Berberis asiatica

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Berberis asiatica
Berberis asiatica

Berberis asiatica

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Berberitzen (Berberis)
Art: Berberis asiatica
Wissenschaftlicher Name
Berberis asiatica
Roxb.

Berberis asiatica (Syn.: Berberis hypoleuca Lindl.) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Diese Art wurde 1821 von William Roxburgh beschrieben. Ein nicht gebräuchlicher deutscher Name für diese Art ist Asiatische Berberitze. Sie stammt aus dem Ost-Himalaya und kommt dort in Höhenlagen bis zu 2000 Meter NN vor.

Beschreibung[Bearbeiten]

Berberis asiatica ist ein kräftig verästelter, wintergrüner bis immergrüner Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 1,80 Meter erreicht. Die Zweige sind fein behaart, gefurcht und hell- oder gelbbraun. Die Dornen sind ein- bis dreiteilig, ebenfalls hell- oder gelbbraun und 0,5 bis 0,8 Zentimeter lang. Die Laubblätter sitzen an bis 0 bis 1 Zentimeter langen Stielen, sind dünn, verkehrt-eiförmig bis eiförmig-länglich, spitz oder abgestutzt endend, ganzrandig oder mit 2-5 Zähnen an jeder Seite besetzt, 2 bis 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 3 Zentimeter breit, oberseits sattgrün, unterseits weißlich mit scharf hervortretender Nervatur.

Der Blütenstand ist 8- bis 25-blütig, 2 bis 5 Zentimeter lang, gestreckt, und die Blätter überragend. Die Beerenfrüchte sind purpurn gefärbt, bereift und weisen einen deutlichen Griffel auf. Sie enthalten vier bis sechs Samen.

Verwendung[Bearbeiten]

Diese nicht winterharte Pflanzenart wird sehr selten als Hecken- und Zierstrauch verwendet.

Quellen[Bearbeiten]

  • Camillo Karl Schneider: Illustriertes Handbuch der Laubholzkunde, 1906 bis 1912, Verlag Gustav Fischer, Jena
  • Georg Tischler: Die Berberidaceen und Podophyllaceen. Versuch einer morphologisch-biologischen Monographie., veröffentlicht in Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie herausgegeben von A. Engler, 31. Band, 1902, Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig