Bernd Ulrich

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Bernd Ulrich (* 1960 in Essen) ist ein deutscher Journalist und stellvertretender Chefredakteur sowie Leiter des Politikressorts von „Die Zeit“.

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Leben und Karriere[Bearbeiten]

Ulrich wurde als Sohn eines Gärtners[1] geboren. Er schloss sein Studium der Politik mit dem Diplom ab. Danach war er Mitarbeiter beim Fraktionsvorstand der Grünen im Deutschen Bundestag.

Er arbeitete seit 1991 als Journalist; zunächst schrieb er frei, unter anderem für die Frankfurter Rundschau, die taz, und die FAZ. Von 1993 bis 1996 war er Parlamentskorrespondent der Wochenpost, seit 1997 arbeitete er für den Berliner Tagesspiegel, zuletzt als Leitender Redakteur. Am 1. April 2003 wurde er Leiter des Hauptstadtbüros der Zeit und gleichzeitig stellvertretender Chefredakteur. Seit 1. August 2007 ist er Leiter des Politikressorts. Für seinen Beitrag Wer sind wir heute? über das Bild der Deutschen im Ausland erhielt Ulrich den Henri-Nannen-Preis des Jahres 2013 in der Kategorie Essay.

Werke[Bearbeiten]

  • Bernd Ulrich: Deutsch, aber glücklich. Eine neue Politik in Zeiten der Knappheit. Alexander Fest Verlag, Berlin 1997. ISBN 3828600107.
  • Matthias Geis, Bernd Ulrich: Der Unvollendete : Das Leben des Joschka Fischer. Alexander Fest Verlag, Berlin 2002. ISBN 3828601758.
  • Bernd Ulrich: Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss.: Eine Streitschrift. Rowohlt Verlag, Berlin 2011. ISBN 3498068903.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sind Muslime dümmer? Zeit, 26. August 2010.