Bergische Universität Wuppertal

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Bergische Universität Wuppertal
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Gründung 1972 (als Gesamthochschule)
Trägerschaft MIWF NRW (staatlich)
Ort Wuppertal
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Rektor Lambert T. Koch
Studenten > 19.000 (WS 2013/2014)[1]
Mitarbeiter 2.078 (2012)[2]
davon Professoren 253 (2012)[2]
Jahresetat ≈ 104 Mio. € (2012)
Website www.uni-wuppertal.de

Die Bergische Universität Wuppertal – auch kurz BUW oder Uni Wuppertal, international University of Wuppertal – wurde 1972 im Zuge der NRW-Bildungsinitiative als Gesamthochschule gegründet. Maßgeblich daran beteiligt war der aus Wuppertal stammende damalige NRW-Minister für Wissenschaft und Forschung und spätere nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Bundespräsident Johannes Rau. Seit 2003 wird sie unter dem heutigen Namen als Universität geführt.

Die Hochschule verfügt über ein breites Fächerspektrum mit vielen interdisziplinären Verknüpfungen sowie Studiengängen wie der Sicherheitstechnik oder dem Mediendesign, die in Wuppertal einzigartig oder mit bundesweit besonderen Merkmalen angeboten werden. Sie ist jedoch keine klassische Volluniversität, Medizin und Jura fehlen. Aus Sicht von Forschung und Lehre ist insbesondere von Interesse, dass eine ganze Reihe von Angeboten in Rankings gut abschneiden. Zuletzt warteten beispielsweise die Physik, die Architektur oder der Designbereich mit guten Platzierungen in Vergleichsstudien auf. Ebenfalls wurde der Bereich der Gründungsqualifizierung bereits mehrfach als bester Deutschlands ausgezeichnet. Von den zahlreichen Ehrungen, die Wissenschaftlern der Universität zuteil wurden, sei aus der jüngsten Vergangenheit etwa der Kondratieff-Preis erwähnt, mit dem der Volkswirt Paul J. J. Welfens im Jahr 2007 als erster Deutscher von der Russischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet wurde. Viele weitere Wissenschaftler sind in nationalen und internationalen Gremien und Instituten vertreten. Darüber hinaus wurde Rektor Lambert T. Koch seit 2010 jährlich zu den besten Hochschulrektoren Deutschlands gewählt.

Ergänzend zum Lehrbetrieb verfügt die Universität über ein ausgeprägtes Forschungsprofil. Anfang 2014 bestanden etwa 370 Forschungsgruppen und zwei überregionale DFG-Sonderforschungsbereiche. Die Universität ist unter anderem an internationalen Großforschungsprojekten wie IceCube, dem Pierre-Auger-Observatorium oder dem LHC Computing Grid beteiligt und stellt in diesen Bereichen einige der bedeutendsten Wissenschaftler. Mit Pleiades und QPACE befinden sich hier zwei der leistungsstärksten Rechenzentren der Welt. Ein jüngeres Ereignis ist die Entdeckung der Terahertz-Quelle, die als Meilenstein in der Terahertz-Technologie gilt. Auch einige der an der Universität ansässigen Institute wie das Martin-Heidegger-Institut, das Europäische Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen oder das Biblisch-Archäologische Institut haben überregionale Bedeutung.

Im Wintersemester 2013/14 studierten an der Universität über 19.000 Studierende, darunter befinden sich etwa 4100 Erstsemester.[1] Diese werden von derzeit über 250 Dozenten[2] in 615 Lehrveranstaltungen an drei Universitätsstandorten unterrichtet. Im gleichen Zeitraum wurden 45 Bachelor- und 40 Master-Studiengänge angeboten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Vorläufereinrichtungen[Bearbeiten]

Das Gebäude der ehemaligen Königlich Preußischen Baugewerkschule für Elberfeld-Barmen, heute Teil des Campus Haspel

Als eines der ersten Vorgängerinstitute der Bergischen Universität wurde 1863 eine Höhere Gewerbeschule im Tal der Wupper gegründet, die Ingenieure ausbildete. Seit 1898 trug sie den Namen Königliche Vereinigte Maschinenbauschule Elberfeld-Barmen. Zuvor hatte 1894 die Barmer Kunstgewerbeschule und 1897 die Königlich Preußische Baugewerkschule für Elberfeld-Barmen ihren Lehrbetrieb aufgenommen. 1900 folgte die Preußische Höhere Fachschule für die Textilindustrie in Barmen. Bereits nach dem Zusammenschluss der Ortsteile Elberfeld und Barmen entstand 1938 die Höhere Fachschule für das Grafische Gewerbe.

Zum Wintersemester 1946 nahm die neu gegründete Pädagogische Akademie Wuppertal mit 200 Studenten ihren Lehrbetrieb auf. Sie wurde 1962 zunächst als eigenständige Pädagogische Hochschule und ab 1965 als Abteilung einer neuen, aus mehreren Standorten fusionierten Pädagogischen Hochschule Rheinland weitergeführt.

Der Ausbildungszweig der Kunstgewerbeschule wurde ab 1949 in eine Werkkunstschule überführt, zu der ein neues Institut für Industrieform (Industrial Design) gehörte. Ab 1963 wurde dort zusätzlich die eigenständige Höhere Fachschule für die Grafische Industrie mit den zwei Abteilungen Typografie/Layout und Druckereitechnik geschaffen. Zum Wintersemester 1964 begann in der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen und Elektrotechnik in Remscheid mit 400 Studenten der Lehrbetrieb, in Wuppertal studierten in diesem Zweig seinerzeit über 500 zukünftige Ingenieure. Für die Ingenieurschule wurde ab 1969 ein Neubau in der Wuppertaler Fuhlrottstraße begonnen, der heutige Campus Grifflenberg.

Gründung und Aufbau[Bearbeiten]

Die Bergische Universität vom Nützenberg aus gesehen, Campus Grifflenberg

1966 schlug der Vorsitzende der lokalen SPD-Fraktion sowie Landtagsabgeordnete Johannes Rau im Stadtrat die Gründung einer wissenschaftlichen Gesellschaft vor, die eine universitäre Hochschulgründung in Wuppertal vorbereiten sollte. Als Oberbürgermeister und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion verfasste er drei Jahre später einen Brief an Ministerpräsident Heinz Kühn, in dem er die Gründung einer Gesamthochschule vorschlägt. Auf Beschluss der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung wurden im August 1971 die Staatlichen Ingenieurschulen für Maschinenwesen und Elektrotechnik in Wuppertal und Remscheid, die Textilingenieurschule, die Staatliche Ingenieurschule für das Bauwesen, die Werkkunstschule Wuppertal und die Höhere Fachschule für die Grafische Industrie zur Fachhochschule Wuppertal zusammengefasst. Das Gebäude wurde wie zeitgleich auch die neuen Standorte in Duisburg, Essen, Paderborn und Siegen im Baukasten-Prinzip errichtet, die Kosten beliefen sich auf etwa 270 Millionen Mark.[3] Zum 1. August 1972 nahm die Gesamthochschule Wuppertal als Zusammenschluss der Fachhochschule Wuppertal und der PH Rheinland, Abteilung Wuppertal, mit etwa 3500 Studenten ihren Lehrbetrieb auf.

Bereits 1973 wurde die Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität gegründet. Am 17. Juli 1974 wurde vom Gründungssenat der Name „Bergische Universität – Gesamthochschule Wuppertal“ beschlossen, der erst nach einem erneuten Beschluss des ersten gewählten Senats am 26. Mai 1983 vom Wissenschaftsministerium genehmigt wurde. Seit 1976 besteht ein Rahmenkooperationsvertrag mit der Technischen Akademie Wuppertal. Die Neubauten auf dem Grifflenberg konnten 1977 bezogen werden, die Schlüsselübergabe fand am 24. Oktober 1977 statt. Die im gleichen Jahr fertig gestellten Wohnhäuser an der „Burse“, die bis 2003 ersetzt wurden, zählten mit 600 Wohnplätzen zu den größten Studentenwohnheimen Deutschlands. Bereits 1978 verdoppelte sich die Zahl der Studierenden auf etwa 7000. Im selben Jahr wurde die Hochschule Mitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ein Jahr später der Europäischen Rektorenkonferenz.

1980er und 1990er[Bearbeiten]

Ein Gebäude der 1994 erworbenen ehemaligen Generaloberst-Hoepner-Kaserne

1980 erhielt sie als erste Gesamthochschule einen DFG-Sonderforschungsbereich „Quantentheoretische und experimentelle Untersuchungen der Energiezustände einfacher Moleküle“ im Fachbereich Chemie. Genau zehn Jahre nach der Gründung waren bereits 11.000 Studierende eingeschrieben. 1983 erhielt der Mathematiker Gerd Faltings die bedeutende Fields-Medaille und Lew Kopelew wurde Forschungsprofessor in Wuppertal. Ein Jahr später begann die Reihe der Uni Konzerte. 1985 wurde mit der Wissenschaftstransferstelle der Vorläufer des heute renommierten Gründungsstandortes eingerichtet. 1987 wurde die Ehrendoktorwürde an Spiegel-Gründer Rudolf Augstein verliehen, zudem wurde Siegfried Maser neuer Rektor der Gesamthochschule. Im selben Jahr wurde die Uni-Halle eingeweiht und durch Bezug einer ehemaligen Konfektionskleiderfabrik in der Elberfelder Hofaue ein neuer Campus für Industrial Design errichtet, außerdem übergab Werner Schriefers der Gesamthochschule 5000 Objekte aus seiner Kunst-Sammlung. 1988 bot die Universität erstmals ein Seniorenstudium an. Schon 1989 kamen erstmals Überlastungsprobleme auf, da statt wie geplant 8500 Immatrikulierten über 16.000 Studenten eingeschrieben waren. Im selben Jahr begann das CRISTA-Forschungsprojekt, das der Hochschule Drittmittel in Höhe von 55 Millionen Mark einbrachte.

Da nun auch am Campus Haspel Platzmangel herrschte, wurde die Pauluskirche im Stadtteil Unterbarmen als Hörsaal für Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens angemietet. Erich Hödl wurde zum 1. Oktober neuer Rektor. 1991 wurden erstmals studentische Tutorien angeboten. Anfang 1992 begann der Modellversuch „Hochschule und Finanzautonomie“ mit einem Haushaltsvolumen von 140 Millionen Mark. Bis zum Wintersemester 1994 stieg die Anzahl Immatrikulierter auf über 18.300 an, weshalb gegenüber dem heutigen Gebäude K provisorische Seminarcontainer aufgestellt wurden. Ende 1994 wurden daher große Teile der ehemaligen Generaloberst-Hoepner-Kaserne zum Bau des neuen Standortes am Freudenberg erworben. 1995 kaufte die Universitätsbibliothek ihr millionstes Buch. Zugleich führte die Hochschulverwaltung eine betriebswirtschaftlich orientierte Kostenrechnung ein und knüpfte damit an den Managementansatz der Finanzautonomie an. 1996 wurde der zehntausendste Lehrer seit Inbetriebnahme der Pädagogischen Hochschule 1946 ausgebildet. Seit 1998 wird jährlich die SommerUni (s. u.) veranstaltet. Die Wissenschaftstransferstelle gewann 1998 einen von fünf Preisen bei einem bundesweiten Wettbewerb und erhielt dadurch acht Millionen Mark. Im gleichen Jahr wurde der neue Webauftritt der Hochschule als bundesweit drittbester ausgezeichnet.[4] Der Studiengang Druckereitechnik bezog 1999 als erster den neuen Campus Freudenberg. Zum 1. Oktober wurde Volker Ronge neuer Hochschulrektor. Im Zuge des Bologna-Prozesses werden ausschließlich Bachelor- und Masterstudiengänge angeboten. In den neuen Bachelor-Studiengang Informationstechnologie schrieben sich über 200 Erstsemester ein.

2000er Jahre[Bearbeiten]

Das bis 2004 neu errichtete Gebäude B zwischen Bibliothek und Mensa-Trakt

Am 17. Juni 2002 übergaben Volker Ronge und Hans Weiler einen Meditations-Abschlussbericht an die Wissenschaftsministerin Gabriele Behler, um für eine Reduzierung von 13 auf sieben Fachbereiche zu plädieren. Im Oktober desselben Jahres feierte die Universität ihr 30-jährigen Jubiläum mit einer 24 Stunden andauernden Ringvorlesung zahlreicher verschiedener Referenten, die in der Pauluskirche von insgesamt bis zu 3000 Hörern besucht wurde und deutschlandweit als „längste Vorlesung der Welt“ bekannt wurde.[5] Zu diesem Jubiläum wurde Wagen 7 der Wuppertaler Schwebebahn mit einem Werbeschriftzug für die Universität versehen, mit dem er bis Januar 2005 im ÖPNV fuhr. 2003 fiel die Zusatzbezeichnung „Gesamthochschule“ weg, seither lautet der offizielle Name „Bergische Universität Wuppertal“. Bis April 2003 stellte das Hochschulsozialwerk mit den Wohnheimen der „Neuen Burse“ die größten Passivwohnhäuser Deutschlands fertig. Im Oktober desselben Jahres wurde die Universität zu den 2 % der erfolgreichsten Wissenschaftsinstitutionen der Welt eingeordnet. Die beantragte Neugliederung der nun sieben Fachbereiche A–G trat zum Wintersemester 2003/04 in Kraft. Durch eine neue Gebührenordnung, die Studenten mit mehr als dem Eineinhalbfachen der üblichen Regelstudienzeit betraf, sank die Studierendenzahl 2004 auf knapp 12.000. Kurz darauf wurde das neue Gebäude B zwischen dem Hauptgebäude und dem Mensa-Trakt bezogen und beherbergte fortan verschiedene Organe der Hochschulverwaltung sowie akademische Organisationen und Institutionen. Im selben Jahr startete der erste Kombinatorische Studiengang.

Nach der bis dato höchsten Zahl an Einschreibungen in Anglistik, Germanistik und Wirtschaftswissenschaft zum Wintersemester 2004/05 wurde für kommende Semester eine örtliche Zulassungsbeschränkung beschlossen. Durch Senatsbeschluss vom 1. Juni wurde das Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung eingerichtet, das die Universität bis heute zu einem der herausragenden Standorte für Lehramtsstudien in Deutschland macht. Zum 1. September fusionierten Rechen- und Medienzentrum zum aktuellen Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung, kurz ZIM. Seit dem 15. Dezember desselben Jahres konnten Immatrikulationen online durchgeführt werden. Im Februar 2006 wurde Bibliotheksdirektor Dieter Stäglich, seit 1972 im Amt, verabschiedet. Am 14. Juni wurde die Einführung von Studienbeiträgen in Höhe von 500 Euro beschlossen. Im selben Monat bezogen Studenten des Designs und der Sportwissenschaften Gebäude I. Am 2. September wurde der erste „Tag der Forschung“ veranstaltet. Bundesweit erstmalig wurde am 6. September die Gymnasial- und Berufsschullehrerausbildung nach dem Bachelor-Master-Modell akkreditiert. Seit 2006 gehört die Universität auch zum Kreis der Partnerhochschulen des Spitzensports. Von 1996 bis 2006 stieg der Frauenanteil an Studierenden von 36 % auf über 50 %. Seit dem 1. Januar 2007 ist die Universität, wie alle nordrhein-westfälischen Hochschulen auch, eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Im April betrug die Zahl der Studierenden aus China 227, mehr als doppelt so viele wie noch zehn Jahre zuvor. Seit dem 30. April öffnet die Bibliothek auch samstags, wochentags zudem bis 22 Uhr. Am 29. Juni wurden Josef Beutelmann, Christiane Spiel, Hans-Udo Klein, Achim Meyer auf der Heyde, Gerhard Hanswille und Friedrich Steinle zu den ersten Mitgliedern des neuen Hochschulrates ernannt. Seit dem Wintersemester 2007/08 sind keine Einschreibungen für Diplom-Studiengänge mehr möglich. Der Kombinatorische Studiengang B.A. wurde zugleich um elf Teilstudiengänge erweitert. Wegen mehr als 3000 Einschreibungen in diesem Zeitraum mussten größere Vorlesungsveranstaltungen in Kinosälen des Elberfelder Cinemaxx abgehalten werden.

Am 16. Januar 2008 stellte die Universität erstmals Podcasts im Internet zur Verfügung.[6] Ende Februar fanden erstmals Workshops der damals bundesweit einmaligen HipHop Academy Wuppertal statt.[7] Im gleichen Zeitraum wurde die Hochschule zum Zentrum eines internationalen Rechnerverbunds, das unter anderem auch das Münchner Leibniz-Rechenzentrum, das University College London, die Universität Tokio und die Harvard University verband.[8] Seit dem 12. März 2008 ist Lambert T. Koch neuer Rektor der Bergischen Universität. Kurz darauf wurde bereits ein Regionalbeirat gegründet, um die Beziehungen der Universität mit der Bergischen Region zu intensivieren. Anfang April wurde ein Kooperationsvertrag mit der privaten Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft unterzeichnet.[9] Wenige Tage darauf wurde das Online-Vorlesungsverzeichnis „WUSEL“ (Wuppertaler Universitäts-Studierendenportal zur Elektronischen Lehrveranstaltungsinformation) eingerichtet und zunächst für die starke nachgefragten Studiengänge zugänglich gemacht. Damit schloss sich die Universität über 200 weiteren deutschen Hochschule an, die die Software des Hochschul-Informations-Systems bereits nutzten. Seit dem 16. April besteht eine Kooperation mit der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer, die Studierenden seither Praktika in Irland anbietet.[10] Am 28. April öffnete das Zentrum für Graduiertenstudien, das Forschungsaktivitäten Promovierender unterstützt. Ende des Monats erreichten die zwei Wuppertaler Studenten Lars Neutag und Pahirangan Sivapatham beim größten europäischen Straßen- und Verkehrskongresses „Transport Research Arena 2008“, der von 1300 Teilnehmern aus 25 Ländern besucht wurde, jeweils einen Platz unter den besten sieben.[11] Anfang Juni wurde mit einem Kooperationsvertrag mit dem Berufsbildungszentrum der Industrie in Remscheid der neue duale Studiengang Maschinenbau eingeführt. Ende Juni wurde die Universität in einem Expertenbericht der „Europäischen Kommission für Unternehmen und Industrie“ als einzige deutsche Universität neben der Technischen Universität München als eines der „Best Procedure Projects“ genannt. Am 29. Mai fand erstmals der vom Hochschulsport organisierte „Hochschulsporttag“ mit dem 1. Campus Grifflenberger Treppenlauf statt. Am 5. Juni wurde ein Kooperationsvertrag mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften unterzeichnet. Zum 1. Juli richtete die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Sonderforschungsbereich Hadronenphysik mit GitterQCD ein, wodurch den Forschern etwa vier Millionen Euro zur Verfügung standen. Ende August übernahm die Universität in Kooperation mit der Stadt Wuppertal eine Station zur Messung der Luftqualität am Loher Kreuz. Zur Integration in die praktische Ausbildung der Studierenden überließ das Umwelt-Landesamt die Station mitsamt Inventar kostenlos.[12] Am 12. September wurde auf dem Parkplatz des Campus' Haspel in der Pauluskirchstraße das Modell eines erdbebensicheren Schulhauses erbaut, das Teil einer Kooperation mit der Universität Isfahan ist. Beteiligt waren unter anderem 78 iranische Studenten.[13] Zum Start des Wintersemesters 2008/09 wurde der Name des Fachbereich Wirtschaftswissenschaft erweitert und lautet fortan in Anlehnung an den österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter Fachbereich Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics. Außerdem wurde der bekannte Druck- und Medienspezialist Bernd Zipper als Lehrbeauftragter für die Fachrichtung „Druck- und Medientechnologie“ gewonnen. Seit Oktober 2008 besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Max-Planck-Institut für Ökonomik zur Förderung der wissenschaftlichen und fachlichen Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Seit November besteht außerdem der Kooperationsvertrag mit der Junior-Uni Wuppertal. Am 19. November wurde das Benutzer- und Medienbüro des Zentrums für Informations- und Medienverarbeitung eröffnet. Im gesamten Jahr konnte die Universität 28 % mehr Drittmittel als im Vorjahr einwerben, der landesweite Durchschnitt lag für denselben Zeitraum bei einer etwa zehnprozentigen Steigerung.

Am 28. Januar 2009 wurde in Partnerschaft mit dem LHC-Projekt das Grid-Rechenzentrum für experimentelle Teilchenphysik in Betrieb genommen und verfügte über knapp 800 Terabyte Plattenspeicher auf 1000 Rechnern.[14] Im Februar erschien letztmals das „Personal- und Vorlesungsverzeichnis“ der Universität, dessen Inhalt nach 74 Ausgaben seit 1972 seither auf der Online-Plattform „WUSEL“ zur Verfügung gestellt wird. Nach der bereits erfolgten Umbenennung des Fachbereichs B wurde am 10. März auch die bisherige USI-Stiftung (USI stand für Unternehmertum-Strukturwandel-Internationalisierung) in Schumpeter School Stiftung umbenannt. Zum Sommersemester wurden 15 neue Studiengänge überwiegend aus dem naturwissenschaftlichen und technischen Bereich eingeführt. Am 1. April fusionierten die Dezernate für Gebäudemanagement und Arbeits- und Umweltschutz. Zum gleichen Tag ist nach 35 Jahren die Anglistin Annegret Maack in den Ruhestand verabschiedet worden. Für die erfolgreiche Steigerung des Frauenanteils in den Professuren erhielt die Universität Ende April etwa 1 Mio. Euro aus dem nordrhein-westfälischen Strukturfonds und erzielte zuzüglich der damit verbundenen Zuweisungen das landesweit zweitbeste Ergebnis nach der Universität Paderborn.[15] Zum 30. April führte die Universität ein aus sechs Profillinien bestehendes Leitbild ein (siehe unten). Ab dem 1. Mai wurde EUROCHAMP-2, ein EU-Projekt zur Erforschung der Luftverschmutzung, mit fünf Millionen Euro Forschungsmitteln gefördert. Am 23. Juni erhielt der prominente Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar die Ehrendoktorwürde. Seit Ende Mai wurde begonnen, Voraussetzungen zur geplanten Umstellung des betrieblichen Finanzmanagements vom kameralistischen zum kaufmännischen Rechnungswesen zu schaffen, das für 2010 angestrebt wurde. Mitte Juni hatte der Kurzfilm „Campusluft“, der in fünfeinhalb Minuten die Universität aus der Vogelperspektive (etwa 300 Meter) in Text und Bild vorstellt, Premiere. Am 17. Juni wurde vom Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa ein Verbindungsbüro am Campus Grifflenberg eröffnet, das vor allem mit den Fächern der Wirtschaftswissenschaften zusammenarbeiten soll.[16] Am 18. Juni trat die Universität dem landesweiten Hochschulbündnis InnovationsAllianz bei. Zum Wintersemester 2009/10 startete der neue Studiengang „Verkehrswirtschaftsingenieurwesen“. Seit Oktober 2009 erhalten Studenten des Fachbereichs Elektro-, Informations- und Medientechnik Leih-Notebooks. Aus über 4000 vom Centrum für Hochschulentwicklung bewerteten Institutionen wurde die Bergische Universität am 28. Oktober 2009 durch in der Volkswirtschaftslehre herausragende Forschungsstärke mit internationaler Orientierung in eine europäische Spitzengruppe von etwa 50 Hochschulen eingebunden. Im Dezember 2009 wurde eine zunächst zweijährige Kooperation mit dem damaligen Drittligisten Wuppertaler SV vereinbart, bei der das Forschungszentrum für Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung FLT die fußballspezifische Leistungsdiagnostik und Begleitung der Trainingssteuerungen übernahm.[17]

2010er Jahre[Bearbeiten]

Anfang Februar 2010 nahm die Universität mit dem Projekt „Active Safety Car“, an dem auch die Unternehmen Delphi Automotive, Riedel Funk- und Intercomtechnik und Volkswagen AG beteiligt waren, am Bochumer CarSymposium teil. Das Branchentreffen im RuhrCongress Bochum hatte etwa 900 Teilnehmer.[18] Im gleichen Zeitraum legten Studierende der Universität ein Gutachten vor, das in mehrtägiger Arbeit im Zuge einer Planungszelle zum Umbau der Hauptcampus' diskutiert und erstellt worden war. Zum 11. Februar wurde das Kompetenzzentrum Reisemedizin Bergisches Land (s. u.) gegründet. Anfang Mai wurde die School of Education gegründet, die der Universität bis 2015 2,25 Mio. Euro aus Landesmitteln einbringt. Nach dem bundesweiten Bildungsstreik des Vorjahres wurden am 19. Mai 2010 weitreichende Verbesserungen der Studienstruktur und -organisation vorgestellt. Ende Juni schloss die Universität mit dem Wuppertal Institut, mit dem sie seit Meeren Jahren bereits erfolgreich zusammen arbeitete, einen Rahmenvertrag zur Förderung umweltbezogener Forschung und Lehre sowie zur Steigerung hochrangiger Publikationen. Im gleichen Zeitraum wurde der „Eltern-Kind-Raum“ auf Ebene 09 der Universitätsbibliothek eröffnet. Am 28. Juni wurde vom Hochschulsport der Universität ein „Hängemattenpark“ hinter Gebäude I eröffnet, der in bei gutem Wetter rund acht Stunden täglich geöffnet hat. Zum 1. Juli wurde der Bergischen Universität von der internationalen Organisation UNESCO ein UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management verliehen; von den weltweit etwa 600 UNESCO-Lehrstühlen befinden sich (Stand 2014) acht in Deutschland.[19] Am 2. Juli veranstaltete der lokale Hochschulsport erstmals den Uni-Drachenboot-Cup, zu dem sich Teams aus Aachen, Bielefeld, Bonn, Dortmund, Münster und Wuppertal am Beyenburger Stausee trafen. Zum 1. Oktober nahm die Universität die seltenen oder gar einzigartigen Studiengänge Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement (B.A.), Editions- und Dokumentwissenschaften, Psychologie und das Fernstudium Arbeits- und Organisationspsychologie (alle M.A.) auf. Am 27. Oktober traf im Rahmen der bundesweiten Aktion „Treffpunkt Bibliothek. Information hat viele Gesichter“ der Schauspieler Günter Lamprecht an der Universität ein und hielt vor etwa 200 Interessenten Lesungen in der Universitätsbibliothek. Am gleichen Tag konnte die universitätseigene Pfeifenorgel nach längerer Restaurierung wieder eingeweiht werden. Am 29. Oktober wurde die School of Education zur Stärkung der schulbezogenen Bildungsforschung nach der Gründung im Mai offiziell eröffnet. Zur Eröffnung fanden sich etwa 150 Gäste verschiedener Hochschulen, Schulen und Unternehmen ein. Wenige Tage später wurde am 3. November das Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (s. u.) eröffnet. Am 15. November wurde ein neues Informationssystem in Betrieb genommen, das über zehn Monitore an den drei Universitätsstandorten Informationen zur Universität, den Einrichtungen und Angehörigen publiziert. Am 8. Dezember wurde Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung die Ehrenbürgerschaft der Universität verliehen. Am 13. Dezember vergab die Universität erstmals den internen Stella-Baum-Kunstförderpreis.

