Bernhard von Bismarck
Bernhard Friedrich Alexander Ferdinand Roman von Bismarck (* 24. Juli 1810 in Schönhausen (Elbe); † 7. Mai 1893 in Külz, Pommern) war ein preußischer Kammerherr, Landrat und Geheimer Regierungsrat sowie Besitzer der Güter Külz und Jarchlin in Pommern.
Leben [Bearbeiten]
Bernhard war der älteste Sohn von Ferdinand von Bismarck (1771–1845) auf Schönhausen und seiner Ehefrau Luise Wilhelmine Mencken (1789–1839). Sein 1815 geborener jüngerer Bruder Otto von Bismarck wurde deutscher Reichskanzler, die einzige, 1827 geborene Schwester Malwine, ehelichte den Bismarckschen Jugendfreund Oskar von Arnim-Kröchlendorff.
Bismarck studierte in Berlin und Leipzig. Zwischen 1831 und 1836 war er Leutnant im Garde-Dragonerregiment. 1840 wurde Bernhard von Bismarck zum Landrat des Kreises Naugard ernannt. Seit 1840 gehörte er dem Provinziallandtag von Pommern an. 1847/48 war er Mitglied des Vereinigten Landtags. Von 1851 bis 1852 sowie von 1870 bis 1888 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.
Bernhard von Bismarck heiratete in Naugard am 17. September 1841 Adelheid Fanninger. Diese starb kurz nach der Geburt des Sohnes Philipp von Bismarck 1844. Nach kurzem Witwerstand heiratete Bernhard am 8. September 1848 in Wangeritz Malwine von Lettow-Vorbeck.
Bernhard von Bismarck war Mitglied des Corps Saxonia Leipzig.[1] 1852 war er am Duell Vincke-Bismarck als Zeuge beteiligt.
Literatur [Bearbeiten]
- Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus: 1867–1918. Bearb. v. Bernhard Mann unter Mitarbeit v. Martin Doerry, Cornelia Rauh u. Thomas Kühne, Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7 S.68.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Kösener Korps-Listen 1910, 154, 201.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bismarck, Bernhard von |
| ALTERNATIVNAMEN | Bismarck, Bernhard Friedrich Alexander Ferdinand Roman von |
| KURZBESCHREIBUNG | preußischer Kammerherr, Landrat und Geheimer Regierungsrat und Gutsbesitzer |
| GEBURTSDATUM | 24. Juli 1810 |
| GEBURTSORT | Schönhausen (Elbe) |
| STERBEDATUM | 7. Mai 1893 |
| STERBEORT | Külz |