Bernd Lucke

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Bernd Lucke in Dortmund 2013
Bernd Lucke auf der Bundeswahlversammlung 2014
Unterschrift von Bernd Lucke

Bernd Lucke (* 19. August 1962 in Berlin) ist ein deutscher Politiker (AfD) und Ökonom. Er war maßgeblich an der Gründung der AfD beteiligt, innerhalb der er einer von drei gewählten Parteisprechern ist, die gemeinsam die Parteivorstandsspitze bilden.[1] Er ist beurlaubter Professor für Makroökonomie an der Universität Hamburg und seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Leben[Bearbeiten]

Lucke wurde 1962 als Sohn eines Bauingenieurs und einer Schulrektorin in West-Berlin geboren. 1969 zog die Familie nach Neuss in Nordrhein-Westfalen, später nach Haan.[2] Nach dem Abitur 1981 am Städtischen Gymnasium Haan[3] leistete er, auch als Querflötist, seinen Wehrdienst beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg ab.[4]

Im Anschluss studierte Lucke von 1982 bis 1984 als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Volkswirtschaftslehre, Philosophie und Neuere Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Nach einem einjährigen DAAD-Stipendium im Graduate Program des Economics Departments der University of California, Berkeley kehrte er 1985 nach Bonn zurück und schloss sein Studium 1987 als Diplom-Volkswirt ab. Er war anschließend bis 1988 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Agrarpolitik, Marktforschung und Wirtschaftssoziologie der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Parallel begann er ein Studium der Mathematik an der Fernuniversität in Hagen.

Von 1988 bis 1990 war Lucke Stipendiat der Volkswagenstiftung am Graduiertenkolleg „Angewandte Mikroökonomik“ des Forschungsbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin und anschließend 1990 Wissenschaftlicher Referent beim Sachverständigenrat zur Einführung der Sozialen Marktwirtschaft in der DDR. 1991 wurde er bei Jürgen Wolters[5] am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin mit der Dissertation Price Stabilization on World Agricultural Markets: An Application to the World Market for Sugar mit der Note „summa cum laude“ zum Dr. rer. pol. promoviert. Von 1991 bis 1992 war er Leitungsreferent beim Senator für Finanzen des Landes Berlin Elmar Pieroth (CDU).

Von 1992 bis 1998 war Lucke als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Statistik und Ökonometrie des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der Freien Universität Berlin tätig. 1997 erfolgte mit der Arbeit Beiträge zur Theorie und Empirie realer Konjunkturzyklen, die ebenfalls von Wolters[5] betreut wurde, die Habilitation (Venia legendi) in Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie. Zwischen 1995 und 1996 war er im Erziehungsurlaub. Lucke leitete von 1997 bis 2000 das von der DFG geförderte Forschungsprojekt Ein konsistentes makroökonometrisches Gleichgewichtsmodell. Im Sommersemester 1998 hatte er eine Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin als Vertretung des Fachs Wirtschaftspolitik inne. Seit 1998 ist er als Nachfolger Uwe Westphals Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Wachstum und Konjunktur an der dortigen Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Aufgrund seiner politischen Verpflichtungen ist er voraussichtlich bis 2019 beurlaubt. Die Professur wird seit April 2014 von Alexander Meyer-Gohde vertreten.

In den Jahren 2000 und 2001 war Lucke Leiter des durch das FEMISE geförderten Forschungsprojekts Fiscal Impact of Trade Liberalisation – The Case of Jordan and Syria. Nach einem erneuten einjährigen Erziehungsurlaub leitete er zwischen 2002 und 2007 das DFG geförderte Forschungsprojekt Wachstum und Wirtschaftsintegration im Nahen Osten. Von 2003 bis 2005 war Lucke Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im selben Jahr lehnte er einen Ruf an die Technische Universität Berlin ab. Von 2003 bis 2004 war er dann Leiter des FEMISE-geförderten Forschungsprojekts Regional Integration and Resource Use in the Middle East: Oil, Water, and the Need for Peace. 2004 war er in der Funktion eines World Bank Consultant (Trade Liberalization in Syria) und von 2006 bis 2007 Leiter des FEMISE-geförderten Forschungsprojekts Assessing the Macroeconomic Effects of the Barcelona Initiative's Liberalization Process. 2007 und 2008 bekleidete Lucke eine Gastprofessur an der University of British Columbia in Vancouver (Kanada). Er veröffentlichte zahlreiche Aufsätze in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie European Economic Review, NBER Macroeconomics Annual und Economics Letters.

