenken kann! ;) Marcus Cyron Reden 14:54, 20. Nov. 2014 (CET)
...--KarlV 15:13, 20. Nov. 2014 (CET)
Vielleicht sollte man die Kosten (etwa Gehälter, Sozialabgaben, Mieten usw.) und Spendeneinnahmen lieber mal auf der Basis Deutschland und Euro kalkulieren und dann für WMF in Dollar umrechnen. Dann ist man auch nicht vom Wechselkurs abhängig was die eigenen Zielvorgaben angeht.
Aber schön, wenn hier auch „Ehrenamtliche“ aufschlagen, die meines Erachtens ja doch nur Gewehr bei Fuß stehen für einen Job bei WMDE mit einer fetten Apanage (frz. aus mlat. appanare = mit Brot versorgen).
Die eigentliche Arbeitsleistung scheint ja nicht mal von den Hauptamtlichen zu kommen. Wenn ich die Bezeichnung „Werkstudent“ lese, muss ich mich abrollen vor Lachen. Dieser Ausdruck stammt aus den 30er Jahren. Ist Wikipedia ein Werk? Wird hier Dosenfisch verpackt? Da sind anscheinend viele Gestalten federführend, die es während des Studiums, wenn dafür wegen Wikipedia überhaupt noch die Zeit blieb, nicht mal wenigstens zum Studentenjob gebracht haben. Wie wäre es denn mit „Studentischer Mitarbeiter“? – Simplicius Hi… ho… Diderot! 19:56, 20. Nov. 2014 (CET)
Oder man macht sich mal mit den Begrifflichkeiten und Realitäten der deutschen Sozialgesetzgebung vertraut, statt sich dümlich vor Lachen abzurollen. Aber das ist wohl zuviel der Wirklichkeit für den Simplicissimus. --Stepro (Diskussion) 21:49, 20. Nov. 2014 (CET)
In welcher Einzelnorm der deutschen Gesetzgebung haben wir denn den Begriff „Werkstudent“? Du hast so etwas anscheinend noch nie gelesen. Man schreibt das Wort „dümmlich“ übrigens mit zwei „m“.– Simplicius Hi… ho… Diderot! 22:30, 20. Nov. 2014 (CET)
(nach BK): Normalerweise schreibe ich aus guten Gründen nicht auf dieser Seite; auch kenne ich die Intentionen des "Clubs" nicht gut genug, um zu wissen, was hier angemessen ist. Würde der vorstehende Beitrag aber auf einer "normalen" Diskussionseite stehen, würde ich den PA entweder entfernen oder jedenfalls, falls ihn jemand auf der VM melden sollte, eine Sperre für Benutzer:Stepro nicht für unangemessen halten. -- Stechlin (Diskussion) 22:32, 20. Nov. 2014 (CET)
Ich bin damit einverstanden, dass das genauso stehen bleibt, damit sich jeder ein Bild vom Verein und seinen Akteuren machen kann. Das macht die Diskussionen viel lustiger. Ich wage fast zu behaupten: Gäbe es keinen Martin Kraft oder Stepro, müsste man welche erfinden. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 22:36, 20. Nov. 2014 (CET) PS: das habe ich mal 2004 geschrieben, lang lang ists her

Nu ja, irgendwie wurde es Zeit für'n BR, denke ich. Stinkig bleibt es wie das Engagement so vieler, die doch von einer vermutlich sehr kleinen Gruppe scheinbar als nützliche Idioten betrachtet worden; Idealisten denen die Sache mehr Wert war als der pers. Nutzen und materiellen Vorteile. Anstand wirkt irgendwie anders auch aus der Ferne und vor allem eleganter. Α.L. 00:07, 21. Nov. 2014 (CET)

