Benutzer:Togo/Holomovement

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Das Holomovement (deutsch: Holobewegung) ist eine von David Bohm erfundene Benennung für die 'ungeteilte Gesamtheit in fliessender Bewegung' [1]. So ist das Holomovement die Visualisierung der eigentlichen 'Matrix' des unterliegenden stofflichen Raum-Zeit-Verhaltens, in dem Realität erfahrbar ist. Das Prefix 'Holo' bezieht sich dabei, sowohl auf Gesamtheit ('holistic'), als auch auf die dimensionale Tiefe der gleichzeitig stattfindenden Welten oder Flüsse, die, wie ein Hologramm, die Realität in den durch Überlagerungen enstehenden Interferenzpattern darstellt.

Eine interessante Versinnbildlichung der Aussagen des Holomovement kann man erreichen, wenn man sich ein Lebewesen, das Teil des Mandelbrotset (Fraktal) ist, vorstellt, welches aber nie die Gesamtheit der Menge sehen kann. Vergleichbar dem, was der Fraktalbewohner vielleicht versuchen würde, versucht die Wissenschaft aus den sich wiederholenden Mustern um uns herum, ein Verständnis für die zugrundeliegende Struktur zu finden. Ähnlich, wie die Komplexe Mandelbrotfunktion lokale Auswirkungen aus entfernten Funktionsresultaten zieht, impliziert auch das Holomovement Ordnungen von Verbundenheit innerhalb des Universums. Ein Beispiel der Anwendung dieses Zusammenhanges ist der EPR-Effekt.

Der Beschreibung des Holomovement gehen viele wissenschaftliche Beobachtungen in vielen verschiedenen physikalischen, theoretischen und philosophische Bereichen voraus. Bohm entwickelte auf eine revolutionäre Neuinterpretation der Quanten-Theorie in der Physik (Quantenphysik) hin, und auch in vielen Weisen einer richtungsweisenden Befreiung des menschlichen Bewusstseins aus einer Platonischen Höhle.

Dickstielige Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes)


Verbindungen mit Anderen Theorien[Bearbeiten]

Geht man von der von einer Mehrheit von Wissenschaftlern anerkannten Viele-Welten-Interpretation von Hugh Everett aus und bedenkt das mehr als ein individuelles Bewusstsein seinen Weg durch die dimensionale Realität bahnt und dabei viele mögliche 'Bedachte Welten' (Möglichkeiten) erzeugt, kommt die Frage auf wie diese Weltenspektren zweier oder vieler Individuen aufeinander träfen. Gottfried Wilhelm Leibniz lange vor Everett das Konzept der "möglichen Welten" beleuchtet. Er spricht über die "Wechselwirkung von Geist und Materie" und die Göttlichkeit der tatsächlich gelebte Realität als die "beste aller möglichen Welten". Leibniz benutzt dabei den Begriff Monaden, der deutlich die von David Bohm vorgeschlagenen Diferenzierung in Implizite Ordnung und Explizite Ordnung der messbaren Realität und des unterliegenden Flusses vorbereitet. David Bohm's vorgeschlagene Funktionen deuten die Resultate der Heisenbergschen Unschärferelation als statistischen Mittelwert kausaler Variablen. Bohm erweitert das Verständnis der Schrödinger Gleichung indem er einen mathematischen Ausdruck den er Quanten Potential (siehe auch Qi) nennt einführt. Bohm's interpretation zeigt auch das Planck's Konstante in kleinstem Bereichen von Raum und Zeit tatsächlich variabel sei [2]. Die Interpretation des Holomovement öffnen auch das Verständniss für die Beobachtung von Morphischen Felder vorangeführt durch Rupert Sheldrake und die Gaia-Hypothese von Lynn Margulis und James Lovelock.

Gemeinsamkeiten mit dem Philosophisch Religiösen Erfahrungsschatz[Bearbeiten]

Das Holomovement das den Zusammenhang zwischen Beobachterbewusstsein und dessen Materie und Energie Fluss in der multidimensionalen Raum Zeit 'Matrix' beschreiben will, deuted darauf hin das Gedankenfluss und materielle Realität untrennbar verbunden sind. Unter mentalem Training (Meditation) oder psychoaktive Substanzen (siehe Bewusstseinserweiterung) wird oft eine Schöpferische Kraft erfahren die tatsächlich Realität beinflusst. Zum Beispiel existiern viele Beobachtungen wonach Heilige schwach leuchten, und die Realität derer die ihr Feld erreichen verändern. Auch finden wir erstaunliche Übereinstimung mit der Beschreibung des Holomovement in der östlichen Philosophie, im Schamanismus und in den Beobachtungen der Benutzer von Entheogenen. Der Taoismus zum Beispiel definiert das "Dao" das mit "Weg" übersetzt werden kann, aber eigentlich ein der ganzen Welt zugrundeliegendes, alldurchdringendes Prinzip meint. Dieses erzeugt alles und ordnet, ähnlich einem Naturgesetz, alle Abläufe im Kosmos.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]