Lucke ist verheiratet und hat fünf Kinder, mit denen er in Winsen (Luhe) bei Hamburg lebt.[6] Er ist Mitglied der Evangelisch-reformierten Kirche in Hamburg. Gegen den ökonomiekritischen Bekenntnistext, den der Reformierte Weltbund 2004 auf seiner Generalversammlung in Accra (Ghana) verabschiedete, wendete sich der Ökonom Lucke mit deutlichen Worten.[7] In seiner Kirchengemeinde leitete er jahrelang den Kindergottesdienst.[8][9] Lucke besitzt nach eigenen Aussagen kein Auto und keinen Fernseher.[10]

Wirtschaftswissenschaftliches Werk[Bearbeiten]

Lucke veröffentlichte 1994/95 ein Diskussionspapier, welches bis dato die einzige wirtschaftswissenschaftliche Analyse zur Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt darstellte. Seine Untersuchungen ergaben, dass durch bestimmte Kaufpreisabschläge das Investitionsvolumen steigen konnte und die Arbeitsplatzzusagen höher ausfielen. Wenngleich ein Wirtschaftswachstum verzeichnet wurde, seien die Maßnahmen für den Staat aus haushaltspolitischer Sicht zu hoch gewesen.[11]

Der Finanzwissenschaftler Burkhard Heer, derzeit Lehrstuhlinhaber an der Universität Augsburg, verfasste 1999 einen Kommentar zu Luckes Konjunktur-Forschung (Real-Business-Cycle-Modelle mit endogenem Wachstum). Darin stellt er dessen „innovative Ergebnisse“ heraus: „1. Konjunkturmodelle mit endogenem Wachstum generieren per se keine Persistenz in der Wachstumsrate des Outputs“ und „2. Eine hinreichende Bedingung um Outputpersistenz in RBC-Modellen zu generieren, ist die Annahme, daß der exogene Schock die endogene Zukunftsvariable drifft“.[12]

Der Social Sciences Citation Index (SSCI) führt ihn mit zwanzig Artikeln.[13] Lucke wurde im Ökonomen-Ranking „Top-250 Forscher Lebenswerk“ der KOF Konjunkturforschungsstelle nach Maßgabe des Handelsblatts auf dem 176. (2010) bzw. dem 148. Platz (2011) gelistet.[14] 2013 erreichte er Platz 240 in der Rangliste der 317 „Top-Forscher" unter den VWL-Professoren aus dem deutschsprachigen Raum.[15] Diese Rankings basieren auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Ökonomen in Fachzeitschriften und deren Rezeption seit Karrierebeginn.

Lucke gilt als neoliberal ausgerichteter Wirtschaftswissenschaftler.[16] Andere Ökonomen beurteilen seine wissenschaftliche Leistung ambivalent. So wird Rüdiger Bachmann zitiert mit: „Seine Forschung ist zeitgemäß, allerdings nicht sehr bedeutsam oder herausragend – große Bretter hat er nicht gebohrt: Bis auf einen Artikel halten sich seine Zitationszahlen in Grenzen. Lucke ist mehr ein Rezipient von ökonomischer Forschung als ein Produzent.“[13] Harald Uhlig ergänzte, dass „man [...] heutzutage wohl etwas mehr erwarten [würde], um eine Professur an einer guten Universität zu bekommen, aber die Zeiten waren damals anders.“ Luckes Berufung sei darauf zurückzuführen, dass dieser „einer der wenigen in Deutschland war, die sich um moderne, stochastisch-dynamische Gleichgewichtstheorie in der Makroökonomie kümmerte und zudem etwas von Zeitreihenökonometrie verstand.“[13]

Politisches Wirken[Bearbeiten]

Hamburger Appell[Bearbeiten]

Lucke war mit Michael Funke und Thomas Straubhaar einer der drei Hauptinitiatoren des kurz vor der Bundestagswahl 2005 von 243 Wirtschaftswissenschaftlern unterzeichneten Hamburger Appells für wirtschaftliche Reformen in Deutschland. Darin wurde die Senkung der Arbeitskosten als Schlüssel zur Überwindung der deutschen Wachstumsschwäche bezeichnet und ein Wechsel der Sozialpolitik von Lohnersatzleistungen zu Lohnzuschüssen gefordert.[17] Finanzpolitische Eingriffe zur Erhöhung der Nachfrage wurden als Störung der Struktur der Gesamtnachfrage abgelehnt. Kritisiert wurde der Aufruf von eher gewerkschaftsnahen Ökonomen wie Gustav Horn.[18]

