Bernhard Baader
Bernhard Baader (* 30. April 1790 in Mannheim; † 6. Januar 1859 in Karlsruhe) war ein Sammler badischer Sagen.
[Bearbeiten] Leben
Baader absolvierte 1819 das Wilhelmsgymnasium in München. Er arbeitete zunächst als Beamter in Wertheim, wo er die spätere Schriftstellerin und Vereinsgründerin Amalie Baader kennenlernte. Im Jahr 1823 erfolgte die Heirat. Baader war als Kreisrat der Kreisregierung des Seekreises in Konstanz tätig und ging 1832 als Geheimer Finanzrat der Steuerdirektion nach Karlsruhe.
In den 1830er-Jahren veröffentlichte er, wie viele seiner Zeitgenossen, Sagenbeispiele in Zeitschriften. Einen Teil dieser Sagen übernahm August Schnezler in sein 1846 erscheinendes Badisches Sagenbuch.
Im Jahr 1851 legte Baader selbst als Ertrag seiner rund zwanzigjährigen Sammelarbeit Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden vor, die er nach seinen Angaben aus mündlicher Überlieferung zusammengetragen hat. Im Jahr 1859 erschien eine Fortsetzung mit „neugesammelten“ Sagen.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Bernhard Baader im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von Bernhard Baader bei Zeno.org
- Lebensdaten
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Baader, Bernhard |
| KURZBESCHREIBUNG | Sammler badischer Sagen |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1790 |
| GEBURTSORT | Mannheim |
| STERBEDATUM | 6. Januar 1859 |
| STERBEORT | Karlsruhe |