Bernward Dörner

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Bernward Dörner (* 5. November 1956 in Krefeld) ist ein deutscher Zeithistoriker und Antisemitismusforscher.

Dörner studierte Geschichtswissenschaft und Germanistik in Köln und Berlin. Er war Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung. Dörner promovierte an der Technischen Universität Berlin über die Entstehung, Auslegung und Verfolgungswirkung des ‚Heimtücke-Gesetzes' vom 20. Dezember 1934 und arbeitet als Lehrer am Berliner Schulzentrum Edith Stein. Er habilitierte an der Fakultät 1 der TU Berlin über das Thema „Der Mord an den europäischen Juden und die deutsche Gesellschaft. Wissen und Haltung der Bevölkerung 1941 - 1945“. Bernward Dörner ist außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Er lebt in Berlin-Prenzlauer Berg.

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Deutschen und der Holocaust. Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte; Propyläen Verlag: Berlin 2007[1]
  • "Heimtücke". Das Gesetz als Waffe. Kontrolle, Überwachung und Verfolgung in Deutschland 1933-1945, Paderborn u.a. 1998
  • Deutsche Justiz und Judenmord: Todesurteile gegen Judenhelfer in Polen und der Tschechoslowakei (1942-1944), in: Norbert Frei, Sybille Steinbacher, Bernd C. Wagner (Hg.): Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit. Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik, München 2000.
  • Ein KZ in der Mitte der Stadt: Oranienburg, in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hg.): Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933-1935, Berlin 2001.
  • NS-Herrschaft und Denunziation. Anmerkungen zu Defiziten in der Denunziationsforschung; in: Historical Social Research, Vol. 26 — 2001 — No. 2/3, Seite 55-69

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2012, 24. Ausgabe, Berlin/Boston 2012, Bd. 1, S. 699.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rezension

Weblinks[Bearbeiten]