Plenum der Ökonomen[Bearbeiten]

Lucke veröffentlichte im Oktober 2010 unter dem Eindruck der weltweiten Finanzkrise ab 2007 einen „Gründungsaufruf an alle deutschen Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre“. Darin rief er auf zur

„Gründung eines Plenums der Ökonomen als einer elektronischen Vollversammlung aller Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre, die an einer deutschen Universität oder als deutsche Staatsbürger an einer ausländischen Universität lehren. Das Plenum der Ökonomen berät und äußert sich ausschließlich zu volkswirtschaftlichen Ausnahmesituationen von herausragender nationaler Bedeutung. Einziges Ziel des Plenums ist es, die Öffentlichkeit und die demokratisch legitimierten Institutionen der Bundesrepublik Deutschland rechtzeitig und fundiert über die Einschätzung der diesem Staat dienenden Wissenschaftler zu informieren.“

Bernd Lucke[19]

Insgesamt 328 VWL-Professoren unterzeichneten den Aufruf (Stand Juni 2011) und wurden damit Plenumsmitglied; Lucke ist seit dessen Gründung Geschäftsführer des Plenums der Ökonomen. Das Plenum sprach sich im Februar 2012 mit sehr großer Mehrheit gegen eine Verlängerung des Euro-Rettungsschirms aus.[20] Aufgrund von Luckes politischen Aktivitäten für die AfD sagten sich 2014 einige Ökonomen wie Hans-Werner Sinn und Justus Haucap von der Initiative los.[21]

Lucke war einer von 172 Wirtschaftsprofessoren, die im Juli 2012 den Offenen Brief der Ökonomen zur Eurokrise unterzeichneten.[22] Er war außerdem einer von 136 deutschen Wirtschaftsprofessoren, darunter Roland Vaubel, Hans-Werner Sinn, Jürgen B. Donges, Manfred J. M. Neumann und Georg Milbradt, die kurz vor den Bundestagswahlen im September 2013 in einem Aufruf der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtswidrige monetäre Staatsfinanzierung vorwarfen.[23]

Parteiwechsel[Bearbeiten]

Lucke trat mit 14 Jahren der Jungen Union bei, weil die Entspannungspolitik Willy Brandts seiner Meinung zufolge die Lebensumstände seiner Verwandten in der DDR nicht merklich verbesserte.[2] Lucke blieb 33 Jahre Mitglied der CDU, bevor er diese im Dezember 2011 verließ, weil er deren Euro-Rettungspolitik für verfehlt hält.

Mehrfach hat er in dieser Zeit ausführliche Stellungnahmen zur Schuldenkrise in der Tagespresse veröffentlicht. Ferner wurde er im Februar 2012, gemeinsam mit Johannes Hüdepohl, Sprecher der überparteilichen Sammelbewegung Bündnis Bürgerwille, die nicht nur Wissenschaftler sondern auch einfache Bürger in die Euro-Rettungskritik einbindet.[24] Er kandidierte dann bei der Landtagswahl in Niedersachsen 2013 auf dem Listenplatz 3 der Freien Wähler.[25] Nach inhaltlichen Differenzen und dem Ergebnis von 1,1 Prozent, das hinter den Erwartungen zurückblieb, kam es zum Zerwürfnis mit den Freien Wählern unter Hubert Aiwanger.[26]

Sprecher und Spitzenkandidat der AfD[Bearbeiten]

Konrad Adam, Frauke Petry und Bernd Lucke (v.l.n.r.) beim Gründungs­parteitag der AfD 2013 in Berlin

Daraufhin forcierte er eine Parteineugründung und initiierte zusammen mit Alexander Gauland, Konrad Adam und Gerd Robanus die eurokritische Wahlalternative 2013.[27][28] Am 14. April 2013 wurde auf dieser Basis in Berlin die neue politische Partei Alternative für Deutschland (AfD) mit Lucke als einem von drei gewählten Sprechern gegründet. Auf der Gründungsveranstaltung der AfD sagte Lucke, die Einführung des Euro sei ein „historischer Fehler gewesen“.[29]

Zur Bundestagswahl 2013 kandidierte Lucke als Spitzenkandidat seiner Partei in Niedersachsen[30] und als Direktkandidat im Wahlkreis Harburg.[31] Er erhielt 5,7% der abgegebenen Stimmen.[32] Auf dem Bundesparteitag der AfD in Aschaffenburg am 25. Januar 2014 wurde Lucke zum Spitzenkandidaten für die am 25. Mai 2014 anstehende Europawahl gewählt.[33]

