Bertrand Freiesleben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bertrand Freiesleben (* 4. Oktober 1967 in Lübeck) ist ein deutscher Künstler.

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater ist medizinischer Mikrobiologe und seine Mutter Handwebmeisterin. Sie förderten frühzeitig sein musisches und gestalterisches Talent. Der persönliche Austausch mit Henry Moore und Emilio Vedova in den 1980er Jahren beeinflussten seine Berufswahl.

Nach dem Abitur auf dem Johanneum zu Lübeck und dem Zivildienst studierte Freiesleben von 1988 bis 1990 Bildhauerei an der Muthesius-Hochschule in Kiel. Er brach sein Bildhauerstudium ab und ging von 1991 bis 1992 nach New York, wo er sich ausschließlich mit Konzeptkunst beschäftigte. Zurück in Deutschland, studierte er von 1992 bis 1998 Kunstgeschichte und Philosophie an der FU in Berlin, u. a. bei Volker Manuth und Reiner Haussherr (Magister). Von 1997 bis 2005 unterrichtete er am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin. Im Jahr 2000 hatte er eine Gastprofessur an der Universität Paris VIII inne. Seit Mitte der 1990er-Jahre widmet sich Freiesleben hauptsächlich der Porträtplastik. Als Chronist arbeitet er am lebenden Modell und entwickelt thematische Porträt-Serien mit Persönlichkeiten.

Bertrand Freiesleben ist mit der Malerin Eva Scheide verheiratet. Sie haben drei Kinder und leben in Berlin.

Portraits (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1998: Grand Prix de l’Académie des Beaux-Arts (Prix de portrait Paul-Louis Weiller), Institut de France, Paris, Frankreich
  • 2010: Auslandsstipendium der Kulturstiftung der Länder

Öffentliche Werke und Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]