Berlin-Eiskeller

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Eiskeller

Das am westlichsten Zipfel des Spandauer Forstes in Berlin gelegene Eiskeller ist als Landschaftsschutzgebiet mit einer Fläche von 51,6 Hektar geschützt, unter besonderem Schutz steht die Wiese in Eiskeller als flächenhaftes Naturdenkmal.

Eiskeller gilt im Winter als die kälteste Region Berlins. In klaren, windstillen Nächten liegen die Temperaturen oft bis zu zehn Grad unter denen im Zentrum.

Seit der Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 war Eiskeller zunächst fast eine Exklave Berlins im Umland, später West-Berlins in der DDR. Die Verbindung mit dem übrigen Berlin war nur eine Straße breit. Innerhalb des Gebietes gab es wiederum Enklaven brandenburgischer Gemeinden und damit der DDR. Mehrere Gebietsaustausche mit der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren haben das Gebiet zugunsten Berlins stark arrondiert und durch diese Zusammenlegungen die Enklaven entfernt.

Der Name geht auf die allgemeine Bedeutung eines Eiskellers zurück, jener historischen Variante eines Kühlraums, der mit Natureis gekühlt wurde. Neben einem Eiskeller als Nebengebäude, der mit starkem Erdreich ummantelt wurde, gab es auch vielfach natürliche Eiskeller, vor allem in Höhlen und Stollen, die die natürlichen geologischen Beschaffenheiten ausnutzten.

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52.58333333333313.133333333333Koordinaten: 52° 35′ 0″ N, 13° 8′ 0″ O

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