Mitglied des Europäischen Parlaments[Bearbeiten]

Seit dem 1. Juli 2014 ist Lucke Mitglied des Europäischen Parlaments. Dort gehört er dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) an und ist Stellvertreter im Entwicklungsausschuss (DEVE). Darüber hinaus ist er Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei. Seine Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden von ECON scheiterte.[34] Er kündigte an, sein Mandat im Europaparlament aufzugeben, wenn er bei der Bundestagswahl 2017 in den Bundestag gewählt werden sollte.[35]

Kontroversen[Bearbeiten]

Auseinandersetzung mit Forsa und Allensbach[Bearbeiten]

Lucke behauptete in einem Interview mit dem Handelsblatt Ende August 2013, Meinungsforschungsinstitute würden Umfragen zu Ungunsten der AfD manipulieren, indem sie den Spielraum der statistischen Analyse nutzten, um die Partei kleinzurechnen. Es gäbe „eindeutige Hinweise von Mitarbeitern der Wahlforscher“, dass „In den Rohdaten von Allensbach und Forsa“ die AfD „deutlich über fünf Prozent“ liegen würde.[36] Das Umfrageinstitut Forsa erwirkte daraufhin vor dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen Lucke. Das Gericht untersagte Lucke unter Androhung von Ordnungsgeld, seine Behauptungen zu wiederholen.[37] Der Geschäftsführer des Forsa-Instituts, Manfred Güllner, kündigte daraufhin an, Lucke künftig „Lügen-Lucke“ zu nennen. Eine dagegen gerichtete Unterlassungsklage Luckes beim Landgericht Hamburg blieb erfolglos, da Güllners Äußerung vom Gericht als zulässige Meinungsäußerung bewertet wurde.[38][39]

Wortwahl nach der Bundestagswahl 2013[Bearbeiten]

Bernd Lucke im Bundestagswahlkampf 2013.

Am Abend der Bundestagswahl 2013 resümierte Lucke, seine Partei habe die Demokratie „ertüchtigt“, nachdem man in den vergangenen vier Jahren „so viel an Entartungen von Demokratie und Parlamentarismus“ erlebt habe.[40][41] Die Wortwahl „Entartung“ wurde als historisch belastet und populistisch kritisiert.[42][43] Lucke verteidigte seine Formulierung später in den Talkshows Anne Will und hart aber fair. Er habe die Formulierung nicht in einem autoritären Bezug und nicht in Bezug auf die Biologie verwendet, sondern zum Ausdruck bringen wollen, dass die Demokratie ihren Charakter verliere und daher „entarte“, wenn die Regierung dem Parlament durch Zeitdruck die Möglichkeit verweigere, sich über wichtige Gesetze ein eigenes Urteil zu bilden.[44][45][46][47]

Wortwahl im Wahlkampf für die Landtagswahlen 2014[Bearbeiten]

Bei einem Wahlkampfauftritt in Frankfurt/Oder soll Lucke laut Bild-Zeitung in Anspielung auf die hohe Kriminalitätsrate und die unzureichend ausgestattete Polizei in der Grenzregion zu Polen geäußert haben: „Da versteht man doch, wenn Leute sagen: Wir wollen mit der alten DDR nichts zu tun haben, aber die innere Sicherheit war damals besser in der DDR als das in Westdeutschland der Fall war.“ SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi warf Lucke „Geschichtsvergessenheit“ vor, da er sich die Stasi zurückwünsche. Die Deutsche Presseagentur urteilte nach einem Auftritt Luckes im sächsischen Wahlkampf: „Die AfD zeigt im ostdeutschen Wahlkampf Verständnis für die Ostalgie-Gefühle einiger Wähler.“ Für Lucke sei es nachvollziehbar, dass Menschen in Sachsen aufgrund der gestiegenen Kriminalität das Gefühl hätten, „dass früher auch nicht alles schlechter war“.[48] Alexander Gauland stellte sich hinter Lucke und erklärte, dass Lucke lediglich die Meinung ostdeutscher Wähler wiedergegeben habe.[49]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten]

  • Price Stabilization on World Agricultural Markets: An Application to the World Market for Sugar (= Lecture Notes in Economics and Mathematical Systems, Band 393). Springer, Berlin 1992, ISBN 3-540-56099-8 (= zugleich Dissertation, FU Berlin, 1991).
  • Theorie und Empirie realer Konjunkturzyklen. Mit 73 Tabellen (= Studies in contemporary economics). Physica-Verlag, Heidelberg 1998, ISBN 3-7908-1148-3 (= zugleich Habilitationsschrift, FU Berlin, 1997: Beiträge zur Theorie und Empirie realer Konjunkturzyklen).
  • Fiscal Impact of Trade Liberalization: The Case of Syria. FEMISE Research Report for the European Commission, Marseille 2001 (PDF).

