Bergshausen

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51.2665611111119.4993472222222162Koordinaten: 51° 16′ 0″ N, 9° 29′ 58″ O

Bergshausen
Gemeinde Fuldabrück
Höhe: 148–196 m
Fläche: 38,7 ha
Einwohner: 3263 (31. Dez. 2005)
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 34277
Vorwahl: 0561

Bergshausen ist ein Ortsteil von Fuldabrück im nordhessischen Landkreis Kassel.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bergshausen liegt auf dem Nordwesthang der Söhre, auf der sich Teile des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald erstrecken. Es befindet sich direkt südöstlich von Kassel. Weitere Nachbarortschaften sind Crumbach im Osten, Dörnhagen im Süden, Dennhausen/Dittershausen (jenseits einer Fuldaschleife) im Südwesten und Rengershausen (jenseits der Fulda) im Westsüdwesten. Der Weser-Quellfluss Fulda fließt direkt westlich am Dorf vorbei. Südlich der Ortschaft liegt am Fluss die Ansiedlung Sperre.

Geschichte[Bearbeiten]

Bergshausen wurde im Jahre 1231 erstmals als Berchodeshusen in einer Urkunde des Klosters Breitenau erwähnt. Der Ortsname wird auf den Gründernamen „Bergoz“ zurückgeführt, der hier sein erstes Haus errichtete. Um 1346 zählte Bergshausen zu den Besitzungen des Stiftes Kaufungen. Es wird ein „Ober-Berkhusen“ erwähnt. In der Zeit des Königreichs Westphalen gehörte Bergshausen zum Kanton Waldau.

Am 1. August 1972 wurde Bergshausen in die Gemeinde Fuldabrück eingegliedert.[1]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Im Ort gibt es die Kindertagesstätte „Wackelzahn“ mit 120 Plätzen und ein Bürgerhaus.
  • Die evangelische Kirche steht in der Ortsmitte.
  • Der FSV Bergshausen ist ein ortsansässiger Sportverein unter anderem mit den Bereichen Fußball, Volleyball, Tennis und Tischtennis.

Verkehr[Bearbeiten]

Südöstlich von Bergshausen trifft die Bundesautobahn 44, die im Süden der Ortschaft über die Fuldatalbrücke Bergshausen führt, am Autobahndreieck Kassel-Süd auf die Bundesautobahn 7. An Bergshausen vorbei führen die Landesstraße 3460 (früher Bundesstraße 83; Kassel–Bergshausen–Dörnhagen) im Osten und der Fulda-Radweg (Hessischer Radfernweg R1) entlang des Fuldaufers im Westen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 401.

Weblinks[Bearbeiten]