Bessenbach

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Bessenbach; für den gleichnamigen Fluss siehe Bessenbach (Fluss).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bessenbach
Bessenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bessenbach hervorgehoben
49.9577777777789.2516666666667229Koordinaten: 49° 57′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Aschaffenburg
Höhe: 229 m ü. NHN
Fläche: 29,99 km²
Einwohner: 5740 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 191 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63856
Vorwahl: 06095
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Gemeindeschlüssel: 09 6 71 112
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ludwig-Straub-Straße 2
63856 Bessenbach
Webpräsenz: www.bessenbach.de
Bürgermeister: Franz Straub (CSU)
Lage der Gemeinde Bessenbach im Landkreis Aschaffenburg
Alzenau Kahl am Main Karlstein am Main Kleinostheim Stockstadt am Main Großostheim Mainaschaff Mömbris Johannesberg (Bayern) Glattbach Wiesener Forst Forst Hain im Spessart Geiselbacher Forst Huckelheimer Wald Heinrichsthaler Forst Heinrichsthaler Forst Waldaschaffer Forst Schöllkrippener Forst Sailaufer Forst Rohrbrunner Forst Rothenbucher Forst Dammbach Dammbach Goldbach (Unterfranken) Geiselbach Westerngrund Schöllkrippen Kleinkahl Wiesen (Unterfranken) Krombach (Unterfranken) Sommerkahl Blankenbach Hösbach Sailauf Haibach (Unterfranken) Heigenbrücken Heinrichsthal Laufach Weibersbrunn Rothenbuch Waldaschaff Bessenbach Mespelbrunn Heimbuchenthal Dammbach Weibersbrunn Aschaffenburg Hessen Landkreis Miltenberg Landkreis Main-SpessartKarte
Über dieses Bild
Gemeindegebiet mit Ortsteilen von Bessenbach

Bessenbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und liegt südöstlich der Stadt Aschaffenburg zwischen den Ausläufern des Spessarts.

Geografie[Bearbeiten]

Geologie[Bearbeiten]

Zirka die Hälfte des Gemeindegebiets der Gemeinde Bessenbach besteht aus Wald. In diesem Wald gedeihen am besten Buche und Eiche.

Seit 1996 besteht zwischen dem Markt Hösbach und den Gemeinden Bessenbach, Laufach und Sailauf eine Waldarbeitsgemeinschaft.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es gibt zehn Ortsteile (in Klammern die Einwohnerzahl inkl. Zweitwohnsitz[2])[3] auf drei Gemarkungen:

Der frühere Ort Mittelbessenbach ist heute mit Keilberg baulich verwachsen.

Folgende Ortsteile sind zwar geografisch eigenständig, werden aber nicht als offizielle Ortsteile aufgelistet:

  • Beetacker (Gewerbegebiet)
  • Gemeindezentrum

Gemarkungen[Bearbeiten]

  • Keilberg
  • Oberbessenbach
  • Straßbessenbach

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Markt
Hösbach
Gemeinde
Sailauf
Gemeinde Laufach
und
Forst Hain im Spessart
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Haibach
Nachbargemeinden Gemeinde Waldaschaff
und
Waldaschaffer Forst
(Gemeindefreies Gebiet)
Markt
Sulzbach
Forst Hohe Wart
(Gemeindefreies Gebiet)
Gemeinde
Mespelbrunn

Name[Bearbeiten]

Etymologie[Bearbeiten]

Bessenbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bessenbach[4], der durch das Gemeindegebiet fließt und in die Aschaff mündet.

Frühere Schreibweisen[Bearbeiten]

Die früheren Schreibweisen der Orte Unterbessenbach, Mittelbessenbach, Straßbessenbach und Oberbessenbach aus diversen historischen Karten und Urkunden:[4]

  • 1329 Nidernbessenbach
  • 1576 Underbessenbach
  • 1638 Unterbessenbach
  • 1521 Mittelbessennbach
  • 1532 Mittelnbessenbach
  • 1576 Mittel-Bessenbach
  • 1515 Bessenbach
  • 1532 Bessenbach an der strassen
  • 1576 Straßen-Bessenbach
  • 1638 Straßbessenbach
  • 1181 Bessenbach
  • 1515 obern Bessenbach
  • 1532 Obernbessenbach
  • 1638 Oberbessenbach

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Keilberg und Straßbessenbach gebildet.[5] Am 1. Januar 1978 kam die Gemeinde Oberbessenbach hinzu.[6] Zusammen mit den umliegenden kleineren Weilern besteht Bessenbach aus insgesamt zwölf Gemeindeteilen.

Religionen[Bearbeiten]

Katholische Kirchen:

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus 20 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten zusammen.

CSU SPD Gesamt
2014 12 6 2 20 Sitze 2008 14 6 0 20 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 16. März 2014 wurde Franz Straub (CSU) mit 52,19% der Stimmen zum dritten Mal zum Bürgermeister gewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Gemeinde Bessenbach unterhält mit den französischen Gemeinden Dury, Saint-Fuscien und Sains-en-Amiénois seit 1985 eine Partnerschaft.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Blau über gesenktem silbernen Wellenbalken ein rotbewehrter silberner Storch mit zwei Köpfen.

Wappengeschichte: Die ehemals selbständigen Gemeinden Keilberg, Straßbessenbach und Oberbessenbach haben sich 1978 zu einer Gesamtgemeinde zusammengeschlossen und den historischen Namen Bessenbach wieder angenommen. Für die Entwicklung des Gebietes der heutigen Gemeinde Bessenbach war das gleichnamige Ortsadelgeschlecht maßgebend. Seine Stammburg lag in dem heutigen Gemeindeteil Keilberg. Das Geschlecht ist im 12. Jahrhundert urkundlich nachweisbar; es hatte Herrschafts- und Gerichtsrechte im ganzen Bessenbachtal, die es im späten 13. Jahrhundert veräußerte. Das Wappen der Familie - der doppelköpfige Storch - wurde deshalb in das Gemeindewappen aufgenommen. Für den Bessenbach als geographisch verbindendes Element der gleichnamigen Gemeinde steht im Gemeindewappen der silberne Wellenbalken.

Wappenführung seit: 28. Nov. 1977[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Bessenbach

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Die Gemeinde wird ab dem Hauptbahnhof Aschaffenburg von verschiedenen Buslinien der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain bedient.
  • Außerdem liegt Bessenbach direkt an der Autobahnausfahrt der Bundesautobahn 3 "Bessenbach/Waldaschaff" und nahe der Raststätte Spessart bei Rohrbrunn.

In diesem Zusammenhang hat Bessenbach gemeinsam mit Aschaffenburg vor allem durch die sehr häufigen Verkehrstaus auf der A3 eine gewisse Berühmtheit erlangt.

Bildung[Bearbeiten]

  • Staatliche Realschule Bessenbach
  • Grundschule Bessenbach

Sonstiges[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Jahresstatistik 2010 der Gemeinde Bessenbach
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/214040&attr=OBJ&val=1529
  4. a b  Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck oHG, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 37.
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 422.
  6.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 736.
  7. Bessenbach: Wappengeschichte vom HdBG

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bessenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien