Berlin-Wittenau

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Wittenau ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Wittenau (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wittenau
Ortsteil von Berlin

Berlin Heiligensee Konradshöhe Frohnau Tegel Hermsdorf Waidmannslust Lübars Märkisches Viertel Wittenau Reinickendorf BrandenburgWittenau auf der Karte von Reinickendorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 35′ 31″ N, 13° 19′ 35″ O52.59194444444413.326388888889Koordinaten: 52° 35′ 31″ N, 13° 19′ 35″ O
Fläche 8 km²
Einwohner 244.727 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte 30.591 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahlen 13435, 13437, 13439, 13469
Ortsteilnummer 1209
Gliederung
Verwaltungsbezirk Reinickendorf
Ortslagen

Wittenau ist ein Ortsteil des Berliner Bezirks Reinickendorf. Er entstand aus dem märkischen Dalldorf, das erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Im Jahr 1905 wurde das Dorf nach seinem verstorbenen Gemeindevorsteher umbenannt und 1920 nach Berlin eingemeindet. In Wittenau befindet sich das Rathaus Reinickendorf, Hauptstandort des Bezirksamtes und Sitz der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Im Norden von Wittenau schließt sich der Ortsteil Waidmannslust an, nach Westen der Ortsteil Tegel. Im Südwesten liegt das Gelände des Flughafens Tegel. Nach Südosten hin schließt sich der für den Bezirk namensgebende Ortsteil Reinickendorf an. Bis Juni 1999 war auch das nunmehr östlich gelegene Märkische Viertel Teil von Wittenau.[1]

[Bearbeiten] Geschichte

Dorfkirche

[Bearbeiten] Dorfgründung und vorindustrielle Zeit

Ein genaues Gründungsdatum von Dalldorf ist nicht urkundlich belegt. Da allerdings im 13. Jahrhundert die planmäßige Kolonisation des Barnim erfolgte, kann die Gründung Dalldorfs in diesen Zeitraum verortet werden.[2] Eine erste urkundliche Erwähnung ist jedoch erst für das Jahr 1322 belegt,[3] hier wird festgelegt, dass Tegel eine Filiale der Pfarre Dalldorf sei. Aus dem Jahre 1351 ist weiterhin eine Urkunde bekannt, mit der Markgraf Ludwig dem Nonnenkloster in Spandau eine Rente aus den Einkünften der Bede in Dalldorf, Gatow, Kladow und Liechtenow zuspricht.[4] Bereits 1375 ist wiederum belegt, dass nunmehr offenbar das gesamte Dalldorf in den Besitz des Klosters übergegangen war. Weiter wird hier die Größe Dalldorfs mit 39 Hufen angegeben.[5] Im Jahr 1450 gehören 55 Hufen Ackerland zu Dalldorf.[6] In den 1480er Jahren wird die Dorfkirche Wittenau errichtet. Nach der Reformation und der damit einhergehenden Auflösung des Klosters in Spandau wird Dalldorf vom Amt Spandau verwaltet. Die Ableistung der Frondienste zugunsten das Amtes erforderte von den Dalldorfern das Zurücklegen langer Wege (u. a. zum Schönhauser Tor), dies führte in einem ersten Schritt zu einer Reduzierung der Arbeitszeiten und im Jahre 1715 schließlich zur Umwandlung der gesamten Frondienste in ein Dienstgeld. Nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs wohnten 1652 in Dalldorf nur noch sieben Familien, nur eine einzige davon war bereits vor Beginn des Krieges dort ansässig.[7] Im Zuge der Wiederbesiedlungspolitik in der Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es allen Dalldorfer Kossäten, Ackerland zugesprochen zu bekommen.[2] Wie auch viele andere Dörfer in der Umgebung Berlins verfügte Dalldorf nur über wenige Wiesen, auf denen Vieh gehalten werden konnte. Der daraus resultierende Mangel an Dung bremste auch die intensivere Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen. Entsprechend begannen 1782 Bestrebungen, das Seggeluch – ein Sumpfgebiet zwischen Dalldorf, Rosenthal und Lübars – zu entwässern. Nach beendeter Melioration im Jahre 1790 konnte nun eine zusätzliche Fläche von etwa 60 Morgen zur Viehhaltung genutzt werden.[2] Die bis heute dort erhaltene Niederung wurde im Zuge der Gründung des Märkischen Viertels geflutet und ist heute als Seggeluchbecken bekannt.

[Bearbeiten] Industrialisierung

Mit dem Wachsen der Stadt Berlin stieg auch die Einwohnerzahl Dalldorfs beständig an. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Landwirtschaft auf intensivere Kulturen umgestellt wurde. Dies erforderte wiederum mehr Arbeitskräfte, die zunächst als Einlieger nach Dalldorf kamen. Oft erworben sich diese später das Recht, ein Haus zu bauen, sodass sie in die Klasse der Büdner aufsteigen konnten.[8] Bedeutende politische Ereignisse wie die französische Besatzung nach 1806 und die Bauernbefreiung in Preußen bremsten zwar die Entwicklung Dalldorfs, hatten aber darüber hinaus keine entscheidenden Auswirkungen.[9] Dies ist beispielsweise auf die schon im 18. Jahrhundert erfolgte Ablösung der Frondienste zurückzuführen. Erst 1827 wurde in Dalldorf der erste Antrag zur Separation gestellt. Zeitgleich wurde ein Teil der Jungfernheide in einen Schießplatz umgewandelt (heute: Flughafen Tegel). Da dort bis zu diesem Zeitpunkt Schafe aus Dalldorf weideten, erhielten die Bauern Ausgleichszahlungen, was ihnen das Aufbringen der Ablösungssumme für alte Dienste und Abgaben zumindest erleichterte.[7] 1869 erwarb die Stadt Berlin ein weiteres Mal Land von der Gemeinde Dalldorf, diesmal zum Bau einer städtischen Irrenanstalt. Die Anstalt wurde von 1877 bis 1879 errichtet und war fortan als Städtische Irrenanstalt zu Dalldorf bekannt,[10] heute wird die Klinik Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik genannt. Aufgrund der expliziten Erwähnung des Ortsnamens wurde Dalldorf in den Folgejahren im Volksmund zum Synonym für Irrenanstalt.[11]

Mit der Fertigstellung der Nordbahn 1877 und der Kremmener Bahn 1893 kamen Dalldorf und die umliegenden Dörfer für eine Randwanderung der Berliner Industrie in Frage. Den größten Einfluss für die Entwicklung Dalldorfs hatte der Umzug der Firma Borsig nach Tegel. Für die rund 4800 Arbeiter und 500 Angestellten stand kein ausreichender Wohnraum in der Nähe des neuen Werks zur Verfügung,[12] daher sollte eine Werkssiedlung gebaut werden. Eine eigens dafür gegründete Terraingesellschaft kaufte 200 Morgen Land von der Gemeinde Dalldorf und legte auf der ehemaligen Weidefläche ein Straßennetz an.[13] Rund ein Jahr nach Beginn der Produktion in den neuen Tegeler Borsigwerken konnten die ersten Wohnungen der Werkssiedlung zum 1. Oktober 1899 bezogen werden.[12] Den Bewohnern dieser neuen Siedlung war die Assoziation von Dalldorf mit der Irrenanstalt bekannt, sodass man sich frühzeitig um einen eigenständigen Namen bemühte. Die Brüder Conrad und Ernst Borsig und waren mit der Verwendung ihres Familiennamens einverstanden, somit konnte der Name Borsigwalde offiziell verwendet werden.[14] Dennoch gehörte die Siedlung verwaltungstechnisch weiterhin zu Dalldorf.

Aber nicht nur die zugezogenen Borsigwalder bemühten sich, keine Verbindung zur Irrenanstalt aufkommen zu lassen. Auch die Dalldorfer selbst wussten um die negative Assoziation, die ihrem Dorfnamen anhing. Daher wurde bereits am 24. Januar 1903 ein Gesuch an den zuständigen Landrat des Kreises Niederbarnim gestellt, die Gemeinde umzubenennen.[7] Pate für den neuen Namen standen der erst 1902 verstorbene langjährige Amtsvorsteher Dalldorfs, Peter Witte, sowie die Lage der Gemeinde auf dem flachen Land (eine Au). Der neue Name Wittenau erfuhr aufgrund der Beliebtheit Wittes großen Zuspruch.[15] Dem Antrag wurde nach fast zweijähriger Bearbeitungszeit am 23. August 1905 per Kabinettsorder entsprochen[7] und der neue Name konnte von nun an verwendet werden. Unabhängig von der Frage des Namens der Gemeinde folgten um die Jahrhundertwende und in den 1910er Jahren zahlreiche weitere Firmen dem Beispiel der Firma Borsig und siedelten sich entlang der Nordbahn und Kremmener Bahn an:[16] nördlich des Bahnhofs Wittenau der Nordbahn sind heute noch Bauten der Fahrzeugfabrik F. G. Dittmann erhalten, im Südwesten des Ortsteils befindet sich ein weitläufiges Industriegebiet. Dies führte, zusammen mit einem Anstieg des Wohlstands der Bürger, zu höheren Steuereinnahmen, so dass die Gemeinde Wittenau um 1906 mit der Planung eines repräsentativen Rathausbaus begann.[11] Der Grundstein wurde am 3. März 1910 gelegt[7] und am 13. Mai 1911 wurde das Rathaus Wittenau feierlich eingeweiht.[17]

