Berglangenbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Birkenfeld | |
| Verbandsgemeinde: | Baumholder | |
| Höhe: | 400 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,73 km² | |
| Einwohner: |
449 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 78 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55776 | |
| Vorwahl: | 06789 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 34 007 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Weiherdamm 1 55774 Baumholder |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Helmut Theis (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Berglangenbach im Landkreis Birkenfeld | ||
Berglangenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Baumholder an.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Berglangenbach gehört zum Westrich. Im Norden befindet sich Heimbach, im Osten Fohren-Linden, im Süden Rohrbach und Rückweiler und südwestlich liegt Leitzweiler.
Zu Berglangenbach gehören auch die Wohnplätze Bächelshöfe und Zinkweilerhof.[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu dem aus der Grafschaft Veldenz stammenden Teil des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und war der Schultheißerei Berschweiler im Oberamt Lichtenberg zugeordnet. Im Jahr 1790 lebten 30 Familien im Ort. Die Gemarkung von Berglangenbach umfaßte 574 Hektar.[3]
Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Berglangenbach zum Kanton Baumholder im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region 1816 zum sachsen-coburgischen Fürstentum Lichtenberg, dem es bis 1834 angehörte. Die Gemeinde Berglangenbach gehörte zunächst zur Bürgermeisterei Berschweiler, von 1823 an zur Bürgermeisterei Burglichtenberg. Nach dem Verkauf an Preußen und der Auflösung des Fürstentums Lichtenberg kam Berglangenbach zum neu errichteten Kreis St. Wendel in der Rheinprovinz. Seit 1937 gehört Berglangenbach zum Landkreis Birkenfeld und ist seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Berglangenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]
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Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Berglangenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde 1965 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.
Der blaue Löwe verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit zur Grafschaft Veldenz. Der Dreiberg und das Wellenband symbolisieren den Ortsnamen (redendes Wappen).
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Der Bauern- und Kunsthandwerkermarkt findet jährlich im September statt. Ebenfalls einmal im Jahr gibt es die Kerb (Kirmes).
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Berglangenbach
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Berglangenbach hat ein Dorfgemeinschaftshaus und eine Markthalle.
Im Süden verläuft die Bundesautobahn 62. In der Ortsgemeinde Heimbach befindet sich ein Bahnhof der Bahnstrecke Bingen–Saarbrücken.
Weblinks [Bearbeiten]
- Ortsgemeinde Berglangenbach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Baumholder
- Literatur über Berglangenbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 18 (PDF; 2,3 MB)
- ↑ Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898. S. 400
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
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