Bernhard Fell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bernhard Fell (* 29. August 1929 in Aachen) ist ein deutscher Chemiker und emeritierter Professor für Technische Chemie der RWTH Aachen.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten]

Fell, der im Arbeitskreis von Friedrich Asinger habilitierte, war ab Juni 1968 Privatdozent am Lehrstuhl für Technische Chemie und Petrolchemie und ab 1970 Wissenschaftlicher Rat und Professor. Im Jahr 1987 wurde er Universitätsprofessor und in September 1993 emeritiert.

Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag auf dem Gebiet der Hydroformylierung, wo er den Einfluss verschiedener Liganden[2], den Einfluss von Kohlenstoffmonoxid- und Wasserstoffpartialdrücken und anderer Parameter auf die Isomerenverteilung bei der Hydroformylierung untersuchte. Er entwickelte für diese Reaktion das Konzept der Thermoregulierten Phasentransferkatalyse. [3]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Bernhard Fell, Hans-Ulrich Hög, Georg Feichtmeier: Cyclocarbonylierungsreaktionen mit Alkinen und Olefinen, Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen, Nr. 3105, 106 Seiten, ISBN 3-531-03105-8

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernard Fell im Archiv RWTH Aachen
  2. Bernhard Fell, Antoin Geurts: Hydroformylierung mit Rhodiumcarbonyl-tert.-Amin-Komplexkatalysatoren. In: Chemie Ingenieur Technik - CIT. 44, 1972, S. 708–712, doi:10.1002/cite.330441104.
  3. Arno Behr, Peter Neubert: Applied Homogeneous Catalysis, 716 Seiten, Verlag Wiley-VCH (2012), S. 243, ISBN 3-527-32641-3