Nurmalso: Den Begriff Werkstudent verwendet man heute auch noch (aktuellstes Beispiel Landessozialgericht Bayern, Az. L 16 R 698/13, Urteil vom 16.04.2014; GKV-Spitzenverband, Gemeinsames Rundschreiben „Gemeinsames Meldeverfahren zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung“ vom 05.06.2014). Aber das wussten Sie sicher schon... Gruß, Siechfred (Diskussion) 12:29, 21. Nov. 2014 (CET)

Dieses Match hatte Simpel spätestens nach der Einwechslung von Marcus C. gewonnen, falls jemand es noch nicht gemerkt hat, aber ihr könnt ruhig noch etwas über den Platz rennen und euch die T-Shirts vom Leib reißen. Warum auch immer. --85.164.139.25 11:14, 22. Nov. 2014 (CET)


http://www.faz.net/aktuell/finanzen/spendenwunder-wikipedia-warum-das-online-lexikon-so-erfolgreich-geld-einwirbt-13333301-p2.html

Ich kotz gleich. Bitte tut etwas. Und wenn es nur ist, diese URL hier oben im Browser auch mal an solche Journalisten weiterzuleiten. Damit die sich mal selber ein realistischeres Bild machen. Ich habe hier nicht mal vor Jahren nächtelang die Artikel als IP geschrieben und dafür gewissenhaft recherchiert, damit dieses Volk hier nun den dicken Reibach macht, das mich damals schon von hier vertrieben hat mit seiner Unkultur und seinen ekelhaften Mauscheleien, seiner dreisten Usurpation des einst so schönen Projektes, seit der es hier ja auch stetig bergab geht. Wird wirklich Zeit, dass die wahre Wikipeda-Geschichte endlich mal in der Presse auftaucht, ans Licht der Öffentlichkeit kommt, und nicht mehr immer nur dieser verlogene spendenfinanzerte Heile-Welt-PR-Müll und das schlecht übersetzte amerikanisch. Die Gauner, die sich da an meinen Leistungen bereichern, haben keinerlei Recht dazu, für sie habe ich das sicher nicht geschrieben, und wegen mir, dem Autoren, muss hier auch niemand Geld spenden, denn da ich den Klüngel verabscheue und immer gemieden habe, sehe ich keinen Cent davon (und möchte das Geld auch gar nicht, denn ich habe hier nicht für Geld geschrieben). Unangenehme Figuren sacken es ein, getarnt als "Projekte". Dass ihr noch in den Spiegel schauen könnt, Heuchler. Ich habe nichts als Verachtung für euch übrig. --84.130.211.151 23:18, 21. Dez. 2014 (CET)

Unter den FAZ-Beitrag kannst Du Deine "Lesermeinung" pinseln (vermutlich aber ohne Vokabeln wie "kotzen"). Ich selbst habe (wie wohl die allermeisten Wikipedianer) noch nie einen Cent von Wikimedia erhalten und fühle mich deswegen von Deinem Rant nicht gemeint. Aber man kann schon manches kritisch sehen, insbesondere mit Blick auf Funktionäre. --Grip99in memoriam Udo 00:55, 22. Dez. 2014 (CET)

Bezeichnend ist doch die aktuelle Werbung "gebt Geld" die sehr abwechlsungsreich ist zum Vorjahr "gebt Geld" und besonders abwechlungsreich zum Vorvorjahr "gebt Geld". Noch nie gesehen habe ich ein Banner "lieber Leser, wir hoffen, dass du die Informationen gefunden hast, die du gesucht hast. Bedenke aber bitte auch, dass alles, was viele lesen wollen, auch erst einmal geschrieben werden muss. Bitte mache doch mit beim Korrigieren, Ergänzen von Passagen und ganzen Artikeln. Melde dich doch einfach mal an!" So ein explizites Banner habe ich noch nie gesehen. Das interessiert Wikimedia ja auch nicht, weil es ja ein paar tausend Trottel gibt, die regelmässig mitschreiben. Mit dieser stabilen Zahl gibt sich Jimbo Wales in seinen jüngsten Interviews auch sehr zufrieden. Ach ja, und noch was: aber gebt Geld! -- 88.77.175.225 11:44, 22. Dez. 2014 (CET)