Diskussionspapiere[Bearbeiten]

  • mit Paul Beaudry: Letting Different Views about Business Cycles Compete; erschienen als NBER Working Paper im Mai 2009 (PDF).
  • mit Harald Hau, Ulrich Hege: Der riskante Griff nach dem Hebel; erschienen in der FAZ vom 23. Oktober 2011.
  • mit Harald Hau: Die Alternative zum Rettungsschirm: Obligatorische Rekapitalisierung der Banken (PDF); erschienen in der FAZ vom 16. September 2011.
  • mit Jacopo Zotti: Assessing the Macroeconomic Effects of the Barcelona Initiative. 2012 (PDF)
  • mit Jacopo Zotti: Welfare-optimal trade and competition policies in small open oligopolistic economies; veröffentlicht am 22. November 2012; erschienen im Journal of International Trade & Economic Development [Vol. 23, Issue 3, 2014]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Lucke, in: Internationales Biographisches Archiv 27/2013 vom 2. Juli 2013, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 24/2014, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bernd Lucke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ivo Marusczyk: Gegen den Euro, gegen Merkel. In: tagesschau.de. 15. April 2013, abgerufen am 14. April 2013.
  2. a b Hendrik Ankenbrand: Bernd Lucke. Der Protestant. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 25. Dezember 2013, abgerufen am 25. Dezember 2013.
  3. Abitur-Jahrgang 1981, Städtisches Gymnasium Haan, abgerufen am 30. Juli 2014.
  4. Bernd Lucke zu Gast bei Benjamin von Stuckrad-Barre. Stuckrad-Barre (ZDFneo), 16. September 2013.
  5. a b Philip Faigle: Der falsche Ökonom. In: Die Zeit, 23. Mai 2014.
  6. Winand von Petersdorff: Wer ist der Anti-Euro-Professor Bernd Lucke? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. März 2013, abgerufen am 24. März 2013.
  7. Lucke, Bernd: Was der Reformierte Weltbund auch hätte beschließen können. Evangelisch-reformierte Kirche Hamburg, 2004.
  8. Stellungnahme der AfD zum Artikel der FAZ über eine „Christliche Alternative für Deutschland“. International Business Times, 11. März 2014.
  9. Die Zeit: Bernd Lucke. Der Mann für die Weltformel, vom 9. Mai 2014
  10. Hendrik Ankenbrand: Bernd Lucke: Der Protestant, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2013
  11. Karl-Heinz Paqué: Auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit. In: Otto Depenheuer, Karl-Heinz Paqué (Hrsg.): Einheit – Eigentum – Effizienz. Bilanz der Treuhandanstalt. Gedächtnisschrift zum 20. Todestag von Dr. Detlev Karsten Rohwedder (= Bibliothek des Eigentums, Band 9). Springer, Berlin 2012, ISBN 978-3-642-33113-8, S. 61.
  12. Burkhard Heer: Neue Wachstumstheorie und Theorie realer Konjunkturzyklen, Kommentar zu Bernd Lucke. In: Wolfgang Franz, Helmut Hesse, Hans Jürgen Ramser, Manfred Stadtler: Trend und Zyklus. Zyklisches Wachstum aus der Sicht moderner Konjunktur- und Wachstumstheorie (= Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren, Band 28). Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147247-0, S. 71–76.
  13. a b c Martin Greive, Anne Kunz: Als Professor macht Bernd Lucke nicht viel her. In: Die Welt, 22. September 2014.
  14. Top-250 Forscher Lebenswerk: 2011, Handelsblatt-Ranking Volkswirtschaftslehre, abgerufen am 30. März 2014.
  15. Forscher Lebenswerk: 2013, Handelsblatt-Ranking Volkswirtschaftslehre, abgerufen am 30. März 2014.
  16. Oskar Niedermayer: Eine neue Konkurrentin im Parteiensystem? Die Alternative für Deutschland. In: ders. (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 2013. Springer, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-02852-7. S. 175–207, hier: S. 178.
