Bernardino de Mendoza

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Bernardino de Mendoza

Bernardino de Mendoza (* 1540; † 1604) war ein spanischer Diplomat und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Nach Beendigung seines Studiums an der Universität Alcalá (1557) ging Mendoza in die Armee und nahm an den Mittelmeerfeldzügen teil. Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba verwendete ihn 1567 für diplomatischer Mission in Italien und betraute ihn auch mit wichtigen militärischen Befehlsposten in den Niederlanden (1572–74). Mendozas erster Besuch in England fand 1574 statt. Er kehrte 1578 dorthin als ständiger Botschafter des spanischen König Philipp II. zurück und befasste sich in den nächsten sechs Jahren mit den inneren Angelegenheiten des Landes, unterstützte Jesuiten, die sich heimlich im Land aufhielten sowie die Anhänger der schottischen Königin Maria I. Stuart. Er stand auch mit Verschwörern gegen Königin Elisabeth I. Tudor in Verbindung.

Als er 1584 wegen seiner Verwicklung in den Throckmorton Verschwörung ausgewiesen wurde, fasste Philipp II. das als persönliche Beleidigung auf. Mendoza wurde daraufhin nach Frankreich gesandt (1584–91), wo er ein glühender Anhänger der Katholische Liga wurde. Nach dem Sieg des französischen König Heinrich IV. kehrte er nach Spanien zurück, erblindete dann und verbrachte seine letzten Lebensjahre in einem Kloster, wo er schrieb und übersetzte. Sein wichtigstes Werk ist „Teorica y practica de la guerra“ (1595) (Theorie und Praxis des Krieges). Es erlebte mehrere Neuauflagen.

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