Berlin-Rahnsdorf
| Rahnsdorf Ortsteil von Berlin |
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|---|---|
| Koordinaten | 52° 26′ 0″ N, 13° 42′ 0″ O52.43333333333313.7Koordinaten: 52° 26′ 0″ N, 13° 42′ 0″ O |
| Höhe | 34–68 m ü. NN |
| Fläche | 21,5 km² |
| Einwohner | 8956 (31. Dez. 2012) |
| Bevölkerungsdichte | 417,5 Einwohner/km² |
| Eingemeindung | 1. Okt. 1920 |
| Postleitzahl | 12589 |
| Ortsteilnummer | 0912 |
| Verwaltungsbezirk | Treptow-Köpenick |
Rahnsdorf ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Rahnsdorf ist der östlichste Ortsteil Berlins; die Kernsiedlungen liegen an der Mündung der Spree in den Müggelsee.
- Ortslagen und Siedlungen
- Rahnsdorf (Rahnsdorfer Mühle)
- Hessenwinkel
- Wilhelmshagen (Neu-Rahnsdorf)
- Rahnsdorf (Alt-Rahnsdorf)
- Neu-Venedig
In Rahnsdorf gibt es mehrere kleine Villenkolonien sowie Einfamilienhaussiedlungen. Im Berliner Sozialatlas belegt der Ort Platz 13. Dies resultiert aus einer gehobenen Sozialstruktur und einem hohen Durchschnittseinkommen. Touristen besuchen Rahnsdorf vor allem wegen des Müggelsees.
Geschichte [Bearbeiten]
Rahnsdorf wurde ursprünglich als Fischerdorf zwischen Müggelspree und Müggelsee gegründet. Es wurde 1375 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1872 brannte das Dorf vollkommen ab und wurde anschließend neu errichtet. In den 1890er Jahren entstand der Ausbau von Hessenwinkel zur Villenkolonie; es wurde 1891 zu Rahnsdorf eingemeindet. Im gleichen Zeitraum wurde die Villenkolonie Neu-Rahnsdorf, auf Grund der Initiative der Deutschen Volksbaugellschaft für Bürger aus dem einfachen Volke, gegründet. Im Jahre 1902 wurde diese Kolonie mit dem zentralen Platz und sternförmig abgehenden Straßen Wilhelmshagen genannt. 1912/1913 entstand die Triglaw-Brücke, die die Insel südlich der seit 1879 „neuen Spree“ mit Hessenwinkel verband. Bei der Bildung von Groß-Berlin 1920 erfolgte die Eingemeindung mit 2700 Einwohnern in den Verwaltungsbezirk Cöpenick, zunächst getrennt nach Rahnsdorf und Wilhelmshagen. Die lagunenartige Wassersportkolonie Neu-Venedig an der Müggelspree wurde 1926 angelegt und hat sich bis heute zur Wohn- und Wochenendsiedlung entwickelt. 1929 entstand der Bau der Grundschule an den Püttbergen.
Verkehr [Bearbeiten]
Der Ortsteil verfügt über zwei S-Bahnhöfe an der Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder), Rahnsdorf und Wilhelmshagen, die von der Linie S3 der Berliner S-Bahn bedient werden. Vom S-Bahnhof Rahnsdorf verkehrt die Woltersdorfer Straßenbahn nach Woltersdorf.
Die Straßenbahnlinie 61 der BVG endet am westlichen Ortsrand an der Station Rahnsdorf/Waldschänke und fährt von hier aus über Friedrichshagen und Köpenick in die Wissenschaftsstadt Adlershof.
Die Buslinie 161 der BVG verbindet die beiden S-Bahnhöfe als auch die Endhaltestelle der Linie 61 mit dem Ortsteil.
Auf der Müggelspree verkehren die Fährlinien F23 sowie die „Ruderfähre“ F24 (seit 1911, wird voraussichtlich 2014 eingestellt) der BVG.
Rahndorfer Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Karl Hillert, bildender Künstler und Hochschullehrer
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- BA Treptow-Köpenick – Rahnsdorf, Information zum Ortsteil, Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
- „Köpenick von A bis Z – Rahnsdorf“, Infosammlung, Köpenick.Net, Hrsg. René Frost
- „Dorf-Rahnsdorf“, „Ausflugsziele um den Müggelsee“, Hrsg. Rainer Kockro. Abgerufen am 16. September 2010.
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