Bernhard Jope

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Bernhard Jope (Mitte), 1941

Bernhard Jope (* 10. Mai 1914 in Leipzig; † 31. Juli 1995 in Königstein im Taunus) war ein deutscher Luftwaffenoffizier und Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg.

Vorkriegsjahre[Bearbeiten]

Jope wurde in Leipzig geboren und war vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Pilot der Lufthansa.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Zu Beginn des Krieges war er beim Kampfgeschwader 40 stationiert und nahm am Polenfeldzug, Frankreichfeldzug und an der Luftschlacht um England teil.

Später startete sein Geschwader von Südfrankreich aus zu Atlantikpatrouillen, um für die deutschen U-Boote alliierte Geleitzüge zu entdecken. Das Geschwader war zu dieser Zeit mit dem ehemaligen Verkehrsflugzeug Focke-Wulf Fw 200 Condor ausgerüstet, das im Krieg zum Langstreckenbomber umfunktioniert worden war.

Am 26. Oktober 1940 gelang es ihm bei einer Schiffsbombardierung, den großen Truppentransporter Empress of Britain schwer zu beschädigen. Für diese Tat erhielt er am 30. Dezember 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Nach weiteren erfolgreichen Feindflügen wurde ihm am 24. März 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. 1944 war er Kommodore des Kampfgeschwaders 100 und in den Jahren 1944/1945 des Kampfgeschwaders 30.

Nach dem Krieg[Bearbeiten]

Nach dem Krieg und anschließender Gefangenschaft war Jope wieder bis zu seiner Pensionierung als Pilot für die Lufthansa tätig. Jope verschied am 31. Juli 1995 in Königstein im Taunus.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 423.