Berlin Mathematical School

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Berlin Mathematical School
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Gründung 2006
Ort Berlin
Bundesland Berlin
Staat Deutschland
Leitung John Sullivan
Studenten ca. 150
Website www.math-berlin.de/

Die Berlin Mathematical School (BMS) ist eine gemeinsame Graduiertenschule der Berliner Universitäten: der Freien Universität, der Technischen Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin). Die BMS ist eine der neuesten Institutionen in der Berliner Wissenschaftslandschaft. Gegründet wurde sie im Juni 2006. Im Oktober 2006 wurde sie in der 1. Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als Graduiertenschule ausgezeichnet. 2012 wurde die BMS auch in die 2. Programmphase der Exzellenzinitiative aufgenommen.[1] Die BMS vereint ein innovatives Konzept mit Lehrprogramm, das direkt auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten ist. Geleitet wird die BMS von Jürg Kramer (HU Berlin), Konrad Polthier (FU Berlin) und John Sullivan (TU Berlin).

Vision[Bearbeiten]

Die BMS hat sich zum Ziel gesetzt, Berliner Forscher und Studierende aus den verschiedenen Bereichen der Mathematik zusammen und internationale Wissenschaftler wie Promovierende nach Berlin zu bringen. „Mathematics as a Whole“ lautet der Ansatz, mit dem die BMS die vermeintlichen Grenzen zwischen reiner und angewandter Mathematik überwinden möchte. Neben dem Streben nach wissenschaftlicher Exzellenz, verfolgt die BMS folgende Ziele: Internationalität, Diversität sowie Chancengleichheit für Frauen und Männer. Die BMS bietet Studierenden wie Wissenschaftlern exzellente Forschungsbedingungen in einer liberalen Arbeitsatmosphäre. Für die Zukunft strebt die BMS einen Frauenanteil von 50 % an.

Kooperationen[Bearbeiten]

Die BMS ist fest in der Berliner Wissenschaftslandschaft verankert. Sie ist nicht nur die gemeinsame Graduiertenschule der drei Berliner Universitäten, sondern ebenso Kooperationspartner verschiedener Berliner Institutionen im Bereich Mathematik: die Max Planck Forschungsschulen, das DFG- Forschungszentrum Matheon (Mathematics in Key Technologies), der Sonderforschungsbereich 647 „Raum – Zeit – Materie“, das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) und das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik.

Studierende haben Zugang zu exklusiven Seminaren, Workshops und Vorlesungen in englischer Sprache an den Berliner Universitäten wie auch zu Veranstaltungen, die bei den Kooperationspartnern der BMS stattfinden.

Promotion in Mathematik[Bearbeiten]

Das Programm „Ph.D. in Mathematics“ an der BMS führt die Studierenden in vier bis fünf Jahren zur Promotion. Bewerber, die einen Bachelor oder einen vergleichbaren Abschluss innehaben, können sich direkt für die BMS Phase 1 bewerben. Über diesen Weg werden sie innerhalb von 3 bis 4 Semestern Kurse auf Master-Niveau absolvieren und nach einer Prüfung in die Phase II, die Dissertationsphase rücken. Um sich direkt für die Phase II zu bewerben, müssen Studierende einen Master oder einen vergleichbaren Abschluss vorweisen können. Sie starten dann direkt mit ihrem eigentlichen PhD Projekt. Von diesen Bewerbern wird erwartet, dass sie bei ihrer Bewerbung bereits eine feste Vorstellung vom Themengebiet ihrer Dissertation haben.

Forum BMS Fridays[Bearbeiten]

Unter dem Namen BMS Fridays bietet die BMS ein Kolloquium an, das in der Regel jeden zweiten Freitag in der Vorlesungszeit im BMS Loft in der Urania stattfindet. Hierzu lädt die BMS nationale und internationale Mathematiker ein, um ihre Forschungsgebiete vorzustellen. Zu den BMS Fridays gehören ebenso Seminare und Workshops am Vormittag wie auch „Tea&Cookies“ vor jeder Präsentation.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/exin/ergebnis_bewilligungsausschuss_exin_120615.pdf (PDF), abgerufen am 15. Juni 2012