[Bearbeiten] Zeitalter der Weltkriege

Die Randwanderung der Berliner Industrie überlagerte sich in Wittenau mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs. So war zum Beispiel bereits 1913 die Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik an die Kremmener Bahn gezogen.[16] Die Ansiedlung vieler Maschinenfabriken in und um Wittenau führte dazu, dass die Gemeinde stark von der Arbeiterbevölkerung geprägt war. So ist es nicht verwunderlich, dass die Fabriken in Wittenau und den umliegenden Gemeinden immer wieder Ausgangspunkt von Demonstrationen und Streiks der organisierten Arbeiterschaft waren.[18] Der große Antikriegsstreik vom 28. Januar 1918 führte letztendlich sogar dazu, dass über die Rüstungsbetriebe im Norden Berlins das Kriegsrecht verhängt wurde und Militärposten in den Straßen patrouillierten.[19] Dennoch konnten organisierte Gruppen weiterhin Waffen und Munition entwenden und verstecken. Diese wurden dann am 9. November 1918 an die demonstrierende Bevölkerung verteilt, die unter anderem das Rathaus Wittenau stürmte.[20] In den folgenden Tagen übernahm ein Arbeiter- und Soldatenrat die Verwaltung der Gemeinde.[19] Die Prägung Wittenaus durch die Arbeiterschaft wurde nicht nur in den Wahlen zur Nationalversammlung deutlich, bei der die SPD und die USPD die meisten Stimmen in der Gemeinde erhielten,[21] ebenso folgten alle Wittenauer Betriebe dem Aufruf zum Generalstreik als Reaktion auf den Kapp-Lüttwitz-Putsch.[22] Nach Kriegsende führte die Umstellung auf Friedensproduktion in Wittenau zur Entlassung von großen Teilen der Belegschaft, da die hier ansässige Industrie vornehmlich Rüstungsgüter herstellte.[23] Dieses Problem wurde durch die Eingemeidung Wittenaus als Ortsteils des Bezirks Reinickendorf nach Groß-Berlin 1920 vorerst nicht gelöst. Erst Mitte der 1920er Jahre besserte sich die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung in Wittenau.[23] Dies äußerte sich vor allem in den umfangreichen Bautätigkeiten im Ortsteil, so wurden in dieser Zeit nicht nur die Wohnanlage Siedlung Wittenau südöstlich des Rathauses und die Siedlung Grünland an der Straße nach Alt-Tegel angelegt, auch der Volkspark Wittenau und der Steinbergpark datieren aus dieser Zeit.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnte sich die NSDAP mit Hilfe von SA-Abteilungen auch bei den Wahlen auf bezirklicher Ebene durchsetzen, sodass in der Reinickendorfer Verwaltung im April 1933 begonnen wurde, aus politischen und rassistischen Gründen Personen aus dem Bezirksamt zu entlassen und zu vertreiben.[24] Der moderne Großsiedlungsbau wurde gestoppt, dafür wurde im Zuge der Kriegsvorbereitungen verstärkt in die Produktion von Kriegsgütern investiert. Dies kam wiederum den Firmen in Wittenau zu Gute. Die Deutschen Waffen- und Munitionswerke nahmen ihre Produktion wieder auf, die noch leer stehenden Hallen auf dem Firmengelände wurden von den Mauser-Waffenwerken genutzt. Im Nordosten Wittenaus profitierten die Firmen Max Hensel Maschinenfabrik und Eisenbau sowie Alfred Teves Maschinen- und Armaturenfabrik, beide an der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde gelegen.[25] Trotz der verbesserten wirtschaftlichen Lage für einen Großteil der Arbeiterschaft formierte sich auch in Wittenau Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Zuverlässig dokumentiert sind diverse Widerstandsgruppen in den Rüstungsbetrieben,[25] so war die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation sowohl in der Wittenauer Firma Alfred Teves als auch in den Rüstungsbetrieben der umliegenden Ortsteile aktiv.[26]

Durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs wurden im gesamten Bezirk Reinickendorf vornehmlich Industriegebäude beschädigt, der Verlust von Wohnraum und Menschenleben lag deutlich unter dem Berliner Durchschnitt.[27] Am 25. April 1945 wurde Wittenau schließlich von der Roten Armee eingenommen.[28]

[Bearbeiten] Besatzung und Kalter Krieg

Nach der Einnahme des Ortsteils durch die Rote Armee konnte relativ zügig wieder eine provisorische Ortsverwaltung gebildet werden. Dies lag daran, dass sich kleine Gruppen von Antifaschisten fanden, die bereit waren, in Abstimmung mit den Besatzern die Verwaltung zu übernehmen. In Wittenau wurde Anton Jadasch zum Ortsbürgermeister ernannt.[28] Unverzüglich nach Ende der Kampfhandlungen in Berlin begann zunächst die sowjetische Besatzungsmacht mit der Demontage unbeschädigter Industrieanlagen und deren Einrichtungen. Die vorübergehende Besatzungsmacht Großbritannien führte dies nicht fort. Mit dem Einzug der französischen Alliierten als endgültige Besatzungsmacht begannen die Demontagen allerdings erneut.[28] Diese setzen sich bis zur Unterzeichnung des Petersberger Abkommens am 22. November 1949 fort. Dennoch gelang es einigen Betrieben bereits zum November 1945 wieder verschiedene Erzeugnisse zu produzieren, die ehemaligen Rüstungsbetriebe in Wittenau produzierten vor allem Haushaltswaren und zum Wiederaufbau benötigte Produkte (die Mauserwerke zum Beispiel Kartoffelhacken und Brotformen, die vormalige Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken stellten jetzt Öfen und Baubeschläge her).[28] Die gerade wieder in Schwung gekommene Industrie in Wittenau wurde durch die Berlin-Blockade in den Jahren 1948/1949 allerdings jäh ausgebremst. Zahlreiche Betriebe stellten die Produktion vorübergehend ein, vor allem Handwerksbetriebe nahmen die Arbeit erst mehrere Monate nach Ende der Blockade wieder auf. Der politische Wiederaufbau kam schneller voran: bereits im September 1950 wurde der Grundstein für den Anbau am Rathaus Reinickendorf gelegt. Erst für den Zeitraum nach 1953 ist ein merkliches Wachstum der Industrieproduktion nachweisbar.[29] Zahlreiche Unternehmen konnten zu diesem Zeitpunkt ihre Produktion ausweiten (z. B. Waggon-Union, ZF Friedrichshafen), andere zogen gerade in dieser Zeit in den Ortsteil (z. B. Collonil).[30] Nicht nur Industriebetriebe siedelten sich in Wittenau an, auch die größte der Wohnanlagen für die Angehörigen der französischen Streitkräfte – die Cité Foch – entstand hier seit 1957. Einigen Wohnblocks entlang der Cyclopstraße folgten später zahlreiche Wohn-, Verwaltungs- und Versorgungsgebäude nordöstlich des heute abgerissenen Güterbahnhofs Wittenau an der Grenze zu Waidmannslust.[31] Die Lage an der Ortsteilgrenze und die Tatsache, dass die französischen Repräsentanten in Waidmannslust residierten (siehe: Ehemalige Residenz des Hohen Kommissars der Französischen Republik für Deutschland), führen auch heute noch dazu, dass die Cité Foch fälschlicherweise zu Waidmannslust gezählt wird. Selbst die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Gebiet heute verwaltet, macht diesen Fehler.[32]

Während der 1950er Jahre stieg die Einwohnerzahl des Bezirks Reinickendorf insgesamt an und bescherte den Orstteilen einen großflächigen Neubau von Wohnbauten. 1957 übertraf die Anzahl der Neubauten sogar den Berliner Durchschnitt.[33] Im Zuge dieser Entwicklung begannen in Wittenau 1963 die Bauarbeiten für eine Großsiedlung östlich des Wittenauer Abschnitts der Nordbahn. Bis 1974 entstand hier das Märkische Viertel, das seit Juni 1999 ein eigener Ortsteil ist.[1]

Hauptartikel: Berlin-Märkisches Viertel

Der Mauerbau 1961 hatte auch für die Wittenauer Wirtschaft weitreichende Konsequenzen. Ebenso wie im gesamten Bezirk Reinickendorf sank die Anzahl der Kleinbetriebe, es wurde vermehrt in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten gearbeitet.[34] Weiterhin wurde die öffentliche Verwaltung mit dem Neubau des Finanzamtes Reinickendorf 1976 noch einmal zentralisiert.[35] Diese Konstellation erforderte – ebenso wie das geringe kulturelle Angebot – eine leistungsfähige Infrastruktur. Bereits 1958 war die damalige U-Bahnlinie C nach Tegel verlängert worden, wodurch zumindest Borsigwalde von der U-Bahn tangiert wurde. Im Zuge des S-Bahn-Boykotts in West-Berlin war Wittenau verstärkt auf die Berliner U-Bahn, Busse und den Individualverkehr angewiesen. Die komplette Einstellung des Zugbetriebs auf der Kremmener Bahn und der Nordbahn im Januar 1984 verschärften diese Situation noch zusätzlich. Der östliche Teil Wittenaus verfügte bereits mit der Bundesstraße 96 über eine gut ausgebaute Nord-Süd-Anbindung für den Individualverkehr. Zusätzlich wurde in den 1970er Jahren mit dem Bau der Bundesautobahn 111 einem Zubringer für die Berliner Stadtautobahn A 100 – begonnen, die komplette Fertigstellung dauerte bis 1987. Mit der Anschlussstelle Holzhauser Straße erhielt der Westen Wittenaus eine direkte Anbindung an die Innenstadt. In den 1970er und 1980er Jahren wurde nicht nur in die Verkehrsinfrastruktur Wittenaus investiert, sondern auch in öffentliche Bauten: Nach der Fertigstellung des Finanzamts Reinickendorf 1976 am Eichborndamm folgte 1983 in der Cyclopstraße die Eröffnung des Neubaus für zwei Oberstufenzentren,[36] die heute unter den Namen Emil-Fischer-Schule sowie Ernst-Litfaß-Schule geführt werden. 1985 wurde der Neubau des Humboldt-Krankenhauses auf einem Gelände am Nordgraben eröffnet.[35][37]

[Bearbeiten] Seit der Wiedervereinigung

Mit dem Fall der Berliner Mauer und der deutschen Wiedervereinigung war nördlich von Berlin günstiges Bauland verfügbar. Dies und eine koordinierte Wirtschaftsförderung im Landkreis Oberhavel führten in den Folgejahren vermehrt zur Abwanderung von jungen Familien und Industrieunternehmen ins nördliche Berliner Umland.[38] Im September 1994 erfolgte die Anbindung Wittenaus an die U-Bahnlinie 8,[12] nachdem bereits 1992 die Nordbahn wieder nach Oranienburg fuhr. Erst 1995 wurde der Betrieb auf der Kremmener Bahn wieder aufgenommen, womit Wittenau seit diesem Zeitpunkt wieder vollständig an die beiden historischen Nord-Süd-Trassen angebunden ist. Die teilweise Abwanderung der Wittenauer Industrie sorgte für einen Strukturwandel im Ortsteil hin zu einer Mischung aus Gewerbe und Wohnungen. 1994 wurde in direkter Nähe zum Triftpark mit dem Bau einer Wohnsiedlung begonnen,[39] die heute aufgrund ihrer Fassadenfarbe als Blaue Siedlung bekannt ist – analog zur Gelben Siedlung auf der anderen Seite des Triftparks. In den 1990er Jahren entstanden außerdem zwei Reihenhaussiedlungen, diese beiden Neubaumaßnahmen wurden allerdings von diversen Ungereimtheiten und entsprechenden Protesten begleitet.[40][41] Ursprünglich sollte auf dem parkähnlichen Gelände Am Spießweg ein Ersatz für das dort vorher abgerissene Seniorenheim entstehen,[42] diese Planung wurde aber nie realisiert, stattdessen befindet sich dort seit 1999 eine Reihenhaussiedlung.[12] Zu Ende gebracht wurden hingegen die Planungen für das Gebiet der ehemaligen Kleingartenkolonie „Neue Heimat“, nach diversen Zwangsräumungen seit März 1996[43] konnte letztendlich im Dezember 1996 der Grundstein für eine Reihenhaussiedlung und zweigeschossige Zeilenbauten gelegt werden.[44][45] Ohne Proteste verlief hingegen der Abzug der Franzosen aus der Cité Foch, die anschließend saniert wurden. Die Wohnungen dort wurden im Zuge des Umzugs der Bundesregierung nach Berlin von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet und vermarktet; sie sollten hauptsächlich Bundesbeamten mit ihren Familien zur Verfügung gestellt werden.[46] 1994 wurde hier in den ehemaligen Räumen der französischen Grundschule École Victor Hugo das Romain-Rolland-Gymnasium gegründet,[47] ein Gymnasium mit französischem Schwerpunkt. Ende der 1990er Jahre erfuhr die Cité Foch eine kurzfristige Belebung, speziell durch die Eröffnung eines famila-Warenhauses im alten Einkaufszentrum.[46] Im Juli 2001 wurde famila in Berlin von Kaufland übernommen, im Februar 2006 wurde dann die Filiale in der Cité Foch geschlossen,[48] die nahe Kaufland-Filiale am Eichhorster Weg existiert noch. Wie damals bereits befürchtet, verödete die Siedlung weiter,[31] 2011 schloss auch das letzte Lebensmittelgeschäft.

