Bernhard Jaumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bernhard Jaumann (* 8. Juni 1957 in Augsburg) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine Kriminalromane und Kurzgeschichten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Jaumann studierte in München Deutsch, Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt. Anschließend arbeitete er, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Italien, Australien und Mexiko-Stadt, als Gymnasiallehrer in Bad Aibling. Zur Zeit (2010) lebt er abwechselnd in Windhoek (Namibia) und bei dem kleinen Bergdorf Montesecco in Mittelitalien.

Die ersten fünf Bände seiner Kriminalromane bilden eine Reihe und nehmen inhaltlich Bezug auf die fünf Sinne. Jeder Roman spielt in einer anderen Metropole und dreht sich um jeweils einen der fünf. Saltimbocca wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 2003 ausgezeichnet.

Eine weitere Reihe bildet die Trilogie um Montesecco. Das kleine, dem Aussterben nahe Dorf in den italienischen Marken wird zum Schauplatz raffinierter Verbrechen. Wer weiß schon, ob sie je geklärt würden, wenn die wenigen Dorfbewohner nicht selbst die Aufklärung und Lösung der Fälle übernehmen würden.

Seit er gemeinsam mit seiner Ehefrau zeitweilig in Namibia lebt, hat er mit Geiers Mahlzeit 2008 und Die Stunde des Schakals 2010 insgesamt bereits zwei in Südwestafrika angesiedelte Kriminalromane veröffentlicht.

Jaumann ist Mitglied der Krimi-Schriftsteller-Vereinigung Syndikat. [1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Für seinen Roman Saltimbocca wurde Bernhard Jaumann 2003 mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury hieß es dazu: "Bernhard Jaumanns kulinarischer Krimi ist ein Festmahl - hier stimmen die Zutaten bei jedem Gang: Sprachlicher Gaumenkitzel, spannende Komposition, witzige Dareichung - und das Ganze abgeschmeckt mit genau dem richtigen Schuss Ironie." [2])

Eine zweite Auszeichnung mit dem Friedrich-Glauser-Preis erhielt er 2008 in der Kategorie Kurzkrimi für seine Story Schnee an der Blutkuppe, die in der Anthologie Zum Sterben schön, 2007 bei Wunderlich, Reinbek, erschien.

2009 wurde ihm der deutsche Krimipreis (2. Platz national) (siehe Deutscher Krimi Preis) für den Abschluss seiner Montesecco-Trilogie verliehen. Den 1. Platz des deutschen Krimipreises sicherte sich Jaumann in 2011 in der Kategorie National mit seinem Roman Die Stunde des Schakals.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

Die Reihe der fünf Sinne
Die Montesecco-Trilogie
In Namibia angesiedelt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://das-syndikat.biz/?page_id=3
  2. Eintrag Jaumanns auf Krimilexikon.de

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge