Berno von Baume

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Berno von Baume (* um 850 in Burgund; † 13. Januar 927 in Cluny, Frankreich) war der erste Abt von Cluny.

Er war Mönch in Saint-Martin d’Autun, dann in Baume-les-Messieurs. Auf Grundbesitz seiner Familie gründete er 890 das Kloster Gigny, das er sofort dem Papst unterstellte. Wilhelm I., Herzog von Aquitanien vertraute ihm die Gründung eines Klosters unter den gleichen Bedingungen an: die Abtei von Cluny.

Berno verzichtete jedoch darauf, eine neue monastische Regel zu erstellen, sondern übernahm – wie in der Schenkungsurkunde von Wilhelm I. gewünscht – die Regel von Benedikt von Nursia in der Form des Benedikt von Aniane. Er realisierte jedoch einen Zusammenschluss von bislang unabhängigen Klöstern (u. a. Déols, Marsay und Souvigny), aus denen unter seinem Nachfolger Odo von Cluny das cluniazensische Imperium entwickelt wurde.

925 trat er als Abt von Cluny zurück.

Siehe auch: Cluniazensische Reform

Vorgänger Amt Nachfolger
Abt von Cluny
919–925
Odo