Bernard Fresson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bernard Fresson (* 27. Mai 1931 in Reims; † 20. Oktober 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Bernard Fresson studierte Jura und kam durch eine studentische Theatergruppe zur Schauspielerei. 1956 debütierte er in Paris als Theaterschauspieler und bekam zwei Jahre später auch erste Rollen im Kinofilm. Bekannt wurde 1959 durch Alain Resnais' Hiroshima, mon amour. Die beiden arbeiteten auch bei einigen weiteren Filmen zusammen.

Fresson war vor allem in politischen Filmen zu sehen, so in Resnais' Der Krieg ist vorbei (1966), in Es regnet über Santiago (1975) und Z (1968). Im Unterhaltungskino etabliert er sich 1972 mit Serge Korbers Kerzenlicht. Er spielt den besten Freund Annie Girardots, der sich in deren anfänglich renitente Filmtochter Claude Jade verliebt. Auch hier liefert sich Fresson mit Jade politische Debatten. In Das Mädchen und der Kommissar ist er der Kleinkriminelle Abel, den Michel Piccoli auf frischer Tat ertappen will und Romy Schneider auf ihn ansetzt. Erfolgreich ist er in der US-Produktion French Connection II auf Seiten des Gesetzes. Zu seinen letzten Filmerfolgen zählt Christophe Gans' Pakt der Wölfe. [1]

Während seiner Karriere wurde Fresson zwei Mal für den César als Bester Nebendarsteller nominiert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, Band 3, S. 104.