Naja, es gibt nun mal aus zeitlichen und intellektuellen Gründen mehr Leute, die Geld spenden können, als solche, die Artikel spenden können. Die Banner wurden vor ein oder zwei Jahren sowohl in der englischen als auch in der deutschen WP gezielt daraufhin analysiert, welches die meisten Einkünfte generiert. Das kann man WP allerdings nicht vorwerfen. Entscheidend ist, dass das Geld sinnvoll investiert wird. M.E. sollte man es entweder großteils an andere, elementarere Bedürfnisse befriedigende Hilfsorganisationen weiterspenden (dazu müsste vermutlich der Vereinszweck von WMDE geändert werden; ich weiß nicht, ob so eine Konstruktion der Spendenumleitung an Organisationen anderen Typs rechtlich überhaupt zulässig wäre) oder langfristig die ganze Foundation in eine Stiftung wie Harvard oder Yale umwandeln, die allein von den Zinsen auf ihr Kapital leben kann. Dann hätte es sich mit den Bannern. Gespendet wird wohl auch ohne Banner ein wenig, der Spendenbutton links in der Seitenleiste steht jedenfalls das ganze Jahr da. --Grip99in memoriam Udo 00:55, 24. Dez. 2014 (CET)
… Stiftung … die allein von den Zinsen auf ihr Kapital leben kann– auch in Zeiten finanzieller Repression, in denen ein jeder gefälligst dazu beizutragen hat, dass uns das Systemische ja nicht verloren geht? --Silvicola Disk 03:41, 24. Dez. 2014 (CET)
Zitat: "Naja, es gibt nun mal aus zeitlichen und intellektuellen Gründen mehr Leute, die Geld spenden können, als solche, die Artikel spenden können." Und deshalb macht das Geld horten eben mehr Spaß? Was willst du uns damit sagen, Grip? Dass wir auch gar nicht mehr Autoren brauchen, so lange es ein paar Bescheuerte gibt, die hier zum Produktivbereich beitragen, und auf deren Arbeit sich andere beim "Fundraising" ausruhen können? -- 93.232.31.192 15:45, 24. Dez. 2014 (CET)
Ob die Wikipedia Geld braucht oder es bloß sinnloserweise sammelt, ist bekanntermaßen umstritten. Wenn man meint, dass beim gegenwärtigen Stand der Finanzen Geld sowieso keine Rolex spiele, dann ist natürlich jede Werbung um weitere Einnahmen sinnlos. Die WMF meint aber offensichtlich, dass sie das Geld oder zumindest einen großen Teil davon braucht, um ihn dann in mehr oder weniger sinnvolle Projekte zu stecken. Und wenn man diese Prämisse akzeptiert, dann ist es natürlich schon sinnvoll, bei den Lesern, die aus verschiedenen Gründen eben zum Großteil nicht als Autoren beitragen können, eher um Geld als um zugewendete Zeit zu werben. In punkto Autorenwerbung müsste m.E. zunächst einmal die Arbeitsatmosphäre innerhalb der WP verbessert werden. Denn es hätte keinen Sinn, mit Riesenbanner einen Autor zu werben, der dann gleich wieder mit Grausen abspringt, wenn sein erster, unvollkommener Artikel mitleidlos in der Luft zerrissen wird oder er die teilweise untragbare und trotzdem weitgehend unsanktionierte Diskussionsweise etlicher schwarzer Schafe am eigenen Leib erfährt. Selbst bei derjenigen Zielgruppe der potenziellen Autoren, bei der die WMF intensiver geworben hat, nämlich den Frauen, scheint dies nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Aufmerksam machen allein reicht eben zum Spenden, aber nicht zum dauerhaften Editieren. --Grip99in memoriam Ahmed 04:05, 3. Feb. 2015 (CET)
Du meinst, dass die Zinsen unterhalb der Inflationsrate liegen? Selbst wenn man das mal ein paar Jahre so sein sollte, kann man diese Periode mit genügend Vermögen in der Hinterhand gut aussitzen. Notfalls muss man eben doch wieder mit dem offensiven Sammeln anfangen. Was hat es mit dem "Systemischen" auf sich? Schreib es vielleicht mal einfacher, damit ich es auch verstehe. --Grip99in memoriam Ahmed 04:05, 3. Feb. 2015 (CET)

Die Nichtumsetzung demokratischer Grundsätze im Wahlsystem der Wikipedia.[Bearbeiten]

Das Bundeskanzleramt nennt als die Grundsätze einer Wahl das Allgemeine Wahlrecht, das Freie Wahlrecht, das Gleiche Wahlrecht, das Geheime Wahlrecht sowie das Persönliche und das Unmittelbare Wahlrecht. Die Wikipedia ist als demokratisches System organisiert, die Gemeinde soll sich durch die Mittel der Demokratie selbst verwalten. Die demokratische Selbstverwaltung kann nur dann funktionieren, wenn die Entscheidungsfindung gemäß demokratischer Grundsätze abläuft. Die Wikipedia setzt das Allgemeine Wahlrecht um und ist vom Geltungsbereich des Persönlichen und des Unmittelbaren Wahlrechts nicht betroffen, die Wahlorganisation berücksichtigt jedoch nicht die anderen Wahlrechte.

Das Freie Wahlrecht schreibt vor, dass die Wahlentscheidung unbeeinflusst und frei von Zwang erfolgen muss. In Folge dieses Grundsatzes werden in Österreich per §58 der Wahlordnung Wahlwerbungen in Wahllokalen sowie deren Umgebung verboten. Ebenso untersagt sind das Ansprechen von Wähler und die Verteilung von Wahlbotschaften. In der Wikipedia hält die Wahlwerbung bis zur Abstimmung an, die Abstimmung hat sich zu einem Raum entwickelt, in dem mittels Behauptungen von variierender Korrektheit Werbung für alle Fraktionen betrieben wird. Es mangelt bei Abstimmungen in der Wikipedia an einer Plattform, auf der vor einer Abstimmung Werbung für die verschiedenen Positionen betrieben werden kann. Die Diskussionsseite wird nicht dazu genutzt und wird eher von den Organisatoren des Meinungsbildes genutzt.

Der Wahlmodus der Wikipedia bedingt, dass die Stimmabgabe eines Benutzers nachvollziehbar ist. In Hinsicht auf das Freie Wahlrecht ergeben sich daraus die folgenden Probleme: In der Wikipedia haben sich soziale Strukturen samt ihrer Dynamiken etabliert. Ein Benutzer, der an einer Wahl teilnimmt, muss damit rechnen, dass sein wikisoziales Umfeld auf seine Entscheidung reagiert. Daraus entstehender sozialer Druck, der Benutzer dazu bewegen kann, nicht an einer Wahl teilzunehmen oder eine Stimmabgabe vorzunehmen, die nicht seiner Präferenz entspricht. Verschärft wird das Problem dadurch, dass es als akzeptabel gilt, durch Stimmkommentierungen die Wahlentscheidung anderer Benutzer zu kritisieren. Ein Benutzer, der in einer Wahl gegen einen Administrator stimmt, muss damit rechnen, für seine Wahlentscheidung durch den betreffenden Administrator oder seine Verbündeten bestraft zu werden – ein Administrator führte eine Liste „feindlicher“ Wähler, andere Administratoren fallen durch Privatfehden gegen einzelne Benutzer auf. Unter diesen Bedingungen bildet eine Wahl nicht den freien Willen der Benutzer ab. Obwohl es mindestens 6.000 Benutzer mit Stimmberechtigung gibt, nehmen an den meisten Abstimmungen weniger als 200 Benutzer teil.

