Berlin-Kaulsdorf

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Kaulsdorf
Ortsteil von Berlin

Berlin-Marzahn Berlin-Hellersdorf Berlin-Biesdorf Berlin-Kaulsdorf Berlin-MahlsdorfKaulsdorf auf der Karte von Marzahn-Hellersdorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 30′ 29″ N, 13° 34′ 51″ O52.50805555555613.580833333333Koordinaten: 52° 30′ 29″ N, 13° 34′ 51″ O
Fläche 8,7 km²
Einwohner 18.941 (30. Juni 2008)
Bevölkerungsdichte 2177 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Ortsteilnummer 1003
Gliederung
Verwaltungsbezirk Marzahn-Hellersdorf
Ortslagen
  • Kaulsdorf-Nord
  • Kaulsdord-Süd
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Kaulsdorf ist ein Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin.

Im Jahr 1347 wurde Kaulsdorf als Caulstorp in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Ludwig des Älteren an die Kalandsbrüder in Bernau erstmals erwähnt. 1412 wurde der Ort ein Altargut der Petrikirche zu Cölln an der Spree, bis 1536 die Rechte der Petrikirche an die Domkirche in Berlin abgetreten wurden. 1539 wurde Kaulsdorf mit der Reformation Tochterkirche von Biesdorf.

Kaulsdorfer Dorfkirche

Infolge des Dreißigjährigen Krieges wurden 1638 alle Höfe im Dorf verwüstet und waren ohne Bewohner, bis 1652 in Kaulsdorf fast alle Bauern- und Kossätenhöfe wieder besetzt wurden.

1874 fand erstmals in Kaulsdorf, das zum damals neu gebildeten Amtsbezirk Biesdorf gehörte, eine Gemeindevertreterwahl statt. Bis 1920 war der Ort Teil des Kreises Niederbarnim, dann wurde Kaulsdorf nach Berlin eingemeindet und Teil des Bezirkes Lichtenberg. Aus diesem wurde Kaulsdorf 1979 als Teil des neuen Bezirks Marzahn ausgegliedert, als dieser 1986 geteilt wurde, war Kaulsdorf Teil des neu geschaffenen Stadtbezirks Hellersdorf (bestehend aus den Ortsteilen Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf). 2001 wurde Kaulsdorf durch die Fusion der Bezirke Marzahn und Hellersdorf Teil des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf.

Südlich der gemeinsam geführten Trasse der Bundesstraßen 1/5 liegt an der Grenze zu Mahlsdorf der sogenannte „Berliner Balkon“, die einzige großflächig unbebaute Stelle im Berliner Raum, an der der Höhenunterschied der Barnimhochebene zum Berliner Urstromtal nachvollzogen werden kann.

[Bearbeiten] Bauten

Für die 1929/1930 erbaute katholische Kirche St. Martin schuf Charles Crodel zwischen 1942 und 1946 insgesamt 26 Fenster (datiert: 1943) und neun Rundfenster sowie eine Mosaikwand und eine Emailarbeit für den Altar.[1]

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Berlin-Kaulsdorf – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Chr. Goetz - M. Hoffmann-Tauschwitz (Hrsg.): Kirchen Berlin Potsdam, Berlin 2003, S. 112
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