Im Vordergrund das neue Hörsaalzentrum K, dahinter Gebäude I

Am 26. Januar 2011 wurde der Entwurf für einen Neubau für die Studiengänge Biologie, Chemie, Maschinen- und Sicherheitstechnik auf dem Hauptcampus vorgestellt, der gegenüber dem Hörsaalzentrum K entstehen wird. Zum 15. Februar wurde zur systematischen Erfassung und Koordinierung aller weiterbildenden Angebote der Universität das Zentrum für Weiterbildung ZWB gegründet. Anfang März begannen die Bauarbeiten an drei neuen Wohnheimen. Lambert T. Koch wurde am 11. April vom Deutschen Hochschulverband zum „Rektor des Jahres 2010“ gewählt. Zum 15. April ging die Bergische Universität zur Etablierung der Graduiertenschule für Energie und Klima HITEC (Helmholtz Interdisciplinary Doctoral Training in Energy and Climate) eine Kooperation mit den Hochschulen aus Aachen, Bochum, Düsseldorf und Köln sowie dem Forschungszentrum Jülich ein. Ende Mai wurde das Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für interdisziplinäre Unternehmertums- und Innovationsforschung eröffnet, das unter anderem von der Jackstädt-Stiftung mit 1,5 Mio. Euro unterstützt wird. Im gleichen Zeitraum begannen die Bauarbeiten am neuen Lesesaal der Universitätsbibliothek. Anfang Juni gleichen Zeitraum wurde zur Unterstützung Studierender und Hochschulangehöriger bei der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie das Servicebüro familie@buw eröffnet. Die Teilchenphysiker Karl-Heinz Kampert und Klaus Helbing erhielten am 8. Juni für ihre Arbeiten an den international bedeutsamen Forschungsprojekten Auger in Argentinien und IceCube am Südpol 1,4 Millionen Euro Bundesmittel. Am 22. Juni wurde das neue Hörsaalzentrum im Gebäude K eröffnet und bietet in Hörsälen und Seminarräumen nun Platz für über 1500 Studenten. Ab dem 21. Juli 2011 waren Bewerbungen für den neuen M.A.-Studiengang Soziologie möglich. Die Besonderheit an diesem ist, dass er sich am Bedarf nationaler und internationaler außeruniversitärer Forschungsinstitute orientiert. Zum Wintersemester 2011/12 wurde erstmals der bundesweit einmalige Master-Fernstudiengang „Arbeits- und Organisationspsychologie“ angeboten, der zuvor an der Fernuniversität Hagen ausgelaufen war. Zu Beginn des Semesters erreichte die Universität mit über 14.500 Studierenden ihren höchsten Stand an Immatrikulierten seit über zehn Jahren. Mitte Oktober beteiligten sich etwa 250 Universitätsangehörige am 1. Bergischen Uni-Lauf durch die Elberfelder Innenstadt. Seit dem 17. Oktober bietet die Universität zudem ein Studium generale an, dass gemeinsam für Studierende, Gasthörer und Seniorenstudierende angeboten wird. Ende des Monats erschien erstmals das neue studentische Kulturmagazin „Leonid“. Ende November erhielt die Universität etwa 4,9 Millionen Euro für das Projekt „Arthur Schnitzler: Digitale historisch-kritische Edition“ aus dem renommierten Akademienprogramm der deutschen Wissenschaftsakademien, das als Langzeitprojekt für 18 Jahre angelegt ist.[20] Am 22. November las der Autor Wladimir Kaminer vor 280 Zuhörern in der Universitätsbibliothek aus seinem neuen Werk „Liebesgrüße aus Deutschland“. Am 13. Dezember gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt, dass die Bergische Universität sich in einem bundesweiten Förderwettbewerb durchsetzen konnte und ab Mitte 2012 acht Millionen Euro zur Optimierung der Studienbedingungen erhält.

Nach nur einjähriger Bauzeit wurde am 21. März 2012 der neue Lese- und Arbeitssaal der Universitätsbibliothek mit über 200 Einzelarbeitsplätzen eröffnet. Zugleich erschien die erste Ausgabe des „Absolventenjahrbuchs“, das Absolventen aller Fachbereiche umfasst und damit bundesweit einmalig ist. Ab dem Sommersemester 2012 erhielt die Universität im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ Fördermittel in Höhe von acht Millionen Euro für fünf Jahre für ihr Serviceangebot „Qualität in Studium & Lehre“ (s. u.). Anfang Mai wurde das Service- und Beratungsbüro BUWbewegt eröffnet, das als Kooperation zwischen dem Gleichstellungsbüro und dem Hochschulsport fungiert und Hochschulangehörigen Bewegungs- und Gesundheitsmanagement anbietet. Seit Ende des Monats beteiligt sich die Universität am lokalen Projekt „Wuppertal wird E-Mobil“ der Initiative wuppertalaktiv, das die Anschaffung von Elektrofahrzeugen sowie die notwendige Infrastruktur dazu fördern möchte. Im gleichen Zeitraum wurde die Universität Partner des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen, um Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern.[21] Am 11. Juni las Dramaturg und Schriftsteller John von Düffel in der Universitätsbibliothek aus seinem Roman „Houwelandt“. Am 21. Juni wurde ein 1 km langer Baumlehrpfad als Rundweg mit über 40 typischen Forst- und Parkbäumen eröffnet. Ende Juli wurde ein neuer Hochschulrat gewählt, der wie bisher aus Josef Beutelmann, Achim Meyer auf der Heyde, Christiane Spiel und Gerhard Hanswille sowie fortan auch aus Tony Cragg und Ursula Kocher besteht. Kurz darauf wurde die Baugenehmigung für zwei Neubauten auf dem bisher brachliegenden Hang zwischen Gaußstraße und Max-Horkheimer-Straße erteilt; dort entstehen 16.500 Quadratmeter Nutzfläche in zwei Quader-Bauten. Seit dem 18. September besteht ein Kooperationsvertrag mit der Westfälischen Hochschule mit Standorten in Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen und Ahaus, der deren Studierenden eine berufsbegleitende Qualifikation zur Lehre an Berufskollegs ermöglicht. Zum Wintersemester 2012/13 wurde mit fast 4400 Erstsemester ein neuer Rekord erreicht; die Zahl der Studierenden betrug in diesem Semester knapp 17.600. Zugleich wurden vier neue Bachelor- und Master-Studiengänge eingeführt. Seit dem 5. Oktober 2012 bestehen drei neue Studentenwohnheime in der Max-Horkheimer-Straße sowie Im Ostersiepen. Am 22. Oktober wurde die Lichtinstallation MetaLicht eingeweiht. Im selben Monat wurde die Mathematikerin Margareta Heilmann Koordinatorin eines internationalen Projektes für akademische Kooperationen in Südosteuropa im Bereich der Angewandten Mathematik, an dem 15 Institutionen unter anderem aus Kroatien und Rumänien sowie der Deutsche Akademische Austauschdienst teilhaben.[22] Am 6. November las die Feministin Alice Schwarzer vor 200 Zuhörern in der Universitätsbibliothek aus ihrer Autobiographie vor. Seit Dezember 2012 verfügt die Universität über die Carsharing-Station „Campus“ des Unternehmens Cambio CarSharing. Diese wurde nahe den Wohnheimen an der Max-Horkheimer-Straße eingerichtet und stellt seither mehrere Ford Fiesta bereit.[23]

Baustelle zwischen Gaußstraße und Max-Horkheimer-Straße

Anfang Januar 2013 begannen Rodungsarbeiten an der Gaußstraße zur Vorbereitung des Aushubs einer Baugrube für zwei geplante Neubauten. Am 17. Januar wurde von der Fachschaft Philosophie das erste Martin-Heidegger-Institut im deutschsprachigen Raum eröffnet. Bis Januar 2013 nahmen das 1988 eingeführte Seniorenstudium insgesamt 750 wahr. Seit Anfang des Jahres wird außerdem auf der bisher brachliegenden Fläche gegenüber dem Hörsaalgebäude K ein 70 Millionen Euro teurer Neubau mit etwa 16.500 Quadratmetern errichtet, in das die Fachbereiche Chemie, Biologie, Maschinenbau und Sicherheitstechnik einziehen sollen. Im Zuge der etwa 15 bis 20 Jahre andauernden Sanierung während des laufenden Betriebs der Hochschule werden zunächst die dadurch frei werdenden Räumlichkeiten saniert und für neue Fachbereiche bereitgestellt.[24] Im selben Jahr sollen auch die Bauarbeiten für ein neues Gebäude am Campus Haspel beginnen. Dort ist bis 2015 ein vierstöckiges Gebäude mit Seminarräumen und einer Mensa geplant, aktuell befinden sich viele Räume noch in provisorischen Containern, nachdem das alte Gebäude aus den 1950er Jahren 2011 abgerissen wurde.[25] Anfang April erhielt das Hochschul-Sozialwerk nach der Sicherstellung des höchsten europäischen Verbraucherschutzniveaus in den Mensen und Cafeterien die EU-Zulassung. Ende des Monats startete im Rahmen des EU-FörderprogrammesIntelligente Energie Europa“ ein neues EU-Projekt zur energiesparenden Nutzung von Informationstechnologien an der Universität und wird mit neun teilnehmenden Institutionen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Österreich und den Niederlanden von der Wuppertaler Sozialwissenschaftlerin Jennifer Dahmen koordiniert. Alleine 254.000 Euro des Fördervolumens von 1,6 Millionen Euro kommen der Bergischen Universität zugute.[26] Im selben Jahr konnten Kooperationsverträge mit der Fachhochschule Münster sowie der Hochschule Bochum unterzeichnet werden, die den dortigen Absolventen ein an der Bergischen Universität folgendes Promotions- oder Lehramtsstudium ermöglichen. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften wurde die Bergische Universität Sieger des erstmals ausgetragenen Triathlon-Staffelwettbewerbs der Frauen.[27] Ende Juni gründeten Studenten der Universität eine lokale Vertretung der bereits mehrfach ausgezeichneten bundesweiten Bildungsinitiative ROCK YOUR LIFE!, die sich für sozial benachteiligte Schüler einsetzt.[28] Zur gleichen Zeit wurde der Universität nach erfolgreicher Arbeit in der Gleichstellung sowie der Beteiligung am EU-Forschungsprojekt „GenderTime“ die Aufnahme in die höchste Qualifikationsstufe 4 zuerkannt.[29] Ein von der Universität in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft durchgeführtes Wissenschaftsfestival auf dem Barmer Werth, zu dem neben dem bekannten Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar auch 500 Teilnehmer aus elf Bundesländern zu einem Schülerwettbewerb anreisten, wurde in fünf Tagen im September von über 30.000 Menschen besucht.[30] Nach etwa 4100 Neueinschreibungen an der Universität zum Wintersemester 2013/14 wurde mit nunmehr über 19.000 Immatrikulierten[1] ein neuer Höchststand in der Geschichte erreicht. Im selben Zeitraum wurde auch das neue Gebäude MI östlich des Gebäudes I in Betrieb genommen und beheimatet neben der Schreibwerkstatt wort.ort Büros für Mentoren und Räume der School of Education. Am 20. November las der Kabarettist Frank Goosen im Rahmen seines Programms „Mein ich und seine Bücher“ in der Universitätsbibliothek. Mitte Dezember wurde Rektor Koch in seinem Amt für vier weitere Jahre bestätigt.

Im Januar 2014 wurde im Gebäude K ein barrierefreier Lernraum für Studierende mit physischer oder psychischer Behinderung eröffnet. Die Universität gehört damit zu den ersten deutschen Universitäten, die einen solchen spezialisierten Lernraum anbieten.[31] Mitte Februar wurde Rektor Lambert T. Koch zum zweiten Mal nach 2011 vom Deutschen Hochschulverband zum Rektor des Jahres gewählt. Am 19. Februar wurde das Studentenwohnheim Ostersiepen mit dem Deutschen Bauherrenpreis für hohe Qualität bei tragbaren Kosten ausgezeichnet. Seit dem 20. Februar kooperiert die Universität mit der Tokioter Frauenuniversität Ochanomizu Joshi Daigaku und ermöglicht japanischen Doktorandinnen bis mindestens 2019, für bis zu zwölf Monate in der Mathematik und den Naturwissenschaften zu forschen.[32] Am 21. Februar wurde erstmals eine komplette Vorlesung aufgenommen und im Internet zum Abruf bereitgestellt. Am selben Tag erhielt das Fach Musikpädagogik einen 6500 CDs umfassenden Nachlass des 2007 verstorbenen Musikkritikers Ulrich Schreiber, der den bisherigen Umfang des Tonträgermagazins von 1000 CDs deutlich erweitert.[33] Mitte März wurde die Einrichtung eines Walbusch-Stiftungslehrstuhls für „Multi-Channel-Management“ beschlossen.

Profil & Organisation[Bearbeiten]

Profillinie[Bearbeiten]

Um nach außen hin ein klares Wahrnehmungsbild zu erzeugen, Synergieeffekte zu entwickeln und über Bereiche mit hohem Spezialisierungsgrad zu verfügen, wurden an der Universität besondere Profile der Forschung und Lehre herausgebildet, die auch als Maßstab für die einzelnen Fachbereiche gelten. Die Profillinien wurden mit Beschluss vom 30. Mai 2009 wirksam.[34]

1. Bausteine der Materie, Experiment, Simulation und mathematische Methoden

Diese erste Profillinie fokussiert sich auf die traditionell ausgereifte und starke Grundlagenforschung an der Universität, vor allem in den Naturwissenschaften und der Mathematik, Forschungsschwerpunkte sind hierbei die experimentelle und theoretische Teilchenphysik, das wissenschaftliche Rechnen und die Darstellungstheorie. Experimentelle Arbeiten sind oft Teil internationaler Großexperimente an Teilchenbeschleunigern oder astrophysikalischen Observatorien. Darüber hinaus werden zur Erkenntnisgewinnung numerische Simulationen und Höchstleistungsrechnen betrieben. Diese interdisziplinären Aktivitäten sind zum Teil in DFG-Sonderforschungsbereiche und DFG-Graduiertenkollegs eingebunden, im IZ II (siehe unten) werden verschiedene Projekte gebündelt.

2. Bildung und Wissen in sozialen und kulturellen Kontexten

Die zweite Profillinie richtet sich an Bildung und Wissen als prägende gesellschaftliche Kategorien. Der Fokus liegt auf der Gestaltung von Bildungsprozessen und der Erforschung des Zusammenhangs von Bildung und Wissen in Vergangenheit und Gegenwart. Zur Betrachtung von Voraussetzungen und Möglichkeiten der Bildung werden formelle und institutionelle Formen ebenso berücksichtigt wie alltägliche und kulturelle Praktiken. Durch Beiträge aus den Geistes-, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaften werden transdisziplinäre methodische Zugänge ermöglicht, die die Grundlagen der Lehrerbildung darstellen.

3. Gesundheit, Prävention und Bewegung

Die dritte Profillinie widmet sich den gesellschaftlichen Faktoren der Prävention, Bewegung, Gesunderhaltung und Leistungs- sowie Arbeitsfähigkeit Erwerbstätiger. Durch den Wandel der Gesundheit von einem rein medizinischen Phänomen zu einem wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt kommt diesen Bereichen ein wachsender Stellenwert zu. Die Universität bietet bereits zahlreiche Disziplinen dieser Art an und führt sie durch Institute wie das BKG in interdisziplinären Forschungsprojekten zusammen. Die Stärkung der Gesundheitskompetenz wirkt künftigen Herausforderungen entgegen.

4. Sprache, Erzählen und Edition

Im Zuge der vierten Profillinie richten sich verschiedene geistes- und kulturwissenschaftliche Schwerpunkte in Instituten und Zentren der Auffassung, Strukturierung, Deutung und Vermittlung realer und imaginierter Erfahrungen. Die Untersuchungen gelten strukturellen und kontextuellen Aspekten des Erzählens in der historischen Entwicklung des literarischen Erzählens, im nichtliterarischen Erzählen und in dessen intermedialen Aspekten. Fächerübergreifend gilt die Forschung und Lehre der Theorie der Textedition, dem Spracherwerb, der Sprachstruktur sowie der Kultur- und Kommunikationsforschung.

5. Umwelt, Engineering und Sicherheit

Die fünfte Profillinie verbindet mit Unterstützung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie des Wuppertal-Instituts Forschungen zu Themen der Umweltsysteme sowie der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Neben Grundlagenforschung wird auch eine Entwicklung anwendungsnaher Produkte sowie effizienter Systeme in Kooperation mit Industrieunternehmen betrieben. Ziel ist das Verständnis komplexer Zusammenhänge in ökologischen und technischen Systemen. Zudem geht es um die Erfüllung künftiger Bedürfnisse in Zeiten des Wandels der Umweltauflagen und Ressourcenverfügbarkeit, was einhergeht mit der Entwicklung energieoptimierter Architektur, der Sicherung nachhaltiger Mobilität und dem effektiven Austausch relevanter Güter.

6. Unternehmertum, Innovation und wirtschaftlicher Wandel

Die sechste und letzte Profillinie gilt der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Unternehmertum, Gründung und wirtschaftlicher Entwicklung. Hierbei werden ökonomische, rechtliche, politische, soziale, psychologische, historische und ethische Grundlagen berücksichtigt, ebenso wie Wechselwirkungen zwischen mikropolitischen Weichenstellungen einzelwirtschaftlicher Akteure sowie makropolitischen Entscheidungen der föderalen Ebene. Die Kooperation geht über die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinaus und umfasst hinsichtlich des Verständnisses technischer Aspekte des Innovationsprozesses und des methodischen Instrumentariums auch die Ingenieurwissenschaften, die Informatik und die Mathematik. Die Synergieeffekte treten sowohl in Forschungsprojekten wie auch in Studienangeboten auf.

Organisation[Bearbeiten]

Leitung und Verwaltung[Bearbeiten]

Wie viele Hochschulen dieser Größenordnung verfügt die Bergische Universität über eine breite Organisationsstruktur mit verschiedenen Hierarchieebenen und Organisationssparten. Dies umfasst neben der Leitung und Verwaltung der Universität auch deren Fachbereiche und Institutionen und bildet damit das Grundgerüst der Funktionalität der Hochschule.

Das oberste Gremium der Universität ist der Hochschulrat, dessen Aufgaben die Beratung des Rektorats und die Aufsicht über dessen Geschäftsführung sind. Dem Hochschulrat gehören im Wintersemester 2013/14 folgende Personen an:[35]

Dem Hochschulrat direkt untergeordnet ist das Rektorat, das den Rektor (seltener auch Präsident) sowie die Prorektoren umfasst. Als Rektor repräsentiert seit 2008 Lambert T. Koch die Universität und beschließt die Ausrichtung der Forschung und Lehre. Dem Rektor unterstehen vier Prorektoren:

Das Rektorat verfügt über fünf unterstützende Stabstellen, die jedoch nicht direkt zum Rektorat gezählt werden. Dies sind zum Einen die Pressestelle und die Wissenschaftstransferstelle mit dem UniMarketing. Darüber hinaus gibt es eine Qualitätssicherung mit der Evaluation von Studium und Lehre sowie eine Fort- und Weiterbildung der wissenschaftlichen und künstlerischen Beschäftigten. Zudem wird ein Datenschutzbeauftragter beschäftigt.

Ein zweites Verwaltungsorgan unterhalb des Hochschulrats und neben dem Rektorat ist der Kanzler, der Leiter der Verwaltung ist und sich darüber hinaus um den Haushalt, Liegenschaften sowie um Rechtsaufgaben kümmert. Dieses Amt bekleidet seit 2009 Roland Kischkel. Dem Kanzler sowie der Verwaltung stehen die beiden Stabstellen des Justiziariats sowie eine Gleichstellungsbeauftragte zur Seite. Weiterhin gehört dem Kanzler die Hochschulverwaltung an, die an der Bergischen Universität aus fünf Dezernaten besteht:

  • Dezernat 1: Forschungsförderung und Drittmittelverwaltung, Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen, Beschaffung
  • Dezernat 2: Planung und Entwicklung
  • Dezernat 3: Akademische und studentische Angelegenheiten
  • Dezernat 4: Organisation und Personal
  • Dezernat 5: Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement

Dem Rektorat sowie der Verwaltung untergeordnet ist zudem der Senat, der ein kollegiales Selbstverwaltungsorgan ist und demokratisch gewählt wird. Seine Tätigkeit besteht grundsätzlich aus beratenden, strategischen und legislativen Aufgaben.

Betriebseinheiten[Bearbeiten]

Ein weiterer Teil der Organisationsstruktur ist die Aufteilung in mehrere Fachbereiche, Betriebseinheiten, interdisziplinäre Zentren und Institute. Die Fachbereiche, interdisziplinären Zentren und Institute werden in späteren Abschnitten erläutert. Die zentralen Betriebseinheiten sind akademische Einrichtungen parallel zu den innerhalb der Fachbereiche angebotenen Veranstaltungen und dienen in erster Linie der Unterstützung Studierender. Sie werden durch eigene Kommissionen unterstützt und beaufsichtigt. Die Bergische Universität unterhält vier Betriebseinheiten:

  • Die Universitätsbibliothek mit drei Standorten
  • Das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) (siehe unten)
  • Die Zentrale Studienberatungsstelle (ZSB)
  • Das Sprachlehrinstitut (SLI) (siehe unten)

Gleichstellung[Bearbeiten]

Die Gleichstellung wird an der Bergischen Universität von einer Gleichstellungsbeauftragten sowie zwei Stellvertreterinnen wahrgenommen.[36] Zentrale Aufgaben sind die Beratung und Unterstützung der Hochschulleitung sowie der Fachbereiche und Zentralen Einrichtungen bei der Umsetzung der Gleichstellung, die Mitwirkung bei Entwicklungs- und Gleichstellungsplänen sowie Personalangelegenheiten, die Unterstützung der Hochschulangehörigen in gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten, die Unterstützung von Forschungsanträgen sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Gleichstellungsbeauftragte ist seit 2000 die Sozialwissenschaftlerin Christel Hornstein, die bereits Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen war.

Neben dem elfköpfigen Team des Büros der Gleichstellungsbeauftragten besteht zudem eine Gleichstellungskommission, die sowohl die Hochschule als auch die Gleichstellungsbeauftragte beraten. Die Kommission besteht aus den vier Gruppen der Hochschullehrenden, der akademischen Beschäftigten, der weiteren Angestellten (zumeist Verwaltungsangestellte) sowie der Studierenden. Den Vorsitz bildet die Gleichstellungsbeauftragte, ihr unterstehen 16 Kommissionsmitglieder verschiedener Fachbereiche.

Das Gleichstellungsbüro ist in verschiedenen Netzwerken vertreten:

  • Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF)
  • Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen (LaKoF NRW)
  • Wuppertaler Bündnis für Familie
  • Netzwerk mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Die Arbeit des Gleichstellungsbüros der Universität wurde bisher mehrfach ausgezeichnet. Vom Bundesministerium wurde das zukunftsweisende Gleichstellungskonzept als positiv begutachtet und mit drei Förderzusagen für Regelprofessuren versehen. Für das Modell „Kinderfreizeiten in der Uni“ erhielt die Universität den lokalen Innovationspreis und gehört zu den familienfreundlichsten Unternehmen in der Stadt. Für das Redesign des Gleichstellungsmagazins wurde die Studentin Jessica Scholz mit dem international renommierten Award for Typographic Excellence ausgezeichnet. Die Förderlinie „Wege in die Wissenschaft – ein Qualifizierungsprogramm mit Genderprofil“ wurde als eines von wenigen deutschen Beispielen in den Report des EU-Projektes „GENDERA“ (Gender Debate in the European Research Area) aufgenommen, der Ergebnisse vorbildlicher Maßnahmen aus neun Partnerländern aufarbeitet. 2013 wurde die Bergische Universität von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Umsetzung forschungsorientierter Gleichstellungsstandards in die Qualifikationsstufe 4 aufgenommen, der zu dem Zeitpunkt 22 von 68 deutschen Hochschulen angehören.[29]

Finanzhaushalt[Bearbeiten]

Der gesamte Finanzhaushalt der Bergischen Universität liegt pro Haushaltsjahr bei etwa 104 Millionen Euro und unterliegt nur dezenten Schwankungen in Höhe von etwa 500.000 Euro. Die Drittmitteleinnahmen bewegen sich seit 2008 in einem Rahmen von etwa 18 bis über 27 Millionen Euro, die Ausgaben dieser Mittel sind zumeist etwas geringer. 2012 stammte der größte Teil der Drittmitteleinnahmen vom Bund (etwa 8,7 Mio. Euro), gefolgt von Zuschüssen der Wirtschaft und kooperierender Verbände in Höhe von etwa 6,3 Mio. Euro. Hinzu kamen Einnahmen aus den Fördertöpfen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (etwa 4,5 Mio. Euro), Förderungen der Europäischen Union (etwa 4,2 Mio. Euro) und sonstige Einnahmen (etwa 4,0 Mio. Euro).[37]

Mit über 60 Millionen Euro wird der größte Teil des Finanzhaushaltes jährlich für Personalkosten aufgewendet, gefolgt von etwa 40 Millionen Euro für Miete und Bewirtschaftung und einen ausfallend geringen Teil für Sachmittel. Die Verteilung der Drittmittel auf die einzelnen Fachbereiche fällt wie folgt aus: 38,9 % Fachbereich C, 24,0 % Fachbereich D, 16,1 % Fachbereich E, 6,9 % Fachbereich B, 6,5 % Fachbereich A, 5,2 % Fachbereich G, 1,9 % School of Education und 0,6 % Fachbereich F.[37]

Studiengebühren[Bearbeiten]

Studenten müssen zum Sommersemester 2014 einen Semesterbeitrag in Höhe von 243,66 Euro an die Universität zahlen. An allen öffentlichen Hochschulen in NRW wird seit dem Wintersemester 2011/12 keine Studiengebühr mehr erhoben. Der Semesterbeitrag enthält zum größten Teil die Kosten für das Semesterticket, welches im gesamten Bundesland gültig ist und seit 1993 angeboten wird. Des Weiteren setzt er sich aus Sozialbeiträgen für das Studentenwerk und Verwaltungskosten („Studentenschaftsbeitrag“) zusammen. Aufgrund steigender Mobilitätsbeiträge erhöhen sich die Gebühren im Jahresrhythmus in geringem Maße. Für die Entrichtung des Semesterbeitrages gelten als Eingangsfristen jeweils der 15. des dem Semesterbeginn vorausgehenden Monats (15. März vor dem Sommersemester, 15. September vor dem Wintersemester).

Die lokalen Semestergebühren setzen sich aus drei Faktoren zusammen:[38]

  • Mobilitätsbeitrag: 156,16 Euro
  • Sozialbeitrag: 74,00 Euro
  • Studentenschaftsbeitrag: 13,50 Euro

Seit der Einführung des Semesterbeitrags zum Wintersemester 2011/12 hat sich der Betrag von 224,06 € bis zum Sommersemester 2014 um 19,60 € erhöht. Grund hierfür waren überwiegend Veränderungen in der Beitragsstruktur des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, die üblicherweise zum jeweiligen Sommersemester anfallen und etwa 5,50 € betragen. Darüber hinaus ist zum Wintersemester 2012/13 der universitätsinterne Sozialbeitrag um 3,00 € auf den bis heute gültigen Stand von 74,00 € erhöht worden.[38] Die letzte zu entrichtende Studiengebühr vor Einführung des Semesterbeitrages betrug zum Sommersemester 2011 719,31 € und bestand zum größten Teil (500,00 €, wie auch konstant in den vorhergehenden Semestern) aus dem Studienbeitrag, der zu den drei heute gültigen Faktoren hinzu addiert wurde.

Diese Beträge betreffen jedoch lediglich Promovierende und Haupthörer/Studierende. Seniorenstudenten zahlen 100 Euro, ebenso wie Gaststudenten (auch Zweithörer genannt), sofern diese an der Bergischen Universität den gleichen Studiengang wie an ihrer Ersthochschule belegen; ansonsten ist kein Zweithörerbeitrag erforderlich.

Lehrbetrieb[Bearbeiten]

Fachbereiche[Bearbeiten]

Die Universität bietet in sieben Fachbereichen folgende Studiengänge an:

Das Fach Kommunikationsdesign wurde trotz bundesweiter Reputation aus dem Programm genommen, als Grund gibt die Universitätsleitung einen fast zehn Jahre andauernden, ergebnislosen Streit unter den Dozenten an.[39] Er wurde noch bis zum Sommersemester 2012 als Außenstandort der Folkwang Universität der Künste betrieben.

Die School of Education ist kein eigener Fachbereich, da die Fachdidaktiken in die vorhandenen Fachbereiche A bis G integriert sind und sie in erster Linie Möglichkeiten zur Mitwirkung und Vernetzung bieten soll.[40]

Besondere Studienfächer[Bearbeiten]

Im Jahr 1975 führte die Universität Wuppertal den Studiengang Sicherheitstechnik ein. Ein Studiengang mit ähnlich breiter Ausrichtung wird an keiner anderen Universität in Deutschland angeboten. Im Zuge dieses Studiengangs werden Fachkenntnisse im Brandschutz, Arbeitsschutz, Umweltschutz und Qualitätsingenieurwesen vermittelt.

Ein Novum in der Bundesrepublik stellt seit dem Wintersemester 2009/10 der Studiengang Mediendesign/Designtechnik dar. Das Fach kann nur an der Bergischen Universität Wuppertal als Teilstudiengang im dreijährigen Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts-Studiengang (B.A.) mit dem Ziel einer anschließenden beruflichen Tätigkeit oder in dem darauf aufbauenden zweijährigen Master of Education-Studiengang (M.Ed.) studiert werden.[41]

Außerdem war es an der Bergischen Universität noch bis zum Wintersemester 2005/06 in den integrierten Diplomstudiengängen möglich, mit der Fachhochschulreife zu studieren. Das Studium wurde, unter Beachtung interner Verordnungen, bis zum Ende erfolgreich abgewickelt.

Zum Wintersemester 2008/09 wurde der Name des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft in Anlehnung an den berühmten Ökonomen Joseph Schumpeter um den Zusatz Schumpeter School of Business and Economics erweitert. Dieser Schritt war Teil der durch den Bologna-Prozess hervorgerufenen Internationalisierung der Hochschullandschaft.

Ab dem Sommersemester 2013 wird die Bergische Universität in Kooperation mit der Schumpeter School Stiftung, der Technischen Akademie Wuppertal sowie dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und weiteren regionalen Unternehmen den neuen Master-Studiengang Energiemanagement und Energiesysteme einführen. Dieser wird aus Schwerpunkten der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften bestehen und berufsbegleitend stattfinden. Abgeschlossen wird er mit dem Titel Master of Business Engineering, der nach einer Prüfung durch die zuständige Agentur zeitnah akkreditiert werden soll.[42]

Im gleichen Semester wurde der Master-Studiengang Wirtschaftswissenschaften letztmals angeboten. Er wird im Wintersemester 2013/14 durch die folgenden, eigenständigen Studiengänge abgelöst:[43]

  • Applied Economics and International Economic Policy (M. Sc.)
  • Entrepreneurship und Innovation (M. Sc.)
  • Finanzen, Wirtschaftsprüfung, Controlling und Steuern (M. Sc.)
  • Management und Marketing (M. Sc.)
  • Operations Management (M. Sc.)
  • Sustainability Management (M. Sc.)

Als lokale Besonderheit wird der Studiengang Sustainability Management in Kooperation mit dem international renommierten Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie angeboten. Dies ermöglicht den Zugriff auf aktuelle Forschungsergebnisse nationaler und internationaler Projekte.[44]

Serviceeinrichtungen[Bearbeiten]

Zur Förderung der Qualität des Studiums bestehen an der Universität zwei auch im nationalen Vergleich besondere Serviceeinrichtungen.

Qualität in Studium & Lehre
Die Servicestelle Qualität in Studium & Lehre, kurz QSL, unterstützt seit 2009 vorrangig die Fachbereiche bei der Erreichung gemeinsam erarbeiteter Ziele. Zum Einen bietet es Studierenden Lern- und Qualifikationsprogramme an, die gesellschaftlich verantwortliches Handeln und für eine außeruniversitäre Karriere notwendige Kompetenzen fördern. Zum Anderen wird sichergestellt, dass das Studium in Regelstudienzeit absolviert werden kann und die Studienangebote marktgängig sind. Durch die Vernetzung der Qualitätsbeauftragten der einzelnen Fachbereiche mit dem Verwaltungsdezernat für Planung und Entwicklung wurde eine Serviceangebot geschaffen, das bereits Nachahmer an weiteren deutschen Universitäten fand. Darüber hinaus besteht eine zentrale Beschwerdestelle für studentische Angelegenheiten, die nicht innerhalb eines Faches gelöst werden können. Seit 2012 wird außerdem angeboten, Studierende in der Studieneingangsphase zu begleiten. Im Wintersemester 2013/14 arbeiteten 25 Mitarbeiter des QSL in den verschiedenen Lehreinheiten und Fachbereichsdekanaten sowie sechs Mitarbeiter in den QSL-Bereichen „Qualitätsverbesserungsmittel“, „Qualitätsmanagement“, „Referat des Gemeinsamen Studienausschusses GSA“, „Projektleitung Studieneingangsphase“ und „Koordination von Akkreditierenden“.

Information und Service Lehrerbildung
Daneben besteht der Servicebereich Information und Service Lehrerbildung, kurz ISL, das als unterstützende Einrichtung der School of Education dient. Es koordiniert die Lehrerausbildung nach dem Lehrerausbildungsgesetz von und vor 2009 und der Lehramtszugangsverordnung von 2009. Darüber hinaus stellt es Informationen und Beratung zu den Pflichtpraktika der Studierenden sowie Auslandsaufenthalte in den Teilstudiengängen Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung.

Partnerhochschulen[Bearbeiten]

Die Bergische Universität verfügt weltweit über ein dichtes Netz von etwa 190 Wissenschaftskontakten, das eine an internationalen Leistungsstandards orientierte Entwicklung der Forschung und Lehre gewährleistet. Zu diesen Kontakten zählen über 130 Hochschulen aus dem europäischen Erasmus-Programm sowie mehr als 60 Hochschulen außerhalb der Europäischen Union. Ziel dieser Partnerschaftsverträge, die sich zumeist auf einen Studiengang oder eine Fachrichtung konzentrieren, ist der Austausch von Studierenden und Dozenten, die Planung und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie eine Kooperation bei internationalen Wissenschaftskonferenzen. Darüber hinaus beteiligt sich die Universität in neuen Mitgliedsländern und neuen Partnerhochschulen am Aufbau neuer Studiengänge.

Hochschulpartnerschaften sind jedoch nicht die einzige Möglichkeit eines akademischen Auslandsaufenthalts, sondern stellen lediglich eine vereinfachte Option dar. Aufenthalte an Hochschulen, zu denen keine Partnerschaft besteht, können in Eigeninitiative oder über externe, unabhängige Organisationen durchgeführt werden.

ERASMUS-Partnerschaften[Bearbeiten]

Ende 2012 verfügte die Bergische Universität über 133 Partneruniversitäten innerhalb des ERASMUS-Programms, an dem neben den 27 EU-Mitgliedsstaaten auch Norwegen, Island, Liechtenstein, die Schweiz, die Türkei und Kroatien teilnehmen. ERASMUS ist ein Hochschulprogramm der Europäischen Union, das die grenzüberschreitende Mobilität und Bildung von Studenten, Dozenten und Hochschulpersonal fördert und parallel zum Studium auch Praktika anbietet. An dem seit 1987 bestehenden Programm nahmen bisher 2 Millionen Studierende und fast 200.000 Dozenten teil.

Darüber hinaus ist die Bergische Universität am Programm ERASMUS MUNDUS beteiligt, im Zuge dessen europäische Master-Studiengänge miteinander verknüpft werden. Die Universität nimmt hieran mit ihrem Master-Programm Deutsche und Französische Philosophie in Europa teil.

Die Partnerschaften der Bergischen Universität im Einzelnen:

Weitere Partnerschaften[Bearbeiten]

Außerhalb des europäischen ERASMUS-Programms verfügt die Bergische Universität über weitere knapp 60 Partnerschaften, die zu einem großen Teil aus dem Nahen Osten sowie dem süd- und südostasiatischen Raum kommen. Zudem gehören hierzu sowohl vereinzelte europäische Staaten, die weder innerhalb der Europäischen Union liegen noch Teil des ERASMUS-Programms sind, als auch Universitäten, die zwar in ERASMUS-Ländern liegen, dennoch nicht Teil des Programms sind.

Die internationalen Partnerschaften im Einzelnen:

Institute, Forschung & Transfer[Bearbeiten]

Institute und interdisziplinäre Zentren[Bearbeiten]

Darüber hinaus betreibt die Universität eine Vielzahl von interdisziplinären Zentren, also Zentren, die Denkweisen und Methoden verschiedener Fachrichtungen verbinden. Kernaufgabe dieser Zentren ist die Vernetzung und Koordination von Forschung und Kompetenzen. Die Zentren im Einzelnen:

Forschungszentren:

  • Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung; normative und historische Grundlagen (IZWT)
  • Interdisziplinäres Zentrum für angewandte Informatik und Scientific Computing (IZ II)
  • Interdisziplinäres Zentrum für das Management technischer Prozesse (IZ III)
  • Interdisziplinäres Zentrum für Polymertechnologie (IZ IV)
  • Bergisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG) (siehe unten)
  • Zentrum für Kindheitsforschung „Kindheiten. Gesellschaften“
  • Zentrum für interdisziplinäre Sprachforschung (ZefiS)
  • Zentrum für Erzählforschung (ZEF)
  • Interdisziplinäres Zentrum für reine angewandte Massenspektrometrie
  • Interdisziplinäres Zentrum für Editions- und Dokumentwissenschaft (IZED)
  • Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für interdisziplinäre Unternehmertums- und Innovationsforschung (JZ)
  • Forschungszentrum Frühe Neuzeit (FFN)
  • Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent)

Sonstige Zentren:

  • Zentrum für Graduiertenstudien (ZGS)
  • Zentrum für Weiterbildung (ZWB)

Des Weiteren verfügt die Bergische Universität über eine Vielzahl von Instituten und Forschungszentren, die entweder Institute der Bergischen Universität oder externe Institute an der Universität, sogenannte An-Institute, sind. Im Gegensatz zu den interdisziplinären Zentren sind Institute auf einen Fachbereich spezialisierte oder einem Fachbereich angehörige Stellen, die ebenso der tiefergreifenderen Unterstützung der Studierenden und der Bereicherung der akademischen Veranstaltungen dienen sollen und darüber hinaus Kompetenzen schaffen und bündeln.

Die Institute der Bergischen Universität im Einzelnen:

  • Institut für Sicherheitstechnik
  • Institut für angewandte Kunst- und Bildwissenschaften
  • Institut für Robotik
  • Institut für phänomenologische Forschung
  • Institut für Europäische Wirtschaftsforschung (IEW)
  • Institut für Gründungs- und Innovationsforschung
  • Institut für Konstruktiven Ingenieurbau
  • Institut für Umweltgestaltung
  • Institut für Grundbau, Abfall- und Wasserwesen
  • Institut für Sicherungssysteme
  • Institut für Bildungsforschung (IfB)
  • Institut für Kunst, Gestaltungstechnik und Mediendesign
  • Institut für Linguistik (IfL)
  • Institut für Marken- und Kommunikationsforschung
  • Institut für Systemforschung der der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM)
  • Institut für wirtschaftlich-technischen Wandel
  • Institut für Partikeltechnologie (IPT)
  • Institut of Mathematical Modelling, Analysis and Computational Mathematics (IMACM)
  • Martin-Heidegger-Institut (siehe unten)
  • Zentrum für Erzählforschung (ZEF)
  • Center for International Studies in Social Policy ad Social Services
  • Forschungszentrum für Mikrostruktur (fmt)
  • Wuppertaler Institut für bildungsökonomische Forschung (WIB)

An-Institute an der Universität:

  • Bergisches Institut für Produktentwicklung und Innovationsmanagement gGmbH
  • Europäisches Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen e.V. (EIIW) (siehe unten)
  • Forschungsinstitut für Telekommunikation e.V. (FTK)
  • Forschungsgemeinschaft für Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW)
  • Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheit und Ergonomie (ASER)
  • Biblisch-Archäologisches Institut (BAI) (siehe unten)
  • Neue Effizienz – Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz (siehe unten)

Außerdem haben sich an der Universität schon in frühen Jahren Forschungsstellen entwickelt, die sich mit externen Entwicklungen, Gegebenheiten und Problemen auseinandersetzen und um optimierende Lösungen bemüht sind. Diese Forschungsstellen sind auch an regionalen, bundesweiten oder gar internationalen Forschungsprojekten sowie EU- und Bundesprogrammen beteiligt. An der Bergischen Universität bestehen fünf solcher Forschungsstellen:

  • Forschungsstelle für Bürgerbeteiligung
  • Forschungsstelle für Kommunale Sportentwicklungsplanung
  • Forschungsstelle für Mehr Sicherheit im Schulsport
  • Forschungszentrum für Leistungsdiagnostik und Trainingberatung (FLT)
  • Kompetenzzentrum für Fortbildung und Arbeitsgestaltung (KomFor)

bizeps[Bearbeiten]

Als eines der ältesten Netzwerke der Universität besteht seit 1998 die Gründungsinitiative bizeps. Sie bietet Studierenden, Wissenschaftlern und Absolventen der Universität Beratung, Service und Vortragsreihen zu zahlreichen die Unternehmensgründung betreffenden Themen. Die Initiative entstand als Projekt aus dem Förderprogramm EXist des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird seit 2005 durch die Universität sowie regionale Partner finanziert. Seither agiert bizeps auch als Dachmarke der Existenzgründungsförderung der Bergischen Universität, die als Entrepreneurial University zu den besten Gründungsstandorten Deutschlands zählt. Unterstützt wird die Initiative auch vom Forschungszentrum Jülich.[45]

Biblisch-Archäologisches Institut[Bearbeiten]

Die Siedlungsstätte Tall Zira'a

1999 wurde von der Evangelischen Kirche im Rheinland das Biblisch-Archäologische Institut Wuppertal, kurz BAI, gegründet, das Hochschulinstitut an der Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel sowie An-Institut an der Bergischen Universität ist. Schwerpunkte sind Ausgrabungsprojekte vor allem im östlichen Mittelmeerraum, Anwendungen moderner Methoden in der Archäologie, chemische und mineralogische Keramikuntersuchungen sowie die experimentelle Archäologie. Bekannte bisherige Projekte sind unter anderem die Villa Adriana, das jungsteinzeitliche Dorf Ba'ja, die Siedlungsstätte Tall Zira'a und geophysikalische Prospektionen im altgriechischen Olympia. Die Leitung des Instituts hat Dieter Vieweger inne.[46]

Visionlabs[Bearbeiten]

Im Jahre 2001 gründete Gert Trauernicht zusammen mit Martin Topel die Plattform für visionäre Produktentwicklung Visionlabs. Das Unternehmen fungiert als Partner bei mittel- bis langfristigen Design-Projekten. Die Idee hierbei ist die Zusammenarbeit erfahrener Akteure mit den kreativen Studenten, die die Interessengruppe der Zukunft repräsentieren. Die Projekte werden letztlich in mehreren Phasen, unter anderem der Entwicklung von Konzept und Design, durchgeführt.[47]

Institut für Gründungsforschung[Bearbeiten]

Seit 2003 verfügt die Universität über das Institut für Gründungs- und Innovationsforschung, kurz IGIF genannt. Es ist eine interdisziplinäre Einrichtung und seit 2008 Teil der Schumpeter School of Business and Economics. Das Institut widmet sich der Grundlagen- und Entrepreneurshipforschung. Neben den Gründungsprozessen liegt das Hauptaugenmerk dabei auch auf der Integration gesellschaftlich relevanter Fragestellungen. Weiterhin wirkt das Institut an der Entwicklung hochschulischer Curricula und Fortbildungen sowie in internationalen Forschungsnetzwerken mit. Das IGIF hat dadurch einen großen Anteil daran, dass die Bergische Universität einer der besten Gründungsstandorte Deutschlands ist. Es wird gemeinschaftlich geleitet von Ulrich Brachmann, Lambert T. Koch und Christine Volkmann.[48]

Institut für Wirtschaftsbeziehungen[Bearbeiten]

Institutsgebäude am Campus Freudenberg mit Büros und Räumen des EIIW und BKG

2008 gründete Paul J. J. Welfens, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der BUW, das Europäische Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen, kurz EIIW. Das EIIW ist das erste Institut seiner Art, das wirtschaftswissenschaftliche Fragen und Probleme aus Wirtschaft und Wirtschaftspolitik aus der gesamteuropäischen Sicht betrachtet und analysiert. Neben Eigenprojekten führt das EIIW Forschungs- und Untersuchungsprojekte für verschiedene Stiftungen, Regierungen, internationale Organisationen und Unternehmen durch. Neben einigen Publikationen gab es bereits zahlreiche, nationale wie internationale, Veranstaltungen.

Zentrum für Gesundheitsmanagement[Bearbeiten]

Im Juli 2009 wurde das neue Bergische Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health, kurz BKG, als Institution der Universität eröffnet. Die Studiengänge Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement sind eine von drei Säulen des BKG, die weiteren sind das Bergische Gesundheitsnetzwerk sowie das BKG-Institut. Das Zentrum wurde durch öffentliche Mittel sowie die Unterstützung vor allem regional ansässiger und national agierender Versicherungen, regionaler Kliniken und Unternehmen und diverser Privatpersonen finanziert und gegründet. Das Studium wird von forschungs- und anwendungsbezogenen Konzepten zur Stärkung der Gesundheitskompetenz begleitet.[49]

Propäda[Bearbeiten]

Ebenfalls 2009 startete die Koordinationsstelle Propäda. Sie ist Teil des Forschungsschwerpunkts „Entwicklung von Professionalität des Pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der wiederum dem Rahmenprogramm zur Empirischen Bildungsforschung untergeordnet ist. Auf bundesweiter Ebene sollen empirisch-wissenschaftliche Grundlagen für eine Verbesserung des professionellen Handelns in der Ausbildung pädagogische Personals sowie eine Optimierung verschiedener Bildungsprozesse geschaffen werden. Hierzu arbeiten Pädagogen und Experten aus zahlreichen deutschen Bildungs- und Forschungseinrichtungen zusammen. Jährlich finden dazu Tagungen an der Bergischen Universität statt.[50]

Kompetenzzentrum Reisemedizin[Bearbeiten]

Seit Februar 2010 besteht an der Universität das Kompetenzzentrum Reisemedizin Bergisches Land, das in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Remscheid und dem Betriebsarztzentrum Remscheid gegründet wurde. Es befasst sich seither mit Gesundheitsrisiken Reisender und bietet unter anderem Prophylaxen, Diagnosen und Therapien an. Seither werden regelmäßig Sprechstunden und Impfungen angeboten. Geleitet wird das Kompetenzzentrum vom Arbeitsmediziner Nenad Kralj aus dem Fachgebiet Arbeitsphysiologie, Arbeitsmedizin und Impfschutz.[51]

Gesellschaft für Ressourceneffizienz[Bearbeiten]

Mitte 2012 wurde die Neue Effizienz – Bergische Gesellschaft für Ressourceneffizienz gegründet, ein Zusammenschluss aus Wirtschaftsunternehmen, Wissenschaftsinstituten und Kommunen des Bergischen Städtedreiecks. Im Mai 2013 erhielt diese Gesellschaft den Status des An-Instituts an der Bergischen Universität. Ziel ist die Etablierung der Ressourceneffizienz als wesentlichem Wirtschaftsfaktor der Region sowie der Aufbau einer Standortmarke. Der Gesellschaft kommt hierbei die Rolle als Netzwerkkoordinator und Servicepartner zwischen den beteiligten Parteien sowie Inkubator für internationale Netzwerke zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu. Als Leitthemen wurden „Effiziente Produktion und Produkte“, „Effiziente Gebäude und Infrastruktur“ und „Bildung und Qualifizierung“ formuliert. Partner der Gesellschaft sind unter anderem die WSW Wuppertaler Stadtwerke, die Stadtwerke Solingen, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie die Unternehmen Knipex, EWR GmbH und Exor GmbH. Geleitet wird die im Januar 2014 acht Mitarbeiter große Gesellschaft, die ihren Sitz in den Räumlichkeiten des Technologiezentrums Wuppertal hat, von Jochen Stiebel.[52]

Martin-Heidegger-Institut[Bearbeiten]

Im Herbst 2012 wurde an der Bergischen Universität das erste Martin-Heidegger-Institut im deutschsprachigen Raum gegründet. Es beschäftigt sich mit den Werken, der Lehre und dem Nachlass des berühmten deutschen Philosophen Martin Heidegger. Die Idee zur Gründung eines solchen Institutes war laut dem früheren Hochschullehrer Klaus Held über 40 Jahre alt, aber Heidegger hatte ein solches Institut stets abgelehnt. Das Institut wird von internationalen Heidegger-Forschern, verschiedenen Philosophen und auch der Familie Heideggers, die bereits seltene Dokumente zur Verfügung stellte, unterstützt. Mit deren Mitwirken sollen regelmäßig internationale Veranstaltungen und Tagungen in Wuppertal stattfinden. So fand sich zum Gründungsakt bereits der bekannte Philosoph Friedrich-Wilhelm von Herrmann an der Universität ein.[53] Geleitet wird das Institut vom Gründer Peter Trawny, der als Professor der Universität auch die Kooperation mit dem ebenfalls dort ansässigen Institut für phänomenologische Forschung sowie dessen Philosophischen Seminars in die Wege leitete.[54]

Ende Mai 2013 fand eine dreitägige internationale Konferenz zum Thema „Heideggers Esoterik? Zum Verhältnis von Philosophie und Öffentlichkeit“ statt, die Edition vereinzelter Bände ist in Planung. Im November fand ein internationaler Forschungstag im Gästehaus auf dem Campus Freudenberg statt, an dem die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie die Alexander von Humboldt-Stiftung kooperativ teilhatten. Eingeladen sind Experten aus mehreren Ländern, unter ihnen der slowenische Philosoph Dean Komel.[55]

Sonderforschungsbereiche[Bearbeiten]

Derzeit werden an der Universität zwei Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterhalten:

  • Forschungsgerechte Auslegung von intralogistischen Systemen – Logistics on Demand: Der Forschungsbereich (SFB 696) wurde 2006 an der Technischen Universität Dortmund eingerichtet und besteht aus zwölf Teilprojekten, von denen eines an der Bergischen Universität durchgeführt wird. Ziel der Forschung sind analytische Methoden und Technologien zur anforderungsgerechten Gestaltung und Organisation intralogistischer Systeme, die automatisch auf Veränderungen reagieren und sich selbst kontrollieren.[56]
  • Hadron Physics from Lattice QCD: Der Transregio-Sonderforschungsbereich (SFB TR 55) wurde 2008 eingerichtet und wird neben der Bergischen Universität auch an der Universität Regensburg durchgeführt und umfasst auch Gruppen aus Bern und Graz. Er besteht aus drei Bereichen: a) Lattice QCD calculations of hadronic observables (Quantenchromodynamische Berechnungen hadronischer Wahrnehmungen), b) Algorithms for Lattice QCD simulations (Algorithmen für Computersimulationen der Quantenchromodynamik), c) Development and deployment of the QPACE parallel supercomputer (Entwicklung und Bereitstellung des QPACE-Supercomputers).[57]

Zentraler Forschungsförderungstopf[Bearbeiten]

Im Juni 2009 wurde vom Rektorat die Einführung eines Zentralen Forschungsförderungstopfes (ZEFFT) beschlossen. Zur Unterstützung bei der Beantragung zusätzlicher Drittmittel wird seither jährlich ein Betrag von 500.000 Euro an Forschende ausgegeben. Der ZEFFT besteht aus zwei Bereichen:

  • Bereich „Strukturen“: Dieser Bereich hat das Ziel, Forschung an der Universität zu stärken und Forschungsschwerpunkte zu entwickeln. Hierbei werden in erster Linie die Anfänge koordinierter Projekte interdisziplinärer oder innovativer Ideen unterstützt.
  • Bereich „Projekte“: In diesem Bereich werden Projekte mit signifikanter Drittmitteleinwerbung in der Antragsphase unterstützt. Durch eine Anschubfinanzierung soll der Mehraufwand in der Phase der Finanzierungsbeantragung bezuschusst werden. Ziel ist unter anderem die nachhaltige Erhöhung der Drittmitteleinnahmen an der Universität sowie eine verstärkte Verzahnung der Forschungsaktivitäten mit Unternehmen und Instituten der Region.

Forschungsprojekte[Bearbeiten]

Im Wintersemester 2013/14 bestanden fast 370 Projektgruppen an der Universität, die sich auf vier Bereiche verteilten:

  • Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: 72
  • Ingenieurwissenschaften: 118
  • Naturwissenschaften: 172
  • Sonstige: 5

Darüber hinaus sind zwei Sonderforschungsbereiche eingerichtet, weitere Projekte werden durch die Nationale Forschungsförderung, Europäische Forschungsförderung, Europäische Strukturförderung und Internationale Forschungsförderung gefördert.

Rechenzentrum[Bearbeiten]

ALICENext
Von 2004 bis 2010 verfügte die Universität Wuppertal über den zu diesem Zeitpunkt schnellsten Supercomputer an einer deutschen Universität. ALICENext,[58] so der Name des Supercomputers, war als Cluster konzipiert und bestand aus 512 Blades. Jedes Blade bestand aus zwei AMD-x86-64-Opteron-Prozessoren mit 1,8 GHz, zwei 250 GB Festplatten, zweimal 1024 MB RAM sowie sechs Gigabit-Ethernet-Anschlüssen. Als Betriebssystem wurde Linux verwendet, die einzelnen Knoten waren mittels des Gigabit-Netzwerks untereinander verbunden. Im Dauerbetrieb schaffte er 2,083 Tera-Flops und in der Spitze bis zu 3,686 Tera-Flops. Diese Daten beschreiben eine Leistung von etwa zwei Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Eingesetzt wurde ALICENext im Bereich der Elementarteilchenphysik, Angewandten Informatik, Astro-Teilchenphysik und experimentellen Hochenergiephysik.

Pleiades
Daraus hervorgegangen sind mehrere Nachfolgeprojekte, so beispielsweise schon ab 2007 das Rechenzentrum „Pleiades“,[59] welches Rechen- und Speicherkapazität für die experimentelle Hochenergiephysik im Rahmen des LHC Computing Grid für den ATLAS-Detektor am Large Hadron Collider der Europäischen Organisation für Kernforschung in der Schweiz, kurz CERN, sowie im Bereich der Astro-Teilchenphysik für das Pierre-Auger-Observatorium und IceCube-Observatorium bereitstellt. Pleiades stellt seit der Vergrößerung im Juni 2013 2500 CPU-Cores und 1,7 Petabyte Festplattenspeicher zur Verfügung.[60] Genutzt wird der erweiterte Großrechner von Forschergruppen aus den Bereichen der Ingenieurwissenschaften, der Mathematik sowie der Teilchenphysik.

Unter Leitung von Wolfgang Wagner war es bis 2012 gelungen, in Daten des ATLAS-Detektors das schwerste aller bekannten Elementarteilchen, das sogenannte Top-Quark, in einem Prozess der schwachen Wechselwirkung nachzuweisen. Die Arbeit dazu war von der Bergischen Universität am 14. Mai 2012 eingereicht worden und erschien in der renommierten Fachzeitschrift Physics Letters B. Anfang Juli 2013 wurde mit Unterstützung der Universität und unter Leitung von Robert Harlander ein Steckbrief des Higgs-Teilchens erstellt und veröffentlicht, der eine bedeutende wissenschaftliche Basis für weitere Untersuchungen und Forschungen ermöglicht.[61]

QPACE
Ein weiteres Nachfolgeprojekt neben Pleiades ist QPACE, das ein Projekt um einen besonders schnellen Mikroprozessor (QCD Parallel Computing on the Cell) bezeichnet. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines effektiven, massiv-parallelen, skalierbaren Supercomputers, der auf Anwendungen der Quantenchromodynamik und Gittereichtheorie spezialisiert ist. Zu diesem Zweck sind 4608 Knotenrechner durch ein Field Programmable Gate Array zu einer dreidimensionalen Torus-Struktur gekoppelt. Die Rechenleistung liegt bei 100 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde; durch die Skalierbarkeit des gesamten Netzwerks sind auch bis zu 1 Billiarde Operationen je Sekunde möglich.[62] Drei QPACE-Supercomputer befinden sich an den Universitäten Regensburg und Wuppertal sowie dem Forschungszentrum Jülich, einer der größten Forschungseinrichtungen Europas. Die drei Rechner stehen seit 2009 an der Spitze der Liste Green500, die besonders effiziente Rechner auflistet, sowie auf den Rängen 110 bis 112 der schnellsten Supercomputer überhaupt. Zur Eröffnung 2009 umfasste das Wuppertaler QPACE-Rechenzentrum 1000 Rechner mit insgesamt 750 Terabyte Speicher, die durch eine 700.000 Euro starke Drittmitteleinwerbung der Physiker Peter Mättig und Christian Zeitnitz ermöglicht wurde.[14]

GRIPS[Bearbeiten]

Am 23. Juli 1980 startete das bis heute längste Forschungsprojekt der Universität: Ground-based Infrared P-Branch Spectrometer, kurz GRIPS. Damit wird ein Gerät zur Messung der Temperatur in der Hochatmosphäre in etwa 80 bis 90 Kilometern Höhe bezeichnet. Das Wuppertaler Gerät ist eines von mehreren, die in verschiedenen Regionen Europas installiert wurden. Es misst Strömungswellen, die sich mit etwa 150 km/h über dem Stadtgebiet Wuppertals von Ost nach West bewegen. Seit 2007 wird das Projekt von der Welt-Meteorologie-Organisation unterstützt und gehört zu einem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt betreuten Netzwerk zur Erkennung von Veränderungen in der Hochatmosphäre. Bis heute (Stand 2014) haben die Messungen unter anderem ergeben, dass in der oberen Atmosphäre eine auffällige Veränderung der Zirkulation stattgefunden hat. Außerdem ist der Sommer in Wuppertal binnen 30 Jahren um drei Wochen länger geworden.[63]

CRISTA-Satellit[Bearbeiten]

Das von der Bergischen Universität entwickelte Satellitensystem CRISTA
Hauptartikel: CRISTA

Der CRyogenic Infrared Spectrometers and Telescopes for the Atmosphere, kurz CRISTA, war ein von der Bergischen Universität entwickeltes Satellitensystem der Ozon- und Klimaforschung. Seine Aufgabe war die Messung von Spurengasen und Temperaturen vom Erdboden bis in die oberen Schichten der Atmosphäre. Die Teleskope und Spektrometer mussten dafür auf minus 260 °C gekühlt werden. Das System wurde 1994 und 1997 für jeweils zwei Wochen vom Space Shuttle in eine Höhe von 300 km in den Weltraum befördert. In nur zwei Wochen der Messungen wurden 51.000 Höhenprofile mit mehr als 15 Millionen Infrarotspektren aufgenommen, beim zweiten Einsatz wurden etwas geringere Werte erreicht. Es steht seit 2004 im Deutschen Museum in München.[64]

Terahertz-Quelle[Bearbeiten]

Nachdem Bilder aus dem Terahertz-Bereich vorher nur sehr aufwändig zu realisieren waren, wurde 2012 unter maßgeblicher Beteiligung Wuppertaler Forscher eine THz-Videokamera in CMOS-Technologie entwickelt. Sie kann über den USB-Port eines Laptops oder Computers betrieben werden. Vor Entwicklung dieser Kamera mussten bildgebende Systeme Szenen mit 1-Pixel-Detektoren abtasten, mehrere Detektoren mussten zur Verhinderung elektronischen Rauschens gekühlt werden. Mit der neuen Kamera konnten erstmals Videos mit 25 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von 1024 Pixeln aufgenommen werden.

