Berge des Wahnsinns

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Berge des Wahnsinns (Originaltitel At the Mountains of Madness) ist eine Horrorgeschichte von H. P. Lovecraft, die 1936 im Astounding-Magazin erstmals veröffentlicht wurde. Sie knüpft an die Cthulhu-Mythologie Lovecrafts an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Inhalt

Der Ich-Erzähler William Dyer beschreibt den Verlauf einer Expedition von Mitgliedern der Miskatonic-Universität in die Antarktis. Zunächst suchen er und sein Team nach außergewöhnlichen und mesozoischen Gesteinsarten, wie dem Kreide-Schiefer. Doch dann stoßen sie auf eine Höhle, in der sie Fossilien einer der Menschheit völlig unbekannten, halb pflanzlichen und halb tierischen Rasse entdecken. Sie finden die urzeitliche Stätte einer offenbar überlegenen Zivilisation und erkennen, dass die Urgeschichte der Erde eine ganz andere war, als die Wissenschaft bisher annahm.

[Bearbeiten] Stellenwert in Lovecrafts Werk

Die Berge des Wahnsinns als das fiktionale Werk eines Wissenschaftlers, der in weiten Passagen wissenschaftliche Exkurse führt, steht als eine Demythologisierung am Ende der „Cthulhu“-Geschichten Lovecrafts. Der Atheist Lovecraft bietet dem Leser einen rationalen Blickwinkel auf die in seinem früheren Werk übernatürlich scheinenden „Großen Alten“.

[Bearbeiten] Ausgaben

  • At the Mountains of Madness. In: At the Mountains of Madness: The Definitive Edition. New York, The Modern Library, 2005. ISBN 0-8129-7441-7 (englischsprachig)
  • Berge des Wahnsinns. Eine Horrorgeschichte. Frankfurt, Suhrkamp 1997. ISBN 3-518-39260-3
  • Berge des Wahnsinns. Ein Hörspiel. Berlin, LauschRausch/CDHW 2006. ISBN 978-3-9805-8203-2
  • Berge des Wahnsinns. In: Necronomicon. Gesammelte Werke in 6 Bänden. Band 4. Festa-Verlag 2007. ISBN 978-3-86552-063-0

[Bearbeiten] Weblinks

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