Diese geringe Wahlbeteiligung zeigt, dass das Wahlsystem der Wikipedia die Mehrheit der Benutzer nicht zur Partizipation veranlasst. Der geringe Grad der Partizipation nimmt den Strukturen der Wikipedia ihre demokratische Legitimation. Der demokratische Charakter der Wahlen in der Wikipedia wird zuletzt auch durch die Schwächung des Gleichen Wahlrechts in Frage gestellt. Da die Stimmabgabe nachvollziehbar ist und Einflussmöglichkeiten auf das Abstimmverhalten bestehen, unterteilen sich die Wahlteilnehmer in Benutzer, die sich tendenziell beeinflussen lassen und Benutzer, die eher Einfluss ausüben. Unter die zweite Kategorie fallen Benutzer, die einen hinreichenden Status im Wikisozialgefüge innehaben. In die erste Kategorie fallen Benutzer, die vor einer Stimmabgabe recherchieren, wie ihnen bekannte Benutzer abstimmen, um sich einem Trend anzuschließen.

Das Verhältnis der Wikipedia zu ihrer demokratischen Praxis war stets ein Irritiertes. In Rückschau auf zahlreiche wirre Episoden wird deutlich, dass die fehlende Mitbestimmung durch die Community die Entstehung intransparenter Strukturen und dadurch bedingte ineffiziente Entscheidungen begünstigt hat. Für die Besserung der Situation des Projekts wird es unerlässlich sein, das Wahlsystem zu reformieren. Anzustreben sind die Umsetzung des Freien, des Geheimen und damit auch des Gleichen Wahlrechts. Der Wahlmodus der Wikipedia entstand nicht aus einem geplanten Wahlverfahren, sondern aus einer Übertragung von formalen Mitteln einer Diskussion. Die ersten Adminkandidaturen waren mehr eine Diskussion als eine Abstimmung. Das erste erhalten gebliebene Meinungsbild orientierte sich an den aus diesen Diskussionen hervorgegangenen Methoden. Die Nichtumsetzung der Freien, Geheimen und Gleichen Wahlrechte ist nicht die Konsequenz einer Entscheidung, sondern die Folge der eingeschränkten technischen Mittel in den Mediawiki-Versionen des Jahres 2003. Mittlerweile gibt es Mittel, die die Umsetzung z.b. des Wahlgeheimnisses erlauben. Elf Jahre nach der Einführung demokratischer Strukturen in der Wikipedia sollte daher die unvollständig eingeführte Demokratie zur vollständigen Umsetzung gelangen. --Liberaler Humanist 03:13, 23. Nov. 2014 (CET)

Siehe auch dieses zweimal eingeschlafene Meinungsbild und die (nach wie vor kurze) Liste der geheimen Wahlen in der englischen WP.
Wer war der Admin, der eine Liste "feindlicher Wähler" führte? Wobei man annehmen sollte, dass es genügt, in den Contra-Abschnitt der eigenen AK zu schauen. Wozu man da noch eine Extra-Liste braucht, ist unklar.
>Obwohl es mindestens 6.000 Benutzer mit Stimmberechtigung gibt, nehmen an den meisten Abstimmungen weniger als 200 Benutzer teil.
Inzwischen gehe ich davon aus, dass 5900 plus/minus 98 von den 6000 Sockenpuppen sind.;-) --Grip99 01:26, 24. Nov. 2014 (CET)
Hallo Grip, da gab es mal einen inzwischen ehemaligen Admin, der stellte die Wähler für vier oder fünf Wahlen zusammen. Ich glaube, die letzte Wahl fehlte dann aber noch. Aber in der Tat wird der Prozentsatz derjenigen, die an Entscheidungsprozessen mitmacht, wohl irgendwie kleiner bzw. ist sehr klein. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 02:02, 24. Nov. 2014 (CET)
Die unter dem Titel "Verfassungsschutz" betriebene Feindesliste ist mittlerweile gelöscht, eine Version ist im Internetarchiv vorhanden, der Betreiber ist über eine Suche leicht ausfindig zu machen. Der betreffende Benutzer hat offen gezeigt, dass er gegen ihn stimmende Benutzer als "Feinde" betrachtet, andere Admins zeigen dieselbe Geisteshaltung z.b. in VMs ausleben, machen dies aber nicht so offensichtlich.
Das Problem beim verlinkten Meinungsbild scheint im Fehlen jeglicher Informationen zum Betrieb der SecurePoll-Extension gelegen zu haben. Es gibt für die Extension kein Handbuch, auf der Mediawiki-Wiki-Seite zur Extension finden sich zwar einige Anweisungen zur Installation, um die Funktionsweise zu verstehen, muss man allerdings Quelltextexegese betreiben. Ich habe auf meinem privaten Wiki SecurePoll installiert und kann bestätigen, dass es grundsätzlich funktioniert. Einige Auszählungsmechanismen funktionieren nicht, es ist auch nicht ersichtlich, wie die Stimmberechtigung geregelt wird, Adminwahlen wären mit den vorhandenen Ressourcen durchführbar. Etwas komplexer wäre die Umsetzung von Meinungsbildern mit mehreren Optionen, dafür müsste die Extension genauer untersucht und gegebenenfalls etwas modifizert werden. Vor einer Neuauflage eines solchen Meinungsbildes müsste man die SecurePoll-Extension genau testen, gegebenenfalls ergänzen und ein Handbuch schreiben. Eventuell werde ich in nächster Zeit einen öffentlichen Test durchführen. --LH-ist-unterwegs mobiler Account von Liberaler Humanist „Denn jemand muss da sein, der nicht nur vernichtet“ 17:43, 24. Nov. 2014 (CET)

Der Chat - Vom Hinterzimmer zum Sumpfsalon[Bearbeiten]

Auf voller Linie versumpft: Der Chat.

Der Chat hatte bei seiner Einführung die Funktion, Kommunikationskanäle zu bilden, die in der frühen, unorganisierten Wikipedia nicht bestanden. Der Chat hatte eine Filterfunktion, die den Zustrom der Massen verhinderte: Man musste ihn erst finden. Die Basis der nicht übermäßig aktiven Benutzer hat nicht die Zeit und das Interesse, sich im Chat aufzuhalten. Die Nutzerschaft des Chats kondensierte sich daher auf die zeitreichen Benutzer aus dem inneren Kreis. Der Chat diente in dieser Episode Benutzern in höheren Positionen als eine Plattform, auf der Aktionen effizient koordiniert werden konnten. Um Diskussionen über den Chat zu unterbinden wurde eine Regel geschaffen, nach der Diskussionen im Chat in der Wikipedia nur anonymisiert wiedergegeben werden dürfen.

Der Chat befindet sich außerhalb des Einflussbereichs der Wikipedia-Administration. Regeln wie KPA haben keine Gültigkeit. Die daraus verursachte Unkontrollierbarkeit des Chats führte zu einem Verfall der Manieren. Als die Benutzer des inneren Kreises dominierten war das Klima noch relativ kultiviert, die Problemuser kamen zu selten zu Wort, um eine Verschlechterung herbeizuführen. 2008 setzte eine Abwanderung des inneren Kreises ein, übrig blieben Benutzer, die mit der Wikipedia zum Teil nichts zu tun haben. Die Dominanz dieser Gruppe hatte zwei Entwicklungen zur Folge: Erstens verlor der Chat seine Funktion als Diskussions- und Auskunftsplattform zur Wikipedia, zweitens ging jeder Anschein von Zivilisation verloren. 2009 kritisierte ein Benutzer, dass die Chatmoderatoren rechtsextremistische Äußerungen tolerieren. Bei mehreren Beobachtungen konnte ich feststellen, dass rassistische Witze und ein primitiver Umgangston keine Seltenheit sind. 2013 wurde ich nach im Chat gesperrt, nachdem ich mich kritisch über die FPÖ geäußert habe. Die Situation hat sich seitdem nicht gebessert. Bei einer Diskussion in der Wikipedia im Augst 2014 beschwerten sich Benutzer über sexuelle Belästigungen und persönliche Angriffe.

