Berner-Würstel

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Berner-Würstel mit Pommes frites und Meerrettichsenf

Berner-Würstel ist die Bezeichnung für Wiener bzw. Frankfurter Würstchen, die der Länge nach aufgeschnitten und mit Käsestreifen (meist Emmentaler) gefüllt wurden sowie mit Räucherspeck umwickelt sind. Es gibt auch Wursthersteller, die den Käse bereits in das Brät geben.

Berner-Würstel stammen allerdings nicht – wie der Name vermuten lässt – aus der Schweiz, sondern aus Zell am See in Österreich und sind nach ihrem Erfinder, dem Koch Erich Berner senior benannt. Der Bezirksarchivar Scholz bestätigt die mündliche Überlieferung des Rezeptes. Der Koch entwickelte die Berner-Würstel als schnell zuzubereitende Jause für die Mitglieder der Liedertafel Zell am See in den 1950er-Jahren.[1] Dieser größte Männerchor des Bundeslandes Salzburg hat nach der allwöchentlichen Probe (freitags 20 Uhr) Erich Berner oft in dessen Tiroler Weinstüberl in Zell am See besucht. Die Enkel des Erfinders, Christoph und Gottfried Berner, führen heute in Zell am See das 4-Sterne-Hotel Berner.

Zu Berner-Würsteln isst man traditionell Brot und pikanten Pusztasalat oder, wie heute meist üblich, Pommes frites und Ketchup bzw. scharfen Senf.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Frankfurter/Wiener Würstel. Eintrag Nr. 160 im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums. abgerufen am 16. Februar 2013