Als erfolgreich hingegen kann der Wandel auf dem ehemaligen Gelände der Waggon Union bezeichnet werden.[49] Ab 1997 wurde dieses Gelände zum Gewerbegebiet umgewandelt,[50] die Vermarktung der Flächen erfolgte zunächst unter dem Namen Factory Village, heute als Holzhauser Markt.[51] Die offiziellen Feierlichkeiten zum 650-jährigen Bestehen Wittenaus wurden 2001 abgehalten.[35]

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Öffentlicher Nahverkehr

Wittenau wird an seiner südwestlichen und seiner östlichen Ortsteilgrenze von je einer Streckenführung der S-Bahn flankiert. Eine U-Bahn-Linie verbindet diese beiden Streckenführungen und bindet auch den historischen Kern des Ortsteils an die Berliner U-Bahn. Verkehrsknotenpunkt ist der Bahnhof Wittenau, von dem aus zahlreiche Buslinien in die benachbarten Ortsteile abfahren. Die Linie 124 verbindet in Ost-West-Richtung die Ortsteile Tegel und Märkisches Viertel, in Nord-Süd-Richtung verbindet die Linie 120 den Wedding mit Frohnau. Über die Metrobuslinie M21 und den parallel verkehrenden Expressbus X21 ist Wittenau auch an Charlottenburg-Nord angebunden. Selbst in untergeordneten Straßen verkehren einige Linien, diese haben allerdings eher Zubringerfunktionen.

Eine Sonderstellung nimmt Borsigwalde ein, dessen Verkehrsanverbindungen hauptsächlich mit denen des Ortsteils Tegels verflochten ist. Der U-Bahnhof Borsigwerke kann über eine Fußgängerbrücke erreicht werden, auch der S-Bahnhof Tegel liegt näher an Borsigwalde als die Bahnhöfe auf Wittenauer Gebiet. Die Buslinie 125 durch den historischen Kern von Borsigwalde verbindet die Ortslage direkt mit Tegel, der Expressbus X33 verbindet Borsigwalde mit dem Bahnhof Wittenau und Spandau.

[Bearbeiten] Individualverkehr

Für den motorisierten Individualverkehr ist Wittenau mit der Bundesstraße 96 und der Bundesautobahn 111 an zwei mehrspurig ausgebaute Fernstraßen angeschlossen. Zusätzlich existieren mit dem Eichborndamm und der südlichen Oranienburger Straße zwei weitere Hauptstraßen in Richtung Süden, die Straßen Am Nordgraben, Holzhauser Straße und Gorkistraße durchziehen den Ortsteil in Ost-West-Richtung. Die genannten Hauptstraßen verfügen überwiegend über straßenbegleitende Radfahrwege, in weiten Teilen sind diese allerdings stark sanierungsbedürftig.[52] Kopfsteinpflaster ist nur noch in einigen wenigen Nebenstraßen vorhanden, der überwiegende Anteil der Straßen ist mit einer geschlossenen Deckschicht versehen. In den meisten öffentlich Grünanlagen sind separate Radwege ausgewiesen. Gerade im Umfeld dieser Anlagen existieren auch viele der Wege, die exklusiv Fußgängern vorbehalten sind und als Verbindung zwischen zwei Straßenverläufen dienen.