Der Chat erfüllt in seiner derzeitigen Form keine komplementäre Funktion, Diskussionen und Anfragen haben sich auf andere Plattformen verlagert. Der Umgang im Chat ist geeignet, das Ansehen der Wikipedia zu schädigen. Jemand, der zufällig in den Chat gerät könnte glauben, dass das dortige Klima typisch für die Wikipedia sei. Die Wikipedia sollte sich vom Chat distanzieren,auf Metaseiten nicht mehr auf den Chat verweisen und mittelfristig eine transparente Alternative z.b. in Form eines in Mediawiki integrierten Chats schaffen. --Liberaler Humanist 00:27, 30. Nov. 2014 (CET)

Anfangs bekannte man sich ja noch zu der Zugehörigkeit zum "Chatmob". Das wurde dann unpopulär. -- 93.232.9.96 09:35, 30. Nov. 2014 (CET)
Angesichts dessen wann hier zuletzt gepostet wurde, ist wohl nicht nur der Chat versumpft :-) -- southpark 18:46, 22. Jan. 2015 (CET)
Alles Gute bei der Jobsuche, Southi. -- 92.72.160.209 19:51, 22. Jan. 2015 (CET)
Danke! -- southpark 19:54, 22. Jan. 2015 (CET)

Quo vadis, Wikipedia?[Bearbeiten]

Torsten Kleinz veröffentlichte am 15. Januar 2015 einen Beitrag über die Wikipedia in der ZEIT: Ist der Höhepunkt schon überschritten?. Der Umgangston ist mies; die Chapter sammeln viel Geld; die Artikelzahl steigt noch; die Zahl der aktiven Autoren sinkt aber. Das ist das Ergebnis des Systems "Halt's Maul und schreib!" in der Wikipedia. -- 178.12.191.246 08:10, 10. Feb. 2015 (CET)

"...gleichzeitig verlangen sie auch Mitsprache und blockieren viele Projekte". Stimmt das? Wer ist "sie"? Ist das die Kerncommunity, die Werbung verhindert (vs. neue Mitarbeiter) Oder ist das nicht vielmehr die gesamte Community (vs. WMF, die Betreiber)? Wer sagt wem: "Halt's Maul"? - Reden ist gut, finde ich.--Pacogo7 (Diskussion) 09:22, 10. Feb. 2015 (CET)
Das mit dem "Halt's Maul" kann man ja mal Reiner Stoppok fragen. Dauert ja nur noch ein paar Jahre, bis er wieder was sagen darf. Im übrigen: Wie will man neue Mitarbeiter werben und halten, wenn man nicht einmal die altbekannten Mitarbeiter halten kann? -- 94.221.212.32 22:46, 10. Feb. 2015 (CET)
Deine Haltung sei Dir unbenommen. Ich denke mal weder der Autor des Zeitartikels noch eine relevante qualifizierte Minderheit (um von Mehrheit gar nicht zu reden) behauptet, dass gerade die Anwürfe von RSt uns weiterbringen. Aber führe das gerne weiter aus. Ich mach mich hier mal vom Acker.--Pacogo7 (Diskussion) 22:57, 10. Feb. 2015 (CET)
Reiners Kernaussage bleibt unbenommen stehen – gerade wenn er sich durch seine unzumutbaren Ausfälligkeiten in Serienproduktion selbst die Seriösität genommen hatte und somit das Rederecht –, dass bei WMDE Schmu betrieben wurde und das es logischerweise ungute Interferenzen zwischen Vereinsprotagonisten/funktionäre und Wikipediafunktionen (Admin) bestanden. Ich erinnere mal sachte an die erbosten Postings per Mailingliste zum letzten Vorstand und Wahlen etc. pp. die kaum verholen anderes thematisierten als der Mundtod gemachte RS in den weiteren Raum stellte. Dieses "Halt's Maul" Gebaren findet jedoch viel banaler und subtiler im Normalbetrieb statt ohne den prominenten Dauertroubel bestimmter VM-Promis, dort wird Neuen deutlich gemacht wer ertmal Kelner ist und wer Koch ist. Das die Köche oft wiederum aktiv beim WMDE Auftrieb sind und oder sich über den reinen ANR-Bereich engagieren (Positionen erreichen), das ist die Mutter der Geschichte. Wen wundert sowas wirklich? Insofern ist die WP ein Spiegelbild der Gemeingesellschaft. Der Laden wird unabhängig davon weiter laufen. Α.L. 14:06, 11. Feb. 2015 (CET)

