Berner Konvention

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert das Übereinkommen des Naturschutzes, siehe auch Berner Übereinkunft.
Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
Kurztitel: Berner Konvention
Titel (engl.): Convention on the Conservation of European Wildlife and Natural Habitats
Datum: 19. November 1979
Inkrafttreten: 1. Juni 1982
Fundstelle: CETS No. 104 (engl. Text)
Fundstelle (deutsch): SEVNr. 104, SR 0.455
Vertragstyp: Multinational
Rechtsmaterie: Artenschutz
Unterzeichnung: 48
Ratifikation: 47 Aktueller Stand (13. Sep. 2014)
Europäische Gemeinschaft Ratifikation (1. September 1982)
Deutschland: Ratifikation (13. Dezember 1984)
Liechtenstein: Ratifikation (1. Juni 1982)
Österreich: Ratifikation (1. September 1983)
Schweiz: Ratifikation (1. Juni 1982)
Bitte beachte den Hinweis zur geltenden Vertragsfassung.
Staaten, die die Berner Konvention ratifiziert haben.

Die Berner Konvention, amtl. Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume ist ein völkerrechtlicher Vertrag des Europarates über den Schutz europäischer wildlebender Tiere und Pflanzen aus dem Jahr 1979. 42 europäische und 4 afrikanische Staaten sowie die Europäische Gemeinschaft haben die Konvention ratifiziert.

Umsetzung[Bearbeiten]

  • In der Europäischen Union erfolgte die Erklärung mit Beschluss 82/72/EWG des Rates vom 3. Dezember 1981,[1] die Umsetzung vor allem in der Vogelschutzrichtlinie sowie in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Natura 2000-Netzwerk), und dem Europäischen Netzwerk biogenetischer Reservate.
  • In der Schweiz erfolgt die Umsetzung im Rahmen von
    • Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG)[2]
    • Auenverordnung vom 28. Oktober 1992[3]
    • Bundesgesetzes vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG)[4]
    • Bundesverfassung Art. 78 Natur und Heimatschutz. Insbesondere Abs. 5 dem Rothenthurm-Artikel[5]
    • Hochmoorverordnung vom 21. Januar 1991 über den Schutz der Hoch- und Übergangsmoore von nationaler Bedeutung[6]
    • Flachmoorverordnung vom 7. September 1994 über den Schutz der Flachmoore von nationaler Bedeutung[7]
    • Moorlandschaftverordnung vom 1. Mai 1996 über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung[8]
    • Direktzahlungsverordnung vom 7. Dezember 1998 über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (DZV)[9]
    • Trockenwiesen und -weiden Verordnung vom 13. Januar 2010 (TwwV) [10]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Übereinkommenüber die Erhaltung der europäischen wildlebendenPflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
  2. Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG)
  3. Verordnung vom 28. Oktober 1992 über den Schutz der Auengebiete von nationaler Bedeutung (Auenverordnung)
  4. Bundesgesetz vom 29. April 1998 über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG)
  5. Art. 78 Natur- und Heimatschutz
  6. Verordnung vom 21. Januar 1991 über den Schutz der Hoch- und Übergangsmoore von nationaler Bedeutung (Hochmoorverordnung)
  7. Verordnung vom 7. September 1994 über den Schutz der Flachmoore von nationaler Bedeutung (Flachmoorverordnung)
  8. Verordnung vom 1. Mai 1996 über den Schutz der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung (Moorlandschaftsverordnung)
  9. Verordnung vom 7. Dezember 1998 über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (Direktzahlungsverordnung, DZV)
  10. Verordnung vom 13. Januar 2010 über den Schutz der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (Trockenwiesenverordnung, TwwV)