[Bearbeiten] Sport

Die Sportvereine in Wittenau haben zwar nur regionale Bedeutung, sind aber mit ihrer Jugendarbeit ein wichtiger Anlaufpunkt für den sportlichen Nachwuchs. Der TSV Wittenau 1896 e. V. ist der älteste Sportverein im Ortsteils und bietet verschiedene Sportarten an, die Tischtennis-Abteilung kann auf bekannte Mitglieder wie Helmut Deutschland, Uschi Janke und Heinz Raack zurückblicken. Im Bereich Fußball gibt es mit Concordia Wittenau und dem SC Borsigwalde 1910 gleich zwei Traditionsvereine, überregionale Erfolge konnten beide Vereine aber zuletzt in den 1950er Jahren erlangen. Professionelle Fußballspieler, die hier den Grundstein für ihre spätere Karriere legten, können nur vereinzelt nachgewiesen werden.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Günter Schneider, Arnt Cobbers: Reinickendorf. 1. Auflage. Jaron Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89773-004-9, DNB 957652380.
  • Ingolf Wernicke: Reinickendorf: der grüne Norden Berlins: Geschichte, Daten und Fakten, Sehenswürdigkeiten. 1. Auflage. Jaron Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-932202-60-0, DNB 952045532.
  • Klaus Schlickeiser, Förderkreis für Bildung, Kultur und Internationale Beziehungen Reinickendorf e.V. (Hrsg.): Festschrift 650 Jahre Wittenau 1351-2001. Berlin 2001, ISBN 3-927611-16-6, DNB 961416084.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Berlin-Wittenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 83, DNB 957664257.
  2. a b c Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 22-26, DNB 880159766.
  3. Fritz Curschmann: Das Urkundeninventar des Klosters Spandau. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 22, DNB 880159766.
  4. Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): Codex diplomaticus Brandenburgensis. Band A 11, S. 42. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 23, DNB 880159766.
  5. Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375, S. 111. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 23, DNB 880159766.
  6. Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil 6, S. 627. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 23, DNB 880159766.
  7. a b c d e Gerd Koischwitz: Sechs Dörfer in Sumpf und Sand – Geschichte des Bezirks Reinickendorf von Berlin. "Der Nord-Berliner" Wilhelm Möller oHG, Berlin 1984, S. 81-92, DNB 871131145.
  8. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 44f., DNB 880159766.
  9. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 46, DNB 880159766.
  10. Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 99, DNB 957664257.
  11. a b Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 69f., DNB 880159766.
  12. a b c d Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 76, DNB 957664257.
  13. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 62, DNB 880159766.
  14. Friedel Fielitz, Förderkreis für Kultur und Bildung in Reinickendorf e.V. (Hrsg.): Borsigwalde einst: Berichte und Erzählungen. Berlin 1987, S. 11, DNB 881210900.
  15. Nicht nur Schall und Rauch. Von Namen, unappetitlich und irreführend. In: Märkische Allgemeine Zeitung. 12. April 2008.
  16. a b Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 55, DNB 880159766.
  17. Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 72, DNB 957664257.
  18. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 74, DNB 880159766.
  19. a b Bruno Schremmer: Reinickendorf in den letzten 100 Jahren bis zur Eingemeindung 1920, S. 46. In: Zeitschrift des Vereins für die Geschichte Berlins, 55 (1938). In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 75, DNB 880159766.
  20. Annemarie Lange: Das Wilhelminische Berlin., S. 792. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 75, DNB 880159766.
  21. Hermsdorf-Waidmannsluster-Frohnauer-Glienicker-Zeitung vom 30. Januar 1919. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 76, DNB 880159766.
  22. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 77, DNB 880159766.
  23. a b Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 80, DNB 880159766.
  24. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 84, DNB 880159766.
  25. a b Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 86-88, DNB 880159766.
  26. Annette Neumann: Betriebszellen der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation. 22. Januar 2009, S. 3, abgerufen am 26. Februar 2012 (PDF; 28 KB, deutsch): „Die größten Betriebsgruppen der SJB-Organisation gab es in der Maschinen- und Armaturenfabrik Teves in Wittenau mit ca. 40 Personen […]“
