Bernhard Ebbinghaus

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Bernhard Ebbinghaus (* 2. Juni 1961 in Stuttgart) ist ein deutscher Soziologe.

Leben[Bearbeiten]

Ebbinghaus studierte von 1981 bis 1988 Soziologie als Diplomstudiengang an der Universität Mannheim und war 1984/85 Fulbright-Stipendiat an der New School for Social Research. Nach einem Jahr am Institut Universitaire d´Etudes Européennes in Genf war er von 1989 bis 1992 DAAD-Stipendiat am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, wo er 1993 mit der Arbeit Labour Unity in Union Diversity. Trade Unions and Social Cleavages in Western Europe, 1890-1989 promoviert wurde. Von 1992 bis 1996 war Ebbinghaus Wissenschaftlicher Assistent in Soziologie an der Universität Mannheim und Co-Koordinator des internationalen Forschungsprojekts über Gewerkschaften am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Anschließend war er am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung tätig, bevor er 1999/2000 John F. Kennedy Memorial Fellow am Center for European Studies der Harvard University wurde. Im Wintersemester 2001/02 war er Gastprofessor an der University of Wisconsin, 2003/04 vertrat er die Professur für Gesellschaftsvergleich an der Universität Jena.

Nach seiner Habilitation im Juli 2003 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln wurde Ebbinghaus im Oktober 2004 zum Professor für Soziologie und leitet den Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim berufen. Von November 2006 bis Oktober 2009 war er Gründungsdirektor des Doktorandenzentrums für die Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Graduate School of Economic and Social Sciences. Von Februar 2008 bis Januar 2011 war er Direktor des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES).

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]