Wikipedia:Projekt Moderation[Bearbeiten]

Interessant. Bisher konnten nur die gewählten Administratoren Diskussionen wirksam zensieren. Zukünftig sollen das zusätzlich noch die selbsternannten "Moderatoren" machen. Nachtigall ick hör Dir trapsen... Je suis WB! 10:08, 25. Feb. 2015 (CET)

Für Moderatoren sind keine Sonderrechte vorgesehen. Es gibt daher keine Möglichkeit, Diskussionen zu zensieren. --LH-ist-unterwegs mobiler Account von Liberaler Humanist „Denn jemand muss da sein, der nicht nur vernichtet“ 17:40, 26. Feb. 2015 (CET)
Willst du auf seine alten Tage eigentlich tatsächlich Moderator werden, oder stehst du dem Projekt nur als Experte für Stör-Techniken beratend zur Seite ;-) --Sakra (Diskussion) 18:38, 26. Feb. 2015 (CET)
Der Löschantrag, gestellt von einem Admin, ist erledigt. Inhaltlich stellt sich das Projekt recht knapp vor: "Etliche Diskussionsseiten in der Wikipedia sind lang, zerfahren, vertrollt und kommen nur schwer zu griffigen Ergebnissen. So kennen wir das, und so nervt uns das alle! Wir wollen solch schwierigen Diskussionen mit einer geeigneten Moderation auf die Sprünge helfen." Im Kern erkenne ich darin kein schlechtes Ziel.
Wenn ich lese "Er bekommt einen zusätzlichen Account, etwa: „BisherigerUserName (Moderator)“, mit dem er zum Beispiel Zugang zu geschlossenen Moderationsgruppen hat." dünkt mir aber fast, als soll hier eine weitere semiprofessionelle Gruppe herangezüchtet werden mit Reisen, Hotels usw. Abzocke. – Simplicius Hi… ho… Diderot! 01:12, 27. Feb. 2015 (CET)
Hallo, ihr seid ja nicht die Einzigen, die diese Befürchtungen haben, das ist ja auf der Löschdiskussion überdeutlich geworden. Ehrlich gesagt hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass uns derart üble Absichten unterstellt werden würden. Hast du auch mein abschließendes Statement gelesen? Ich würde mich wirklich freuen, wenn es mir/uns irgendwie gelingen könnte, diese Bedenken zu zerstreuen. Viele Grüße, Darian (Diskussion) 01:45, 27. Feb. 2015 (CET)
Ich finde nicht, daß irgendjemand den Initiatoren üble Absichten unterstellt, im Gegenteil. Nur ist der Aspekt, daß hier ad hoc eine Art Benutzergruppe etabliert werden soll, ohne daß die Community dem zugestimmt hätte, offenbar nicht berücksichtigt worden. Moderierend in Diskussionen eingreifen kann heute bereits jeder ohne diese merkwürdige Regelseite, ohne Bauklötzchen und ohne geschlossenes Hinterzimmer. --Sakra (Diskussion) 08:31, 27. Feb. 2015 (CET)