  27. Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 134, DNB 957664257.
  28. a b c d Reibe, 89f.
  29. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 94, DNB 880159766.
  30. Qualität aus Berlin – COLLONIL ist ein Berliner. Collonil Salzenbrodt GmbH & Co. KG, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  31. a b Rainer W. During: Bonjour Tristesse: Das Cité Foch In: Der Tagesspiegel. 2. August 2010 (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  32. Cité Foch – Ein besonderer Ort. Ortsbeschreibung. In: cite-foch.net. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch): „Die ehemalige Siedlung der französischen Streitkräfte liegt im Norden Berlins im Bezirk Reinickendorf, Ortsteil Waidmannslust in einer gehobenen Wohngegend […]“
  33. Berliner Statistik, 27. Jg. (1973), Heft 12, S. 523. In: Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 95, DNB 880159766.
  34. Axel Reibe, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Reinickendorf (= Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke. Band 4). 1. Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1988, ISBN 3-7678-0714-9, S. 97, DNB 880159766.
  35. a b c Reinickendorf und seine Ortsteile: Mehr über Wittenau. In: berlin.de. Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  36. EFS – Wie alles anfing. In: emilfischerschule.de. H. Keller, Emil-Fischer-Schule, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  37. Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 103, DNB 957664257.
  38. Michael Zaremba: Reinickendorf im Wandel der Geschichte. 1. Auflage. be.bra verlag, Berlin 1999, ISBN 3-930863-63-4, S. 148, DNB 957664257.
  39. Uta Grüttner: Wittenau feierte Richtfest für 93 Wohnungen In: Berliner Zeitung. 19. Juli 1994, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  40. Uta Grüttner: Graue Panther protestierten gegen Bezirksamts-Pläne für das Heim am Spießweg In: Berliner Zeitung. 15. Oktober 1994, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  41. Uta Grüttner: Bewohner der Kolonie „Neue Heimat“ an der Gorkistraße sollen bis heute ihre Parzellen räumen In: Berliner Zeitung. 31. Januar 1996, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  42. Uta Grüttner: Gesundheitsstadträtin zum Seniorenzentrum Spießweg In: Berliner Zeitung. 6. Januar 1995, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  43. Chronik: Berlin im Jahr 1996, Fakten Tag für Tag. In: luise-berlin.de. Hans-Jürgen Mende, Luisenstädtischer Bildungsverein e.V., abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch): „In der Kolonie „Neue Heimat“ an der Gorkistraße (Reinickendorf) werden die ersten vier Parzellen zwangsgeräumt; insgesamt waren 40 Zwangsmaßnahmen vorgesehen.“
  44. Grundstein auf einstigem Kleingartenareal gelegt: 176 Wohnungen entstehen an der Gorkistraße In: Berliner Zeitung. 10. Dezember 1996, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  45. Neue Heimat für über 200 Wohnungen: Grundsteinlegung in Berlin-Tegel. In: baunetz.de. BauNetz Media GmbH, 10. Dezember 1996, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  46. a b Die Angst vor der Leere In: Der Tagesspiegel. 18. Juli 2006 (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  47. Schulgeschichte. In: romain-rolland-gymnasium.eu. Rolf Völzke, Romain-Rolland-Gymnasium, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  48. Stefan Strauss: Kaufland kündigt Händlern innerhalb von vier Tagen In: Berliner Zeitung. 17. Februar 2006, ISSN 0947-174X (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  49. Konzept Kundennähe: Besserer Service im Amt kommt an In: Der Tagesspiegel. 12. Dezember 2000 (online, abgerufen am 26. Februar 2012).
  50. Kunst und Kommerz beleben ehemalige Industriebrache In: Berliner Morgenpost. 31. Juli 2002 (online, kostenpflichtig, abgerufen am 26. Februar 2012).
  51. Realisierte Projekte: Holzhauser Markt. In: dwi-grundbesitz.de. DWI Grundbesitz GmbH, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch).
  52. Bezirkliche Investitionsplanung zu Tiefbaumaßnahmen. In: berlin.de. Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, abgerufen am 26. Februar 2012 (deutsch): „Die Fahrbahn sowie die nur zum Teil vorhandenen Radwege befinden sich in einem baulich schlechten Zustand und sind im Rahmen der normalen Straßenunterhaltung nicht mehr dauerhaft instandzuhalten.“
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