Bertho III. von Mackenzell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bertho III. von Mackenzell war 1271 bis 1272 oder 1274 Fürstabt des Klosters Fulda.

Leben[Bearbeiten]

Bertho stammte aus dem buchischen Adelsgeschlecht derer von Mackenzell. Er war vorher Propst auf dem Johannesberg und wurde umgehend nach der Ermordung seines Vorgängers, Abt Bertho II. von Leibolz, im Frühjahr 1271 eingesetzt.

Die Abtsmörder waren nach Steinau (heute Ortsteil von Petersberg) geflüchtet und verwüsteten von dort aus das fuldische Gebiet. Bertho III. ließ sie verfolgen, auf dem Wehrfriedhof von Kirchhasel gefangennehmen und in der dortigen Kirche erschlagen. Die Brüder Albrecht und Heinrich von Ebersberg wurden 1274 in Frankfurt auf Anordnung des Königs Rudolf von Habsburg gerädert.

Für den sonst schwachen und untätigen Fürstabt übernahm 1272–1274 der Mainzer Erzbischof die Verwaltung der Abtei.

Vorgänger Amt Nachfolger
Bertho II. von Leibolz Fürstabt von Fulda
12711272
Bertho IV. von Biembach