Berto Lardera

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Berto Larderas Skulptur "Zwischen den Welten" in Hamburg – Harburg, Technische Hochschule (1959)

Berto Lardera - eigentlich: Roberto Lardera (* 18. Dezember 1911 in La Spezia, Italien; † 1989 in Paris, Frankreich) war ein italienisch-französischer Bildhauer.

Berto Lardera wurde 1911 in La Spezia in Italien als Sohn eines Werftarbeiters geboren.

Er absolvierte die klassischen Studien an der Universität in Florenz. Die Kunst der Plastik und Bildhauerei brachte er sich selbst als Autodidakt bei.

Berto Larderas Plastiken sind im Wesentlichen Metall-Skulpturen, die insbesondere Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre sehr monumental waren. In den Skulpturen verarbeitete Lardera die Impressionen aus seiner Kindheit, wo er von den Eindrücken der Arbeiten auf den Schiffswerften geprägt war.

Im Jahr 1942 hatte Lardera seine erste Einzelausstellung in Mailand.

1947 zog Lardera nach Paris, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1989 lebte und arbeitete. (im Jahr 1965 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an.) In Paris begann er mit Ausstellungen in der „Galerie Denise René“, später im „Salon de Mai“ und im Salon des Réalités Nouvelles.

In den Jahren 1948, 1950 und 1952 war Lardera Teilnehmer der Biennale von Venedig und vertrat dort Italien.

Berto Lardera war ebenfalls Teilnehmer der documenta 1, der documenta II und der documenta III in den Jahren 1955, 1959 und 1964 in Kassel.

Berto Lardera war von 1958 bis 1961 Gastprofessor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

Larderas Plastiken sind weltweit zu finden. Seine Skulpturen in Europa, Amerika und Japan zeigen in verschiedenen Dimensionen den Einsatz einer breiten Palette diverser Metalle. Anfangs eher flach und zweidimensional, wurden sein Arbeiten später immer vielfältiger, mehrdimensionaler und variantenreicher.

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