Anfang 2014 wurde von Forschern der Universität die sogenannte Terahertz-Quelle entwickelt. In der Terahertzstrahlung sehen Wissenschaft und Forschung großes Entwicklungspotenzial, da sie mit einer Wellenlänge zwischen 0,1 und 1 mm im elektromagnetischen Spektrum zwischen Radar- und Infrarotstrahlen liegt und aus medizinischer Sicht als unschädlich gilt. Mögliche Einsatzbereiche wären demnach die Medizintechnik, die Sicherheitstechnik, die Kommunikationstechnik und die Automobilindustrie. Die Quelle besteht aus 4x4-Anordnung einzelner Sendeeinheiten, wodurch die gesamte Ausgangsleistung bei 0,53 THz auf 1 Milliwatt gesteigert werden kann. Sie ist als weiterer Baustein eines Terahertz-Systems auf Siliziumbasis eine Weiterentwicklung der Wuppertaler Terahertzkamera, die bereits mehrfach Anerkennungen und Auszeichnungen erhielt, so zuletzt 2013 den „ISSCC Jan Van Vessem Award for Outstanding European Paper“ der International Solid-State Circuits Conference ISSCC.[65] Die Quelle wurde gemeinsam mit Innovations for High Performance Microelectronics entwickelt und wurde erstmals a. 10. Februar 2014 in San Francisco auf der ISSCC vorgestellt.

Die Entwicklung der Kamera seit 2012 gilt als Höhepunkt der Terahertz-Technologie.

Forschungsbeteiligungen[Bearbeiten]

Projekte Auger und IceCube[Bearbeiten]

Einer von 1600 Detektoren in der argentinischen Pampa bei Malargüe
Hauptartikel: Pierre-Auger-Observatorium und IceCube

Seit 1992 sowie 2010 ist die Bergische Universität an zwei internationalen physikalischen Großprojekten beteiligt. Das Pierre-Auger-Observatorium befindet sich in Argentinien bei Malargüe, dort wird kosmische Strahlung bei höchsten Energien zwischen 1017 eV bis 1020 eV untersucht. Dazu wurde ein Oberflächendetektor mit 1600 Stationen auf einer Gesamtfläche von etwa 3000 km² auf 1400 m Höhe installiert, weshalb das Observatorium als größtes der Welt gilt. Aus Deutschland sind zudem die RWTH Aachen, das Max-Planck-Institut für Radioastronomie, das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Siegen beteiligt. 2010 übernahm für zunächst drei Jahre Karl-Heinz Kampert die Leitung des Observatoriums sowie der Pierre-Auger-Kollaboration, einer Gruppe von 500 Wissenschaftlern aus 18 Ländern. 2013 wurde er für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.[66]

IceCube bezeichnet ein Hochenergie-Neutrino-Observatorium, das in einem Volumen von 1 km³ die Reaktion von Hochenergie-Neutrinos mit Elementarteilchen des Eises und dadurch entstehende Elektronen, Myonen und Tauonen untersucht. Das Projekt stellt den größten Teilchendetektor der Welt und verspricht Kenntnisse über die Quellen der kosmischen Strahlung. Ende 2013 wurden erstmals energiereiche Neutrinos nachgewiesen, die aus Bereichen außerhalb unseres Sonnensystems stammen und Aufschlüsse über Ereignisse im Weltall geben, aus denen selbst Licht nur schwer entrinnen kann.[67] Beteiligt sind sieben weitere deutsche Universitäten, darunter die renommierte Humboldt-Universität zu Berlin, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie zudem das Max-Planck-Institut für Kernphysik.

Helmholtz-Allianz[Bearbeiten]

Die Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik, kurz HAP, ist ein nationales Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Astrophysik, Teilchenphysik, Astronomie und Kosmologie. Zur wissenschaftlichen und strukturellen Weiterentwicklung der Astroteilchenphysik konzentriert sich das Projekt auf die vier Forschungsthemen Astroteilchentheorie, Nicht-thermisches Universum, Dunkles Universum und Hochspezialisierte Technologien. Die Aufgabe der Bergischen Universität ist unter Leitung der Professoren Karl-Heinz Kampert und Klaus Helbing die Entwicklung neuer Nachweistechnologien für hochenergetische Teilchenstrahlung aus dem Universum. Unterstützt wird das Projekt vom renommierten Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen Elektronen-Synchrotron, den drei Max-Planck-Instituten für Kernphysik Heidelberg, für Physik München und für extraterrestrische Physik Garching, drei kosmologischen und astrologischen Instituten aus Frankreich, Argentinien und den Vereinigten Staaten sowie 15 deutschen Universitäten, darunter neben der Bergischen Universität den renommierten Universitäten RWTH Aachen, TU München und Eberhard Karls Universität Tübingen.[68]

Weitere Forschungsbeteiligungen[Bearbeiten]

HALO

2008 und 2009 waren Physiker der Universität an der Entwicklung und Konzeption des Forschungsflugzeugs High Altitude and Long Range Research Aircraft, kurz HALO, beteiligt. Mit dem Flugzeug möchte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR die Prozesse der Ozonzerstörung in der Stratosphäre und den damit einhergehenden Klimawandel untersuchen. Erste Luftproben wurden in Laboren der Universität auf Spurengase untersucht. Bei einer zweiten Messkampagne 2010 waren Wuppertaler Atmosphärenforscher an der Entwicklung von Messinstrumenten des kooperierenden russischen Forschungsflugzeugs „Geofisika“ beteiligt. Zum dritten Flug im gleichen Jahr wurde in Kooperation mit Forschungsinstituten ein neues Messgerät entwickelt.[69]

ICESTARS
Seit Ende 2008 ist die Universität durch die Fachgruppen Mathematik und Informatik an dem EU-weiten Projekt ICESTARS beteiligt. Ziel des Projektes ist die Beschleunigung der Entwicklung von Computerchips im Hochfrequenzbereich. Die Wuppertaler Forscher unter Leitung von Michael Günther und Roland Pulch arbeiten an neuen mathematischen Algorithmen für Chips zur drahtlosen Datenübertragung. Ziel ist laut Pulch die Steigerung des 2008 üblichen Frequenzbereichs von 1-3 GHz auf bis zu 100 GHz. Neben der Bergischen Universität sind die Universität zu Köln, die FH Oberösterreich sowie die finnische Universität Oulu beteiligt.[70]

OASIS
Auf Einladung der University of California, Davis beteiligten sich Wuppertaler Forscher ab März 2009 an dem Forschungsprojekt OASIS (Ocean Atmosphere Sea Ice Snowpack) in der Arktis. Ziel sind Untersuchungen und Erkenntnisse über physikalische und chemische Prozesse in der polaren Atmosphäre. In Barrow, Alaska wurden dazu Messungen von salpetriger Säure durchgeführt. Das in Wuppertal entwickelte Messgerät war das weltweit empfindlichste seiner Art und erhielt mehrfach Anerkennung.[71]

CAWSES
Climate and Weather of the Sun-Earth System, kurz CAWSES, war ein internationales Klimaforschungsprojekt und befasste sich mit dem Einfluss der Sonne auf das Erdklima sowie dem Weltraumwetter, das ausschlaggebend ist für Raumfahrt, GPS und Telekommunikation. Organisiert wurde es vom Komitee für Solar-Terrestrische Physik des Internationalen Wissenschaftsrats in Paris, die Deutsche Forschungsgemeinschaft war mit 13 Mio. Euro beteiligt. Projektkoordinator war der Wuppertaler Experimentalphysiker Jens Oberheide. Das Projekt lief 2013 aus und wurde von Instituten aus neun Nationen und Wissenschaftlern weiterer Länder.[72]

EUROCHAMP
2003 startete das EU-weite Projekte EUROCHAMP mit dem Ziel der Aufstellung und Bereitstellung einer europaweiten Infrastruktur von Atmosphären-Simulationskammern zur Nachstellung von Prozessen in der Atmosphäre. Koordinator war der Wuppertaler Chemiker Peter Wiesen. Das erste Projekt brachte der Universität Forschungsmittel von Höhe von 3,9 Mio. Euro. Das Nachfolgeprojekt EUROCHAMP 2 wurde ebenfalls von Wiesen koordiniert und brachte Forschungsmittel in Höhe von 5 Mio. Euro. Neben zwölf europäischen Partnerinstituten nahmen etwa 30 wissenschaftliche Gruppen aus Europa und den USA teil. Aus Deutschland waren neben der Bergischen Universität das Forschungszentrum Jülich, das damalige Forschungszentrum Karlsruhe sowie die Universität Bayreuth.[73]

Wissenschaftstransfer[Bearbeiten]

Junior-Uni Wuppertal[Bearbeiten]

Die Junior-Uni im Stadtbezirk Barmen
Hauptartikel: Junior-Uni Wuppertal

Ein enger Kooperationsvertrag besteht mit der 2008 gegründeten Junior-Uni Wuppertal, die durch ihre Eigenständigkeit sowie ganzjährig stattfindende Lehrveranstaltungen und fest angestelltes Personal ein deutschlandweit einmaliges Lehrangebot für Kinder und Jugendliche anbietet. Sie wird von zahlreichen Stiftungen und Unternehmen aus der Region unterstützt und hauptsächlich von der Jackstädt-Stiftung getragen. Bereits bis November 2013 wurden über 24.000 Kursplätze belegt. Im Neubau an der Loher Brücke werden neben 18 Seminarräumen zwei Labore betrieben. Die Bergische Universität ist mit verschiedenen Professoren im wissenschaftlich-pädagogischen Beirat der Junior-Uni vertreten und nimmt durch das Engagement von Dozenten und Studierenden aktiv an den Lehrveranstaltungen teil.

Bergisches Schultechnikum[Bearbeiten]

Das Bergische Schultechnikum, kurz BeST, wurde am 3. April 2008 eröffnet und ist eins von landesweit 42 Zentren der Initiative Zukunft durch Innovation.NRW (zdi). Am Campus Grifflenberg befindet sich ein zdi-Schülerlabor, am Campus Freudenberg jeweils ein zdi-Zentrum und ein zdi-RobertaZentrum. Damit sind alle Angebote des zdi an der Bergischen Universität vertreten.[74]

Das BeST vermittelt Schülern erste Kontakte zu späteren Arbeitgebern und zeigt potenzielle akademische und berufliche Perspektiven im Bergischen Land auf. Das Angebot richtet sich an Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 aller weiterführenden Schulen des Bergischen Städtedreiecks und bietet Experimente und Technologien abseits des Schulunterrichts. Das BeST bietet vier thematische Labore (Bergische Science Labs):

  • Bergisches Lehr- und Lernlabor Biologie (BeLL Bio)
  • Chemie-Labothek
  • Röntgenlabor (RöLab)
  • Physik

Das Röntgenlabor befindet sich in Remscheid, die drei anderen Labore verfügen über Räumlichkeiten am Campus Grifflenberg. Die Kurse werden an acht Schwerpunktstandorten der drei Städte angeboten, darüber hinaus finden weitere Kurse vor Ort bei Partnerunternehmen statt. Die Kurse umfassen unter anderem Technisches Zeichnen, Robotik, Bionik sowie CAD- und CNC-Technik.

HipHop-Academy[Bearbeiten]

Im Februar 2008 fanden erstmals Workshops der HipHop Academy Wuppertal, einem damals bundesweit einmaligen Projekt zur Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis des Hiphop, an der Universität statt. Schon für die ersten Veranstaltungen konnten bekannte Künstler wie Fiva MC und DJ Radrum gewonnen werden. Zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung reisten Soziolinguisten sowie Musik- und Kulturwissenschaftler aus Zürich, Berlin und New York an. 2009 nahmen unter anderem der New Yorker Produzent Hank Shocklee, der Rapper F.R. und der HipHop-Autor Hannes Loh teil.[75] 2012 folgte der deutsche Rapper Samy Deluxe einer Einladung. Gefördert wurde die Akademie durch das Fach Musikpädagogik in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Studium Populäre Musik“.[76]

Solar Decathlon Europe 2010[Bearbeiten]

Im Rahmen des internationalen Hochschulwettbewerbs Solar Decathlon Europe planten, entwickelten und bauten Studenten der Bergischen Universität ein rein durch Solarenergie versorgtes Wohnhaus. Zu Gunsten einer hohen Energieeffizienz wurden unter anderem eine Vakuum- und Mineralwolldämmung sowie eine Drei-Scheiben-Verglasung verbaut. Die Wärmeaufnahme und -abgabe richtet sich gänzlich nach den äußeren klimatischen Bedingungen, sodass kaum Kompensationsenergie aufgebracht werden muss. Zudem werden ausschließlich energieeffiziente Haushaltsgeräte und LED-Leuchten benutzt. In den Kategorien Architektur und Lichtdesign erreichte das Team den zweiten von 17 Plätzen beim von über 200.000 Menschen besuchten Wettbewerb in Madrid, bei Haushaltsgeräte & Funktionalität zudem den dritten Rang. In Wuppertal wird das Haus heute als experimentelles Wohnlabor genutzt und erhielt vom BDA Wuppertal den Gute Bauten 2010-Preis.[77]

MOEZ-Verbindungsbüro[Bearbeiten]

Im Juni 2009 wurde an der Bergischen Universität ein Verbindungsbüro des Leipziger Fraunhofer-Zentrums für Mittel- und Osteuropa (MOEZ) eröffnet. Es soll die Angebote des MOEZ für die Metropolregion Rhein-Ruhr besser zugänglich machen und beidseitig Synergieeffekte bilden. Das MOEZ-Geschäftsfeld „Unternehmen und internationale Märkte“ ist vor allem für den Fachbereich B, die Schumpeter School of Business and Economics, bedeutsam, da Lösungen zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit deutscher und mittel- bis osteuropäischer Mittelstandsunternehmen erarbeitet werden. Dafür wiederum liegen Analysen und Entwicklungen von Wettbewerbs- und Internationalisierungsstrategien zugrunde. Durch diese Verbindung wird der programmatische Fokus auf die Innovation und unternehmerische Dynamik der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Bergischen Universität gestärkt.[78]

Studienbedingungen[Bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten]

Universitätsstandorte[Bearbeiten]

Bergische Universität Wuppertal (Wuppertal)
Grifflenberg
Grifflenberg
Freudenberg
Freudenberg
Haspel
Haspel
Campi der Bergischen Universität in Wuppertal

Insgesamt besteht die Bergische Universität aus 48 Gebäuden mit über 7000 Räumen, zu denen etwa 40 Hörsäle und über 100 Seminarräume gehören.[79]

Das Hauptgebäude der Bergischen Universität befindet sich im Stadtteil Elberfeld auf dem Grifflenberg und ist ein wuchtiger, wabenförmig zugeschnittener Beton-Zweckbau. Der Gebäudekomplex an der Gaußstraße ist so konzipiert, dass jeder Gebäudeteil über weitreichende Gänge erreichbar ist. Lediglich vereinzelte Gebäude – das Parkhaus mit dem Mensa-Trakt und die Gebäude B, CH, I, K, MI, Z und ZW sowie die Uni-Halle und der Uni-Kindergarten – sind außerhalb dieses Baus gelegen. Die Fachbereiche A-D, F und G sowie alle offiziellen und verwaltungstechnischen Einrichtungen befinden sich auf dem Hauptcampus, ebenso der zentrale Teil der Universitätsbibliothek. Einige Fakultäten der Universität befinden sich zudem in ausgelagerten Gebäuden im Tal. Seit 1999 existiert beispielsweise ein weiterer Campus auf dem Freudenberg in einer ehemaligen Militärkaserne an der Rainer-Gruenter-Straße nahe dem Technologiezentrum Wuppertal mit unmittelbarer Anbindung an die Landesstraße 418. Dort wird der überwiegende Teil der Veranstaltungen aus Fachbereich D gelehrt und das Gästehaus der Universität mit acht Apartments betrieben. Ein deutlich kleinerer Campus besteht zudem am Haspel zwischen B7 und Schwebebahn im Osten Elberfelds in Nähe des Unterbarmer Bahnhofs sowie der Schwebebahn-Station Landgericht. Wegen seiner Lage an der Pauluskirche wird der Campus auch als Campus Pauluskirche bezeichnet. Dort wird 2013 mit dem Bau eines neuen Seminar- und Mensa-Gebäudes begonnen. In beiden ausgelagerten Campi befinden sich kleinere Außenstellen der Universitätsbibliothek sowie der Mensa. Bis vor wenigen Jahren bestand ein weiterer Campus, der kleinste der bis dahin vier Campi, in der Hofaue im Zentrum Elberfelds, dort wurde zum größten Teil Industrial Design gelehrt.

Die Standorte der Universität auf einen Blick:

  • Campus Grifflenberg in Wuppertal-Elberfeld (Hauptcampus mit Universitätsbibliothek)
  • Campus Freudenberg in Wuppertal-Elberfeld (Fachbereich E)
  • Campus Haspel in Wuppertal-Unterbarmen (Teile des Fachbereichs D)

Frühere Standorte der Universität:

  • Campus Hofaue in Wuppertal-Elberfeld (Aufgabe um 2010)
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Eines der drei großen Parkhäuser am Campus Grifflenberg

Alle drei Universitätsstandorte sind sehr gut an das lokale und regionale ÖPNV- und Straßenverkehrsnetz angebunden. Nördlich vom Hauptcampus am Grifflenberg verläuft die Landesstraße 172, die die Elberfelder Südstadt im Westen mit der Landesstraße 417 im Osten und über diese mit dem Stadtteil Ronsdorf verbindet. Westlich des Hauptcampus verläuft die Landesstraße 427, die beim Velberter Stadtteil Langenberg im Norden beginnt und über die Wuppertaler Stadtteile Katernberg und Cronenberg sowie die Stadt Solingen bis nach Leichlingen führt. Für per Auto Anreisende stehen die drei Parkhäuser A, B und C im Westen des Campus an der Max-Horkheimer-Straße zur Verfügung und bieten auch Zufahrt über die Gaußstraße. Neben Gebäude I bietet ein Parkplatz zahlreiche Stellplätze. Darüber hinaus befindet sich der Hauptcampus etwa 10-15 Gehminuten von den Bahnhaltepunkten Wuppertal-Steinbeck und Wuppertal Hauptbahnhof entfernt und ist damit auch gut an das Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Das örtliche Busliniennetz bedient den Hauptcampus über die Haltestellen Universität, UNI-Halle, Mensa, Im Ostersiepen, Max-Horkheimer-Str. und Gaußstraße.

Der nur etwa einen Kilometer südöstlich vom Hauptcampus gelegene Campus Freudenberg verfügt über zwei nahegelegene Auf- und Abfahrten zur Landesstraße 418, die vom Sonnborner Autobahnkreuz im Westen zur Landesstraße 417 im Norden Ronsdorfs führt und damit eine schnelle Verbindung zu den Bundesautobahnen 1 und 46 herstellt. Für Kraftfahrzeuge stehen Parkplätze an jedem der 17 Einzelgebäude sowie ein großer Parkplatz gegenüber der Mensa zur Verfügung. Das örtliche Busliniennetz bedient den Campus über die Haltestellen Friedenshain, Hermannshöhe, Am Freudenberg, Rainer-Gruenter-Straße, Sulamith-Wülfing-Straße und Campus Freudenberg.

Der dritte Campus, Campus Haspel, befindet sich etwa zwei Kilometer nordöstlich vom Hauptcampus gelegen und liegt verkehrsgünstig zwischen der Trasse der Wuppertaler Schwebebahn sowie der mehrspurig ausgebauten Bundesstraße 7, die von Büderich westlich von Düsseldorf über Hessen und Thüringen bis nach Rochlitz im östlichen Sachsen führt. Für Kraftfahrzeuge werden zwei Parkplatzareale angeboten, der bis 2013 bestehende dritte Parkplatz weicht einem Neubau. Die Haltestelle Landgericht der Wuppertaler Schwebebahn sowie die Bahnstation Wuppertal-Unterbarmen befinden sich in unmittelbarer Nähe und werden jeweils vom lokalen und regionalen Nahverkehr bedient. Das örtliche Busliniennetz bedient den Campus über die Haltestellen Am Haspel und Landgericht.

Die ÖPNV-Verbindungen im Einzelnen (kursiv dargestellt jeweils die am Campus gelegene Haltestelle):

Campus Grifflenberg

  • 603: W-Katernberg ↔ W-Elberfeld ↔ W-Mensa ↔ W-Campus Freudenberg
  • 615: W-Elberfeld ↔ W-Universität' ↔ W-Cronenfeld ↔ RS-Hasten ↔ RS-Willy-Brandt-Platz
  • 625: W-Dönberg ↔ W-Uellendahl ↔ W-Elberfeld ↔ W-Irenenstraße/W-Gaußstraße ↔ W-Cronenberg
  • 645: W-Uellendahl ↔ W-Elberfeld ↔ W-Universität ↔ W-Hahnerberg ↔ W-Küllenhahn
  • E-Wagen W-Hauptbahnhof ↔ W-Universität ↔ W-Campus Freudenberg
  • UniExpress: W-Hauptbahnhof ↔ W-Universität
  • CampBus: W-Universität ↔ W-Campus Freudenberg
  • NE15: W-Hauptbahnhof ↔ W-Cronenfeld ↔ RS-Hasten ↔ RS-Willy-Brandt-Platz ↔ RS-Hasten ↔ W-Cronenfeld ↔ W-Universität ↔ W-Hauptbahnhof

Campus Freudenberg

  • 603: W-Katernberg ↔ W-Elberfeld ↔ W-Mensa ↔ W-Campus Freudenberg
  • 625: W-Dönberg ↔ W-Uellendahl ↔ W-Elberfeld ↔ W-Friedenshain/Hermannshöhe ↔ W-Cronenberg
  • 630: W-Schulzentrum Süd ↔ W-Hahnerberg ↔ W-Am Freudenberg ↔ W-Ronsdorf ↔ W-Im Rehsiepen
  • E-Wagen: W-Hauptbahnhof ↔ W-Universität ↔ W-Campus Freudenberg
  • CampBus: W-Universität ↔ W-Campus Freudenberg

Campus Haspel

  • 60: W-Vohwinkel ↔ W-Hauptbahnhof ↔ W-Landgericht ↔ W-Alter Markt ↔ W-Oberbarmen
  • 611: W-Katernberg ↔ W-Varresbeck ↔ W-Elberfeld ↔ W-Am Haspel ↔ W-Barmen ↔ W-Oberbarmen ↔ W-Heckinghausen
  • 619: W-Elberfeld ↔ W-Landgericht ↔ W-Nützenberg
  • 628: W-Hamburger Treppe ↔ W-Elberfeld ↔ W-Landgericht ↔ W-Barmen ↔ W-Sedanstraße
  • SB67: W-Hauptbahnhof ↔ W-Am Haspel ↔ W-Barmen ↔ Sprockhövel ↔ BO-Ruhr-Universität

Darüber hinaus ist bis Ende 2013 im Zuge des lokalen Projektes Wuppertal 2025 die Idee entstanden, die Universität über eine Seilbahn mit dem Schulzentrum Süd sowie dem Hauptbahnhof am Döppersberg zu verbinden. Voneinander unabhängige Prüfungen seitens der Interessengemeinschaft Pro Bahn, der WSW Wuppertaler Stadtwerke sowie Studierender der Universität unter Leitung von Verkehrsingenieur Volker Albrecht kamen zu dem Ergebnis, dass sowohl Errichtung als auch Betrieb der Seilbahn rentabel und Einsparungen in anderen Bereichen des Öffentlichen Nahverkehrs möglich seien. Die Idee wird im Rahmen des Projektes weiter untersucht.[80]

Kulturelle Elemente[Bearbeiten]
Die Skulptur „Start“ am Campus Grifflenberg

Historisches Fernsehlabor
Der Lehrstuhl für Nachrichtentechnik unterhält seit 1975 einen Laborraum, in dem historische Fernsehgeräte ausgestellt werden. Diese stammen aus der Zeit zwischen 1962 und 1967, als in Köln das Farbfernsehen entwickelt und getestet wurde. Zum Inventar gehören 15 Studiogeräte und etwa 30 alte Monitore, die zum Teil über 50 Jahre alt sind. Zu den wertvollen Geräten gehören unter anderem eine RCA-Farbkamera, eine NTSC-Coder-Anlage und mehrere Lichtpunktabtastanlagen. Viele dieser Anlagen sind bereits in den Versuchsbetrieben des Farbfernsehens eingesetzt worden.[81]

Skulptur „Start“
Bereits 1973 hatte die Universität die Skulptur „Start“ der Düsseldorfer Künstlerin Beate Schiff erworben und nahe dem heutigen Gebäude I an der Fuhlrottstraße platziert. 1998 musste sie wegen Rissen demontiert werden und wurde nach einer Restaurierung im Mai 2009 neben dem Haupteingang des Gebäudekomplexes wieder aufgestellt. Beate Schiff beschreibt die Skulptur wie folgt: „Das Werk soll den Beginn eines Flugs darstellen, den Start in einen neuen Lebensabschnitt.“ Rektor Lambert T. Koch stehe die Skulptur außerdem für den Aufwind und die Bereitschaft stetigen Wachsens der Universität. Die Skulptur ist eine Plastik, die aus Aluminium und Kunstharz entstanden ist.[82]

Johannes-Rau-Büste
Seit 2007 befindet sich im Foyer des Hörsaalgebäudes am Campus Freudenberg auf einem Betonsockel eine bronzene Büste des verstorbenen Johannes Rau. Sie wurde vom Kölner Künstler Franz Josef Lipensky geschaffen. Johannes Rau initiierte die Gründung der Universität 1972 und wurde 1989 zum Ehrensenator ernannt. An der Wand hinter der Büste gibt eine Informationstafel Hinweise zu Raus politischem Werdegang, seinen acht Ehrendoktorwürde, seinen vier Ehrenbürgerschaften sowie weiterer lokaler und nationaler Auszeichnungen.[83] An der Wand hinter der Büste hängen neben der Informationstafel, die durch Siebdruck auf Arcylglas hergestellt wurde, die 13 Werke von Willi Baumeister.

Wandmalereizyklus Willi Baumeister
Seit 2009 hängen im Foyer des Hörsaalgebäudes am Campus Freudenberg 13 Gemälde von Willi Baumeister, einem der international bedeutendsten Künstler der Moderne. Die Gemälde stammen aus der Zeit von 1939 bis 1940, als Baumeister sie im Auftrag des Wuppertaler Lackfabrikanten Kurt Herberts schuf. Sie wurden überwiegend auf Putz gemalt und zeigen zum Einen Charaktere verschiedener Wandmaltechniken, zum Anderen verschiedene Darstellungsformen wie stilistische Adaptionen oder die malerische Belebung naturwissenschaftlicher Schemata. Die dargestellten Bildthemen sind „Die Naturkräfte“, „Der Mensch als Gestalter“ und „Aus der Welt des Sehens und der Farben“. Ursprünglich sollten die Werke in Herberts' Lackfabrik ausgestellt werden, gelangten wegen der Bombenangriffe auf Wuppertal aber nie dorthin. 13 der ursprünglich 18 Werke besitzt heute die Bergische Universität nach einer Schenkung Herberts' 1984. 2013 entwickelte der Lichtgestalter Jürg Steiner ein Beleuchtungskonzept für die Gemälde.

Ausstellungen[Bearbeiten]
  • Vom 9. Februar bis 31. Mai 2009 wurden in der Universitätsgalerie im Kolkmannhaus am ehemaligen Campus Hofaue Werke des bekannten deutschen Bauhaus-Architekten Walter Gropius ausgestellt.[84]
  • Seit Juni 2010 zeigt eine Dauerausstellung 13 Werke aus dem Wandermalereizyklus von 1939 bis 1940 des international bedeutenden Malers Willi Baumeister. Die Werke hängen nach ihrer Restaurierung im Hörsaalzentrum FZH des Campus' Freudenberg.
  • Vom 3. Januar bis 28. Februar 2011 wurden Werke der international tätigen Art-Direktorin Ingrid Marie Bachor gezeigt. Die Ausstellung in der Uni-Kneipe lief unter dem Motto „Licht – Zeichen: Ein fotografisches Essay“.
  • Vom 7. bis zum 28. April 2011 wurde in der Universitätsbibliothek eine Ausstellung zum irischen Dichter William Butler Yeats gezeigt.
  • Vom 9. Mai bis 4. Juni 2011 wurden in der Stadtbibliothek Wuppertal in Kooperation mit der Gesellschaft für deutsche Sprache Werke zum Thema „Sprache des Sports“ ausgestellt. Eröffnungsredner war Peter Schlobinski von der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.
  • Vom 21. Juli bis 2. September 2011 wurden im Rektoratsgebäude Fotografien Wuppertaler Motive des Berliner Künstlers Jens Bösenberg ausgestellt.
  • Vom 19. April bis 10. Mai 2012 wurde in der Universitätsbibliothek die Ausstellung „Von Moskau an den Rhein“ gezeigt, die sich mit dem 100. Geburtstag des Schriftstellers Lew Kopelew beschäftigte. An der Ausstellungseröffnung nahm auch der Menschenrechtsaktivist Rupert Neudeck teil.
  • Vom 15. Mai bis 15. November 2012 stellte das Ehepaar Beate und Wilfried Güldner auf Fotos der Wuppertaler Campi zur Schau. Anlass war das 40-jähroge Jubiläum der Universität.
  • Vom 19. November bis 12. Dezember 2012 wurden im Foyer des Campus Haspel 20 Bauten und Projekte verschiedener Schweizer Architekten zum Thema „Architektur für eine nachhaltige Gesellschaft“ ausgestellt.
  • Vom 13. Juni bis 6. Juli 2013 war die Universitätsbibliothek Station einer Wanderausstellung zur Schriftstellerin Brigitte Reimann. Unter dem Motto „Nach der Ankunft im Alltag“ werden Fotos aus dem Privatnachlass Reimanns und Textdokumente ausgestellt.

Neben diesen Werken bekannterer Künstler werden im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek, im Foyer des Campus Haspel sowie im Gebäude I regelmäßig Bauten und Kunstwerke der Wuppertaler Professoren, Studenten und Absolventen ausgestellt.

Universitätsbibliothek[Bearbeiten]

Der Eingang zur Universitätsbibliothek; obenauf der neue Lesesaal

Im Zuge der Gründung der Bergischen Universität wurde eine eigene Universitätsbibliothek errichtet. Diese erhielt neben zahlreichen Neuerwerbungen auch Bestände der Bibliotheken ihrer Vorgängerinstitute. 2014 bot sie einen Bestand von etwa 1,2 Millionen Büchern, 2300 Zeitschriftenabonnements und über 20.000 elektronischen Zeitschriften. Etwa 16.800 aktive Nutzer leihen jährlich über 1,9 Millionen Medien aus, die elektronischen Bestände sind außerdem auf dem gesamten Campusgelände verfügbar. Seit März 2012 verfügt die Bibliothek über einen neuen, dem bisherigen Gebäudedach aufgesetzten Lesesaal mit über 200 Leseplätzen sowie zahlreichen Computern mit Internetanschluss und drei abschließbaren Rotunden. Der 600 Quadratmeter große, kreisförmige Bau kostete rund 3 Millionen Euro.[85] An den beiden Außencampi am Freudenberg und Haspel bestehen zudem kleinere, auf die dortigen Fachbereiche und Lehrveranstaltungen spezialisierte Fachbibliotheken.

Als der Bibliothek recht ähnliche Einrichtung wird seit 2002 das Universitätsarchiv Wuppertal unterhalten. Dort werden in Verwaltung, Forschung und Lehre entstandene Akten und Unterlagen der Hochschule, sofern diese zur langfristigen Aufbewahrung vorgesehen und die Aktenaufbewahrungsfristen bereits abgelaufen sind, gesammelt und archiviert. Zudem werden auch zur Verfügung gestellte private Bestände, die einen Bezug zur Universität haben, aufbewahrt. Die Nutzung des öffentlichen Archivs steht jedem offen, der berechtigtes Interesse daran im Sinne wissenschaftlicher Forschung hat. Nach dem Provenienzprinzip sind die Bestände der Herkunft nach in elf Bestandgroßgruppen unterteilt.

Hochschulsozialwerk[Bearbeiten]

Wie 57 weitere Hochschulstandorte in Deutschland verfügt Wuppertal über ein eigenes Studentenwerk, zu dessen Zuständigkeitsbereich neben der Bergischen Universität auch die Wuppertaler Abteilung der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie die Kirchliche Hochschule gehören. Das lokale Studentenwerk trägt hier den Namen Hochschul-Sozialwerk Wuppertal (HSW) und kümmert sich in erster Linie um die Verpflegung, Studienfinanzierung sowie die Wohnheime der Studenten sowie um die Beratung internationaler Studierender. Im Vordergrund steht dabei die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Förderung der Studenten. Aktuell werden etwa 150 Mitarbeiter beschäftigt.[86]

Mensa[Bearbeiten]
Blick auf das Mensa-Gebäude ME mit den drei großräumigen Ebenen 02–04 von Osten

Universitätsübergreifend betreut das HSW neun Cafeterien und Mensen, bis auf eine Mensa an der Musik-Hochschule befinden sich alle auf einem der drei Campi der Bergischen Universität. Die umfangreichste Betreuung erfährt die Mensa des Hauptcampusses am Grifflenberg. Sie wurde wenige Jahre nach Gründung der Hochschule eingeweiht und zu Beginn des 21. Jahrhunderts runderneuert und modernisiert. Pro Jahr werden mittlerweile über 500.000 Essen an Studenten und Bedienstete sowie Besucher ausgegeben. Sie bietet auf Ebene ME 02 des Mensa-Gebäudes etwa 960 Menschen während der Mittagszeit Platz. In den Ebenen 03 und 04 darüber werden eine Cafeteria sowie die beliebte „Kneipe“ (im Sommer mit angrenzendem Außenbereich) betrieben, im Gebäude I zudem die Mensa „Sport + Design“ und die „Kaffeebar ins grüne“, die nach den Einrichtungen an den Universitäten Göttingen und Greifswald die deutschlandweit dritte Kaffeebar ist. Darüber hinaus betreibt das HSW eine Cafeteria an der Bibliothek sowie zwei Mensen in den Campi Freudenberg (dort zusätzlich mit Frühstücksangebot) und Haspel (dort wegen des Umbaus nur als Bistro).

Im Mensatrakt werden durch das HSW zudem die Räumlichkeiten Wupperstübchen und Bergisches Zimmer betrieben. Das Qualitätsniveau sämtlicher Verpflegungsbetriebe des HSW entspricht seit 2013 dem höchsten europäischen Verbraucherschutzniveau.

Studentenwohnheime[Bearbeiten]
Ein Teil der Wohnheimanlage an der Max-Horkheimer-Straße

Im Umfeld der Bergischen Universität werden fast 1100 Wohnplätze in 16 eigens für Studenten errichteten Wohnheimen bereitgestellt. Diese befinden sich in vier verschiedenen, jedoch zumeist in unmittelbarer Nähe zueinander gelegenen Stellen; an der Max-Horkheimer-Straße (auch Neue Burse genannt) befinden sich zwei Wohnheime mit jeweils zwei Gebäudetrakten, an der Albert-Einstein-Straße nahe der Uni-Halle weitere fünf, zudem Im Ostersiepen vier (davon drei als Erweiterung der Neuen Burse). Etwas abseits befinden sich zwei in der südlichen Max-Horkheimer-Straße und ein weiteres in der Cronenberger Straße. Unterschieden wird in den insgesamt 16 Wohnheimen zwischen Einzel-, Zweier- und Dreierappartements. Die Mietpreise liegen je nach Wohnlage und Größe des Apartments zwischen 190 € und 230 €.

Die Wohnheime gehören zu den größten zusammenhängenden Wohnheimen in Deutschland und wurden vor allem seit der Renovierung mehrfach für den Wohnkomfort und die Energiebilanz ausgezeichnet, zuletzt 2011 mit dem Preis „Architektur und Energie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie 2014 zum zweiten Mal mit dem international renommierten Deutschen Bauherrenpreis. Die großen Wohnanlagen verfügen über eigene Aufenthaltsräume; in der Albert-Einstein-Straße wurde der Studententreff „08/15“ eingerichtet, die Neue Burse verfügt über die Studententreffs „Odeon“ und „Forum“.

Auszeichnungen[87]

UNI-Halle[Bearbeiten]

Der Eingangsbereich der Uni-Halle
Hauptartikel: Uni-Halle

Die UNI-Halle der Bergischen Universität wurde 1987 in unmittelbarer Nähe zum Hauptcampus Grifflenberg errichtet. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4079 Besuchern ist sie die größte Mehrzweckhalle der Bergischen Landes, die reine Hallenfläche beträgt 1610 Quadratmeter. Dank technischer Flexibilität finden neben Sportveranstaltungen beispielsweise des Handball-Bundesligisten Bergischer HC auch Musikfestivals, Vortragsreihen, Messen und Partys in der Halle statt. Die Universität nutzt die Halle hauptsächlich für das Angebot des Hochschulsports, das von etwa 2500 Studierenden genutzt wird, sowie die knapp 800 Studenten der Sportwissenschaften. Darüber hinaus finden die Begrüßung der Erstsemester sowie Prüfungen mit großer Teilnehmerzahl in der Halle statt. Östlich der Halle befinden sich die Wohnheime der Albert-Einstein-Straße. Wegen nicht eingehaltener gesetzlicher Vorgaben wird derzeit diskutiert, ob das Gebäude saniert oder neu erbaut werden soll.

Sprachlehrinstitut[Bearbeiten]

Das Sprachlehrinstitut der Universität, kurz SLI, ist die zentrale Einrichtung zur Qualifikation im Bereich der Fremd- und Fachsprachen. Angeboten werden fakultative Sprachkurse für jeden Interessierten, Kurse für Fachbereiche, die Fremd- und Fachsprachen als Wahlpflichtfächer im Studienplan aufführen sowie Kurse im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“. Das aktuelle (2013/14) Fremdsprachenprogramm umfasst die Sprachen Chinesisch, Englisch, Türkisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Japanisch, Schwedisch, Spanisch und Russisch. Im allgemeinsprachlichen Bereich besteht eine kontinuierlich aufeinander aufbauende Kursstruktur mit mehreren Kursstufen, während der fachsprachliche Bereich Sprachkenntnisse voraussetzt und sich auf die Vermittlung technischer oder berufsbezogener Aspekte konzentriert. Die Deutschkurse für Ausländer gliedern sich in prüfungsvorbereitende und studiumsbegleitende Kurse. Über das übliche Kursprogramm hinaus besteht auch die Möglichkeit der Vermittlung eines Tandempartners, wodurch die Sprachkenntnisse vertieft werden können. Für die Teilnahme an Sprachkursen werden im Regelfall Gebühren erhoben.[88]

Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung[Bearbeiten]

Das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung, kurz ZIM, existiert seit dem Zusammenschluss des Rechenzentrums mit dem Medienzentrum 2005. Es dient als zentrale Betriebseinheit der Universität und bietet Dienstleistungen und Ressourcen der Informationstechnologie, Kommunikation und neuen Medien. Das ZIM besteht aus den sieben Teilbereichen „Zentrale Rechner“, „Medien-Service“, „E-Teaching“, „Netzwerk“, „Zentrale Windows Dienste“, „Schulung und Qualifizierung“ und „Anwenderunterstützung“, das sich wiederum in die beiden Stellen „Benutzer- und Medienbüro“ sowie „Software/Web/Datenbanken“ teilt. Zu seinen Dienstleistungen gehören die Bereitstellung von Benutzerarbeitsplätzen, das Benutzer- und Medienbüro, die Geräteausleihe, eine Mediothek, Großformatdrucke, Multimedia-Hörsäle, das campusweite Uni-Netzwerk, Benutzerberatung, die Bereitstellung von Software, Schulungen sowie Beratung und Hilfestellung mit dem Content Management System TYPO3. 1997 waren im damaligen Hochschulrechenzentrum noch 15 Mitarbeiter beschäftigt, im ZIM sind es heute 34 sowie neun Auszubildende.

Akademisches Auslandsamt[Bearbeiten]

Als Teil der Hochschulverwaltung befasst sich das Akademische Auslandsamt, kurz AAA, mit den internationalen Angelegenheiten der Hochschule. Es verwaltet und fördert die internationalen Beziehungen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und ist eine Anlaufstelle für Studierende und Wissenschaftler der Universität. Die wichtigsten Aufgaben sind die Beratung zu Förder- und Stipendienmöglichkeiten im In- und Ausland, die Betreuung internationaler Gäste, Beratung und ggf. Zulassung ausländischer Studieninteressierter und die Bewertung ausländischer Bildungsnachweise. Durch das Projekt MOBIS soll ein modulares Betreuungskonzept die studienerfolgsorientierte Integration ausländischer Studierender verbessern. Für inländische Studierende werden regelmäßig Informationsveranstaltungen zu Semestern oder Studienabschlüssen sowie bilingualen Praktika im Ausland angeboten.

Studierendensekretariat/Haupteingang[Bearbeiten]

Das Studierendensekretariat wird im Bereich des Haupteingangs der Universität am Campus Grifflenberg betrieben. Dort wird werktags an Vormittagen in erster Linie Auskunft zu Einzelheiten der Bewerbung, der Immatrikulation, der Umschreibung, der Beurlaubung und Exmatrikulation sowie der studentischen Krankenversicherung gegeben. Zu diesen Themen stehen dort sechs Ansprechpartner zur Verfügung, zu speziellen Angelegenheiten zwei weitere. Zum Bereich des Haupteingangs gehören weiterhin ein Informationsbüro mit dem Pförtner, eine Filiale der Stadtsparkasse Wuppertal sowie der UNI Kiosk.

Fitnesszentrum BergWerk[Bearbeiten]

Vom Hochschulsport wird neben der Mensa des Gebäudes I ein Fitnessstudio für Studenten und Beschäftigte der Bergischen Universität betrieben. Neben Trainingskursen ist auch individuelles Training möglich. Ein mit Sportwissenschaftlern entwickeltes Trainings- und Betreuungskonzept sorgt sowohl für Sportrehabilitation als auch für leistungsorientierten Kraftsport. Die Ausstattung umfasst mit Cardiogeräten, Kraftgeräten und einem Freihantelbereich den für Fitnessstudios gängigen Umfang.[89]

Hochschulkindergarten[Bearbeiten]

Ansicht der Nordseite des Uni-Kindergartens

Der Hochschulkindergarten der Universität wurde 1972 von Studenten ins Leben gerufen und betreut heute 35 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren. Der erste Bau befand sich an der Auer Schulstraße im Stadtzentrum, der zweite in einem Gebäude in der Hardt-Parkanlage. 1977 zog er in ein ehemaliges Vereinshaus einer Kleingartensiedlung auf das Gelände der heutigen Uni-Halle. Seit 2005 befindet er sich in dem Neubau Gaußstraße 51 neben dem Hörsaalzentrum K, der mit 545 Quadratmetern doppelt so viel Platz bietet wie das vorige Gebäude, das außerdem 2002 wegen Schimmelbefalls geschlossen werden musste. Der Neubau kostete etwa 670.000 Euro. Das Team besteht aus fünf Fachkräften, einer freigestellten Leitung sowie bis zu zwei Praktikanten. Das über 2200 Quadratmeter große Außengelände umfasst unter anderem einen Fahrzeugplatz, einen Sandbereich, Schaukeln, ein Fußballfeld, einen Sinnespfad, ein Baumhaus und eine Wasserlaufbahn. Zum Betreuungsangebot gehören auch pädagogische Aktionen und täglich drei Mahlzeiten. Neben der Universität und einem privaten dauerhaften Unterstützer wird die Einrichtung regelmäßig mit Geld- oder Sachspenden verschiedener Unternehmen unterstützt.[90]

Uni-Arboretum[Bearbeiten]

Der Baumlehrpfad zwischen dem Hochschulkindergarten und Gebäude I

Ende Juni 2012 wurde ein etwa 1 km langer Rundweg eröffnet, in dessen Verlauf anfangs 44 verschiedene Baumarten gepflanzt und individuell beschildert wurden. 2014 betrug der zwischenzeitlich erweiterte Bestand an Bäumen 66. Mit der Errichtung dieses Arboretums kommt die Universität der UN-Dekade der Biodiversität, einem freiwilligen Aufruf der Vereinten Nationen, nach. Der Rundweg beginnt am Haupteingang und führt zunächst zum Gebäude B sowie dem Mensatrakt. Anschließend verläuft er zwischen Gebäude O und Parkhaus C bis zur Gaußstraße, dort dann entlang des Hörsaalgebäudes K bis zum Hochschulkindergarten. Über einen Schotterweg führt der Rundweg schließlich südlich an Gebäude I vorbei und endet wieder am Haupteingang. Jeder der 66 Bäume ist einzeln beschildert; die Schilder nennen mittig den botanischen und deutschen Artnamen, in der linken oberen Ecke die wissenschaftliche und deutsche Bezeichnung der Pflanzenfamilie und in der rechten oberen Ecke das Hauptverbreitungsgebiet. Bis auf zwei Exemplare sind im Arboretum alle Bäume des Jahres vertreten. Bis 2014 wurden 23 Baumpatenschaften übernommen.[91]

MetaLicht[Bearbeiten]

Blick auf den Campus Grifflenberg mit einer von 6.000 möglichen Beleuchtungsvarianten

Zum 40. Geburtstag der Universität wurde dem Campus Grifflenberg eine Lichtanlage mit dem Titel Lichtkunstprojekt MetaLicht geschenkt. In Zusammenarbeit mit den Sponsoren Jackstädt-Stiftung, Firma Vorwerk & Co. KG, Firma K.A. Schmersal GmbH. sowie der Stadtsparkasse entwickelte Mischa Kuball, Professor an der Kölner Kunsthochschule für Medien, die Lichtinstallation, welche am 22. Oktober 2012 offiziell ihren Betrieb aufnahm. Das 950.000 Euro teure Projekt wird komplett durch die Kraft von drei Windrädern gespeist und hat einen jährlichen Energieverbrauch, der dem von zehn Haushalten entspricht.[92]

Die knapp 760 Meter LED-Leuchten wurden von der Firma Zumtobel aus Österreich an den sechs Türmen der Universität angebracht. Die dynamischen Lichtbänder wurden so installiert, dass sich wechselnde Formen durch eine Variation der Beleuchtung ergeben. Dadurch können insgesamt knapp 6.000 unterschiedliche Muster erzeugt werden.[92]

Die seit Ende 2012 installierten Windräder auf dem Flügelhügel im Norden der Universität

Seit Herbst 2012 nahmen die Wuppertaler Stadtwerke zusammen mit ihrem international tätigen Energiepartner GDF Suez Messungen vor, um zum Betrieb der Leuchtdioden drei Windräder zu errichten. Diese werden seit Ende 2012 von der Firma Sternberg aus Schmallenberg im Sauerland auf einem Hügel zwischen dem Rektorat und Gebäude A errichtet. Die drei jeweils 14 Meter hohen Masten in der innovativen, vertikalen Darrieus-Bauform sollen pro Jahr zwischen 30.000 und 45.000 kWh produzieren, ein erwarteter Energieüberschuss wird direkt in das universitäre Energienetz eingespeist.[93] Durch die Installation wird eine kostenneutrale, „grüne“ Energieversorgung des Projektes ohne Aufwendung von Eigenmitteln oder Steuergeldern gewährleistet. Nach umfangreichen Testläufen gingen die Windräder Mitte Juni 2013 erstmals in Betrieb. Aus einem Wettbewerb, der Mitarbeiter und Studierende zu Namensvorschlägen für den Hügel, auf dem die Windräder angebracht sind, aufrief, ging im Oktober 2013 aus über 80 Vorschlägen der neue Name Flügelhügel hervor.[94]

Hochschulleben[Bearbeiten]

Initiativen und Vereine[Bearbeiten]

Außerhalb der offiziellen Hochschulorgane und Institute gibt es eine Reihe weiterer Initiativen und Vereine, die zum Teil studentisch geführt werden und grundsätzlich nicht Teil des Lehrkonzepts der Universität sind, sondern der Bereicherung des Studierendenalltags und des Universitätsklimas dienen. Darüber hinaus besteht eine Vielzahl an politisch motivierten oder sozial engagierten Initiativen und Organisationen.

Studentische Organisationen/Initiativen[Bearbeiten]

Wie an zahlreichen weiteren deutschen und internationalen Hochschulstandorten sind in Wuppertal verschiedene Studentenorganisationen tätig. Die Orientierungsschwerpunkte sind dabei sehr vielseitig und reichen von redaktionellen Medien über religiöse und politische Gruppierungen bis hin zu sozial und interkulturell engagierten Initiativen.[95] Folgende Organisationen sind an der Bergischen Universität aktiv (alphabetisch):

  • AIESEC Wuppertal
  • Amnesty International Hochschulgruppe
  • bdvb Hochschulgruppe Wuppertal
  • Das politische Sofa
  • Enactus Wuppertal
  • Filmwerkstatt
  • Gender R[ae]nder
  • GEW Studis Wuppertal
  • GreenLion Racing
  • Hochschul-SMD Wuppertal
  • IACES Wuppertal
  • IST International Students Team
  • Redekunst
  • ROCK YOUR LIFE! Wuppertal
  • Studentische Segelvereinigung Wuppertal
  • Theaterkollektiv Kreative Randgruppe
  • Türkischer Studierendenverein Wuppertal
  • UNICEF Hochschulgruppe Bergische Universität Wuppertal
  • UniKino Wuppertal
  • VDE Hochschulgruppe Wuppertal
  • VDI-Arbeitskreis Studenten und Jungingenieure Wuppertal
  • vfsa Verein zur Förderung des Studiums im Alter

Sowohl AIESEC[96] als auch Enactus,[97] das bis 2012 unter dem Namen SIFE bekannt war, haben jeweils etwa 30 Mitglieder an der Universität. AIESEC ist mit über 86.000 Mitgliedern an 800 Universitäten aus 113 Ländern die größte Studentenorganisation der Welt und vermittelt in erster Linie internationale Praktika. Darüber hinaus kann man als Mitglied in einem der sechs Teams Communications, Finance, Team Management, External Relations, Incoming Exchange und Outgoing Exchange mitarbeiten und praktische Erfahrungen sammeln. Bei Enactus werden soziale, ökonomische oder ökologische Probleme aufgegriffen in Projektarbeit sowie durch langfristige Konzepte zusammen mit den Betroffenen bearbeitet. Das Wuppertaler Team gehört im Bundesvergleich zu den erfolgreichsten Hochschulgruppen. Das International Students Team IST betreut ähnlich wie AIESEC Austauschstudenten, jedoch ausschließlich auf Basis eines Auslandssemesters.[98] Die Unterstützung gilt sowohl ausländischen Studenten an der Bergischen Universität wie auch Wuppertaler Studenten im Ausland. Das Team kooperiert dabei mit dem Akademischen Auslandsamt AAA. IACES ist eine internationale Studentenorganisation der Bauingenieur- und Architekturstudenten. Weltweit ist sie an 50 Universitäten vertreten, neben dem Wuppertaler Lokalkomitee befinden sich deutsche Vertretungen in Berlin, Darmstadt und Karlsruhe.[99] Das Wuppertaler Lokalkomitee hat die Anfangsjahre der Organisation maßgeblich mitgeprägt und stellt seit 2003 regelmäßig den internationalen Vorstand. Der vfsa Verein zur Förderung des Studiums im Alter wird von Seniorstudenten betrieben, die das Seniorstudium an der Universität fördern möchten und älteren Studierenden Beratung und Unterstützung anbieten.[100] Er kooperiert mit den Gremien der Bergischen Universität und ist Mitglied im Netzwerk der Interessenvertretung des Seniorenstudiums. Der Türkische Studierendenverein hat sich derweil die Förderung der Türkisch-Deutschen Beziehungen zur Aufgabe gemacht und richtet sich hierbei vor allem an die Integration türkischer Hochschulanfänger.[101] ROCK YOUR LIFE! wurde 2012 mit Unterstützung der bundesweiten ROCK YOUR LIFE! gGmbH gegründet und hat das Ziel, sozial benachteiligten Schülern aus bildungs- und integrationsfernen Milieus durch die Verbindung mit Studenten neue Perspektiven aufzuzeigen und ihnen durch ein großes Unternehmensnetzwerk die Möglichkeit zu geben, verschiedene Berufsmöglichkeiten zu erleben.[102]

Seit dem Sommersemester 2013 verfügt die Hochschule auch über eine lokale Unikino-Gruppierung.[103] Diese veranstaltet über die Agentur Unifilm in fast 60 deutschen Universitätsstädten regelmäßig Filmabende in Seminarräumen oder Hörsälen. Ziel ist eine Aufwertung des Studentenlebens, was auch von Fachschaften und offiziellen Gremien unterstützt wird. Über die Facebook-Fanseite, die bis Februar 2014 über 1200 Likes erhielt,[104] werden die Filme ausgewählt und gegen eine Gebühr von nur 1,20 Euro in Hörsaal 14 im Gebäude M vorgeführt. Der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte, kurz bdvb, ist ein deutscher Berufsverband ohne teildisziplinarische Beschränkungen und ermöglicht auch den Wuppertaler Studenten durch die lokale Hochschulgruppe unter anderem Firmenbesichtigungen, Fachgespräche mit Unternehmensvertretern, Vortragsveranstaltungen oder Bewerbungstrainings.[105] Im Debattierclub Redekunst lernen die Mitglieder die Künste der Argumentation und der Debatte und üben dies bei wöchentlich wechselnden Themengebieten. Über den Verband der Debattierclubs an Hochschulen (Dachverband) finden nationale Debattiermeisterschaften statt. Die Studentische Segelvereinigung gibt Mitgliedern und Interessenten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Universität, Unterricht im Segeln und ermöglicht eine kostengünstige Ausbildung, über die auch die Sportbootführerscheine SBF Binnen und SBF See sowie der Sportküstenschifferschein gemacht werden können.[106] Der Verein verfügt in den Niederlanden über eine eigene Yacht. GreenLion Racing ist ein universitätsinterner Motorsport-Rennstall, der jährlich einen eigenen Formel-1-ähnlichen Rennwagen konstruiert und mit diesem am internationalen Konstruktionswettbewerb der Formula Student Germany teilnimmt.[107] Das Theaterkollektiv Kreative Randgruppe ist die studentische Theatergruppe der Universität.[108] Die Vorführungen des seit 2010 bestehenden Ensembles sind regelmäßig gut besucht. Die VDE Hochschulgruppe ist Teil des VDE Bergisch-Land und eint im Bundesverband Elektro- und Informationsstudenten der Universität mit Berufstätigen der Region und des ganzen Landes.[109] Angeboten werden den Mitgliedern Vorträge, Exkursionen, Arbeitskreise und Service-Leistungen sowie ein interdisziplinärer Erfahrungs- und Wissensaustausch. Gleiches bietet die lokale Gruppe des Vereins Deutscher Ingenieure an. Die GEW Studis gehören der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an, vertritt deren hochschulpolitische Positionen und organisiert Veranstaltungen für Lehramtsstudenten.[110]

Studentenverbindungen[Bearbeiten]

Neben den Organisationen und Initiativen sind fünf Studentenverbindungen aktiv:

  • Christliche Studentenverbindung Unitas Hildburghausen zu Wuppertal
  • Katholisch-Deutsche Studentenverbindung Bergisch Thuringia zu Wuppertal im CV
  • Studentische Jägerschaft Bergisch Land zu Wuppertal
  • Technisch-wissenschaftliche Verbindung Ubia zu Wuppertal
  • Technische Verbindung Macromannia zu Wuppertal im BDIC

Wegen der erst im späten 20. Jahrhundert erfolgten Gründung der Hochschule sind im Vergleich zu traditionsreicheren deutschen Bildungseinrichtungen erst fünf Studentenverbindungen entstanden. Die Christliche Studentenverbindung Unitas Hildburghausen zu Wuppertal ist eine christliche, nicht-schlagende und farbentragende Verbindung.[111] Sie wurde 1899 in Hildburghausen in Thüringen gegründet und hat ihren Sitz seit 1952 in Wuppertal. Ihre Farben sind violett, weiß und gold. Die Katholisch-Deutsche Studentenverbindung Bergisch Thuringia zu Wuppertal ist eine katholische, nicht-schlagende und farbentragende Verbindung und im bundesweiten Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen vertreten.[112] Sie besteht an der Universität seit 1979 und hatte 2012 37 Mitglieder. Ihre Farben sind schwarz, grün und rot. Die Studentische Jägerschaft Bergisch Land zu Wuppertal ist eine politisch und konfessionell ungebundene, nicht-schlagende, farbentragende Verbindung und eine von zwölf Jagdverbindungen des Wernigeroder Jagdkorporationen Senioren-Convent.[113] Sie besteht seit 1978. Ihre Farben sind rot, weiß und grün. Die Technisch-wissenschaftliche Verbindung Ubia zu Wuppertal ist eine politisch neutrale, nicht konfessionelle, nicht-schlagende und farbentragende Verbindung.[114] Sie besteht seit 1921 und wurde nach der Auflösung 1936 1954 erneut gegründet. Ihre Farben sind weiß, blau und rot. Die Technische Verbindung Macromannia zu Wuppertal ist eine fakultativ schlagende, farbentragende Verbindung und Teil des bundesweiten Bund Deutscher Ingenieur-Corporationen.[115] Sie ist einer von neun Mitgliedsbünden im Landesverband West und besteht seit 1920. Ihre Farben sind schwarz, grün und gold. Neben diesen vier aktiven Verbindungen bestand an der Bergischen Universität bis zu ihrer Auflösung die Verbindung Akademische Jagdcorps Venatoria zu Wuppertal.

Religiöse Gruppen[Bearbeiten]

An der Universität bestehen drei studentische Gruppierungen mit religiösem Hintergrund:

  • Evangelische Studierendengemeinde ESG
  • Islamische Hochschulgemeinschaft IHG
  • Katholische Hochschulgemeinde KHG

Die Evangelische Studentengemeinde ESG[116] unterhält eine ihrer 124 Niederlassungen an der Bergischen Universität. Sie bietet den Studenten ein kritisches Gespräch zwischen Theologie und Glaube, Bildungsmöglichkeiten, Mitarbeit an sozialen Projekten sowie interkulturelle und internationale Begegnungen. Zudem unterhält sie eine lokale UNICEF-Hochschulgruppe, die sich durch Spenden- und Informationsarbeit an den Projekten von UNICEF in Wuppertal und seiner Umgebung beteiligt.[117] Die Katholische Hochschulgemeinde KHG besteht seit 1962 an der Universität und unterhält neben einer Alumni-Gruppierung auch einen Förderverein. Sie unterstützt Studierende in Lebens- oder Glaubensfragen sowie bei seelischen Belastungen und Studienproblemen und gibt darüber hinaus eine Einführung in die christliche Spiritualität.[118] Die Islamische Hochschulgemeinschaft IHG bietet Studenten und Nicht-Immatrikulierten Vorträge und Diskussionsrichtungen zu Glaubensfragen an.[119] Sie unterhält zudem einen eigenen Gebetsraum im Gebäude L der Universität. Die Amnesty International Hochschulgruppe gehört zum Amnesty-Bezirk Bergisches Land und klärt in erster Linie Studierende über die Arbeit der Organisation auf.

Politische Gruppen[Bearbeiten]

Zu diesen Initiativen kommen zahlreiche lokale Hochschulvertretungen politischer Gruppierungen, die zum Teil auch Abteilungen der offiziellen Jugendsparten der großen Parteien bilden. Dies sind im Einzelnen:

Darüber hinaus sind noch die Grüne Liste sowie der Bund Internationaler Studierender BIS politisch aktiv.

Als Untergliederung der SPD verfügen die Juso-Hochschulgruppen[120] über mehr als 40 Gruppen, die in akademischen Kampagnen die Interesse der Studierendenschaft auf politischer Ebene vertreten. Ihnen geht es vor allem um gebührenfreies Studieren, Ausbau des BAföG, eine Gleichstellung der Geschlechter, die Demokratisierung der Hochschulen sowie eine qualitative Studienreform. Vor allem werden Ereignisse und Ergebnisse des lokalen Studierendenparlaments StuPa sowie des Allgemeinen Studierendenausschusses AStA diskutiert, gelegentlich auch im Beisein regionaler Politiker wie zuletzt Sven Wiertz oder Manfred Zöllmer. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten ist kontrastierend dazu der CDU nahestehend, politisch jedoch unabhängig. Die nach langer Historie 2005 neu gegründete Gruppe setzt sich ebenfalls für die Interessen Studierender ein und nutzt hierzu auch Gespräche mit der Landesregierung oder der regionalen Wirtschaft. Die Liberale Hochschulgruppe LHG wiederum setzt sich für Toleranz und Chancengleichheit sowie Open Source und frei verfügbares Wissen ein. Der sozialistisch-demokratische Studierendenverband, kurz Die Linke.SDS, ist ein anerkannter Verband der Partei Die Linke. Seine Mitglieder setzen sich für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft mit dem Ziel der Überwindung des Kapitalismus ein. Das politische Sofa bietet Studierenden der Politikwissenschaften sowie weiteren Interessenten und Experten ein Symposium an, in dessen Zuge kontroverse Filme gesehen, Expertenvorträge angehört oder Diskussionen geführt werden.

AStA und StuPa[Bearbeiten]

Darüber hinaus ist an der Bergischen Universität der Allgemeine Studierendenausschuss AStA als politische Vertretung der Studierendenschaft gegenüber der Universitätsleitung sowie der Landesregierung aktiv und nimmt exekutive Aufgaben wahr. Dazu gehören unter anderem auch Verhandlungen um das Semesterticket, die Ausstellung des Internationalen Studentenausweises ISIC oder die Verwaltung und Organisation des BAföG.[121] Der lokale AStA hat seinen Sitz auf Ebene ME 04 des Mensa-Traktes und betreibt dort auch den AStA-Shop, in dem Schreibwaren und Artikel des Uni-Marketings angeboten werden. Den aktuellen Vorsitz des AStA bilden seit Ende März 2013 Josua Schneider (Odeon/CampusBASH) und Sven Metz (LHG). Die Tätigkeiten des Vorstands werden von den drei Referaten für Finanzen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Soziales unterstützt. Ende Mai 2013 geriet der Wuppertaler AStA durch den Spiegel negativ in die Schlagzeilen, da durch mangelhafte Abrechnungen und unachtsamen Umgang mit den Geldern ein Fehlbetrag von über 8000 Euro ausgewiesen wurde und ein abgerechneter Computer nicht aufgefunden werden konnte.[122] Kritik am AStA wird bundesweit regelmäßig laut. Seine Arbeit wird von fünf Autonomen Referaten unterstützt:[123]

  • Fachschaftenreferat
  • Referat für ausländische Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund
  • Referat für Studierende mit Behinderungen u./o. chronischen Erkrankungen
  • Frauen- und Lesbenreferat
  • Schwulenreferat

Der AStA wird regelmäßig vom Studierendenparlament StuPa gewählt, das wiederum das höchste beschlussfassende Gremium einer Studierendenschaft darstellt. Er beschließt unter anderem über Satzung und Haushalt der Studierendenschaft. Beim StuPa, das überwiegend an nord- und westdeutschen Hochschulen besteht, haben im Gegensatz zum AStA die Studenten die Möglichkeit, die Besetzung der kommenden Periode zu wählen. 2012 lag die Wahlbeteiligung unter den 15.783 Wahlberechtigten bei 7,7 %.[124] Mit derzeit 21 Mitgliedern ist das Wuppertaler StuPa eines der mittelgroßen deutschen Parlamente. Die Mitglieder werden wiederum von den Parteien oder Listen Juso-HSG (sechs Vertreter), RCDS/Unabhängige (fünf), LHG (zwei), BTS (zwei), Odeon/CampusBASH (zwei), INTAL (zwei), Die PARTEI (ein) und der Piraten Hochschulgruppe (ein) gestellt. Dem aktuellen lokalen StuPa-Präsidium gehören Florian Meier (Piraten), Jenny Stacker (Juso-HSG) und Nina Alexandra Hartlmaier (RCDS) an.[125]

Förderverein[Bearbeiten]

Als Förderverein der Bergischen Universität unterstützt die Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität, kurz GFBU, seit 1973 die Aufgaben der Universität sowie Projekte ihrer Studierenden durch das finanzielle und personelle Engagement von heute mehr als 500 Mitgliedern. Innerhalb der GFBU haben sich bis heute mehrere Sektionen gebildet, die sich der gezielten Förderung und Unterstützung einzelner Fachbereiche widmen. Bis heute ist ein breites Spektrum an Förderungen und Preisen entstanden. Zu den bekanntesten und wichtigsten derer zählen die finanzielle Förderung der Universität bei anstehenden größeren Investitionsprojekten, die regelmäßige Vergabe von Förderpreisen für Abschlussarbeiten Studierender (Diplom-, Magister-, Staatsexamens- und Doktorarbeiten), die regelmäßige Veranstaltung von Uni-Konzerten sowie die UniTal-Vortragsreihen. Vorsitzender ist seit 2006 der Arzt Johannes Köbberling.

Medien[Bearbeiten]

Universitätsintern erscheinen in unterschiedlichen Rhythmen Zeitschriften und Magazine, die verschiedene Themen der Studiengänge und Bereiche der Universität erläutern und Neuigkeiten verbreiten. So erscheint einmal pro Semester das Magazin BUW Output, das zweisprachig über Forschungsaktivitäten der Universität und ihrer Fachbereiche und Studenten berichtet. Komplementär dazu wird ihm Jahresrhythmus der „UNIreport“ herausgegeben, der über aktuelle Entwicklungen und künftige Pläne der Universität informiert. Eine breitere Informationspalette ist über das allgemeine UNIMAGAZIN abrufbar, von dem seit 1992 44 Ausgaben erschienen sind. Seit dem Wintersemester 1998/99 erscheint zweimal im Jahr das Frauenmagazin magazIn vom Gleichstellungsbüro der Universität als Nachfolger des von 1990 bis 1995 herausgegebenen Magazins Helene. Darüber hinaus besteht eine in der Hochschullandschaft einmalige Kooperation zum privaten Verlag der Bergischen Blätter, die in jeder ihrer 25 jährlichen Ausgaben vierseitig über die Universität berichten. Das jüngste aller regelmäßig erscheinenden Magazine ist der Campuspolit, der seit Oktober 2011 vom lokalen Büro des Allgemeinen Studierendenausschusses AStA in einer Auflage von 1000 Exemplaren herausgegeben wird und Anfang 2013 zum fünften Mal erschien. Er löste das vorige AStA-Magazin n.n. ab, das von 2009 bis 2011 herausgegeben wurde. Das Kulturmagazin Leonid bietet eine Plattform für journalistische, schriftstellerische und gestalterische Beiträge zu Themen, die von Ausgabe zu Ausgabe variieren. Eine Ausgabe umfasst etwa 80 Seiten und ist in einer Auflage von 1000 Stück mittlerweile auch im freien Buchhandel sowie an weiteren landesweiten Universitäten erhältlich. Seit 2011 existiert als weiteres, redaktionell unabhängiges Medium die CampusZeitung blickfeld.[126] Neben universitären Themen schreibt die von Studierenden besetzte Redaktion auch über das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Stadt Wuppertal.[127] Im gleichen Jahr erschien erstmals das Magazin Talkick, das als Antwort auf eine mäßige Berichterstattung des Frauenfußballs ins Leben gerufen wurde und mittlerweile als Fachmagazin des lokalen Damenfußballs große Resonanz genießt.

Analog zu allen wissenschaftlich basierten Magazinen erscheinen Jahresberichte zur Universität sowie zum Arbeits- und Umweltschutz. Absolventen werden einmal jährlich im Alumni Magazin informiert. Zusätzlich erscheinen verschiedene Berater zum Studienbeginn, dem Hochschulsport sowie zu Möglichkeiten, ein Stipendium zu erlangen.

Darüber hinaus berichtet das studentisches Videomagazin Engelszunge.tv über Neuigkeiten und Veranstaltungen rund um die Universität.[128] Seit 2008 wurden über 80 zumeist etwa achtminütige Sendungen gedreht, sowohl zu externen Themen wie dem Bildungsstreik oder einer Kunstausstellung wie auch zu internen Themen wie dem Kinderforschertag. Seit 2011 werden die Berichte in einem monatlichen Magazin zusammengefasst. Die Dokumentation zum lokalen Bildungsstreik, der ein größeres Ausmaß hatte als an anderen Hochschulen, wurde in deutschen und ausländischen Hörsälen über 100.000 mal angesehen.[129] Die Sendung ist redaktionell unabhängig und wird seit Oktober 2010 regelmäßig auf dem landesweiten TV-Lernsender nrwision ausgestrahlt.[130]

Chor & Orchester[Bearbeiten]

Auf kultureller Ebene verfügt die Universität über die beiden Ensembles des UNI Chors sowie des UNI Orchesters. Der Chor der Universität verfügt laut eigener Aussage über das breiteste regionale Repertoire an Musikrichtungen, angeboten werden unter Pop, Gospel, Musical, Jazz, Blues und Latin. Von den regionalen Universitätschören bietet er als einziger auch die Musikrichtung Pop an. Das Ensemble tritt regelmäßig beim Absolventenball, bei der Erstsemesterbegrüßung und weiteren Anlässen der Universität auf. Auch außerhalb der Campi werden Konzerte gegeben. 2011 gehörten dem Chor über 60 Mitglieder an. Am Semesterende findet regelmäßig ein gemeinsames Konzert mit dem Orchester statt, dem 2013 fast 30 Musiker angehörten. Beide Ensembles werden von Christoph Spengler geleitet.[131]

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Einmalige Veranstaltungen[Bearbeiten]

2008

  • Am 17. Januar fand der Bergische Gerontologietag vom 2010 aufgelösten Institut für Soziale Gerontologie und Alternsmedizin (ISOGAM) auf dem Campus Freudenberg statt.
  • Im April wurde eine internationale dreitägige Konferenz über „Personenstrom- und Evakuierungsdynamiken“ an der Universität abgehalten, deren Fachgebiet „Baustofftechnologie und Brandschutz“ weltweites Renommee genießt. Aus 20 Ländern nahmen über 100 Wissenschaftler teil.[132]
  • Ende August fanden die 5. Internationalen Verkehrstage in der Wuppertaler Pauluskirche statt. Der Einladung des Fachbereichs D folgten 130 Teilnehmer aus neun Nationen. Thema waren „Modifizierte Bindemittel/Asphalte – Vorteil für Baulastträger, Straßennutzer und Umwelt?“[133]
  • Im September fand die 17. Jahrestagung der Kommission „Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft an der Universität statt und wurde von etwa 200 Teilnehmern besucht.[134]

2009

  • Vom 2. bis 4. März 2009 fand am Campus Freudenberg die 14. Fachtagung Plasmatechnologie der Deutschen Gesellschaft für Plasmatechnologie statt. Den über 100 Teilnehmern wurden unter anderem neue Anlagen, Messmethoden und Prozesse präsentiert.[135]
  • Ende März trafen sich an zwei Veranstaltungstagen rund 400 Experten aus sieben Ländern in der Wuppertaler Stadthalle. Thematischer Schwerpunkt waren die 2008 überarbeiteten Richtlinien für integrierte Netzgestaltung. Die Organisation der Veranstaltung übernahm Bauingenieur Jürgen Gerlach.[136]
  • Ende November fand erstmals der Philosophische Fakultätentag, eine fächerübergreifende hochschulpolitische Vertretung von 130 Fakultäten deutscher Universitäten, an der Bergischen Universität statt. Etwa 40 Professoren tagten über Fragen der Promotion und der Bachelor- und Master-Studiengänge.[137]

2010

  • Ende Februar nahmen am Wuppertaler Memorandum zur Gründungsforschung unter anderem die damalige nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben, der Vizepräsident des Wuppertal Instituts Manfred Fischedick sowie Richard Geibel von der Universität zu Köln teil. Während der Tagung wurde die Bedeutung einer konsequenten Weiterentwicklung der Gründungsförderung an Hochschulen erarbeitet.[138]
  • Am 22. März fand der Informatiktag NRW erstmals an der Bergischen Universität statt. Im Hörsaal 14 trafen über 300 Informatiklehrer aus NRW zusammen.[139]
  • Am 25. März tagten über 70 Experten aus Universitäten, Bodenschutzbehörden und Gutachterbüros an der Universität über Schadstoffe in Überschwemmungsgebieten. Organisiert wurde es in Kooperation mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen sowie der Regionalgruppe West des Bundesverbandes Boden.[140]
  • Vom 26. bis 30. Juli fand an der Universität die 16. Europäische Konferenz über Industriemathematik, kurz ECMI2010, statt. Im Mittelpunkt steht, wie auch bei zuvor ausgetragenen Konferenzen, die Anwendung von Mathematik zur Lösung industrieller, wirtschaftlicher, biologischer und medizinischer Probleme. In der Historischen Stadthalle versammelten sich über 200 Teilnehmer.[141]

2011

  • Am 23. März trafen sich etwa 150 Lebensmittelchemiker zur Regionalverbandstagung Nordrhein-Westfalen der Lebensmittelchemischen Gesellschaft an der Universität. Im Mittelpunkt standen Naturstoffe in Lebensmitteln, die sich als gefährlich für Menschen erweisen können.[142]
  • Anlässlich des 150. Jahrestages der deutsch-japanischen Beziehungen fanden vom 2. bis 4. Mai die Japan-Tage an der Universität statt. Sie wurde hierzu unter mehreren deutschen Hochschulen ausgewählt und empfing unter anderem eine japanische Delegation.
  • Vom 16. bis 19. Juli fand in Wuppertal und Essen die Bundesfachschaftentagung der Sport- und Bewegungswissenschaften statt. Den knapp 200 Teilnehmern wurden unter anderem Trendsportarten wie das von Wuppertaler Studierenden erfundene „Flumpy“ vorgestellt.[143]
  • Am 1. Juli fand an der Universität eine internationale Konferenz zur Ausschüttungspolitik statt, die vom Frankfurter Center for Financial Studies, der WHU – Otto Beisheim School of Management sowie der Universität Mannheim mitorganisiert wurde. Etwa 50 Finanzexperten unter anderem aus Deutschland, Großbritannien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten tagten am Campus Freudenberg.[144]
  • Anfang Juli fand das deutsche Jahrestreffen des Forschungsschwerpunktes „Entwicklung von Professionalität des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen“ an der Universität statt und wurde von etwa 70 Bildungsforschern verschiedener deutscher Universitäten und Institute besucht.
  • Ende des Monats fand die mehrtägige 24. „International Vacuum Nanoelectronics Conference“ in der Historischen Stadthalle statt und wurde von über 130 Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Professoren besucht. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungen der Nanoelektronik.[145]

2012

  • Vom 21. zum 24. März fand die Konferenz „Habermas und der Historische Materialismus“ mit Jürgen Habermas, einem der bedeutendsten Philosophen und Soziologen der Gegenwart, statt.
  • Anfang Mai fand im Gästehaus am Freudenberg eine internationale Tagung „Gender and Engineering“ statt, zu der etwa 40 Teilnehmer unter anderem aus Italien, Frankreich, Russland und Schweden anreisten. Veranstaltet wurde sie von der Sozialwissenschaftlerin Felizitas Sagebiel.
  • Im Rahmen des Forschungsprojektes am CERN in der Schweiz sowie der sich darauf ergebenden Entwicklungen und Erkenntnisse tagten Mitte September über 200 am ATLAS-Experiment beteiligte Wissenschaftler an der Universität. Im Mittelpunkt stand dabei die Entdeckung des über 50 Jahre nur vermuteten Higgs-Bosons. Teilgenommen haben Forscher aus 13 deutschen Universitäten sowie dem Deutschen Elektronen-Synchrotron und dem Max-Planck-Institut für Physik.[146]

2013

  • Anfang Juli fand an der Universität das letzte von fünf bundesweiten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst organisierten Treffen statt, zu dem rund 450 Stipendiaten aus 95 Ländern anreisten.[147]
  • Ende September fand die 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft, der größten und renommiertesten Vereinigung von Forschern in diesem Bereich, in Wuppertal statt. Unter den etwa 230 versammelten Wissenschaftlern waren auch Paul Achleitner, der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, sowie Ulrike Malmendier, Professorin an der University of California, Berkeley.[148]
  • Kurz darauf fand an der Universität die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft statt, zu der 15 Experten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Schweden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten anreisten und an Vorträgen sowie Diskussionen zum Thema „Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen“ teilnahmen.[149]
  • Anfang Dezember fand ein Meeting des EU-Projektes GenderTime statt, das sich um Chancengleichheit bemüht. Hierfür reisten 17 Wissenschaftler aus sechs europäischen Nationen an.[150]
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]
  • Hochschulsportfest: Seit 2008 findet im Sommer regelmäßig das gut besuchte Sportfest statt, auf dem vor allem kreative Wettbewerbe abseits allgemein bekannter Sportarten im Vordergrund stehen. Darüber hinaus bietet der Hochschulsport Kursproben aus dem Semesterprogramm an.
  • Hochschulsportshow: Die Sport- und Tanzshow findet seit 2010 jährlich in der Uni-Halle statt. Verschiedene Gruppen des lokalen Hochschulsports bieten Vorführungen in Tricking und Akrobatik sowie verschiedenen Tanzstilen.
  • InArbeit: Seit 2009 werden regelmäßig im Winter ausgewählte Semesterarbeiten der Kunststudenten ausgestellt. Unter Leitung von Katja Pfeiffer werden im Foyer des Gebäudes I Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Video, Installation, Grafik und Fotografie gezeigt. Im Januar 2014 wurde erstmals der mit 5000 Euro dotierte Lions Award vom Lions Club Wuppertal verliehen.
  • Kachelcross: Der Kachelcross ist eine Veranstaltung des Faches Industrial Design. Hierbei müssen Studierende Maschinen entwickeln, die ohne Fernsteuerung bestimmte Aufgaben erfüllen. Zumeist müssen Bälle aufgesammelt und oder Hindernisparcours bewältigt werden. Neben der Funktionalität wird auch das Design bewertet.
  • SommerUni: Die SommerUni ist ein Projekt des Gleichstellungsbüros der Universität und richtet sich an Oberstufenschülerinnen und Abiturientinnen der Region. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vorstellung von Studiengängen, die laut gängigen Klischees für Frauen ungeeignet oder uninteressant sind. Die Veranstaltung wird von zahlreichen großen Unternehmen der Region unterstützt.
  • Unicut: Beim Fiom-Festival der Universität werden im Cinemaxx-Kino im Stadtzentrum Filmprojekte des Lehrgebiets „Audiovisuelle Medien/Film“ gezeigt. Die Idee zu dieser Veranstaltung gab es erstmals 2006.
  • Unikonzert: Die Reihe der Unikonzerte wurde 1984 initiiert und fand seither regelmäßig statt. Veranstaltungsort ist die Pauluskirche am Campus Haspel. Seit 1999 erscheint in unregelmäßigen Abständen eine eigene CD. Größere Aufführungen werden auch im historischen Rex-Theater abgehalten. Zu besonderen Anlässen nahmen bisher bekannte Künstler und Ensembles wie Vokalensemble Cantabile, Judy Winter, Olivia Molina, Dominique Horwitz, Helen Schneider, Katja Ebstein oder EPI an den Konzerten teil,[151] darüber hinaus treten regelmäßig der Uni-Chor und das Uni-Orchester auf.
  • UniPop: Seit 2005 findet zum Ende der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters die Veranstaltung UniPop mit Livemusik der Studierenden aus Pop, Rock und Jazz statt. In Wuppertaler Clubs werden sowohl Charts als auch Eigenkompositionen präsentiert.
  • UniTal: Seit 2007 werden regelmäßig Vorträge von Wuppertaler Professoren zu ihren Fachgebieten vor lokalem Publikum im Elberfelder Zentrum gehalten. Hauptveranstalter sind die Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität sowie die Westdeutsche Zeitung.
  • Universitätsball: Der Ball der Universität findet seit 2003 in der Historischen Stadthalle statt und richtet sich an Studierende, Professoren, Absolventen, Mitarbeiter und deren Gäste. Die letzten beiden Veranstaltungen 2011 und 2012 waren mit über 2000 Besuchern ausverkauft.
  • Welcome Week: Die Welcome Week ist eine Einführungsveranstaltung für alle Erstsemester im Bachelor und dient der Orientierung zu Beginn des Studiums, zur Erläuterung wichtiger Institute und Einrichtungen sowie zur Vorstellung der Campi und der Stadt. Zu Beginn dieser Woche werden alle Erstsemester in der Uni-Halle vom Universitätsrektor Lambert T. Koch begrüßt. Darüber hinaus bieten einige Fachbereiche eigenständige „Orientierungsphasen“ (O-Phase) an.

Neben diesen Veranstaltungen der Hochschulgemeinde finden auch diverse Konferenzen und Tagungen regelmäßig in Wuppertal statt:

  • Seit 2006 findet alle zwei Jahre eine internationale Septuaginta-Tagung in Wuppertal statt. Hierzu finden sich zumeist zwischen 50 und 80 Forscher und Experten aus verschiedenen Ländern af dem Universitätsgelände oder alternativ dem Campus der Kirchlichen Hochschule ein und diskutieren Fragen der Textüberlieferung, Interpretation und Geschichte des antiken Judentums und des hellenistischen Umfelds. Neben der Wuppertaler Arbeitsstelle befindet sich eine weitere in Saarbrücken.[152]
  • Seit 2011 wird regelmäßig der Jugendhilfetag an der Universität veranstaltet. 2011 wurde er von etwa 400 und 2013 von 300 Teilnehmern aus der Region besucht. Thematische Schwerpunkt waren 2011 das erzieherische Helfen und 2013 die durch Armut und soziale Ungleichheit erschwerten Lebensverhältnisse.
  • Seit 2012 findet alle zwei Jahre im Januar das Wuppertaler Energie-Forum statt, im Zuge dessen aktuelle Entwicklungen der Energieversorgung sowie künftige Trends und Ziele diskutiert werden. 2012 nahmen etwa 200, 2014 etwa 300 Experten aus dem deutschsprachigen Raum sowie den deutschen Nachbarländern teil.[153]
Studentenpartys[Bearbeiten]

Im Laufe eines Semesters finden an der Universität sowie lokalen Clubs zahlreiche Campus- oder Studentenpartys statt, die offiziell über die Hochschule oder Fachschaften organisiert werden oder über studentische Organisation Teil des Studentenlebens sind. Die bekanntesten Wuppertaler Studentenpartys sind:

  • Academixx: Die Academixx wird organisiert von der Fachschaft Soziologie/Sozialwissenschaften und findet zumeist im Club Red Lounge statt. Im Herbst richtet sie sich vor allem an Studienanfänger.
  • Caipirinha Wiwi Party: Die Caipi Wiwi wird von der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften organisiert und ist ebenfalls überregional bekannt. Sie findet im B7/Club Pavillon neben dem Schauspielhaus statt.
  • CampusBASH: Der CampusBASH ist eine der vom lokalen AStA organisierten Partys und findet in der AStA-Ebene oberhalb der Mensa statt. Die Veranstaltung gehört zu den überregional bekannten Studentenpartys. Neben der AStA-Ebene wird auch der Außenbereich bewirtschaftet.
  • Im Zeichen des Löwen: Diese Veranstaltung ist eine der Semeserabschlusspartys und findet in der AStA-Ebene oder Mensa statt. Sie besteht seit 2005.
  • MensaBASH: Der MensaBASH wird ebenfalls vom AStA organisiert und findet je nach Zuspruch in der AStA-Ebene oder Mensa statt.
  • Rap am Campus: Der Rap am Campus findet in der AStA-Ebene statt und wird seit 2012 durchgeführt. Neben Künstlern aus Wuppertal finden sich auch Rapper aus anderen Regionen Deutschlands an der Universität ein.
  • Red Cup Uni Party: 2014 fand erstmals eine Red Cup Party statt, bei der nach amerikanischem Vorbild lediglich für den Becher bezahlt wird und die Getränke frei sind. Sie findet im Bloomclub nahe den City-Arkaden statt.
  • Sportlerparty: Die Sportlerparty ist ebenfalls überregional bekannt und wird zumeist unter Mottos wie Tanz in den Mai oder Sportlerparty meets Halloween organisiert. Sie findet in der börse statt.
  • Uni*Que: Die Uni*Que gehört zu den Semesterabschlusspartys der Universität und findet im Kitchen Klub statt.
  • WG Party: Die WG Party ist eine weitere von der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften organisierte Party und findet im Club Red Lounge statt. Eine Besonderheit ist, dass Getränke frei mitgebracht werden dürfen.
  • Wiwi WHÄM!!: Sie wird von der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften zu Semesterbeginn organisiert und findet in der börse statt. Als klassische Neon-Party ist sie überregional bekannt.
  • WohnheimBASH: Der WohnheimBASH ist die jüngste der BASH-Veranstaltungen und fand erstmals im Sommer 2013 an den Wohnheimen der Neuen Burse statt.

Sehr bekannt war außerdem der Alchemistenball, der seit Mitte der 1970er Jahre bis 2008 jährlich stattfand. Er wurde ursprünglich als Fachbereichsball der Fachbereiche Chemie und Biologie gegründet und errang als karnevalistischer Ausklang des Wintersemesters schnell überregionale Bekanntheit. Wegen hoher Kosten, zunehmender Event-Konkurrenz sowie neuer Partykonzepte an der Universität wurde er 2008 letztmals ausgetragen.[154]

Angehörige der Universität[Bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite im Abschnitt „Neutralität der Professoren-Aufzählung zweifelhaft“. Weitere Informationen erhältst du hier.

Persönlichkeiten der Universität[Bearbeiten]

Die Hochschule beschäftigte 2013 über 250 Professorinnen und Professoren. Rektor ist seit 2008 Lambert T. Koch, Kanzler seit 2009 Roland Kischkel.

Frühere Professoren[Bearbeiten]

Mathematiker Gerd Faltings

Der Fotograf und Trickfilmer Albrecht Ade lehrte von 1971 bis 1977 an der Universität im Fachbereich Kunst und Design. Er rief mit dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart 1982 einen der bis heute anspruchsvollsten Animationsfilmwettbewerbe ins Leben und baute ab 1991 die Filmakademie Baden-Württemberg auf. Der in Wuppertal geborene Graphiker Gerd Aretz war von 1964 bis 1995 Professor für Illustration. Mit von ihm gestalteten Briefmarken, die teilweise Milliarden- oder dreistellige Millionenauflagen erreichten, war er einer der erfolgreichsten Briefmarkengestalter Deutschlands. Der Ingenieurwissenschaftler Hans Bode kam 1989 an die Universität und war über mehrere Jahre Dekan der Maschinentechnik. Er galt international als Experte der Katalysatortechnik. Bazon Brock lehrte von 1980 bis zu seiner Emeritierung 2001 an der Bergischen Universität und gilt bis heute als einer der maßgeblichen Präger der Fluxus-Kunstrichtung der 1960er Jahre. Der Bildhauer Claus Bury übernahm von 1987 bis 2003 eine Professur an der Universität. Vor allem seine großformatigen Skulpturen, die in verschiedenen deutschen Städten ausgestellt sind, haben ihn berühmt gemacht. Claus Jürgen Diederichs war von 1981 bis 2006 als Professor für Bauwirtschaft und Baumanagement tätig, war Sachverständiger zweier Handelskammern und entwarf 1984 ein Leistungsbild zur Projektsteuerung, das schnell zur bundesweiten Grundlage wurde. Der Kinderbuchautor Wolf Erlbruch lehrte von 1997 bis 2009 an der Universität. Er veröffentlichte über 20 Jahre hinweg zahlreiche Illustrationen und Bücher und erhielt bundesweit Auszeichnungen wie 1993 den Deutschen Jugendliteraturpreis oder 2006 den Hans-Christian-Andersen-Preis. Der Mathematiker Gerd Faltings wurde in Wuppertal mit 27 Jahren Deutschlands jüngster ordentlicher Professor, er erhielt 1986 für einen Durchbruch in der algebraischen Geometrie die Fields-Medaille, eine der bedeutungsvollsten Auszeichnungen der Mathematik. Der Designer Willy Fleckhaus lehrte bis zu seinem Tod an der Universität und gehörte zwischen 1950 und 1983 zu den wichtigsten deutschen Grafik-Designern. Der Historiker Eckhard Freise erlangte durch mehrere Auftritte in TV-Shows wie Wer wird Millionär? oder Der große IQ-Test bundesweite Bekanntheit.

Schriftsteller Lew Kopelew

Als Spezialist auf dem Gebiet der Algebra und Zahlentheorie genießt der Mathematiker Günter Harder weltweites Ansehen. Gastprofessuren führten ihn unter anderem schon an die Universitäten Harvard, Yale und Berkeley, die zu den renommiertesten der Welt zählen. Unter der Leitung des Fernsehtechnikers Franz Josef In der Smitten, der acht Jahre lang Dekan an der Bergischen Universität war, wurde 1967 das Farbfernsehen in Westdeutschland eingeführt. Der Grafikdesigner Günther Kieser war elf Jahre Professor für visuelle Kommunikation und gilt als wichtigster deutscher Designer von Jazz- und Rockplakaten. Der Schriftsteller und Humanist Lew Sinowjewitsch Kopelew setzte sich für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen ein und wurde schnell zu einer Symbolfigur der Völkerverständigung. Thomas Koebner war Literatur- und Medienwissenschaftler und veröffentlichte zu den Themen der Literatur-, Theater- und Filmgeschichte über 50 Werke, größtenteils Bücher. Auch Uwe Loesch war ein berühmter Wuppertaler Plakatdesigner, dessen Werke ihm gar internationales Ansehen und Auszeichnungen einbrachten. Die zahlreichen Kunstwerke der bildenden Künstlerin Anna Oppermann nehmen bis heute eine wichtige Position der internationalen Kunstepoche der 1960er und 1970er Jahre ein. Der mehrfach ausgezeichnete Mathematiker Michael Rapoport erlangte durch seine Werke zu höherdimensionalen Verallgemeinerungen von Modulfunktionen sowie seinen Beweis der Langlandsvermutung für lokale Funktionenkörper internationales Ansehen. Der Ingenieurwissenschaftler Bernhard Walz hatte entscheidenden Einfluss bei der Entwicklung von Bauplänen für den Burgholztunnel im Stadtteil Cronenberg, den größten Straßentunnel Nordrhein-Westfalens. Heinz-Erich Wichmann gehört mit über 450 wissenschaftlichen Arbeiten und Studien zu den bekanntesten und wichtigsten Epidemiologen und wurde national wie international mehrfach ausgezeichnet.

Aktuelle Professoren[Bearbeiten]

Auch unter den aktuellen Professoren finden sich bekannte Namen. Einer von ihnen ist der Wirtschaftsstatistiker Gerhard Arminger, der über 15 Bücher herausgegeben und mehr als 100 Zeitschriftenpublikationen verfasst hat. Die gebürtige Schweizerin Doris Bühler-Niederberger ist als Soziologin international bekannt und vor allem als Expertin der Soziologie der Kindheit angesehen. Der Jurist und Rechtsanwalt Horst Franke hat bereits über 50 Veröffentlichungen herausgegeben, ist Mitglied der Beiräte oder Vorstände mehrerer Organisationen wie des Centrums für Deutsches und Internationales Baugrund- und Tiefbaurecht und erhielt 2012 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Der Industriedesigner Oliver Grabes ist seit 2006 Professor für Industrial Design/Konzeption und Entwurf von Konsumgütern und erhielt für verschiedene Konzeptionen vor allem technischer Geräte über 30 Auszeichnungen und Awards. Seit 2009 ist er Chefdesigner des Elektrogeräte-Herstellers Braun. Als Professor für Arbeitsphysiologie, Arbeitsmedizin und Infektionsschutz ist Friedrich Hofmann Herausgeber von mehr als 50 Büchern und 500 Fachpublikationen. Er war lange Zeit Mitglied der Ständigen Impfkommission und ist wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Grünen Kreuzes. Der Experimentalphysiker Karl-Heinz Kampert brachte bereits über 500 teils wegweisende Publikationen heraus und leitet seit 2010 das physikalische Großexperiment am Pierre-Auger-Observatorium.

Althistoriker Karl-Wilhelm Weeber

Der Makromolekularchemiker Ullrich Scherf lehrt seit 2002 an der Universität und ist Leiter des Instituts für Polymertechnologie. Er gehört zu den bedeutendsten Materialwissenschaftlern der Welt. Der Volkswirt und Lehrstuhlinhaber Ronald Schettkat gastierte schon an zahlreichen renommierten Universitäten, wie beispielsweise den Universitäten Amsterdam, Stanford, Berkeley und Princeton, und agiert als Fachberater internationaler Organisationen wie dem OECD oder der Europäischen Union. Der Designer Gert Trauernicht arbeitete für Unternehmen wie Volkswagen, BMW oder Sony und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit renommierten Preisen wie dem iF Design Award oder dem red dot design award. Dieter Vieweger ist Mitglied mehrerer archäologischer und theologischer Fachgesellschaften wie beispielsweise dem Deutschen Archäologischen Institut sowie Direktor des Biblisch-Archäologischen Instituts Wuppertal und zweier Institute in Jerusalem und Amman, wo er schon mehrfach Ausgrabungen leitete. Karl-Wilhelm Weeber gehört zu den bekanntesten klassischen Philologen und Althistorikern Deutschlands. Er lehrt parallel an der Ruhr-Universität Bochum und hat über 100 größtenteils populärwissenschaftliche Bücher verfasst, viele zum Thema „Altes Rom“ und „Antikes Griechenland“. Paul J. J. Welfens ist Professor der Makroökonomischen Theorie und einer der angesehensten Volkswirte weltweit. Auf diesem Gebiet hat er in den vergangenen Jahren fast 200 Werke veröffentlicht, viele derer setzen makroökonomische Richtlinien und werden vielerorts als Lehrmaterial verwendet.

Ehrenbürger der Bergischen Universität[Bearbeiten]

Die Universität hat bis 2012 die Ehrenbürgerwürde einer Universität zwölf Mal verliehen.

Als erstes erhielt 1976 das Ehepaar Stella und Gustav Adolf Baum diese Auszeichnung. Stella Baum war als Autorin tätig, Gustav Adolf Baum als Kaufmann. Beide waren seit 1945 als Kunstsammler aktiv und hatten sich in den Jahren vor Gründung der Universität um die Entwicklung der Stadt zur Universitätsstadt verdient gemacht, unter anderem durch die Bereitstellung eines Forums in ihrem Privathaus, in dem das Gründungsrektorat wichtige Kontakte knüpfen und aufbauen konnte. 1996 wurde der Wuppertaler Unternehmer Jörg Mittelsten Scheid, der bis 2005 Leiter der Unternehmensgruppe Vorwerk sowie Präsident und Mitglied mehrere Handelsverbände war, zum Ehrenbürger der Universität ernannt. Zuvor war 1977 bereits sein Onkel Erich Mittelsten Scheid, ebenfalls Leiter des Unternehmens, geehrt worden. Die bislang letzte Auszeichnung erhielt 2012 der Jurist Klaus Peters, der 1972 Kanzler und Verwaltungschef der Bergischen Universität wurde und diese Position bis zu seinem Ruhestand 2001 fast 30 Jahre innehatte.

Bekannte Studierende/Alumni[Bearbeiten]

Personal[Bearbeiten]

Im Studienjahr 2012 (Stichtag 1. Dezember 2012) waren 2977 Menschen an der Bergischen Universität beschäftigt, davon 2078 im wissenschaftlichen und Verwaltungsbereich, darunter 41,7 % Frauen, sowie weitere 899 als studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte, darunter 46,8 % Frauen. Von 253 Professoren waren 58 weiblich, 226 aus Haushaltsmitteln finanziert und 220 unbefristet angestellt. Die meisten Professoren waren in den Fachbereichen C (56 Personen) und A (53) angestellt, die wenigsten in der School of Education (neun). Etwa 140 Professoren waren im Alter von 41 bis 55 Jahren. Den größten Anteil weiblicher Professoren hatte die School of Education mit 67 %, den geringsten der Fachbereich E mit 5 %. Von den insgesamt 253 waren 23 % weiblich. Seit 2007 wurden 13 Professuren aus Drittmitteln finanziert, die meisten mit drei im November 2011 durch das Forschungszentrum Jülich.

Das wissenschaftliche Personal[155] (ohne Professoren) umfasste in den Fachbereichen und der School of Education 590 Personen, zuzüglich sonstiger Organisationseinheiten 658 Personen. Davon waren 221 weiblich, 387 aus Haushaltsmitteln finanziert und 193 unbefristet angestellt. Die meisten Anstellungen hatten der Fachbereich C mit 180 sowie der Fachbereich D mit 115, die wenigsten der Fachbereich F mit sieben.

Das nichtwissenschaftliche Personal[155] umfasste in den Fachbereichen und der School of Education 227 Personen, zuzüglich sonstiger Organisationseinheiten 582 Personen. Hiervon waren 315 weiblich, 559 aus Hochschulmitteln finanziert und 491 unbefristet angestellt. Die Meisen Anstellungen hatte der Fachbereich C mit 58, die wenigsten die School of Education mit sieben sowie der Fachbereich F mit neun.

Studenten[Bearbeiten]

An der Bergischen Universität sind im Wintersemester 2013/14 erstmals in ihrem über 40-jährigen Bestehen mehr als 19.000 Studenten immatrikuliert. Da für dieses Semester noch keine Verteilungsstatistiken vorliegen, wird im Folgenden Bezug auf das Wintersemester 2012/13 genommen. In diesem Zeitraum waren knapp 17.600 Studenten eingeschrieben. 4550 Studenten waren dem Fachbereich A zuzuordnen, 3268 dem Fachbereich B, 2881 dem Fachbereich D, 2463 dem Fachbereich C, 2074 dem Fachbereich G, 395 dem Fachbereich E, 556 dem Fachbereich F sowie 340 der School of Education.[156]

11.918 Studenten waren im Bachelor eingeschrieben, 2137 im Master, 1679 im Lehramt oder im Master of Education, 1081 im Bereich „Sonstiges“ (Promotion etc.), 656 im Diplom und ähnlichen Abschlüssen sowie 56 im Magister. Bis zum Wintersemester 2006/07 waren die meisten Studierenden im Diplom eingeschrieben, seither ist der Anteil der im Bachelor Immatrikulierten stets angewachsen. Von über 3100 Absolventen im Prüfungsjahr 2012 erreichten nur etwa 500 Studenten ihren jeweiligen Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit.[156]

Der am stärksten nachgefragte Fachbereich ist seit mehreren Jahren bereits Fachbereich A mit durchgehend über 7000 Studenten, seit 2011 sogar über 9000 Studenten. Die Fachbereiche B, C und G sind mit durchschnittlich 3000 bis 4000 Studenten etwa gleich groß, es folgen die Fachbereiche D und E mit über bzw. etwa anhaltend 2000 Immatrikulierten sowie der Fachbereich F mit weniger als 2000 Immatrikulierten. Die erst 2010 entstandene School of Education erfährt ein stetes Wachstum.[156]

Auch die prozentuale Auslastung der Universität erfährt ein unregelmäßiges Wachstum. Im Wintersemester 2007/08 lag diese noch bei 87 %, zwei Jahre später bereits bei 95 %. Nach einem kurzzeitigen Rückgang 2010/11 auf 88 % wurde die Auslastung in den Folgejahren überstiegen: 2011/12 betrug sie 108 %, im darauffolgenden Wintersemester 110 %. Die am stärksten überlasteten Studienfächer sind mit 166 % die Sozialwissenschaften, mit 157 % die School of Education sowie mit ebenfalls 157 % die Wirtschaftswissenschaften. Die geringste Auslastung wird mit 52 % in der Physik sowie mit 69 % in der Katholischen Theologie erreicht. Mit 100 % optimal ausgelastet ist die Sicherheitstechnik, es folgen mit jeweils 101 % die Politikwissenschaft, die Elektro- und Informationstechnik sowie der Sport.[156] Im landesweiten Vergleich ist die Universität unterdurchschnittlich ausgelastet. Da die Auslassungen auf Grundlage der Landesvorgaben berechnet wurden, sind jedoch auf der Nachfragenseite nur Studierende in der Regelstudienzeit berücksichtigt worden.

Mit 124 abgeschlossenen Promotionen wurde im Prüfungsjahr 2012 ein neuer Bestwert im Vergleich zu den Vorjahren erreicht. Die meisten Promotionen stammen mit 41 aus dem Fachbereich C, die wenigsten mit nur einer aus dem Fachbereich F. In der Chemie und Biologie wurden mit insgesamt 23 die meisten Promotionen eines Studienfaches abgeschlossen. Aus der Evangelischen Theologie, der Katholischen Theologie sowie der Musik liegen im Zeitraum von 2008 bis 2012 keine abgeschlossenen Promotionen vor. Im gleichen Zeitraum wurden an der Bergischen Universität 28 Habilitationen abgeschlossen, davon jeweils sieben in den Prüfungsjahren 2010 und 2012. Auch hier ist der Fachbereich C mit acht Habilitationen (drei im Jahr 2012) führend.[156]

Internationale Studierende[Bearbeiten]

Im Wintersemester 2012/13 waren 1202 Bildungsausländer an der Bergischen Universität immatrikuliert. Die meisten stammten mit 324 aus der Volksrepublik China, mit größerem Abstand folgen der 78 Studenten aus dem Iran, 76 aus Marokko, 60 aus der Russischen Föderation sowie jeweils 57 aus der Türkei und der Ukraine. Damit stammten insgesamt 6,8 % der eingeschrieben Studenten aus dem Ausland. Als Bildungsausländer werden hierbei Promovierende, Deutschkursteilnehmer sowie Gast- und Austauschstudenten zusammengefasst. Zuzüglich der Bildungsinländer, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Unterschied zu den Bildungsausländern im deutschen Inland erworben haben, beträgt die Anzahl ausländischer Studierender 2194, wobei die größte Anzahl derer nun mit 453 aus der Türkei stammt. Der gesamte Anteil ausländischer Studierender beträgt dann etwa 12,4 % und liegt damit etwa einen Prozentpunkt über dem Bundesdurchschnitt von 11,3 %.[157]

Die Höhe der Erst- und Neueinschreibungen von Bildungsausländern liegt seit dem Wintersemester 2010/11 durchgehend zwischen 250 und 300, die Werte in den Sommersemester liegen bei etwa 150. Die fünf am stärksten nachgefragten Studienfächer sind, Bachelor und Master zusammen betrachtet, die Wirtschaftswissenschaft (73 ausländische Studierende), die Elektrotechnik (63), das Bauingenieurwesen (56), der Maschinenbau (47) sowie das Computational Mechanical Engineering (44).

Sonstiges[Bearbeiten]

Auszeichnungen und Rankings[Bearbeiten]

Die Universität hat in den vergangenen Jahren, insbesondere seit der Einrichtung der Schumpeter School of Business and Economics, eine positive Entwicklung zu verzeichnen, die durch Auszeichnungen und Rankings unterschiedlicher Arten gewürdigt wird. Seit 2008 erhielt die Universität mehrere Auszeichnungen:

Rankings

  • Das Fachmagazin German Economic Review, das erstmals Forschungsaktivitäten bewertete, zeichnete 2008 die Produktivität des Fachbereichs B – Betriebswirtschaftslehre auf Basis wissenschaftlicher Publikationen aus. Dabei wurde sie in drei Kategorien in eine Spitzengruppe von 50 Universitäten im deutschsprachigen Raum eingeordnet.[158]
  • Im bundesweiten Gründungsranking, das im zweijährlichen Rhythmus durchgeführt wird, erreichte die Bergische Universität seit 2001 bereits mehrfach eine gute Platzierung, bereits dreimal wurde sie als bester Gründungsstandort Deutschland ausgezeichnet. Bewertet werden zumeist etwa 55 bis 65 Hochschulen. 2009 erhielten vor allem die Bereiche „Entrepreneurship Education“, „Ausgründungsaktivität“, „Außercurriculare Qualifizierung und Betreuung“ sowie „Mobilisierung“ Bestnoten.[159] 2011 erreichte die Universität mit dem dritten Rang hinter den Universitäten München und Berlin (jeweils TU) zum sechsten Mal in Folge einen der ersten drei Plätze und weist damit eine einzigartige Kontinuität im deutschen Vergleich aus.[160]
  • Beim CHE ExcellenceRanking wurde die Universität in eine europaweite Gruppe von etwa 100 Hochschulen eingeordnet, die für Promovierende und Masterstudierende in den Bereichen Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft forschungsstarke Fachbereiche mit internationaler Orientierung aufweisen. Speziell in der Volkswirtschaftslehre gehört sie zu einer Spitzengruppe von 51 europäischen Hochschulen, unter denen sich auch die renommierten Universitäten Cambridge, Oxford, Wien und Zürich befinden. Besonders in der Lehre der Wirtschaftswissenschaften gehöre die Universität laut Paul J. J. Welfens zu den etablierten Hochschulen Europas.[161] Bereits 2007 wurde die Universität im Bereich der Physik in die europäische Top-Gruppe eingestuft.[162]
  • Beim CHE Hochschulranking, das über 300 Hochschulen im deutschsprachigen Raum anhand der Urteile von über 250.000 Studenten bewertet, wurde die Bergische Universität zweimal ausgezeichnet. 2011 erreichte sie in elf von 13 Kategorien die Spitzengruppe. Mit einer Gesamtnote von 1,9 lag besonders der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften über dem bundesweiten Durchschnitt von 2,6. Vor allem Kategorien, die sich der Unterstützung und Betreuung der Studierenden widmen, wurden gut bewertet.[163] Beim Ranking 2012 erhielt die Universität erneut sehr gute Bewertungen, die Fächer Mathematik und Sportwissenschaft sowie mehrere naturwissenschaftliche Fächer zählen demnach zur deutschen Spitzengruppe.[164]
  • In einem bundesweiten Ranking aller Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbands belegte die Universität im Januar 2013 den vierten Rang hinter der Georg-August-Universität Göttingen, der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover sowie der führenden Universität Potsdam. Bewertungskriterien waren die Anzahl ausgerichteter Bildungsveranstaltungen im Bereich des Hochschulsports, die Qualität dieser Veranstaltungen sowie die Anzahl der zu Veranstaltungen anderer Hochschulen gesandten Mitarbeiter und Studierenden. 2010 belegte die Universität noch Rang 26, 2011 Rang 13.[165]

Auszeichnungen

  • Im Juli 2011 erhielt der lokale Hochschulsport zwei bundesweite Auszeichnungen. Zum Einen wurde der „Hochschulsport-Pausen-Express“, der in Kooperation mit den Universitäten Aachen, Paderborn und Potsdam durchgeführt wird, als beste Maßnahme ausgezeichnet. Zum Anderen wurde das Projekt „Potential der Pause“ als zweitbestes Projekt ausgezeichnet.[166]
  • Wegen der Bemühungen um innovative Entwicklungen des wissenschaftlichen Rechnens auf Grafikkarten ist die Universität 2012 vom Grafikkartenhersteller Nvidia mit dem Titel „CUDA Research Center“ ausgezeichnet worden.[167]

Des Weiteren werden regelmäßig Dozenten, Studenten und Absolventen mit Auszeichnungen für Publikationen, Studienleistungen, Abschlussarbeiten oder auch besondere Verdienste spezieller Fachgruppen gewürdigt.

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

2008

  • Im August 2008 wurde eine Seminargruppe von Hans Günter Schmitz mit dem red dot award: communication award 2008 ausgezeichnet.[168]
  • Im November 2008 erreichten vier Studenten der Universität das Finale eines internationalen Wettbewerbs unter 140 Teams. Im Rahmen des „Thunderbird Sustainable Innovation Summit“ mussten reale Probleme für Unternehmen gelöst werden.[169]

2009

  • Im Februar 2009 wurde der frühere Rektor der Universität Volker Ronge von der Belorussischen Staatlichen Universität für Informatik und Radioelektronik in Minsk zum Ehrendoktor ernannt.[170]
  • Im März 2009 erhielt der Student Markus Sonntag für seine Diplomarbeit „Kaugummi – Kommunikationskonzepte für die Strategie“ das „Certificate of Typographic Excellence“ des New Yorker Type Directors Club. Darüber hinaus erhielt seine Arbeit als einer der drei besten Studentenarbeiten den „monetary award“.[171]
  • Im September 2009 wurde die Arbeit der beiden Atmosphärenphysiker Jens Oberheide und Ralf Koppmann über die Auswertung von Satellitenergebnissen zur Temperatur der äußersten Atmosphärenschichten von der American Geophysical Union als Journal Highlight ausgewählt.[172]
  • Im Oktober 2009 erhielt die Design-Absolventin Johanna Schoemaker den mit 12.000 Euro dotierten BraunPreis. Ihre Arbeit OLED-Leuchte Muschel wurde von einer internationalen Jury aus über 1100 Einsendungen ausgewählt.[173]
  • Im November 2009 wurde Timo Raabe, Masterstudent der Druck- und Medientechnologie, vom Hamburger Fachmagazin Druck&Medien zum „Studenten des Jahres“ ernannt. Grund hierfür war seine Arbeit „Strukturen von Farbschichten bei der Farbannahme im Offsetdruck“.[174]
  • Im gleichen Monat erhielt der Chemiker Ralf Schiewek den Chemistry Achievement Award, der jährlich von der CRC Press vergeben wird.[175]

2010

  • Im August 2010 wurde die Soziologin Doris Bühler-Niederberger von der Mattei Dogan Foundation in das “Dictionary of Eminent Social Scientists: Autobiographies” aufgenommen. Zugleich wurde sie als „wichtige Wissenschaftlerin im Bereich der Soziologie“ bezeichnet.[176]
  • Im November 2010 wurde Fabian Junge, Absolvent des Masterstudiengangs Druck- und Medientechnologie, vom Fachmagazin Druck&Medien als „Student des Jahres“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt er für seine Abschlussarbeit „Qualitätssicherung bei klebegebundenen Tiefdruckprodukten – Schwerpunkt: Elektrostatische Einflüsse“. Zuvor wurde bereits seine Bachelor-Arbeit „Effizienzsteigerung der Fortdruckwaschung im Heatset-Rollenoffsetdruck“ mit einem Förderpreis des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau ausgezeichnet.[177]

2011

  • Im Mai 2011 wurde der Polymerchemiker Ullrich Scherf in einem Ranking der besten Materialwissenschaftler der Welt von Thomson Reuters auf Rang 26 gelistet.[178]
  • Im gleichen Monat wurde ein Forschungsvorhaben des Teilchenphysikers Christian Hoelbling von einem Institut des Forschungszentrums Jülich als „John von Neumann Exzellenz-Projekt 2011“ ausgezeichnet. Das Projekt beschäftigte sich mit der Asymmetrie von Materie und Antimaterie.[179]
  • Der Absolvent Paul R. Willems wurde Ende Juni 2011 für seine Doktorarbeit „On MR3-type Algorithms for the Tridiagonal Symmetric Eigenproblem and the Bidiagonal SVD“ mit dem Householder Award XIV ausgezeichnet, der alle drei Jahre für die weltweit beste Dissertation m Bereich der Numerischen linearen Algebra verliehen wird.[180]
  • Im August 2011 erhielt der Design-Absolvent Kilian Kreiser für seine Diplomarbeit den renommierten IDEA Silver Award. Mit seinem Kopfdisplay für Ärzte zur visuellen und ergonomischen Unterstützung bei Operationen setzte er sich gegen mehr als 520 weitere Finalisten durch.[181]

2012

  • Mitte Juli erhielt der Ingenieur Gerhard Hanswille für seine Leistungen in der Weiterentwicklung des internationalen Stahlbaus die Auszeichnung des Deutschen Stahlbaus.[182]
  • Im September wurde die wissenschaftliche Mitarbeiterin Frauke Bode für besondere Verdienste um die wissenschaftlich-kulturelle Verständigung zwischen Spanien und Deutschland mit dem Julián Sanz del Río-Preis ausgezeichnet.[183]
  • Im Oktober wurde das Buch „Lebensphase Kindheit“ der Soziologin Doris Bühler-Niederberger von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie als bestes Lehrbuch in diesem Bereich mit dem René-König-Lehrbuchpreis ausgezeichnet.[184]
  • Im November wurde Manfred Helmus vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes für seine Forschungen zur automatischen Identifizierung von Baudaten mit RFID mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet worden.[185]
  • Im gleichen Monat erhielt die Absolventin Ella Erlenbusch für ihre Abschlussarbeit „Entwicklung von Kriterien zur Farbordnung“ den Wissenschaftspreis der „Arbeitsgemeinschaft Gewerblich-Technische Wissenschaften und ihre Didaktiken“, der alle zwei Jahre für besonders hervorragende Arbeiten in den Bereichen Technikwissenschaft, Berufswissenschaft und Berufsdidaktik vergeben wird.[186]

2013

Akademische Ämter[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Oliver Ligneth-Dahm, Schriftsteller symbolistisch-existentialistischer Lyrik, studierte von 1998 bis 2004 im Hauptfach Psychologie sowie Philosophie im Nebenfach an der Bergischen Universität. Den größten Teil seines 2002 erschienenen Gedichtbandes Aus namenlosen Straßen schrieb er im Wintersemester 2001/2002 auf dem Hauptcampus der Universität.
  • Gerd Faltings wurde an der Bergischen Universität im Alter von 27 Jahren der deutschlandweit jüngste ordentliche Professor für Mathematik. 1986 erhielt er für den in seiner Wuppertaler Zeit aufgestellten Beweis einer seit 70 Jahren offenen Vermutung die Fields-Medaille, eine der beiden wichtigsten mathematischen Auszeichnungen weltweit.[196] Im Folgenden wurde er als der berühmteste lebende deutsche Mathematiker bezeichnet.[197]
  • Eckhard Freise, Inhaber des Lehrstuhls für mittelalterliche Geschichte am Historischen Seminar der Bergischen Universität, gewann im Jahr 2000 als erster Kandidat in der Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“ eine Million DM. In den Folgejahren nahm er noch an weiteren TV-Wissensshows teil.
  • Weltökonom Sir Hans Wolfgang Singer, geboren 1910 in Wuppertal-Elberfeld, dem heutigen Standort der Universität, musste 1933 im Alter von 22 Jahren emigrieren. Er hatte Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg gemieden, nahm jedoch in den achtziger Jahren eine Einladung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Universität in seine Geburtsstadt an, um unter anderem Vorträge vor Wuppertaler Studenten zu halten. Auf den Spuren seiner Kindheit stellte er dabei fest, dass sein Geburtshaus und die Umgebung seiner Kindheit in der Elberfelder Südstadt nicht mehr existierten.[198]
  • Die Trendsportart Streetboccia, auch Crossboule oder Crossboccia genannt, wurde von zwei Studenten der Bergischen Universität, Mark Caliman und Tim Bellow, als Weiterentwicklung des traditionellen Boccia oder Boule erfunden. Sie verknüpften die bekannte Spielweise mit neuen, zu 3/4 mit Granulat gefüllten Bällen, die ein Spiel im dreidimensionalen Raum und auf verschiedenen Ebenen ermöglichen. 2013 findet die Weltmeisterschaft im Streetboccia in Wuppertal statt. Europaweit wurden 2012 bereits 50.000 aktive Spieler geschätzt.[199]
  • Vom Wintersemester 07/08 bis zum Sommersemester 2011 fanden einige Vorlesungen im Wuppertaler Cinemaxx-Kino statt, da die Universität nicht über genügend Kapazitäten verfügte, um eine Anzahl von über 700 Studenten unterzubringen.[200] Mit der Errichtung des 18 Millionen Euro teuren Hörsaalgebäudes K, zu dem auch der fast 800 Menschen fassende Hörsaal 33 gehört, konnte dieses Problem zeitnah behoben werden.
  • Immer wieder nehmen Studierende der Universität, zumeist Sportstudenten, an nationalen oder internationalen Sportwettkämpfen teil. So waren gleich zwei Studentinnen bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking vertreten; Janine Beermann gehörte zum Kader der Hockeynationalmannschaft der Damen, Katharina Molitor erreichte beim Speerwerfen den achten Platz und wurde bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften zuvor bereits Vierte.[201] 2010 gewann sie mit 64,27 Metern die deutsche Meisterschaft. 2008 wurde Sportstudent Lars Birger Hense Deutscher Meister beim 400-Meter-Hürdenlauf. Olivia Luczak wurde 2008 deutsche und polnische Meisterin im Boxen, 2009 Deutsche Hochschulmeisterin[202] sowie 2010 und 2011 polnische[203] und erneut deutsche Meisterin. 2011 holte wurde sie bei den Europameisterschaften in Katowice Zweite. Die Mathematik-Studentin Sharleena Melanie Jarvis wurde 2010 deutsche Hochschulmeisterin im Judo. Ebenfalls 2010 wurde Thorsten Pott deutscher Meister im Cross Country. Der Lehramtsstudent Alexej Mittendorf war seit 2003 Mitglied der Deutschen American-Football-Nationalmannschaft und gewann 2010 die Football-Europameisterschaft. Die Sportstudentin Lena Schmidt wurde 2011 deutsche Hochschulmeisterin über 200 Meter Laufen, kurz darauf gewann sie auch die deutsche Juniorenmeisterschaft über 400 Meter. Die Naturwissenschaftsstudentin Franziska Scheffler wurde 2011 deutsche Hochschulmeisterin im Triathlon und 2013 im Cross-Duathlon. 2012 wurde die Sport- und Philosophiestudentin Melanie Stemper Deutsche Meisterin im Halbmarathon. Der Student des Wirtschaftsingenieurwesens Dominique Tran wurde 2011 Deutscher Meister im Taekwondo in der Klasse U-21 und erreichte bei den folgenden Hochschulmeisterschaften den zweiten Rang sowie bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft 2013 in Moskau den dritten Rang. Die Geschichts- und Germanistikstudentin Ines Wahle stand mehrfach im Kader der Deutschen Korfballnationalmannschaft. 2013 nahm Florian Germroth, Student der Wirtschaftswissenschaften, an der Universiade in Russland teil, dem weltweit zweitgrößten Sportevent nach den Olympischen Spielen.
  • Als Abgeordneter für den Stimmkreis Aschaffenburg-West ist Winfried Bausback seit 2008 für die CSU im Bayerischen Landtag vertreten.[204] Im Oktober 2013 wurde er als Staatsminister der Justiz in das Kabinett Seehofer II berufen. Seine Professur ruht daher. Zuvor war von 1994 bis 2009 bereits die ehemalige Professorin Waltraud Lehn für die SPD im Deutschen Bundestag tätig.
  • Bibliotheksdirektor Dieter Stäglich, von 1972 bis 2006 im Amt, war von 1974 bis 1983 als Fußballschiedsrichter im deutschen Profifußball tätig und leitete 119 Spiele in der Bundesliga, 2. Bundesliga, 2. Bundesliga Nord sowie im DFB-Pokal.[205] Die meisten Einsätze hatte er mit jeweils elf in Spielen mit Beteiligung von Eintracht Braunschweig und dem 1. FC Kaiserslautern. Außerdem war er Staffelleiter im Fußball-Kreis Bonn und engagierte sich im Fußballverband Mittelrhein sowie im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband. Hierfür wurde er 2011 mit der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.[206]

Weiterführende Links[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bergische Universität Wuppertal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Universität Wuppertal hat jetzt mehr als 19.000 Studenten auf wz-newsline.de vom 3. Dezember 2013
  2. a b c Rektoratsbericht des Jahres 2012, Abschnitt „Personal“, S. 70
  3. 40 Jahre Bergische Universität Wuppertal vom 14. August 2012, abgerufen am 9. Februar 2013
  4. „www.uni-wuppertal.de“ relaunched im Presse-Archiv der BUW, aufgerufen am 15. Februar 2014
  5. Marathon mit Millionär: Die längste Vorlesung der Welt, auf spiegel-online.de vom 16. September 2002
  6. Siehe auch: podcast.uni-wuppertal.de
  7. Bundesweit einzigartig: Die Hip Hop Academy Wuppertal im Presse-Archiv der BUW, aufgerufen am 15. Februar 2014
  8. Wuppertal Zentrum eines weltweiten Rechner-Netzwerks im Presse-Archiv der BUW, aufgerufen am 15. Februar 2014
  9. http://www.presse-archiv.uni-wuppertal.de/2008//0402_alanus.html im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  10. Kooperation mit Deutsch-Irischer Handelskammer im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  11. Straßenbauforscher belegen europäische Spitzenplätze im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  12. Bergische Universität übernimmt Luftmessstation im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  13. Erdbebensicheres Schulhaus auf Uni-Parkplatz – Iranische Studierende feierten Richtfest im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  14. a b Grid-Rechenzentrum für gigantische Datenmengen im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  15. Fast eine Million für mehr Professorinnen im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  16. Verbindungsbüro des Fraunhofer-Zentrums für Mittel- und Osteuropa eröffnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  17. Bewegungswissenschaftler kooperieren mit dem Wuppertaler SV im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  18. Uni Wuppertal stellt Versuchsfahrzeuge auf CarSymposium aus im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  19. UNESCO-Lehrstuhl an die Bergische Universität verliehen: Ab 1. Juli für die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Christine Volkmann im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  20. Fast fünf Millionen für Arthur Schnitzler: Höchste Fördersumme für geisteswissenschaftliches Projekt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  21. Bergische Universität Wuppertal: „Komm, mach MINT.“ im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  22. Südosteuropa-Projekt von Mathematikerin Prof. Heilmann wird weiter gefördert vom 27. März 2013, abgerufen am 29. März 2013
  23. Car-Sharing-Station „Campus“ eröffnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  24. Uni: Neubau für 70 Millionen an der Gaußstraße vom 31. Juli 2012, aufgerufen am 8. Februar 2013
  25. Neubau auf dem Campus Haspel: Die Uni will 2015 einziehen vom 8. Februar 2008, aufgerufen am 8. Februar 2013
  26. Neues EU-Projekt an der Bergischen Universität vom 26. April 2013, abgerufen am 29. April 2013
  27. Wuppertaler Triathletinnen bei Hochschulmeisterschaft erfolgreich, auf presse.uni-wuppertal.de vom 12. Juni 2013
  28. ROCK YOUR LIFE: Wuppertaler Studierende gründen gemeinnützigen Verein vom 28. Juni 2013
  29. a b Gleichstellung: Bergische Universität Wuppertal in oberste Liga aufgestiegen vom 4. Juli 2013
  30. Wissenschaftsfestival „Vom Urknall zum Weltall“ begeisterte mehr als 30.000 Besucher, vom 23. September 2013, abgerufen am 13. Oktober 2013
  31. Barrierefreier Lernraum eröffnet vom 31. Januar 2014
  32. Kooperation mit japanischer Frauenuniversität vom 20. Februar 2014
  33. 6.500 CDs aus Nachlass von Musikkritiker Ulrich Schreiber: Familie schenkt Musikpädagogen umfangreiche CD-Sammlung vom 21. Februar 2014
  34. Die Profillinien der Bergischen Universität, abgerufen am 20. Juni 2013
  35. Die Mitglieder des Hochschulrats, abgerufen am 20. Juni 2013
  36. Gleichstellungsbüro – Über uns, aufgerufen am 15. Februar 2014
  37. a b Rektoratsbericht 2012, Abschnitt „Finanzen“, S. 72–73
  38. a b Beitragsentwicklung der vergangenen Semester, Auflistung der Semesterbeiträge; abgerufen am 18. Januar 2014 (PDF)
  39. Die Designer und ihr Ende: „Das war Krieg“ Westdeutsche Zeitung (online) vom 16. Juli 2009
  40. Profil der School of Education Abgerufen am 25. November 2012
  41. Website des Studiengangs Mediendesign/Designtechnik
  42. Energiemanagement – Energiesysteme Online-Broschüre der BUW, aufgerufen am 29. Oktober 2012 (PDF; 3 MB)
  43. Wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge (neu, M.Sc.) Webseiten der BU Wuppertal zu den neuen Masterstudiengängen, aufgerufen am 26. Juni 2013
  44. Nachhaltigkeitsmanagement: Neuer Master-Studiengang an der Bergischen Universität, vom 14. August 2013, abgerufen am 14. Oktober 2013
  45. bizeps – Die Gründungsinitiative der BU Wuppertal, abgerufen am 20. Januar 2014
  46. Homepage des Biblisch-Archäologischen Instituts, abgerufen am 20. Januar 2014
  47. Das Unternehmen als Teil des Industrial Design-Lehrstuhls
  48. IGIF – Über uns abgerufen am 15. Dezember 2012
  49. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGesundheitsdrehscheibe: Bergisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health. In: Bergische Universität. 6. Juli 2009, abgerufen am 18. Juli 2012.
  50. „Entwicklung von Professionalität des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen“, auf propäda.de, abgerufen am 14. Oktober 2013
  51. Homepage des Kompetenzzentrums Reisemedizin, abgerufen am 20. Februar 2014
  52. Homepage der Bergischen Gesellschaft für Ressourceneffizienz, abgerufen am 20. Januar 2014
  53. Einmalig: Neues Uni-Institut erforscht Heideggers Lehren vom 20. Januar 2013, abgerufen am 3. März 2013
  54. Forschung – Institute und Zentren abgerufen am 3. März 2013
  55. Aktuelles: Ort und Selbst. Heideggers Autotopographie, abgerufen am 10. Oktober 2013
  56. Homepage des Sonderforschungsbereichs 696, aufgerufen am 15. Februar 2014
  57. Homepage des Transregio-SOnderforschungsbereochs 55, aufgerufen am 14. Februar 2014
  58. Der größte Uni-Rechner im ganzen Land! im Wuppertaler Unimagazin im Juni/Juli 2004
  59. Rechenzentrum PLEIADES Informationen, Presse und Mitarbeiter auf der Physik-Lehrstuhlseite der Universität
  60. Interdisziplinärer Großrechner wird erweitert, auf presse.uni-wuppertal.de vom 25. Juni 2013
  61. Wuppertaler Physiker erstellen Steckbrief des Higgs-Teilchens vom 5. Juli 2013
  62. Deutscher Forschungsrechner QPACE ist der energieeffizienteste Supercomputer der Welt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  63. GRIPS misst seit 30 Jahren die Atmosphäre hoch über der Stadt: Der Wuppertaler Sommer ist drei Wochen länger geworden! im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  64. Die offizielle Webseite zum CRISTA-Projekt Letztes Update vom 21. Juni 2007
  65. Terahertz-Quelle aus Wuppertal vom 7. Februar 2014
  66. Größtes Observatorium der Welt: Prof. Kampert übernimmt Leitung für weitere drei Jahre vom 28. November 2013
  67. Neutrino-Teleskop am Südpol eröffnet neuen Zweig der Astronomie vom 22. November 2013
  68. Allianz für Astroteilchenphysik – Über uns, abgerufen am 22. Oktober 2013
  69. Wuppertaler Atmosphärenforscher bereiten Missionen mit HALO vor im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  70. ICESTARS: Mathematiker an europäischem Forschungsprojekt beteiligt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  71. Wuppertaler Chemiker forschen in der Arktis im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  72. Dr. Jens Oberheide Koordinator in internationalem Klimaforschungs-Projekt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  73. EU-Projekt zur Luftverschmutzung bringt 5 Millionen Euro nach Wuppertal im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  74. Übersichtskarte des zdi, abgerufen am 23. Februar 2014
  75. Hip Hop Academy 2009 läuft Anfang März: Produzent von Public Enemy kommt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  76. Homepage der HipHop Academy Wuppertal, aufgerufen am 15. Februar 2014
  77. Wohnen im Auftrag der Energieforschung auf bine.info, Artikel vom 19. Dezember 2012, abgerufen am 24. Dezember 2012
  78. Durch Forschung vernetzen: Fraunhofer MOEZ Leipzig eröffnet Verbindungsbüro an der Bergischen Universität Wuppertal vom 15. Juni 2009, abgerufen am 23. Februar 2014 (PDF)
  79. Aufgabenübersicht des Dezernats 5, abgerufen am 20. Juni 2013
  80. Eine Vision für Wuppertal: Mit der Seilbahn auf die Südhöhen auf wz-newsline.de vom 12. November 2013
  81. Das Historische Fernsehlabor, abgerufen am 13. März 2014
  82. http://www.presse-archiv.uni-wuppertal.de/2009/0514_start.html im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  83. Johannes-Rau-Büste auf denkmal-wuppertal.de, abgerufen am 13. März 2014
  84. Gropius-Ausstellung kommt nach Wuppertal im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  85. Ein Tempel für die Literatur: Der neue Lesesaal der Universität auf wz-newsline.de, Artikel vom 22. März 2012, abgerufen am 15. Dezember 2012
  86. Das Hochschul-Sozialwerk abgerufen am 9. Februar 2013
  87. Deutscher Holzbaupreis 2013: Studentenwohnheime des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal erneut ausgezeichnet im News-Archiv des HSW, abgerufen am 4. März 2014
  88. Beitragsübersicht des Sprachlehrinstitutes der Bergischen Universität Wuppertal vom 23. April 2013 (PDF)
  89. Das Fitnesszentrum BergWerk auf der Hochschulsport-Seite, abgerufen am 25. Juni 2013
  90. Homepage des Hochschulkindergartens, abgerufen am 25. Juni 2013
  91. Broschüre zum Uni-Arboretum, abgerufen am 13. März 2014 (PDF)
  92. a b Zum Geburtstag: Die Uni strahlt über Wuppertal vom 30. Mai 2012
  93. Drei Windräder lassen die Bergische Uni leuchten vom 8. Januar 2013, abgerufen am 9. Januar 2013
  94. „Flügelhügel“ gewinnt Wettbewerb, abgerufen am 13. Oktober 2013
  95. Studentische Gruppen an der Universität, abgerufen am 25. Juni 2013
  96. Homepage von AIESEC Wuppertal auf aiesec.org, abgerufen am 15. Dezember 2012
  97. Homepage von Enactus Wuppertal abgerufen am 15. Dezember 2012
  98. Homepage des IST, abgerufen am 25. Juni 2013
  99. Homepage von IACES Wuppertal, abgerufen am 25. Juni 2013
  100. Lebensqualität durch Bildung – Broschüre des vfsa (PDF; 184 kB), abgerufen am 25. Juni 2013
  101. Homepage des TSVW Wuppertal, abgerufen am 28. Juni 2013
  102. RYL! - Standort Wuppertal, aufgerufen am 22. Oktober 2013
  103. Homepage von Unikino Wuppertal, abgerufen am 20. Juni 2013
  104. Facebook-Fanseite des Unikinos, abgerufen am 17. Februar 2014
  105. Homepage der Wuppertaler Hochschulgruppe des bdvb, abgerufen am 25. Juni 2013
  106. Homepage der Studentischen Segelvereinigung, abgerufen am 25. Juni 2013
  107. Homepage von GreenLion Racing, abgerufen am 25. Juni 2013
  108. Homepage der Theatergruppe, abgerufen am 25. Juni 2013
  109. Homepage des VDE Bergisch-Land, abgerufen am 25. Juni 2013
  110. Homepage der GEW Studis Wuppertal, abgerufen am 20. Januar 2014
  111. Homepage der Unitas Hildburghausen, aufgerufen am 12. Februar 2014
  112. Homepage der Bergisch Thuringia, aufgerufen am 12. Februar 2014
  113. Homepage der Studentischen Jägerschaft, aufgerufen am 12. Februar 2014
  114. Homepage der Ubia zu Wuppertal, aufgerufen am 12. Februar 2014
  115. Homepage der Macromannia zu Wuppertal, aufgerufen am 12. Februar 2014
  116. Homepage der ESG Wuppertal, aufgerufen am 23. Mai 2013
  117. Homepage der UNICEF Hochschulgruppe, abgerufen am 25. Juni 2013
  118. Homepage der KHG Wuppertal, abgerufen am 25. Juni 2013
  119. Homepage der IHG, abgerufen am 25. Juni 2013
  120. Homepage der Juso-Hochschulgruppen Wuppertal
  121. Die Homepage des AStA Wuppertal, abgerufen am 30. Mai 2013
  122. Geldproblem beim Asta: Das Schluckwunder von Wuppertal vom 30. Mai 2013
  123. Autonome Referate auf asta.uni-wuppertal.de, abgerufen am 28. Juni 2013
  124. Wahlbeteiligung der StuPa 2012 (PDF; 88 kB), abgerufen am 20. Juni 2013
  125. Die Homepage des StuPa Wuppertal, abgerufen am 30. Mai 2013
  126. Homepage der Campuszeitung Blickfeld, abgerufen am 25. Juni 2013
  127. „CampusZeitung blickfeld“ abgerufen am 10. März 2013
  128. „Engelszunge.tv“ abgerufen am 10. März 2013
  129. Zwischen ‚Tagesschau‘ und ‚Sendung mit der Maus‘ auf blickfeld-wuppertal.de
  130. Campus-Magazin „Engelszunge.info“ bei nrwision
  131. Gemeinsamer Webauftritt des Chors und des Orchesters, abgerufen am 20. Juni 2013
  132. Brandschutzexperte Prof. Klingsch leitete internationale Konferenz im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  133. Asphaltexperten aus der ganzen Welt treffen sich in Wuppertal im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  134. Internationale Tagung zur Europäisierung der Bildung im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  135. Fachtagung zur Plasmatechnologie eröffnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  136. 400 Verkehrsexperten aus sieben Ländern zu Gast an der Bergischen Universität im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  137. Erstmals in Wuppertal: Der Philosophische Fakultätentag im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  138. Wuppertaler Memorandum zur Gründungsförderung im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 214
  139. Über 300 Informatiklehrer zu Gast an der Bergischen Universität im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  140. Schadstoffe in Überschwemmungsgebieten: Fachtagung an der Bergischen Universität im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  141. Konferenz über Industriemathematik im Sommer in Wuppertal im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  142. Naturstoffe unter wissenschaftlicher Beobachtung im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  143. Sportstudenten tagen an der Bergischen Uni im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  144. Internationale Konferenz zur Ausschüttungspolitik im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  145. Internationale Konferenz zur Nanoelektronik in der Historischen Stadthalle im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  146. ATLAS-Physiker auf Tagung an der Bergischen Universität im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  147. DAAD-Stipendiaten aus aller Welt in Wuppertal vom 2. Juli 2013
  148. Experten aus der Finanzwirtschaft zu Gast in Wuppertal, aufgerufen am 14. Oktober 2013
  149. Tagung: Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen, aufgerufen am 14. Oktober 2013
  150. Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern: Meeting des EU-Projektes GenderTime an der Bergischen Universität vom 4. Dezember 2013
  151. Chronik der Unikonzerte, abgerufen am 17. Februar 2014
  152. Homepage der Septuagintaforschung in Deutschland, abgerufen am 20. Februar 2014
  153. Das Wuppertaler Energie-Forum, abgerufen am 13. März 2014
  154. Wir trauern um den Allchemistenball… im News-Archiv des HSW, abgerufen am 4. März 2014
  155. a b Die Darstellung in der Quelle (Rektoratsbericht 2012) erfolgte durch Personaldaten in Vollzeitäquivalenten, d.h. nur Vollzeitbeschäftigungen wurden als solche gezählt, Halbtagsbeschäftigungen beispielsweise wurden nur mit 0,5 gewertet. Für die im Artikel genannten Zahlen des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personals besteht also keine Gewähr.
  156. a b c d e Rektoratsbericht 2012, Abschnitt „Studium und Lehre“, S. 74–78
  157. Rektoratsbericht 2012, Abschnitt „Internationales“, S. 82–83
  158. Rankings – German Econimic Review 2008 abgerufen am 3. März 2013
  159. Rankings – Gründungsranking 2009 abgerufen am 3. März 2013
  160. Unternehmerausbildung an der Bergischen Universität: Zum 6. Mal hintereinander auf dem Siegertreppchen! abgerufen am 3. März 2013
  161. CHE ExcellenceRanking 2009: Gütesiegel für Volkswirtschaftslehre abgerufen am 3. März 2013
  162. CHE-ExcellenceRanking: Universität Wuppertal Topadresse in Physik im Presse-Archiv vom 29. November 2007, abgerufen am 8. Juli 2013
  163. Studierende bescheinigen sehr gute Studiensituation aus Mai 2011, abgerufen am 3. März 2013
  164. CHE-Ranking: Uni erzielt sehr gute Ergebnisse in den Naturwissenschaften vom 10. Mai 2012, auf presse.uni-wuppertal.de, abgerufen am 30. Oktober 2012
  165. Platz 4 im Bildungsranking des Hochschulsportverbandes im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. März 2014
  166. Hochschulsport der Bergischen Universität ausgezeichnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  167. Grafikkartenhersteller NVIDIA zeichnet Bergische Universität aus im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. Februar 2014
  168. Seminar von Prof. Schmitz mit „red dot design award“ ausgezeichnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  169. Studierendenteam bei internationalem Wettbewerb erfolgreich im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  170. Minsk: Auszeichnung für den Alt-Rektor von der Staatlichen Universität für Informatik und Radioelektronik im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  171. „Kaugummi-Diplom“ ausgezeichnet im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  172. Highlight: Zum zweiten Mal großes Lob für Atmosphärenforscher im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  173. 12.000 Euro für junge Designerin im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  174. Druck und Medien Award 2009: Timo Raabe ist Student des Jahres im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  175. Auszeichnung für Chemiker Dr. Ralf Schiewek im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  176. Auszeichnung für Soziologin Prof. Doris Bühler-Niederberger im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  177. Druck und Medien Award 2010: Fabian Junge ist Student des Jahres im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  178. Top 100 Materials Scientists vom 2. März 2011
  179. Physiker Dr. Christian Hoelbling: „John von Neumann Exzellenz-Projekt 2011“ im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  180. Absolvent schreibt weltweit beste Dissertation in Numerischer Linearer Algebra im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  181. Industrial Designer gewinnt IDEA Silver Award im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 8. März 2014
  182. Hohe Auszeichnung für Stahlbauer Prof. Gerhard Hanswille im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  183. Auszeichnung für Romanistin im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. Februar 2014
  184. Lehrbuchpreis für Soziologin Prof. Doris Bühler-Niederberger im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  185. Hohe Auszeichnung für Prof. Manfred Helmus im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. Februar 2014
  186. Wuppertaler Absolventin erhält Wissenschaftspreis im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 13. März 2014
  187. Internationale Halbleiterkonferenz würdigt Arbeit von Prof. Ullrich Pfeiffer im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. März 2014
  188. Neues Mitglied im Jungen Kolleg der Akademie der Wissenschaften im Presse-Archiv der BUW, aufgerufen am 15. Februar 2014
  189. Ehrung für Prof. Dr. Jürgen Freiwald im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  190. Prominentes Amt für Physiker Prof. Karl-Heinz Kampert im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  191. Physiker Prof. Karl-Heinz Kampert in Academia Europäer berufen im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. Februar 2014
  192. Prof. Cornelia Gräsel in Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen berufen im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. März 2014
  193. Prof. Uli Barth ins Präsidium der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes" gewählt im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 16. März 2014
  194. Bundesausschuss „Studienfinanzierung“ des Deutschen Studentenwerks tagt in Wuppertal vom 4. Juli 2013
  195. SSCS hat Prof. Ullrich Pfeiffer als neuen Dozenten benannt vom 13. März 2014
  196. Faltings biography Biographie von Gerd Faltings
  197. Genie in Bonn auf zeit.de vom 11. November 1994
  198. Weltökonom aus Elberfeld: Sir Hans Singer gestorben vom 28. März 2006
  199. Erste Crossboccia-WM im Landschaftspark Nord in Duisburg, vom 12. August 2011, abgerufen am 22. Oktober 2013
  200. Überfüllte Uni weicht ins Kino aus auf taz.de vom 14. November 2007
  201. Zwei Spitzensportlerinnen der Bergischen Uni in Peking dabei im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 15. Februar 2014
  202. Wuppertaler Studentin ist Hochschulmeisterin im Boxen im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 17. Februar 2014
  203. Sicherheitsingenieurin Olivia Luczak ist Polnische Box-Meisterin 2010 im Presse-Archiv der BUW, abgerufen am 20. Februar 2014
  204. Profil Bausbacks auf der Homepage des Bayerischen Landtags, abgerufen am 25. September 2013
  205. Schiedsrichterprofil von Dieter Stäglich bei transfermarkt.de, abgerufen am 31. Januar 2014
  206. NRW-Sportplakette an Dr. Dieter Stäglich im Presse-Archiv der Universität vom 23. Mai 2011

51.2452777777787.1494444444444Koordinaten: 51° 14′ 43″ N, 7° 8′ 58″ O

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