  17. Hamburger Appell. In: uni-hamburg.de, (PDF; 27 kB).
  18. Dietmar Neuerer: Schwere Vorwürfe gegen Chef der Anti-Euro-Partei. In: Handelsblatt, 19. April 2013.
  19. wiso.uni-hamburg.de: Gründungsaufruf an alle deutschen Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre
  20. http://buendnis-buergerwille.de/
  21. Dietmar Neuerer: Luckes eurokritische Ökonomen-Initiative vor dem Aus. In: Handelsblatt, 6. Mai 2014.
  22. Der offene Brief der Ökonomen im Wortlaut. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. Juli 2012, abgerufen am 14. März 2013.
  23. Neuer Appell: Deutsche Ökonomen werfen der EZB Staatsfinanzierung vor. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. September 2013, abgerufen am 12. September 2013.
  24. Bernd Lucke: Abhandlungen zur Schuldenkrise. Plenum der Ökonomen, 18. April 2001.
  25. Torsten Jung Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER Niedersachsen, Website Freien Wähler Niedersachsen, 7. September 2012, abgerufen am 3. September 2012.
  26. Günther Lachmann: Warum keiner mehr über die Freien Wählern spricht. In: Die Welt, 2. August 2013.
  27. zu den Gründern zählen u. a., Wahlalternative 2013, abgerufen am 20. September 2012.
  28. Günther Lachmann: Euro-Politik Enttäuschte CDU-Politiker gründen Wahlalternative, in: Die Welt, 4. Oktober 2012.
  29. Neue Partei „AfD“ will raus aus dem Euro. mdr.de, 15. April 2013.
  30. Kandidaten der Landesliste Niedersachsen auf der Website des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland
  31. Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag in Niedersachsen auf der Website des Landesverbandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland
  32. Ergebnis Bundestagswahl 2013 Erststimme im Landkreis Harburg, abgerufen am 12. März 2014.
  33. Parteitag zur Europawahl. AFD kürt Lucke zum Spitzenkandidaten. SPON, 25. Januar 2014.
  34. Währungsausschuss: Lucke fällt im EU-Parlament durch. SPON, 7. Juli 2014.
  35. AfD-Chef Bernd Lucke: Der Parlaments-Hopper Spiegel Online, 27. Mai 2014
  36. AfD-Chef Bernd Lucke. „Es gibt ein Problem mit den Meinungsumfragen“, Handelsblatt online, 30. August 2013.
  37. Zoff um Umfragedaten: AfD kassiert Schlappe im Rechtsstreit mit Forsa, SPON, 17. September 2013
  38. Justus Bender, Friedrich Schmidt: Einfache Lösungen, viele Fragen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. September 2013.
  39. Matthias Weber: Biedermann oder Brandstifter?, stern.de, 28. September 2013.
  40. Günther Lachmann: Die unkalkulierbaren Euro-Gegner. Die AfD ist aus Protest gegen die Rettungspolitik entstanden – und hat den Wahlkampf mehr geprägt als jede neue Partei zuvor. In: Die Welt, Nr. 222, 23. September 2013, S. 6.
  41. Sascha Lobo: Der Wahlausgang in drei Bildern. SPON, 24. September 2013.
  42. Christian Unger, Christoph Rybarczyk: Ein Hamburger jubelt. In: Hamburger Abendblatt, Nr. 222, 23. September 2013, S. 6.
  43. Bernd Wittkowski: Entartetes Fernsehen. In: Börsen-Zeitung, Nr. 189, 2. Oktober 2013, S. 8.
  44. Daniele Raffaele Gambone: „Anne Will“. Lucky Lucke und der „illiberale Geist“ der AfD. welt.de, 26. September 2013.
  45. Raphael Moritz:TV-Kritik Anne Will: Demokratie als „Krebsgeschwür?“. handelsblatt.com, 26. September 2013.
  46. Daland Segler: Anne Will: Im Netz der Schwarzen Witwe. fr-online.de, 25. September 2013.
  47. Tillmann Neuscheler: Frühkritik: Hart aber fair: Sie haben „entartet“ gesagt. FAZ.net, 1. Oktober 2013.
  48. „Gehirn zugemauert? AfD-Chef lobt innere Sicherheit in der DDR“, bild.de, 14. September 2014.
  49. Pressemitteilung vom 14. September 2014