Bernhard (Baden-Durlach)

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Markgraf Bernhard von Baden-Durlach[1] (* 1517; † 20. Januar 1553) war vom 26. September 1552 bis zu seinem Tode am 20. Januar 1553 Markgraf von Baden-Pforzheim.

Leben[Bearbeiten]

Bernhard war der zweite Sohn aus der ersten Ehe des Markgrafen Ernst von Baden-Durlach mit Elisabeth von Brandenburg-Ansbach.

Wie seinem älteren Bruder Albrecht wird Bernhard ein ausschweifender Lebenswandel und ein wildes Wesen zugeschrieben. Er opponierte gegen die 1537 von seinem Vater vorgesehene Aufteilung des Landes unter seine Söhne und insbesondere gegen die zweite Ehe des Vaters und die Erbberechtigung seines Halbbruders Karl. 1540 erwarb er das Bürgerrecht der Stadt Basel bei der er auch Schuldner war. Nachdem sein Bruder Albrecht 1542 verstorben war, vergab ihm sein Vater und versprach ihm die untere Markgrafschaft als Erbe.

Er regierte seit dem 26. September 1552 die untere Markgrafschaft Baden-Pforzheim (später Markgrafschaft Baden-Durlach) mit den Städten Pforzheim und Durlach, während sein Halbbruder Karl II. das badische Oberland regierte, wobei seine Regierung nur wenige Monate dauerte, da er bereits am 20. Januar 1553 überraschend verstarb. Er ist in der Stiftskirche zu Pforzheim begraben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Christian Sachs: Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden, Karlsruhe 1764–1770, Bd. 4, S. 73 - 75

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zu jener Zeit gab es die Bezeichnung Baden-Durlach noch nicht, stattdessen sprach man von Baden-Pforzheim (damals die Residenzstadt) oder von der Markgrafschaft Baden - Pforzheimer Teil


Vorgänger Amt Nachfolger
Ernst I. Markgraf von Baden-Durlach
gemeinsam mit Karl II.

1552–1553
Karl II.