Berberis litoralis

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Berberis litoralis
Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Berberitzen (Berberis)
Art: Berberis litoralis
Wissenschaftlicher Name
Berberis litoralis
Phil.

Berberis litoralis ist eine Pflanzenart aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Sie stammt aus Chile. Die Art wurde 1860 von Rudolph Amandus Philippi in Florula Atacamensis... beschrieben.

Beschreibung[Bearbeiten]

Berberis litoralis ist ein Strauch, der Wuchshöhen von 5 Metern erreichen kann. Die Rinde junger Zweige ist dunkel rotbraun und wird mit zunehmendem Alter bald grau und längsrissig. Die Dornen sind üblicherweise dreiteilig, die Dornenäste zwischen 0,5 und 2,3 Zentimeter lang.

Die ledrigen Laubblätter sind elliptisch bis oval, 2 bis 5,8 Zentimeter lang und 0,8 bis 3,2 Zentimeter breit. Sie sind graugrün gefärbt und auf der Unterseite heller als oberseits. Der Blattrand ist umgebogen und gezähnt mit 1 bis 10 Zähnen, die 1 bis 2 Millimeter lang werden, auf jeder Seite. Das Blatt ist stachelspitzig, sitzend oder bis 3 Millimeter lang gestielt.

Der traubige Blütenstand setzt sich aus sechs bis 17 Blüten zusammen und ist an der Spitze manchmal beblättert. Die orange gefärbten Blüten sind zwischen 6 bis 15 Millimeter lang gestielt, etwa 5 Millimeter groß und sie weisen 14 Blütenhüllblätter auf. Berberis litoralis blüht in ihrer Heimat im September und Oktober.

Die kugelförmigen Früchte sind etwa 7 Millimeter lang, sie enden in einem etwa 1 Millimeter langen Griffel und enthalten etwa fünf Samen, die etwa5 Millimeter lang werden .

Verbreitung[Bearbeiten]

Diese Pflanzenart ist an der Nordküste Chiles endemisch. Ihre Verbreitung beschränkt sich auf Hügel an der Küste in Höhenlagen von 500 bis 1000 Metern NN in der chilenischen Provinz Región de Antofagasta.

Quellen[Bearbeiten]

  • Leslie R. Landrum: Revision of Berberis (Berberidaceae) in Chile and Adjacent Southern Argentina in Annals of the Missouri Botanical Garden Volume 86 Number 4, 1999

Weblinks[Bearbeiten]