Berglen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Rems-Murr-Kreis | |
| Höhe: | 308 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,87 km² | |
| Einwohner: |
5.995 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 232 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73663 | |
| Vorwahlen: | 07195, 07181, 07183 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 19 089 | |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Beethovenstraße 14–20 73663 Berglen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Schille | |
| Lage der Gemeinde Berglen im Rems-Murr-Kreis | ||
Berglen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Rems-Murr-Kreis. Sitz der Gemeindeverwaltung ist in Oppelsbohm.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Großgemeinde Berglen liegt etwa 25 Kilometer östlich von Stuttgart in 300 bis 450 Meter Höhe in der Keuperhügellandschaft Berglen, einem westlichen Ausläufer des Welzheimer Waldes zwischen Schorndorf, Winnenden und Backnang. Die meisten Ortsteile liegen im Tal des Buchenbachs oder auf den Talhängen.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde Berglen mit den Ortsteilen Bretzenacker, Hößlinswart, Ödernhardt, Öschelbronn, Oppelsbohm, Reichenbach bei Winnenden, Rettersburg, Steinach, Vorderweißbuch besteht aus folgenden Dörfern, Weilern und Wohnplätzen. Zu Bretzenacker gehören das Dorf Bretzenacker und der Wohnplatz Volkhardsmühle. Zu Hößlinswart gehören das Dorf Hößlinswart. Zu Ödernhardt gehören das Dorf Ödernhardt und der Weiler Erlenhof. Zu Öschelbronn gehören das Dorf Öschelbronn und der Weiler Stöckenhof. Zu Oppelsbohm gehören das Dorf Oppelsbohm (Sitz der Gemeindeverwaltung) und der Weiler Oberweiler. Zu Reichenbach bei Winnenden gehören das Dorf Reichenbach und die Weiler Lehnenberg und Spechtshof. Zu Rettersburg gehören das Dorf Rettersburg und die Weiler Drexelhof, Kieselhof und Linsenhof. Zu Steinach gehören das Dorf Steinach und der Weiler Kottweil. Zu Vorderweißbuch gehören das Dorf Vorderweißbuch und die Weiler Birkenweißbuch und Streich.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gemeinde Berglen wurde zum 1. April 1972 durch Zusammenschluss der zuvor politisch selbständigen Gemeinden Bretzenacker, Ödernhardt, Öschelbronn (mit Stöckenhof, das bis 31. Dezember 1971 größtenteils zur Nachbargemeinde Bürg, die seit 1. Dezember 1972 Teil der Stadt Winnenden ist, gehörte), Oppelsbohm, Reichenbach bei Winnenden, Rettersburg, Steinach und Vorderweißbuch unter dem Namen Buchenberg gegründet. Bereits am 27. Dezember 1972 wurde der Name in Berglen geändert. Hößlinswart wurde am 1. Januar 1975 nach Berglen eingemeindet.
Bretzenacker |
Ödernhardt |
Öschelbronn |
Oppelsbohm |
Reichenbach |
Rettersburg |
Steinach |
Vorderweißbuch |
Hößlinswart |
Öschelbronn, Rettersburg, Oppelsbohm, Bretzenacker und Steinach wurden erstmals 1293 in einer Urkunde des Klosters Lorch erwähnt. Diese Orte kamen 1325 mit der Herrschaft Winnenden an Württemberg. Die übrigen Ortschaften, zum Klosteramt Adelberg gehörend, fielen während der Reformation um 1534 ebenfalls an Württemberg.
[Bearbeiten] Religionen
Seit der Reformation ist das Gebiet des heutigen Berglen überwiegend evangelisch-lutherisch geprägt. In Oppelsbohm und Hößlinswart gibt es evangelische Kirchen, für einige Teilorte ist auch die Gemeinde in Buoch zuständig. Die wenigen Anhänger des Papsttums werden von Winnenden aus geistlich betreut. Neben den beiden großen Amtskirchen gibt es aber auch eine Evangelische Freikirche im Bund Evangelischer Täufergemeinden und in Steinach eine neuapostolische Kirche.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- 1975: Hößlinswart
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,93 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| Bürgerliche Wählervereinigung Berglen | 12 Sitze | (50,35 %) |
| Freie Bürger Berglen | 5 Sitze | (29,90 %) |
| SPD | 3 Sitze | (19,75 %) |
Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Gold auf grünem Dreiberg ein grüner Kirschbaum mit neun Blättern.
[Bearbeiten] Partnerschaften
Berglen unterhält seit dem 3. Oktober 1993 partnerschaftliche Beziehungen zu Krögis, heute Ortsteil von Käbschütztal in Sachsen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Bildung
Mit der Nachbarschaftsschule In den Berglen gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Außerdem verfügen Steinach und Vorderweißbuch über eigene Grundschulen. Weiterführende Schulen können in den Nachbarstädten besucht werden. Für die jüngsten Bewohner der Gemeinde gibt es neben sechs gemeindlichen Kindergärten auch einen privat betriebenen Waldkindergarten.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
Im Ortsteil Oppelsbohm gibt es ein Heimatmuseum.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Im Ortsteil Erlenhof findet jährlich das Richtfest statt, veranstaltet vom 1992 gegründeten Heimatverein Berglesbond.
- Straßenfest durch örtliche Vereine im Ortsteil Hößlinswart
- Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem 3. Advent im Ortsteil Birkenweißbuch
- Das Lindenfest findet jährlich meist im ersten Ferienwochenende im Ortsteil Birkenweißbuch statt, veranstaltet durch den Musikverein Weißbuch
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Johann Georg Hildt (1785–1863), Werkmeister und Architekt
- Hansel Mieth (1909–1998), deutsch-amerikanische Fotojournalistin
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Otto Mörike (1897–1978), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus war lutherischer Pfarrer in Oppelsbohm
- Manfred Winkelhock (1951–1985), Rennfahrer, lebte bis zu seinem Tod in der Gemeinde
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 518–520.
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