Bernd Förster

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Dieser Artikel bezeichnet den deutschen Fußballspieler Bernd Förster, für den deutschen Kulturkritiker siehe Bernhard Förster.



Bernd Förster
Spielerinformationen
Voller Name Bernhard Georg Josef Förster
Geburtstag 3. Mai 1956
Geburtsort MosbachDeutschland
Größe 183 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
0000–1974 SV Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1974
1974–1976
1976–1978
1978–1986
SV Waldhof Mannheim
FC Bayern München
1. FC Saarbrücken
VfB Stuttgart
16 0(0)
8 0(0)
61 0(5)
222 (20)
Nationalmannschaft
1973–1974
1974
1979–1981
1979–1984
DFB-Jugendauswahl
Deutschland Amateure
Deutschland B
Deutschland
11 0(0)
1 0(0)
3 0(0)
33 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Bernhard Georg Josef Förster (* 3. Mai 1956 in Mosbach) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Förster ging aus der Jugend des SV Waldhof Mannheim hervor und erhielt bei diesem auch einen Lizenzspielervertrag für die Saison 1974/75 in der 2. Bundesliga Süd. Dort gab er seinen Einstand am 3. August 1974 (1. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Spiel bei den Stuttgarter Kickers. Noch vor Ablauf der Hinrunde wechselte Förster zum FC Bayern München in die Bundesliga, in der er bis zum Saisonende sechsmal und in der Folgesaison gar nur zweimal zum Einsatz kam. Des Weiteren kam er – einwechslungsbedingt – zu acht Minuten Spielzeit im DFB-Pokal (2:3-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg) und 15 Minuten im Europapokal der Landesmeister (5:0 bei Jeunesse Esch und 2:0 gegen Malmö FF).

Von 1976 bis 1978 spielte er für den 1. FC Saarbrücken, wobei er in der zweiten Spielzeit alle 34 Spiele bestritt und einmal im DFB-Pokal – bei der 1:2-Heimniederlage gegen seinen vorherigen Verein – zum Einsatz kam.

Von 1978 bis 1986 gehörte er zum Kader des VfB Stuttgart, für den er die meisten Ligaspiele bestritt. Sein letztes Bundesligaspiel bestritt Förster am 10. August 1985 (1. Spieltag) beim 0:0-Unentschieden im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, in dem er nach 45 Minuten (für Rainer Zietsch) ausgewechselt wurde. Eine schwere Knieverletzung zwang Förster seine Profi-Karriere nach 291 Bundesligaspielen (25 Tore) 1986 zu beenden.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Vom 11. November 1973 bis 3. April 1974 bestritt Förster 11 Spiele für die DFB-Jugendauswahl. Er debütierte in Sindelfingen beim 2:1-Sieg über die Jugendauswahl Schwedens und spielte zuletzt in Pitesti bei der 0:2-Niederlage gegen die Jugendauswahl Rumäniens. Vom 14. bis 19. November nahm er mit der Jugendauswahlmannschaft am Turnier um den Prinz-Albert-Pokal teil, die im Endspiel gegen die Auswahl Belgiens mit 4:1 im Elfmeterschießen gewann. Am 4. Dezember 1974 gehörte Förster der Amateur-Nationalmannschaft an, die die Auswahl Italiens mit 2:0 in Dortmund bezwang.[1] 1979, 1980 und 1981 wurde Förster jeweils für ein Spiel in die B-Nationalmannschaft berufen: 3:0 gegen die Norwegische Fußballnationalmannschaft, 0:2 in der Schweiz und 1:0 gegen die Sowjetunion.[2] Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er am 22. Mai 1979 beim 3:1-Sieg gegen die Auswahlmannschaft Irlands. Er nahm an der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien, zuvor an der Europameisterschaft 1980 in Italien und 1984 in Frankreich teil.

Bernd Förster und sein jüngerer Bruder Karlheinz waren eines von sechs Brüderpaaren, die gemeinsam in der Nationalmannschaft gespielt haben: Fritz und Ottmar Walter, Erwin und Helmut Kremers, Karl-Heinz und Michael Rummenigge, Lars und Sven Bender und Klaus und Thomas Allofs.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. kicker-Almanach 1995. Copress-Verlag, München, ISBN 3-7679-0447-0, S. 141.
  2. kicker-Almanach 1995. Copress-Verlag, München, ISBN 3-7679-0447-0, S. 123.